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Thema: Jungadler - ESV Kaufbeuren 01.10.11 17.30 Uhr/ 02.10.11 10.30 Uhr

  1. #1
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    Jungadler - ESV Kaufbeuren 01.10.11 17.30 Uhr/ 02.10.11 10.30 Uhr

    Beginn:
    01.10.11 17:30 Uhr
    02.10.11 10:30 Uhr

    Chat:
    http://www.adlerfans.de/chat/

    Liveticker:
    Samstag, der 01.10.11
    Sonntag, der 02.10.11

    Vorbericht zu den Spielen:
    Der Aufsteiger das erste Mal zu Gast in Mannheim. Durch den Gewinn der Deutschen Jugendmeisterschaft 2011, und als Vorrundenmeister der Bundesliga Süd ist der ESV Kaufbeuren zum ersten Mal spielberechtigt in der DNL. Dass das auch gerechtfertigt ist, haben die Jungs auch bewiesen. Mit drei Siegen in sieben Spielen steht Kaufbeuren derzeit auf Platz 6, und somit stabil im Mittelfeld. Man darf also gespannt sein, was Kaufbeuren so zu bieten hat.

    Übrigens spielen ja die Adler am Samstag in der großen Arena, also wieder Parkplatz suchen, Sonntag müsste aber sowohl das Arenagelände als auch P 1 offen sein und kostenlos.

    Kader Kaufbeuren:
    http://www.pointstreak.com/prostats/...&seasonid=7633

    Am Rande der Bande:
    ...sehen Sie heute: Dazu fällt mir nix mehr ein...

  2. #2
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    P.S.: Auf der Seite des MERC-Jungadler e.V. wurden die Spielzeiten aktualisiert, auf der offiziellen Adler-Homepage wurde nur die Adresse der Geschäftsstelle geändert nach meiner Mail...

  3. #3
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    Jungadler schlagen den Aufsteiger mit 8:1 (4:1;2:0;2:0)

    Kaufbeuren startete sehr laufstark in die Partie, und in den ersten Minuten sah es fast so aus, als könnten sie sogar mithalten. Doch nach drei Minuten zeigten sich doch deutliche Lücken in der Abwehr, so hatte Jan Pavlu wenig Mühe beim 1:0 das Erik Gollenbeck und Frederik Tiffels vorbereiteten. Der kleinlich, aber konsequent pfeifende Gordon Schukies, gab Marcel Kurth in der fünften Minute zwei Strafminuten wegen Hakens. Das anschließende Powerplay des Aufsteigers, war dem Spiel allerdings praktisch nicht anzumerken. In der achten Minute erhöhte dann Marcel Kurth in Überzahl auf 2:0. Auch wenn Kaufbeuren technisch deutlich schlechter war als Mannheim, haben die Jungs Alles gegeben, und nie aufgesteckt. So nahm man dann auch das Mannheimer Geschenk in der 9. Minute gerne an, als unsere Abwehr sich nicht um den freien Puck vor Kevin Reich gekümmert hat. Hans Detsch ließ sich nicht lange bitten und verkürzte auf 2:1. Zu diesem Zeitpunkt wirkten die Jungadler schon sehr selbstsicher und überheblich. In der 16. Minute erhöhte Frederik Tiffels auf Zuspiel seines Bruders und Janik Möser auf 3:1. Leon Draisaitl erhöhte dann zwei ein halb Minuten vor Drittelende auf 4:1.

    Die Arroganz der Jungadler nahm im 2. Drittel noch zu. Daher wurden die Pässe noch ungenauer, und die Torschüsse waren auch nicht wirklich platziert. Dennoch traf Erik Gollenbeck auf Zuspiel von Alexander Ackermann und Jan Pavlu nach 7 Minuten. Das Tor von Leon Draisaitl zum 6:1 eine gute Minute später war dann allerdings sehr sehenswert. Dominik Kahun scheiterte am gut aufgelegten Thomas Mende im Tor der Joker. Leon kam hinterm Tor an den Puck, und zog aus einem extrem spitzen Winkel ab und traf. Leider hatte Thomas Mende wohl Probleme mit der Ausrüstung, und wurde nach dem Drittel ausgewechselt. Auch wenn das Ergebnis anders aussieht, hat Kaufbeuren sicherlich kein Torwart Problem.

    Nachdem Trainer Helmut de Raaf seinem Unmut über die Ungenauigkeiten seiner Jungs bereits im zweiten Drittel lautstark geäußert hatte, änderte sich daran auch im letzten Drittel leider nicht all zu viel. Auch Fabian Mölle machte im Tor der Bayern eine gute Figur. So schafften die Jungs erst in der 45. Minute den nächsten Treffer durch Roman Pfennings auf Zuspiel von Leon Draisaitl und Dominik Kahun. Und eine weitere Überzahl war dann von Nöten, damit Tim Bender auf Zuspiel von Roman Pfennings und Leon Draisaitl den Endstand von 8:1 herstellte. Das nachlässige Verhalten der Mannheimer wurde fast noch zwei Mal bestraft, beim ersten Versuch, kam keiner der Jungs aus Kaufbeuren an den erneut verwaisten Puck vor Kevin Reich, und bei dem erzielten Tor war das Spiel bereits unterbrochen. Drei Minuten vor Spielende bekam Kaufbeuren dann einen Penalty zugesprochen, aber Kevin Reich stand sicher in seinem Kasten.

    Insgesamt lässt sich sagen, dass sich der Aufsteiger gut in Mannheim präsentiert hat. Die Goalies haben wirklich einen richtig guten Job gemacht, und auch die Feldspieler, haben nie aufgegeben, und bis zum Schluss gekämpft.

  4. Die folgenden 4 User haben sich bei ALausR für diesen Beitrag bedankt:

    Frank #80 (02-10-11), Olli (02-10-11), tikola (02-10-11), Winston (02-10-11)

  5. #4
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    Erneut deutlicher Sieg der Jungadler mit 7:2 (2:1;2:1:3:0)

    Das Spiel heute zeigte im Prinzip das gleiche Bild wie gestern auch. Mannheim tat nicht mehr als nötig, und Kaufbeuren gab das komplette Spiel Alles, konnte aber nicht mithalten, wobei es eine ganze Weile deutlich knapper aussah als gestern.

    Den Anfang machte in der vierten Minute Tim Bender auf Zuspiel von Alexander Ackermann und Erik Gollenbeck. Es kam direkt im Anschluss an das Bully zum Tor und Fabian Mölle war dabei die Sicht auf den Puck total versperrt, so dass er nicht besonders glücklich bei der Aktion aussah. Erneut Hans Detsch bewies dann, dass es auch für den Aufsteiger möglich ist beim Rekordmeister Tore zu schießen. Heute in Überzahl und wirklich schön herausgespielt. Kurz vor Drittelende stellte Leon Draisaitl die Führung für Mannheim wieder her.

    In Überzahl gelang Kaufbeuren durch Robert Wittmann in der 35. Minute der erneute und nicht unverdiente Ausgleich. Verdient deswegen, weil Kaufbeuren stets gekämpft hat,und weil Mannheim sich wieder von seiner arrogantesten Seite zeigte. Beim Ausgleich wachten dann die Lebensgeister der Mannheimer Spieler allerdings wieder auf. So erzielte Marcel Kurth nur 36 Sekunden später die erneute Führung. Das nächste Tor der Jungadler konnte man dann mal fast herausgespielt nennen, als Marcel Kurth hinter dem Tor zu Erik Gollenbeck passte, und der schön einnetzte.

    Im letzten Drittel wirkten Kaufbeuren dann ein wenig vom Glück verlassen. Denn die zwei drei Chancen, endeten am Pfosten, oder es war bereits abgepfiffen. Die Mannheimer hatten da mehr Erfolg, so zog sich das von wenig Spannung geprägte letzte Drittel dann ein wenig hin. Gleich zu Beginn bekam Mannheim eine kleine Bankstrafe wegen zu spät Kommens. Nur 21 Sekunden später musste Jan Pavlu wegen Check von hinten auf die Strafbank. Und erneut nur 17 Sekunden später gesellte sich Erik Gollenbeck auch noch zu Frederik Tiffels, Jan Pavlu und Roman Pfennings auf die überfüllte Strafbank, da Helmut de Raaf seinem Unmut sehr deutlich Kund tat. Trotz dieser langen 5 zu drei Überzahl gelang Kaufbeuren der Anschlusstreffer nicht. In der 49. Minute erhöhte Lukas Laub auf 5:2. Nach genau 57 Minuten traf dann der Kapitän Alexander Ackermann auf Zuspiel von Niklas Deske. Den Endstand erarbeitete sich dann Steven Bär auf Zuspiel von Marcel Kurth und Lukas Laub, als er so lange weiter stocherte, bis der Puck endlich drin war.

    Es lässt sich zusammen fassend, spannend ist sicher anders, aber ich fand den Willen der Jungs aus Kaufbeuren wirklich beeindruckend, da gab es wirklich schon wesentlich schlechtere Mannschaften in der DNL.

  6. #5
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    Stau, Fieber und vergebene Chancen

    04.10.2011 (mw) - Das ging ja schon gut los: Siebeneinhalb Stunden brauchte das DNL-Team des ESV Kaufbeuren für die Anreise zum Heilbronner EC in die SAP Arena nach Mannheim. Demzufolge ging es aus dem Bus raus direkt aufs Eis - alles andere als eine gute Vorbereitung. Entsprechend brachten die Jung-Joker im ersten Drittel am Samstag nichts aufs Eis, gaben gerade einmal zwei Schüsse ab. Hinter den Heilbronnern verbirgt sich übrigens die Jugendabteilung der Mannheimer Adler und diese führte nach 18 Minuten bereits 4:0. Im Tor des ESVK stand Fabian Mölle, der für den im Bus an Fieber erkrankten ersten Torwart Florian Neumann einsprang. Mölle traf aber keine Schuld - im Gegenteil: "Wir kamen kaum aus dem eigenen Drittel raus, unser Torhüter hat noch eine gute Arbeit geleistet", sagte Kaufbeurens Trainer Weindl. Das Spiel endete schließlich 8:1. Am Sonntag sah es etwas anders aus: Mit neuem System, nämlich einem Zwei-Mann-Forechecking und somit einer offensiveren Ausrichtung, stand es im zweiten Abschnitt sogar 2:2. Danach legten die Hausherren aber los und erhöhten auf 7:2. "Mit dem zweiten Spiel bin ich absolut zufrieden", lobte Weindl, forderte von seinen Führungsspielern zugleich aber eine Leistungssteigerung am kommenden Wochenende. Sein Hauptkritikpunkt für die Spiele gegen Heilbronn war einmal mehr die Chancenverwertung.

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