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Thema: 18.4.12 Adler Mannheim - Eisbären Berlin 4:1

  1. #1
    bricht ice Avatar von icebrecher
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    18.4.12 Adler Mannheim - Eisbären Berlin 4:1

    Adler Mannheim

    Adler schlagen die Eisbären mit 4:1

    Mit einem hochverdienten 4:1-Heimsieg glichen die Mannheimer Adler in der Finalserie gegen die Eisbären Berlin zum 1:1 aus. Am Freitag Abend treffen beide Teams in Berlin zum dritten Match aufeinander, am Sonntag um 16:35 Uhr findet die vierte Partie in Mannheim statt. Der Vorverkauf für dieses Spiel hat unmittelbar nach Spielende begonnen.

    Steve Wagners Pfostenschuss nach nur 50 Sekunden machte die Marschrichtung der Adler in diesem Spiel deutlich. Die Mannschaft um Kapitän Marcus Kink wollte die 0:2-Niederlage aus dem ersten Finalspiel unbedingt wieder Wett machen. Beim einzigen Unterzahlspiel in den ersten beiden Dritteln nach nur vier Minuten stand das Unterzahlspiel der Adler ausgezeichnet, die Eisbären kamen zu keiner Torgelegenheit. Richie Regehrs Torschuss in der 12. Minute hatte Fred Brathwaite sicher – es war die erste nennenswerte Aktion der Berliner auf das Tor der Adler.

    Die Adler waren am Drücker und legten kurz danach vor. Christoph Ullmanns erster Schuss am Torraum blieb noch an Rob Zepps Schoner hängen, beim zweiten Versuch hatte der Berliner Keeper das Nachsehen – die Adler führten nach 12 Minuten mit 1:0. Direkt im Anschluss waren die Adler mit einer starken Phase ganz nah dran am zweiten Treffer, Marcus Kink scheiterte haarscharf an Rob Zepp. Stattdessen nutzten die Gäste kurz darauf einen Fehler der Adler in der Defensive, Barry Tallackson bedankte sich und glich zum 1:1 aus.

    Wie im ersten Drittel, so waren auch im zweiten Drittel beide Teams bemüht, die eigene Defensive nicht zu entblößen – doch die Adler hatten mehr Spielanteile und die besseren Chancen. In der 27. Minute scheiterte Ronny Arendt nach einem Break mit der Rückhand an Zepp, sechs Minuten später war Lehoux auch alleine durch, wurde vor dem Abschluss aber noch gestört.

    Doch kurz darauf konnte der Berliner Torhüter einen Schuss von Adam Mitchell nur nach vorne abprallen lassen, Ken Magowan nahm den Abpraller und traf zur erneuten Führung (33.). Auch nach diesem Treffer – wie schon nach dem 1:0 – hatten die Hausherren nach der Führung die Gäste im Griff und waren dem dritten Treffer zunächst näher als die Gäste dem Ausgleich. So gesehen war es Glück, dass die Scheibe kurz vor der zweiten Pause nach einem Schuss von T.J. Mulock ganz knapp am Adler-Tor vorbeitrudelte.

    Doch im letzten Drittel machten die Adler den Sieg klar. Erst traf Mike Glumac in der 41. Minute nur das Gestänge des Berliner Tores, genauso wie Yanick Lehoux in Überzahl zwei Minuten später. Doch in der 46. Minute endlich schaffte Adam Mitchell das erlösende 3:1 und legte eine Minute später selbst sogar noch zum 4:1 nach. Die Eisbären traten danach nur noch durch Strafen auf dem Spielberichtsbogen in Erscheinung, die Adler sicherten sich hochverdient den ersten Sieg.

  2. #2
    Administrator Avatar von Paige
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  3. #3
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    Und auch die ambitionierte Presse hat den Sieg auf der Homepage: http://www.spiegel.de/sport/wintersp...828411,00.html

    Weiß jemand, was da los war?:

    "Auf dem Weg in die Kabine in der zweiten Pause sorgte Berlins Trainer Don Jackson für einen Eklat, als er Adler-Kapitän Kink zur Rede stellen wollte. Mannheims Manager Teal Fowler musste dazwischen gehen."
    "Wenn wir geboren werden, weinen wir, weil wir diese große Narrenbühne betreten" (King Lear)

  4. #4
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    Jackson wollte Kink zur Rede stellen wegen einem angeblichen Check gegen Buschs Kopf. Das war aber nicht Kink sondern Goc, wobei man nicht genau erkennen konnte ob der Check unfair war. Fowler hat Kink verteidigt und im Interview klar gestellt, dass ein Trainer sich um seine eigenen Spieler kümmern soll und nicht um die des Gegners.

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von sir-smoke-a-lot
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    Das ist ein linke Bazille. Ich wollte Ihm schon zu seinem Sahnestückchen kurz nach dem 1:0 gratulieren, aber irgendwie legt der Kerl immer noch einen drauf.

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von sir-smoke-a-lot
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    Ich weiss gar nicht was du willst, das sind doch unsere Scheisse gegen 2 Gute von denen.

  7. Die folgenden 4 User haben sich bei sir-smoke-a-lot für diesen Beitrag bedankt:

    Olli (19-04-12), sunshine (19-04-12), waYne (19-04-12)

  8. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von Frank #80
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    Die Rheinpfalz schreibt:

    Erster Sturm zerzaust die Eisbären


    Eishockey: Adler landen tollen 4:1-Sieg - Finalserie steht 1:1 - Adam Mitchell Mitarbeiter des Tages

    Von Oliver Wehner

    MANNHEIM. Die deutsche Eishockey-Meisterschaft wird frühestens am Sonntag entschieden - dann in Mannheim! Mit dem 4:1 (1:1, 1:0, 2:0)-Triumph gestern Abend vor 13.600 Zuschauern im zweiten Finale erzwangen die Adler dank ihrer grandiosen ersten Sturmreihe ein zweites Heimspiel und glichen die Serie auf 1:1 aus.

    Mitarbeiter des Tages: Adam Mitchell, der an allen Mannheimer Toren maßgeblich beteiligt war. „Vier Punkte in einem Finale, da ist ein Traum”, sprach der Kanadier vom größten Spiel seiner Laufbahn. Er wurde 2010 mit Hannover schon mal Meister ...

    Gemessen am Lärmpegel in der ausverkauften SAP-Arena war dieses 32. Heimspiel natürlich der (bisherige) Höhepunkt der Saison aus Adler-Sicht. Jedenfalls wurde es brutal laut, als Christoph Ullmann mit dem 1:0 das erste Adler-Tor in dieser Serie gelungen war - auch dank der konsequenten Arbeit hinterm Tor von Magowan und Mitchell. Nicht ungewöhnlich dabei, dass die Adler erst über ein gutes Unterzahlspiel so richtig in diese Partie fanden. Allerdings kam kurz nach dem Führungstreffer ein Stimmungskiller: Jaime Sifers leistete sich einen Fehlpass - wenn die Scheibe dann ausgerechnet Eisbären-Torjäger Barry Tallackson findet, klingelt's halt. Das 1:1 unterstrich Ullmanns Erkenntnis: „Berlin ist eiskalt. Sie hatten zwei Chancen und machen ein Tor.”

    Das 2:1 hatte Ronny Arendt nach Wiederbeginn auf der Kelle: Er scheiterte mit einem Break und einem an sich guten „Move” an Rob Zepp im Gästetor. Doch dann war Ken Magowan mit einem Flachschuss zur Stelle. Das war dann das zu diesem Zeitpunkt eher glückliche 2:1 (33.). Fortan verdiente sich der Herausforderer aber diese Führung, obwohl Sekunden vor der Sirene die Scheibe nach Goc-Fehler am leeren Mannheimer Tor vorbei trudelte. Bemerkenswert: Es gab im Mittelabschnitt keine Strafzeit, was für die große läuferische Qualität beider Finalisten spricht.

    Für Mike Glumac begann der Schlussabschnitt symptomatisch: Der so produktive Vorrundenstürmer, an dem diese Play-offs irgendwie etwas vorbei laufen, traf bei einem erneuten Break nur die Latte. Das gab ein Geräusch, das auch Wagner und Lehoux gestern verfolgte. Doch in der 45. Minute hatten dann alle drei Stürmer der großartigen ersten Adler-Reihe ihr Tor: Magowan servierte Adam Mitchell das 3:1, und der fleißige Kanadier ließ sofort das 4:1 folgen. Eine fast 100-sekündige 5:3-Überzahl verschenkte die erste Powerplay-Schicht unnötig hektisch.

    Morgen (19.35 Uhr) geht's in Berlin weiter. Und schon in den letzten Minuten der gestrigen Partie stellten sich Hunderte vor den Kassenhäuschen an, um Tickets für den Sonntag zu ergattern ...

    So spielten sie

    Adler Mannheim: Brathwaite - Lee, Wagner; Sifers, Belle; Reul, Goc; Kettemer - Mitchell, Ullmann, Magowan; Glumac, MacDonald, Kink; Mauer, Lehoux, Arendt; Plachta, El-Sayed, Seidenberg

    Tore: 1:0 Ullmann (Mitchell) 11.46, 1:1 Tallackson 13.57, 2:1 Magowan (Mitchell) 32.22, 3:1 Mitchell (Magowan) 45.37, 4:1 Mitchell (Ullmann) 46.50 - Strafminuten: 4 - 10 + 10 Christensen - Beste Spieler: Brathwaite, Belle, Arendt, Mitchell, Magowan - Zepp, Baxmann, Talbot - Zuschauer: 13.600 (ausverkauft) - Schiedsrichter: Brill (Zweibrücken)/Brüggemann (Iserlohn).
    Besessenheit ist der Motor - Verbissenheit ist die Bremse.
    Zitat Rudolf Nurejew

  9. #8
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    Mannheimer Morgen:


    Eishockey: Mannheim gleicht Finalserie um die deutsche Meisterschaft gegen die Eisbären Berlin mit einem 4:1-Sieg aus

    Adler setzen eine Duftmarke


    Von unserem Redaktionsmitglied Christian Rotter


    Mannheim. Die Mannheimer Adler sind wieder dick im Geschäft. Mit einem verdienten 4:1 (1:1, 1:0, 2:0)-Erfolg gegen die Berliner Eisbären glich die Mannschaft von Trainer Harold Kreis die Finalserie zum 1:1 aus. Damit steht fest, dass es nach der Partie am morgigen Freitag in Berlin (19.30 Uhr) am Sonntag zu einem weiteren Duell in Mannheim kommt (16.30 Uhr). Der Vorverkauf hat bereits begonnen. "Dieser Sieg war für uns wahnsinnig wichtig", jubelte Marcus Kink nach der Partie: "Jetzt fahren wir mit einem positiven Gefühl nach Berlin." Und der Adler-Kapitän fügte hinzu: "Wir wollten zeigen, dass wir besser spielen können als zuletzt beim 0:2 in Berlin - das haben wir geschafft."

    Die Fans waren gleich auf Betriebstemperatur. Nach 45 Sekunden zeigten die Schiedsrichter Lars Brüggemann und Marcus Brill eine Strafzeit gegen Berlin an, ohne diese auch auszusprechen, da ein Linienrichter den Eisbären erlegt haben soll, dann hämmerte Steve Wagner den Puck an die Latte (1.).

    Nach einer überstandenen Unterzahl hatte Shawn Belle den Führungstreffer auf dem Schläger (7.), auf der Gegenseite bügelte Torhüter Freddy Brathwaite gegen Richie Regehr den Fehler von Matthias Plachta aus (12.). In der gleichen Minute durften die Adler zum ersten Mal in dieser Finalserie jubeln. Mannheims Play-off-Topscorer Christoph Ullmann versenkte die Scheibe im Nachsetzen im Eck. 50 Prozent dieses Tores gingen auf das Konto von Ken Magowan, dessen Arbeit hinter dem Tor belohnt wurde. Im nächsten Angriff hätte Kink das 2:0 nachlegen können, er scheiterte an Rob Zepp. Das Kreis-Team schien die Partie im Griff zu haben - bis Jaime Sifers mit einem Bock den Eisbären das 1:1 schenkte. Barry Tallackson nutzte den Fehlpass und vollendete mit einem satten Pfund (14.).

    Das Gegentor hemmte die Adler. Sie setzten der Berliner Abgezocktheit zwar Herzblut entgegen, aber in der Defensive schwammen sie nun. Die Eisbären setzten sich konsequent in der offensive Zone fest, doch gerade in der größten Drangphase hatte Ronny Arendt die Riesenchance, Mannheim wieder nach vorn zu bringen. Er gewann das Laufduell, fand aber nur Zepps Fanghandschuh (27.).

    Auch Yanick Lehoux (33.) hatte das 2:1 auf dem Schläger. Dieses fiel, als keiner damit rechnete. Nach gewonnenem Bully saß Magowans trockener Schuss (33.). Jetzt war die Arena ein Tollhaus, die Fans standen hinter ihrer Mannschaft. Ihr Herz setzte einen Schlag aus, als die Referees nach einem hohen Stock weiterlaufen ließen, weil das Kreis-Team in Puckbesitz blieb. Dumm nur, dass Niki Goc sich den Puck abjagen ließ, TJ Mulocks Schuss trudelte um Zentimeter am Tor vorbei (40.). Eisbären-Coach Don Jackson sah wohl die Zeit gekommen, ein - unfaires - Zeichen zu setzen. Beim Gang in die Kabine wollte er Kink abpassen, was Teal Fowler auf den Plan rief. "Er soll gefälligst unsere Spieler in Ruhe lassen", schimpfte der Adler-Manager.

    Als Mike Glumac (41.) und Lehoux im ersten Mannheimer Powerplay der Partie (43.) an der Latte scheiterten, haderten die Adler mit Fortuna. Doch mit einem Doppelschlag binnen 73 Sekunden besiegte Mitchell (46./47.) den Titelverteidiger und zähmte die Glücksgöttin. Und die Eisbären? Außer Frustabbau hatten sie nichts mehr zu bieten. Christensen foulte Kink und war mit den 2 + 10 Strafminuten gut bedient.

  10. #9
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  11. #10
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  12. #11
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  13. #12
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  14. #13
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  15. #14
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    Und die bz-berlin schreibt
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  16. #15
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    SKY News.de Schreibt:!!!Beim 4:1-Sieg der Adler Mannheim im zweiten Playoff-Finale gegen Titelverteidiger Eisbären Berlin ging es nicht nur auf dem Eis hitzig zu. Berlins Trainer Don Jackson attackierte Mannheims Kapitän Marcus Kink im Kabinengang.
    *
    (sid) - Mitten im hitzigen Eishockey-Traumfinale schritt der Meistertrainer zur Selbstjustiz. Im Kabinengang attackierte US-Coach Don Jackson von den Eisbären Berlin wortreich den Mannheimer Kapitän Marcus Kink und sorgte damit für einen Eklat. "Ich habe mit ihm geredet. Wenn die Liga sich nicht darum kümmert, dann muss ich das machen", erklärte der 55-Jährige sein Wortgefecht in der ersten Drittelpause bei der Berliner 1:4-Pleite im zweiten Playoff-Endspiel um die deutsche Meisterschaft.
    Auf die Palme gebracht hatte den Amerikaner Kinks Angriff auf den Eisbären-Stürmer Florian Busch, der gerade erst eine Gehirnerschütterung überwunden hatte. "Er hat seinen Kopf mit dem Ellbogen attackiert - mit Absicht", behauptete Jackson und kritisierte das Schiedsrichtergespann Lars Brüggemann und Marcus Brill sowie die Führung der Deutschen Eishockey Liga (DEL) harsch: "Die Gesundheit der Spieler steht auf dem Spiel, und die Liga interessiert es nicht."
    Kritik an der Gangart
    Busch hatte sich nach der Attacke, die nicht geahndet wurde, wieder aufgerappelt und weitergespielt. "Wenn du eine Strafe haben willst, musst du eine Verletzung simulieren, sonst passiert nichts", ereiferte sich Jackson und verwies auf ähnliche Fälle in den Playoffs. So hätten der Mannheimer Michael Glumac und der Kölner Philip Riefers ebenfalls Berliner Spieler am Kopf attackiert, ohne bestraft worden zu sein.
    Überhaupt nicht einverstanden mit Jacksons Reaktion waren die Mannheimer. Manager Teal Fowler, der beim Wortgefecht im Kabinengang dazwischengegangen war, meinte: "Was auf dem Eis passiert, sollte auf dem Eis bleiben. Es gibt keinen Grund, einen Spieler zu beschimpfen. Es ist eine goldene Regel, dass man Spieler im Gang nicht anspricht, die hat er gebrochen."
    Jackson kritisiert auch eigene Spieler
    Kink selbst gab sich ahnungslos. "Ich glaube, dass ich niemanden gecheckt habe", sagte der Nationalspieler: "Ich weiß gar nicht, was Don Jackson da redet. Er soll sich lieber auf seine Mannschaft konzentrieren." Die bekam nach der deutlichen Niederlage und dem 1:1-Ausgleich in der "Best-of-five"-Serie auch ihr Fett ab. "Das letzte Drittel war schrecklich", schimpfte Jackson, "einige hatten keine Energie mehr. Das war nicht der Charakter der Eisbären."
    Im dritten Spiel am Freitag (ab 19.15 Uhr live auf Sky) in Berlin will der Amerikaner eine andere Mannschaft sehen: "Wir müssen deutlich besser spielen, wenn wir Mannheim stoppen wollen." Das sah auch Stürmer Daniel Weiß so: "Wir dürfen unseren Torwart nicht so im Stich lassen und so viele Rebounds abgeben." Der 22-Jährige hatte wie Busch einiges einstecken müssen. "Einer hat mir in die Eier gestochen", berichtete Weiß, hakte das Thema aber schnell ab: "Das gehört dazu, die Emotionen kochen hoch."
    "Jetzt gehen wir alle mal duschen"
    Die Mannheimer hatten in dem hitzigen Duell die besseren Nerven und am Ende auch die größeren Kraftreserven bewiesen. Außerdem hatten sie in Adam Mitchell den Matchwinner in ihren Reihen. Der Kanadier bereitete zunächst die Treffer von Christoph Ullmann (12.) und Ken Magowan (33.) vor, dann sorgte er mit einem Doppelschlag innerhalb von 74 Sekunden für die Entscheidung.
    "Das war der Höhepunkt in meiner Karriere", sagte der 29-Jährige: "Man macht nicht jeden Tag vier Punkte in einem Finale." Zur Belohnung gab es von den Teamkollegen den blauen Bauarbeiterhelm, mit dem der "beste Arbeiter des Spiels" ausgezeichnet wird.
    Adler-Trainer Harold Kreis blickte schon auf das dritte Duell der beiden DEL-Rekordmeister. "Am besten gehen wir jetzt alle mal duschen, waschen dieses Spiel ab und denken nur noch an das nächste", sagte der Ex-Nationalspieler. Um nach seinen beiden Titeln als Mannheimer Spieler 1980 und 1997 auch als Trainer deutscher Meister zu werden, muss er mit seinem Team zumindest einmal in Berlin gewinnen - entweder am Freitag oder in einem möglichen fünften Finale am nächsten Dienstag. Quelle : Skynews.de
    Lächle denn es könnte schlimmer kommen!! Ich lächelte und es kam schlimmer

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