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Thema: 15.1.10 Eisbären Berlin - Adler Mannheim 4:2 (Spielberichte)

  1. #1
    bricht ice Avatar von icebrecher
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    15.1.10 Eisbären Berlin - Adler Mannheim 4:2 (Spielberichte)

    Adler Mannheim.de


    Eisbären Berlin vs. Adler Mannheim 4:2 (1:1, 1:0, 2:1)

    Eisbären schlagen Adler 4:2

    Ein hochklassiges Spiel bekamen die 14.200 Zuschauer in der ausverkauften o 2 World von den Eisbären und den Adlern geboten. Beide Teams zeigten tolles Offensiv-Eishockey und boten so für viel Spektakel vor den beiden Toren. Rob Zepp auf Seiten der Eisbären und Fred Brathwaite bei den Adlern zeigten starke Paraden. Matchwinner für die Eisbären war deren Kapitän Steve Walker, der an den ersten drei Treffern beteiligt war. Die Tore für die Adler erzielten Jame Pollock und Colin Forbes.


    Mit enorm großen Druck starteten die Eisbären in die Partie gegen die Adler. Mit hohem Tempo bestürmten sie das Tor von Fred Brathwaite, dem gleich in der ersten Minute der Pfosten helfen musste, um einen ganz frühen Rückstand zu verhindern. Doch beim ersten Powerplay der Eisbären war es dann doch soweit. Eine Klasse-Kombination über Derrick Walser und Marvin Degon vollendete Kapitän Steve Walker mit einem platzierten Schuss zum 1:0. Es waren gerade mal dreieinhalb Minuten gespielt. Dass sich die zirka 100 mitgereisten Adler-Fans keine größeren Sorgen machen mussten, lag daran, dass die Adler sich nach dem schnellen Rückstand vom großen Druck befreien konnten und immer besser ins Spiel fanden. Große Torchancen blieben aber in den ersten zehn Minuten dennoch Mangelware. Erst eine Strafe gegen die Eisbären löste den Knoten im Angriffsspiel. Justin Papineau gewann das Bully, Robinson legte an die blaue Linie zurück zu Jame Pollock und der zog einfach mal ab und traf zum 1:1. Exakt fünf Sekunden nur saß Weiß auf der Strafbank.

    Im Mittelabschnitt kamen die Adler ihrerseits mit viel Elan aus der Kabine und dominierten die ersten zehn Minuten dieses Drittels. Rob Zepp im Kasten der Eisbären stand unter Dauerbeschuss, verhinderte allerdings mit teils glänzenden Paraden den Rückstand seines Teams. Die Eisbären fanden jedoch zurück ins Spiel und forderten auch Fred Brathwaite alles ab. Während eines Powerplays zwischen der 33. und 35. Minuten stand der Adler-Goalie komplette zwei Minuten unter Dauerbeschuss, doch er ließ den zweiten Eisbären-Treffer nicht zu. Als dann kurz vor Ende des Drittels Felix Petermann wegen Beinstellens raus musste, schlugen die Eisbären aber doch noch zu und trafen durch Constantin Braun zum 2:1 (40.).

    Nur 16 Sekunden waren im letzten Drittel gespielt, da konnten die Adler die Partie das zweite Mal egalisieren. Einen tollen Pass von Nathan Robinson konnte Colin Forbes mit einem platzierten Schuss in den linken Winkel abschließen. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Teams suchten die Entscheidung, doch nach wie vor standen beiden Goalies sicher und verhinderten erstmal weitere Gegentore. Als Yannic Seidenberg in der 55. Minute auf die Strafbank musste, nutzten die Berliner diese Chance und erzielten mehr oder weniger mit Ablauf der Strafe durch Denis Pederson das 3:2. Zum Endstand von 4:2 traf Alexander Weiß 12 Sekunden vor Schluss. Fred Brathwaite hatte da seinen Kasten schon zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen.

  2. #2
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    Mannheimer Morgen

    Mannheimer mit starker Leistung gegen Tabellenführer / Deutliche Steigerung / Am Sonntag kommt Nürnberg

    Adler beim 2:4 in Berlin im Pech


    Trotz starker Leistung kehren die Mannheimer Adler mit dem neuen Trainer-Gespann Teal Fowler und Martin Jiranek aus Berlin ohne Punkte heim. Die Eisbären gewannen glücklich mit 4:2 (1:1, 1:0, 2:1) gegen die Blau-Weiß-Roten.

    "Ich erwarte ein temporeiches Spiel, so wie bei unserem ersten Heimspiel gegen die Adler. Wir haben etwas gutzumachen", hatte Eisbären-Trainer Don Jackson vorab erklärt. Und seine Schützlinge legten los wie die Feuerwehr. Sie setzten die Adler gleich unter Druck. Nach 25 Sekunden hämmerte Ustorf die Scheibe an den Pfosten, von dort sprang sie in die Fanghand von Adler-Schlussmann Freddy Brathwaite. In Überzahl scheiterte Pederson völlig freistehend. Eisbären-Kapitän Walker machte es besser und überwand Brathwaite zum 1:0 (4.).

    Gerade, als die Mannheimer ins Spiel zu kommen schienen, mussten sie zum zweiten Mal in Unterzahl ran. Da ging jedoch alles gut. Und es wurde noch besser. Selbst mit einem Mann mehr unterwegs, gewann Justin Papineau endlich mal ein Bully, legte Jame Pollock den Puck auf, der Verteidiger mit dem enormen Schlagschuss zog ab und durfte sich feiern lassen - 1:1 nach zwölf Minuten. Berlins Torhüter rutschte die Scheibe durch die Schoner. Felski scheiterte in der Folge am starken Brathwaite (16.). Ansonsten agierten die Berliner zu verspielt, während die Mannheimer zu ungestüm auftraten. Insgesamt konnten sie mit dem Remis zufrieden sein.

    In der Pause müssen Cheftrainer Teal Fowler und sein Assistent Martin Jiranek die richtigen Worte gefunden haben, die Blau-Weiß-Roten kamen wesentlich aggressiver aus der Kabine: Pollock und Chris Schmidt besaßen gute Gelegenheiten, die Überlegenheit in Tore umzumünzen. Das klappte jedoch nicht. In der Folge versuchten Pederson und Braun, Brathwaite zu überwinden. Doch weil sein Gegenüber Zepp bei Robinsons toller Chance Unterstützung von Rankel bekam, sah es so aus, als ginge es mit 1:1 in die zweite Pause. 55 Sekunden fehlten jedoch: Brauns Schuss in Überzahl wurde von einem Mannheimer noch abgefälscht - 2:1. "Gegen Mannheim wird es immer eng. Die kämpfen bis zum Schluss", wollte Derek Walser die knappe Führung nicht überbewerten.

    Völlig zurecht: Denn mit einem Paukenschlag starteten die Adler in den Schlussabschnitt: 16 Sekunden waren gespielt, da glich Colin Forbes völlig freistehend zum 2:2 aus. Als die Mannheimer in Überzahl ran durften, verpasste Papineau die Führung. Doch auch die Berliner besaßen einige gute Gelegenheiten, die jedoch sämtlich bei Brathwaite in guten Händen waren. In Unterzahl hatte zwar erneut Papineau eine tolle Konterchance, kaum komplett kassierten die Adler jedoch das 2:3: Pederson überwand Brathwaite (57.). Der machte dann für einen sechsten Feldspieler Platz. Das wurde nicht belohnt, Alexander Weiß traf zum 4:2 ins verwaiste Tor.

  3. #3
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    Nichts für schwache Nerven!

    Das war nichts für schwache Nerven. Vor 142000 Zuschauern in der ausverkauften o2-World gewannen die Eisbären Berlin gegen die Adler Mannheim mit 4:2.

    weiter bei Hockeyweb.de

    142000 Zuschauer Da wars bestimmt ganz schön eng in der Halle

  4. #4
    Administrator Avatar von Paige
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    Rheinpfalz:

    Fowler ohne Glück

    Eishockey: Adler Mannheim in Berlin 2:4 geschlagen


    Berlin (vec). Teal Fowler kam, coachte - und verlor. Der Nachfolger von Doug Mason hatte einen unglücklichen Einstand als neuer Cheftrainer der Adler Mannheim. Gestern Abend gab"s eine 2:4 (1:1, 0:1, 1:2)-Niederlage bei den Eisbären Berlin.

    Die Eisbären spielten von der ersten Minute an auffällig engagiert. Ein frühes Überzahltor durch Steve Walker war der Lohn dafür. Danach allerdings machten die Berliner zu wenig aus ihren Chancen gegen die wackligen Mannheimer. In Überzahl kamen die Adler durch einen Distanzschuss von Jamie Pollock sogar zum 1:1. Mit viel Glück retteten die anfangs nicht sehr diszipliniert agierenden Adler das Unentschieden in die erste Pause: Die Eisbären hatten drei Überzahlsituationen nicht nutzen können oder waren an Fred Brathwaite gescheitert. Der Mannheimer Torwart hatte verletzungsbedingt drei Spiele pausieren müssen und lieferte gestern bei seinem Comeback eine tadellose Vorstellung ab.

    Das zweite Drittel begann dann allerdings anders als das erste. Berlins Stürmer Stefan Ustorf musste nach einer Kollision mit Nathan Robinson wegen einer Nackenverletzung passen und ohne ihren Routinier stellten sich die Eisbären nun ungeschickt an. Jamie Pollock hatte gleich zwei gute Chancen, die Adler in Führung zu bringen. Dann scheiterte Robinson an Berlins Torwart Rob Zepp - die Adler schafften es nicht, ihre gewonnene Dominanz in Tore zu verwandeln. Das wiederum schien die Eisbären aufzubauen. Ausgerechnet der gebürtige Lampertheimer Constantin Braun, der aus dem Mannheimer Eishockeynachwuchs kommt, brachte den Meister kurz vor Ende des zweiten Abschnitts 2:1 in Führung.

    Kurz nach Beginn des letzten Abschnitts schliefen die Eisbären dann allerdings, Colin Forbes nutzte die geistige Berliner Abwesenheit mit einem schönen Schuss, der zum 2:2 im Netz landete. Die in dieser Saison bislang weit hinter den eigenen Ansprüchen zurückgebliebenen Mannheimer waren danach in ihrem ersten Spiel unter ihren neuen Trainer Teal Fowler die bessere Mannschaft, aber nicht die cleverere: Drei Minuten vor dem Ende traf Denis Pederson zum Sieg der Eisbären. Zwölf Sekunden vor Schluss erzielte Alexander Weiß dann noch das 4:2 für die Berliner - Brathwaite war zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis gegangen.

    so spielten sie

    Adler Mannheim: Brathwaite - Scalzo, Reul; Trepanier, Schmidt; Pollock, Petermann; Butenschön, Hedlund; - Kink, Hackert, Seidenberg; Spylo, Papineau, King; Martinec, Beardsmore, Arendt; Robinson, Methot, Forbes.

    Tore: 1:0 Walker (Walser) 2.05, 1:1 Pollock (Robinson) 11:58, 2:1 Braun (Pederson) 39.05, 2:2 Forbes (Robinson) 40:16, 4:2 Alexander Weiß (Daniel Weiß) 59:48 - Strafminuten: 6 - 14 - Beste Spieler: Pederson, Walker - Robinson, Forbes - Zuschauer: 14.200 (ausverkauft) - Schiedsrichter: Bauer (Nürnberg).

  5. #5

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