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Thema: 20.11.10 17.00 Uhr/ 21.11.10 11.00 Uhr Jungadler - EV Füssen

  1. #1
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    20.11.10 17.00 Uhr/ 21.11.10 11.00 Uhr Jungadler - EV Füssen

    Beginn:
    20.11.10 17:00 Uhr
    21.11.10 11:00 Uhr

    Chat:
    http://www.adlerfans.de/chat/

    Liveticker:
    Samstag, der 20.11.10
    Sonntag, der 21.11.10

    Vorbericht zu den Spielen:
    Nach einem doch relativ guten Start in die Saison sind die Leoparden aus Füssen nun doch im Tabellenkeller angekommen. Bei einem Spiel weniger hat Füssen 4 Punkte Rückstand zum SC Riessersee auf Platz 9.

    Die Auswärtsspiele in Füssen konnten die Jungadler klar mit 2:9 und 4:9 für sich entscheiden. Beim zweiten Spiel kam es dabei zu einigen Nickligkeiten und zum Spiel mit den meisten Strafen in der bisherigen Saison der Jungadler. Füssen ging mit 24 Strafen und 132 Strafminuten vom Eis, bei Mannheim waren es 78 Minuten bei 18 Strafen. Bis auf ein Tor fielen dabei dann auch alle Tore in Über- bzw. Unterzahl.

    Wenn man sich die Statistik der Leoparden ansieht fällt einem zuerst auf, dass die Topscorer der Füssener scheinbar keine gute Defensiv-Leistung bringen, denn bei 19 Punkten (9 Tore, 10 Assists) hat Joseph Lewis nur -7. Und auch seine beiden Kollegen Dominik Meisinger (17 Punkte, 11 Tore, 6 Assists, -2) und Daniel Schmölz (14 Punkte, 6 Tore, 8 Assists, -6) sehen in der Plus-/ Minusstatistik nicht besonders gut aus.

    Bei Mannheim haben überhaupt nur drei Spieler ein Minus vor dieser Statistik. Was allerdings bei einem Torverhältnis von + 40 nicht all zu schwierig ist. Füssen hat dagegen 38 Tore mehr kassiert als geschossen.

    Kader Füssen:
    http://www.ev-fuessen.de/index.php?s...ow=kader&kat=1

    Am Rande der Bande:
    …sehen Sie heute: So schöne Tore gibt es in der DNL zu sehen!

  2. #2
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    Ein sehr ansehnliches Spiel, das dann doch sehr deutlich endete

    Bis zur 42. Minute merkte man dem Spiel kaum an, dass hier der Liga-Erste gegen das Tabellenschlusslicht aus Füssen antrat, doch dann wendete sich das Blatt und das Spiel endete doch eindeutig mit 8:2.

    Im ersten Drittel war die Überlegenheit der Jungadler was Schnelligkeit und spielerisches Können angeht zwar durchaus zu sehen, allerdings tat Füssen das Einzige was sie tun konnten, sie machten dies durch Kampf wett. Vor allem in der Defensive stand Füssen sicher und lies nur wenige Chancen zu. Übermäßig viel hatte Niklas Deske im Tor der Jungadler allerdings auch nicht zu tun. Sehr zurückhaltend war der Schiri Marc Müller in diesen ersten 20 Minuten, denn er lies die vielen schönen Checks alle laufen.

    Zu Beginn des zweiten Drittel schwächelte Müller dann allerdings, denn was Lennart Palausch da gemacht haben soll ist mir immer noch unklar. Aber da die Jungadler bei vier gegen vier erst so richtig loslegen, Füssen hat kurz vor Ende des ersten Drittels zwei Minuten wegen Behinderung bekommen, war es für das Spiel nicht entscheidend. Aber auch Füssen konnte in dieser Situation einen schönen Konter laufen, der allerdings nichts Zählbares hervorbrachte. Nach zwei Minuten hatte Niklas Deske dann viel Glück da der Puck am Tor vorbeirutschte. Vier Minuten später hatte dann Andreas Jorde im Tor der Leoparden zuerst auch Glück, aber Lukas Laub traf im Nachschuss und als sechster Feldspieler dann doch zum verdienten 1:0. Nur eine gute Minute später traf dann Marcel Kurth zu erst nur das Gestänge und belohnte sich aber ebenfalls im Nachschuss selbst mit dem 2:0. Deutlich zu erkennen war heute auch, dass die Jungadler ihre Fünfer-Kombination, die die Mädels von der blauen Linie so lieben, unbedingt mal wieder zeigen wollten. Und die Versuche klappten im Laufe des Spiels immer besser. In der 36. Minute zieht Steven Bär von der blauen Linie ab, findet auch den Weg zwischen die Beine von Andreas Jorde. Aber selbst als Alexander Ackermann noch nachstocherte, hielt Jorde den Puck mit seiner Fanghand von der Torlinie ab. Im Gegenzug hatte Daniel Stiefenhöfer eine super Chance, aber Niklas Deske im Tor der Jungadler hat ein Traumsafe hingelegt. Beim dritten Nachschuss war er dann allerdings chancenlos, 2:1.

    Es war noch keine Minute im letzten Drittel gespielt als Füssen in Überzahl das 2:2 erzielte. Niklas Deske ist der Puck zwischen den Beinen durchgerutscht. Bis dahin ein wirklich ungewohntes Bild, in den letzten Jahren hat der Tabellenletzte sich nie so lange und so effektiv gewehrt. Doch dann war Alles wieder wie früher. Die Jungadler begannen mit den Füssenern Katz und Maus zu spielen, die Pässe wurden immer frecher und kamen alle an. Und dann begann es das muntere Toreschießen, bei dem jeder mal darf. Den Anfang machte Janik Möser, indem er einfach Mal von der blauen Linie abzog und traf. Beim 4:2 hatte die Füssener Abwehr eine schwache Minute erwischt, denn die Jungadler kamen immer wieder zum Schuss, letztendlich traf Jan Pavlu auf Zuspiel von Alexander Ackermann und Dominik Tiffels. In der 49. Minute liefen die Jungadler in einen Konter, aber Niklas Deske hielt mustergültig dagegen. Böse Zunge behaupten, dass sich der Füssener den Puck aber auch sehr weit vorgelegt hatte. In Überzahl zeigten Alexander Ackermann, Marcel Kurth und Ralf Rinke dann, dass sie doch verstanden haben was Trainer Helmut de Raaf ihnen beigebracht hat, 5:2. Andreas Jorde hatte wohl nicht damit gerechnet, dass zwischen seinem Schoner und dem Pfosten noch Platz für einen Puck ist, aber Marcel Kurth belehrte ihn eines Besseren, und so stand es 6:2. Ein schöner Schuss von Noureddine Bettahar kam über Antonio Schäfer zu Dennis Dörner, und der lies sich nicht lange bitten, 7:2. Den Endstand stellte dann Jan Pavlu auf Zuspiel von Marvin Miethke und Felix Stokowiski ein. Vier Minuten vor Schluss rutscht Roman Pfennings aus, ein Füssener fällt über den am Boden Liegenden und Marc Müller läuft zu Hochform auf und gibt dafür Beinstellen. Nach einer davor schon fragwürdigen Icing-Entscheidung des Hauptschiedsrichters reichte es einem Fan, der seinen Unmut lautstark kundtat und dafür spontanen Szenenapplaus erhielt.
    ____________

    Edit sagt: Sorry Leute, normalerweise lese ich meine Beiträge vorm Posten noch Mal, aber dafür war vorhin keine Zeit...

  3. Die folgenden 4 User haben sich bei ALausR für diesen Beitrag bedankt:

    Roedger (21-11-10), tikola (21-11-10), Winston (20-11-10)

  4. #3
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    Das Spiel heute endete mit 6:2.
    Gute Besserung an Jan Pavlu. Hoffe, es ist nichts schlimmes und Du bist bald wieder auf dem Eis.

  5. #4
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    Ein erneuter Sieg gegen Füssen - Jungadler gewinnen 6:2 (2:0;1:1;3:1)

    Direkt zu Beginn gab es eine kleine Diskussion, wer auf sechs zählen kann ist klar im Vorteil. Aber es waren tatsächlich sechs Jungadler auf dem Eis, aber alle in der Wechselzone, leider tümmelte sich da auch der Puck und die Strafe gleich zu Beginn war in Ordnung. Aber vier Jungadler sind genug für doch etwas müde wirkende Füssener. So traf Alexander Ackermann in Unterzahl auf Zuspiel von Roman Pfennings und Dennis Dörner. In der fünften Minute versemmelte der Füssener den schönen Konter dann ganz alleine, denn die Mannheimer Verteidiger waren ausnahmsweise mal einen Schritt langsamer. Im Vergleich zu gestern war es ein sehr ruhiges und langsames Spiel, Füssen konnte nicht mehr und die Jungadler taten keinen Schritt mehr als nötig. Das Überzahltor von Ralf Rinke auf Zuspiel von Dennis Dörner und Alexander Ackermann war dann sehr routiniert. Drei Minuten vor Ende des Drittels hatten die Mannheimer dann doch mehr Glück als Verstand, aber der Puck wollte einfach nicht über die Torlinie egal was Füssen auch versuchte.

    Erneut Ralf Rinke auf Zuspiel von Alexander Ackermann und Dennis Dörner erhöhte gut zwei Minuten nach Beginn des zweiten Drittels auf 3:1. Der Müdigkeit in den Beinen geschuldet nehmen die Fouls wie Halten und Haken bei Füssen zu. Das reicht Dominik Tiffels dann irgendwann und er und Daniel Schmölz hauen sich gegenseitig auf die Gitter, während sich der Linesman auf dem Rücken von Niklas Deske ausruht. Insgesamt nahm der Kuschelfaktor im Spiel jetzt zu, so wollte Felix Stokowski dann auch noch ein bisschen Zärtlichkeiten mit Tauno Zobel austauschen. Durch einen Ellenbogen-Check von Ralf Rinke und Beinstellen von Frederik Tiffels waren die Jungadler dann in doppelter Unterzahl. Diese Chance ließen sich die Leoparden nicht entgehen. So gut sich Dennis Dörner im bisherigen Spielverlauf in Szene setzen konnte, in dieser Situation nahm er mehr Niklas Deske die Sicht als Simon Sezemsky den Puck ab, so stand es nur noch 3:1.

    Und wie bereits gestern nahm die Kreativität von Marc Müller im letzten Drittel zu, so pfiff er einen fairen Check von Richard Gelke ab, aber die Bande hatte auch ordentlich gekracht… In dieser Überzahl gelang Füssen sogar der Anschlusstreffer. Kurz darauf legt Dennis Dörner einen Füssener aufs Eis, sein Schläger machte es sich mehrere Sekunden in den Kufen des Gegenspielers gemütlich, dieses Beinstellen wurde allerdings nicht gepfiffen. In Überzahl traf Richard Gelke dann auf Zuspiel von Roman Pfennings und Marvin Miethke, 4:2. Ebenfalls Richi Gelke markierte dann auch das 5:2 indem er den Puck ins leere Tor beförderte. Die Freude über dieses Tor hielt sich allerdings stark in Grenzen, da Ralf Rinke verletzt auf dem Eis lag, und seine Mannschaftskameraden sofort zu ihm geeilt sind. Den Endstand stellte dann Dominik Tiffels per Schlagschuss von der blauen Linie ein.

    Auf diesem Wege Ralf Rinke, der den Rest der Zeit auf der Bank blieb und die Shakehands dann mit links absolvierte und Jan Pavlu, der sich zu Beginn des letzten Drittels die Schulter verletzte und mit dem Mannschaftsarzt auch bis zum Spielende nicht mehr aufgetaucht ist, gute Besserung.

    __________

    Und noch schöne Grüße von der Mutter von David Wolf (Ex-Jungadler und Deutscher Meister mit den Scorpions), sie freut sich über die Siege der Jungadler, bittet aber um eine Niederlage der großen Adler am Dienstag.

  6. Die folgenden 5 User haben sich bei ALausR für diesen Beitrag bedankt:

    Roedger (21-11-10), tikola (21-11-10), tom7 (21-11-10), Winston (21-11-10)

  7. #5
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    Allgäuer Zeitung / Sport am Ort - Junge Leoparden gehen leer aus
    24.11.2010 - 18:11

    Eishockey Nachwuchs des EV Füssen spielt gut, verliert aber zweimal

    Füssen Der Nachwuchs des EV Füssen ist mit leeren Händen von seinen Spielen in Mannheim zurückgekehrt: Beim Heilbronner SC unterlagen die Leoparden am Samstag mit 2:8 und am Sonntag mit 2:6. Doch das Ergebnis täuscht darüber hinweg, dass die Mannschaft der Trainer Werner und Florian Schneider und Wolfgang Koziol abgesehen von einem Drittel mit dem Spitzenreiter der Liga über weite Strecken gut mithielt.
    So sah es bereits am Samstag zwei Drittel lang so aus, als könne den jungen Leoparden durchaus eine Überraschung gelingen. Konzentriert und geduldig verfolgte das Team die taktischen Vorgaben und glich die knappe 2:1-Führung der Gastgeber zu Beginn des Schlussdrittels aus. Jedoch sorgten zwei schnelle Treffer des Tabellenführers für Ernüchterung: Der Wille der Leoparden war gebrochen, sodass vier weitere Gegentreffer folgten. Am Ende verlor Füssen 2:8.
    Am Sonntag musste der EV Füssen auf drei Spieler verzichten: Torhüter Andreas Jorde, Verteidiger Kilian Keller und Stürmer Joseph Lewis fielen verletzt aus. Ein schneller Treffer nach nur eineinhalb Minuten sowie ein weiterer Gegentreffer sechs Minuten später ließen Böses erahnen. Aber Füssen fing sich, hielt dagegen und erarbeitete sich Chancen. Nach dem 3:0 für die Gastgeber wurde einem klaren Treffer Füssens die Anerkennung versagt. Der Tabellenletzte arbeitete allerdings weiter, machte Druck und traf in der 46. Minute in Überzahl: Simon Sezemsky markierte das 1:3. Daniel Gmeiner brachte die Gäste dann drei Minuten später auf 2:3 heran. Die jungen Leoparden machten weiter Druck, mussten aber in der 48. Minute den vierten Gegentreffer hinnehmen. In der Folge riskierte das Team alles, nahm seinen Torhüter heraus – und kassierte prompt einen Treffer ins leere Tor.
    Füssen bleibt damit mit 15 Punkte Schlusslicht der Liga. Trotz dieser Niederlagen kann man den Leoparden ein gutes Zeugnis ausstellen: Zumindest fünf Drittel lang agierte die Mannschaft mit einer guten Einstellung und einer kämpferisch vorbildlichen Leistung. Zum Punkten gegen den unangefochtenen Tabellenführer langte es jedoch nicht. (az)

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