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Thema: DEL-News

  1. #196
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    @magicben

    Wenn wir hier nur über Löcher von 200T € reden würden, dann hätte ich damit gar kein Problem damit. Wir reden hier aber von jährlichen Differenzen im 7-stelligen Bereich.
    Hier fährt man sehendes Auge eben auf diese Differenzen zu. Irgendeiner wird es schon richten. Ist ja auch - zum Glück - meistens so. Nur, dann kann man sich die Lizenzierung VOR der Saison echt schenken.
    Dumm nur für die Vereine, die sich eben an ihr (knappes) Budget halten und dementsprechend bei Verletzungen oder halt auch einfach mal so zwischendurch, keine neuen Spieler Nachverpflichten können.

    Klar, die Zuschauereinnahmen sind nicht exakt zu kalkulieren. Aber anstatt vorsichtig an die Kalkulation heranzugehen, plant man so, als würde man eine erfolgreiche Saison spielen. Es ist ja auch oft so, dass schon 2 PO-Heimspiele mit in die Zuschauerkalkulation mit einfließen.

    Wie auch immer, dass Verhalten der Vereine ist die eine Sache, aber die Lizenzierung der DEL - und darum ging es mir eigentlich - ist in dieser Form ein Lachblatt und völlig sinnfrei.

  2. #197
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    Zitat Zitat von Barrie#9 Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich, dann brauch ich aber auch keine Planung abgegeben, die ohnehin nur Makulatur ist.
    Das einzig unberechenbare sind die Zuschauereinnahmen, aber auch da könnte man durchaus Richtwerte nehmen und so das Risiko in Grenzen halten.
    Für Sponsoren gibt es Sponsorenverträge, die eingehalten werden müssen. Es kommt auch relativ selten vor, dass sich ein Sponsor während der Saison zurückziehen muss.

    Viel mehr liegt es doch an den ständigen Nachverpflichtungen aller Teams während der Saison, obwohl das Budget oftmals schon ausgeschöpft ist.
    Wie du sagst, so lange irgendein Gönner/Gesellschafter am Ende einspringt ist alles "gut". Seriös ist das aber für mich nicht.
    Nunja...Es sind nunmal Planungen. Jedes (größere) Unternehmen erstellt vor Beginn des Wirtschaftsjahres einen Plan. Am Ende des Jahres zeigt sich dann, ob die Planzahlen übertroffen wurden - das ist dann ein wirtschaftlicher Erfolg - oder verfehlt wurden. Dass die Planzahlen dabei genau erfüllt werden kommt äußerst selten vor. Wenn du da jeden, der seine Planzahlen nicht trifft, als unseriös bezeichnen würdest, würdest du dich vermutlich schwer tun in Deutschland ein seriös wirtschaftendes Unternehmen zu finden.

    Ich sehe den Kritikpunkt woanders: es ist nicht wirklich transparent, wie die einzelnen GmbHs ihre Budgets vor der Saison planen und welche Unterlagen zur Lizenzbestätigung überhaupt eingereicht werden. Wenn überhaupt, sickern in der Presse mal Spekulationen oder einzelne Zahlen durch, mit denen bei genauerem Hinsehen eigentlich niemand wirklich etwas anfangen kann. Kurzum, eigentlich wissen wir doch gar nicht, mit welchen Planzahlen Team X in die Saison geht, ob da beispielsweise schon Nachverpflichtungen mit eingeplant sind etc. Genauso wirst du dich schwer tun wirklich fundiert zu belegen ob Team X am Ende der Saison irgendein selbst definiertes Budget ausgeschöpft hat oder nicht. Das wird sich alles doch letztendlich irgendwie auf 'Hörensagen' zurückführen lassen. Mit Ausdrücken wie 'nachweislich' würde ich daher da vorsichtig sein.

    Es ist mir nicht recht klar, was du erwartest. Eishockey ist ein Zuschussgeschäft in Deutschland. Du wirst dich schwer tun, auch nur ein Team in der DEL oder DEL2 zu finden, das kein Minus in der Rechnungslegung stehen hat. Die Frankfurter Löwen übrigens auch nicht, hab' gerade geschaut.

    Rossi
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  3. #198
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    Hi Rossi,

    ich sehe das Problem ein wenig anders: Wenn ein Unternehmen über die Jahre hinweg die Planzahlen nicht erreicht und immer wieder rote Zahlen schreibt ist dieses Unternehmen früher oder später Pleite. Im Profi-Eishockey hierzulande wird aber immer wieder seitens Gesellschafter, Sponsoren, Mäzenen oder was auch immer ausgeglichen - eben weil Eishockey ein Zuschussgeschäft ist. Das ist auch durchaus legitim, wenn auch diverse Clubs eben doch am Tropf ihrer Geldgeber hängen und wehe denen, bei denen der wichtigste Geldgeber abspringt. Was mir in diesem Kontext viel größere Sorgen macht ist die Tatsache, dass es partout nicht gelingt, einen Eishockeyverein wirtschaftlich so zu formen, dass er wirtschaftlich performed. Und das trotz größerer Hallen etc. Für mich stellt sich da die Frage: Gibt es einen Weg raus aus dem Zuschussgeschäft? Zum Beispiel durch professionelleres Agieren, bessere Medienarbeit, bessere wirtschaftliche Führung? Oder ist es wirklich ein Nullsummenspiel, an dessen Ende zwangsläufigerweise irgendwann die Lichter ausgehen wenn der Geldtopf sich nicht mehr füllt?

  4. #199
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    Die Aussage: Eishockey ist ein Deutschland ein Zuschussgeschäft ist mir zu einfach, obwohl es stimmt. Die Frage ist: Warum ist das so?
    Hängt es vielleicht mit der laschen Lizenzierung zusammen? Würde ein Umdenken stattfinden, wenn härtere Lizenzauflagen gemacht würden?
    Hier auf die Einsicht einzelner Vereine in einer Art Selbstkontrolle zu hoffen wird nicht funktionieren.

    Ich stimme dir zu, dass es kaum Transparenz gibt und sehe dies auch als Problem an.

    Wie Metro richtig angemerkt hat, sahen viele in größeren Arenen ihr Glück um wirtschaftlich besser aufgestellt zu sein. Übrigens auch in Frankfurt. Die Vergangenheit zeigt aber auch, dass sich an der finanziellen Situation der Verein, nichts wirklich verbessert hat. Am besten fahren wohl noch die Vereine, die ihre Spielstätte nur umgebaut haben.

    Wenn man dann noch anmerkt, dass die geschlossene Liga den Vereinen eigentlich finanzielle Sicherheit geben soll (keine Abstiegsangst) und dann beobachtet was unterm Strich gemacht wird, sieht es für mich so aus, dass dieser Aspekt nicht funktioniert hat. Offiziell natürlich schon. Alle Vereine haben ja ihre Lizenz erhalten. Mein Eindruck ist einfach der, dass man gar nicht gewillt ist seriös zu wirtschaften, sondern einfach weiter macht wie immer.

    Letztendlich läuft es so aber auch in anderen Sportarten. Der HSV wäre ohne Kühne nicht überlebensfähig und die Dosen aus Leipzig hatten zu 2. Ligazeiten Verbindlichkeiten in Höhe von über 50Mio € gegenüber RB. Auch hier drückt(e) die DFL beide Augen zu.

    Über die Planzahlen der Firmen hier kann ich auch meist nur müde lächeln. Das Unternehmen in welchem ich arbeite, hat über Jahre hinweg Planzahlen vorgestellt wo man sich fragt: Kann ich bitte auch von den Pillen bekommen? Die Realität war dann, dass diese Planzahlen kein einziges Mal erreicht wurden! Fazit: Firma verkauft. Investor entlässt fast 50% der Belegschaft. Mit dem Plan Gewinn zu erwirtschaften und dann den Laden erneut zu verkaufen. Über die aktuellen Arbeitsbedingungen reden wir nicht drüber. Katastrophal. Und dies ist sicher kein Einzelfall und deshalb würde ich die Seriosität in Bezug auf Planzahlen vieler Firmen ebenfalls stark in Frage stellen, ja. Über die Seriosität der Autoindustrie tun sich ja auch gerade Abgründe auf.
    Geändert von Barrie#9 (10-08-17 um 14:30 Uhr)

  5. #200
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    Zitat Zitat von metro81 Beitrag anzeigen
    Wenn ein Unternehmen über die Jahre hinweg die Planzahlen nicht erreicht und immer wieder rote Zahlen schreibt ist dieses Unternehmen früher oder später Pleite.
    Wenn du anfängst, dererlei Maßstäbe auch für Sportvereine und GmbHs anzulegen, kommst du ganz schnell auf ganz dünnes Eis. Sachlich hast du zwar recht, aber bei diesen Maßstäben bleibt nur noch eine Profisportlandschaft übrig, die aus 11 Fußballbundesligisten und 12 Fußballbundesligazweitligisten besteht. Naja, mag sein, dass da auch noch zwei/drei Handballteams übrig bleiben, da kenne ich mich überhaupt nicht aus. Der Rest ist weg.

    Wenn wir vom Zuschussgeschäft sprechen, müssen wir uns auch überlegen, wo wir da die Linie ziehen. Nehmen wir beispielsweise die Adler. Die Adler sind eines der 'Home Teams' der SAP-Arena. Ist der Betrag X, den der Arenabetreiber den Adlern zukommen lässt, jetzt ein 'Zuschuss' oder eine legitime Werbeeinnahme um die Arena zu promoten?
    Genauso die Icetigers. Die bekommen von Thomas Szabo einen Betrag X. Dafür rennen sie mit seinem Namen auf dem Trikot über's Eis. Zuschuss? Ich möchte bezweifeln, dass Szabo die Kohle über die Werbeeffekte für seinen Schmuckverkauf wiederkriegt...

    Zitat Zitat von Barrie#9
    Die Aussage: Eishockey ist ein Deutschland ein Zuschussgeschäft ist mir zu einfach, obwohl es stimmt. Die Frage ist: Warum ist das so?
    Die Frage kannst du auf praktisch alle Sportarten außer Fußball erweitern. Speziell auf das Eishockey bezogen denke ich nicht, dass diese Sportart das Potential hat, bei uns wirtschaftlich gewinnbringend zu werden.
    Warum? Die Sportart ist schon im Amateurbereich viel zu teuer und zu wenig verbreitet, dass du eine breite Basis hast, die du für eine wirtschaftlich erfolgreiche Sportart brauchst (Fußball, früher vielleicht noch Tennis). Du wirst nie die Übertragungs- und Werbeerlöse bekommen, die du brauchst, und wir müssten uns über Ticketpreise unterhalten, die keiner zu zahlen bereit wäre.

    Auch wenn der HSV ohne Kühne nicht überlebensfähig ist, mit ihm ist er es. Kühne sagt, er zahlt, damit hat der HSV kein ungedecktes Minus, das reicht der DFL. Das ist dann auch kein Augenzudrücken. Ob man (ich) es gut findet oder nicht, steht auf einem anderen Blatt...
    Von den Millionenschulden von einem Real Madrid will ich da gar nicht erst anfangen...
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    alt.sports.hockey.nhl.ny-islanders

  6. Folgende User bedanken sich bei Barbarossa für diesen Beitrag:

    Otto (11-08-17)

  7. #201
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    Zitat Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
    Wenn du anfängst, dererlei Maßstäbe auch für Sportvereine und GmbHs anzulegen, kommst du ganz schnell auf ganz dünnes Eis.
    Dein Post fängt mal überragend an - gerade weil wir hier von Eishockey reden

    Zitat Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
    Sachlich hast du zwar recht, aber bei diesen Maßstäben bleibt nur noch eine Profisportlandschaft übrig, die aus 11 Fußballbundesligisten und 12 Fußballbundesligazweitligisten besteht. Naja, mag sein, dass da auch noch zwei/drei Handballteams übrig bleiben, da kenne ich mich überhaupt nicht aus. Der Rest ist weg.

    Wenn wir vom Zuschussgeschäft sprechen, müssen wir uns auch überlegen, wo wir da die Linie ziehen. Nehmen wir beispielsweise die Adler. Die Adler sind eines der 'Home Teams' der SAP-Arena. Ist der Betrag X, den der Arenabetreiber den Adlern zukommen lässt, jetzt ein 'Zuschuss' oder eine legitime Werbeeinnahme um die Arena zu promoten?
    Ich gebe dir recht - das ist definitiv eine mögliche Kompensationsform. Nicht falsch verstehen - ich habe überhaupt kein Problem, dass das System so läuft. Ich frage mich eher, wie man Eishockey so gewinnbringend gestalten kann, dass sich der Sport trägt. Die Beispiele Sabo, Red Bull etc. sind mir bekannt - auch dass der HSV sich Kühne ans Bein gebunden hat oder dass Real mal locker ein Grundstück zu überhöhtem Preis an die Stadt bezahlen kann/muss um die Schulden halbwegs zu deckeln. Gerade im Fußball bricht ab Mittelfeld zweite Liga massiv was ein, vor allem Regionalliga ist inzwischen ohne zusätzliche Investoren nicht mehr finanzierbar. Die Frage ist einfach: Wo soll das hinführen? Der eine Verein gibt 200 Mio. Scheich-Kohle für zwei brasilianische Beine aus und gleichzeitig knappsen ehemalige Traditionsvereine am Hungertuch oder ganze Profimannschaften sind kurz vor dem Abschuss weil die roten Zahlen irgendwann selbst dem finanzstärksten Investor zu groß werden.

  8. #202
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    Sehe den richtigen Sinn hinter dieser Liste nicht so wirklich..

    http://www.n-tv.de/sport/DEL-bestraf...e19982306.html

  9. #203
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    REGELÄNDERUNGEN ZUR SAISON 2017/18

    Von DEL REDAKTION
    @DELoffice

    Neue Auslegung bei „Hoher Stock“, „Schlittschuh-Tor“ und „Angreifer im Torraum“ / Anspiele werden schneller gestaltet / Divingliste wird eingeführt

    Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) verändert mit Beginn der Spielzeit 2017/18 die Auslegung einiger Regeln des Weltverbandes IIHF. Dabei handelt es sich um die Regeln zu „Hoher Stock“, „Angreifer im Torraum“ und „Schlittschuh-Tor“. Darauf haben sich die Sportlichen Leiter der 14 DEL-Clubs geeinigt. Um die Attraktivität des Spiels zu steigern, wurde zudem das Anspielprozedere überarbeitet. Umgesetzt werden diese Modifikationen von den Schiedsrichtern bereits in der Saisonvorbereitung.

    Die Modifikationen im Einzelnen:

    Hoher Stock

    Abweichend zur langjährigen Praxis zieht ein „Hoher Stock mit Verletzungsfolge“ keine Große Strafe nebst automatischer Spieldauerdisziplinarstrafe mehr nach sich. Der Spieler erhält dafür nunmehr eine „doppelte Kleine Strafe“ und kann im Anschluss wieder am Spiel teilnehmen.

    Die Schiedsrichter auf dem Eis behandeln die „doppelte Kleine Strafe“ jedoch wie eine „Große Strafe“. Das heißt: Die Linesmen müssen, sollte der Schiedsrichter die Szene nicht gesehen haben, einen „Hohen Stock mit Verletzungsfolge“ melden, die Strafe wird dann nachträglich ausgesprochen. Im Falle eines vorsätzlich „Hohen Stockes“ wird die „Große Strafe“ nebst automatischer Spieldauerdisziplinarstrafe ausgesprochen.

    Angreifer im Torraum

    Die Regel „Angreifer im Torraum“ bleibt grundsätzlich wie in der vergangenen Saison eingeführt, wird jedoch weiter vereinfacht. Ab der Saison 2017/18 ist ein Tor auch dann gültig, wenn sich ein Spieler im Torraum befindet und dem Torhüter dabei die Sicht nimmt. Dies gilt aber nur dann, wenn der Spieler aus der Aktion heraus im Torraum steht. Der Angreifer darf weiterhin keine Dauerpräsenz im Torraum herstellen und diese Position taktisch nutzen. Weiterhin gilt, dass ein Tor keine Gültigkeit erlangen kann, wenn ein angreifender Spieler im Torraum einen relevanten Kontakt mit dem Torhüter herstellt.

    Tor mit dem Schlittschuh – Kicking Action

    Beim „Schlittschuh-Tor“ kehrt die DEL zur alten Auslegung zurück. Ab sofort darf ein Spieler einen Puck wieder mit dem Schlittschuh ins Tor ablenken. Dies gilt auch dann, wenn dies bewusst oder mit Absicht geschieht. Treffer mit dem Schlittschuh werden nur dann nicht anerkannt, wenn eine erkennbare Kickbewegung ausgeführt wird. Weiterhin erhält ein Tor keine Anerkennung, wenn ein ruhender Puck mit dem Schlittschuh ins Tor befördert wird.

    Anspielprozedere

    Das Anspielprozedere wurde in der DEL dahingehend angepasst, dass die Faceoffs schneller, effektiver und dennoch fair ausgeführt werden. Ziel ist es, den Puck wieder zügiger ins Spiel zu bekommen und die Attraktivität des Spiels zu steigern.

    Hat in den vorhergegangenen Spielzeiten der Linienschiedsrichter den Zeitpunkt des Einwurfs des Pucks bestimmt, bestimmt ab sofort der angreifende Spieler das Anspiel. Nachdem sich der verteidigende Spieler korrekt aufgestellt hat, setzt der Angreifende Spieler aus der korrekten Position den Schläger ins weiße Feld. In diesem Moment wirft der Linesman den Puck ein. Bei Anspielen in der Mitte hat der Gastgeber den Vorteil.

    Divingliste

    Die Ligagesellschaft ist berechtigt, gegen Lizenzspieler disziplinarisch tätig zu werden, die im Spiel vortäuschen, dass gegen sie eine Foul begangen worden ist, und / oder sich aufgrund eines Fouls gegen sie verletzt haben („Diving“ / „Embellishment“).

    Beim ersten Vergehen erhält der Spieler eine Verwarnung. Nach dem zweiten Vergehen wird der Spieler namentlich auf einer Liste vermerkt. Diese Liste wird den Sportlichen Leitern aller Clubs, den Trainern aller Clubs und allen DEL-Schiedsrichtern zugänglich gemacht.

    Sollte auch dies keine Wirkung zeigen und der Spieler seine Tat wiederholen, erhält dieser eine Geldstrafe, die sich mit jedem Vergehen dieser Art erhöht. Ab der fünften Wiederholung wird zudem der entsprechende Trainer mit einer Geldstrafe belegt.

    Jörg von Ameln, Leiter Spielbetrieb: „Unser Fokus liegt darauf, dass die Spiele für die Spieler selbst und die Teams sicher und fair verlaufen. Ein System, das unsportliches Verhalten in Form von „Schwalben“ oder vorgetäuschten Verletzungen erkennt und sanktioniert, ist da ein weiterer und wichtiger Schritt."

    https://www.telekomeishockey.de/news...n-2017-18/7423
    WARNUNG: Beiträge dieses User können Spuren von Ironie, Sarkasmus, Uran, purer Boshaftigkeit, Fachwissen und Erdnüssen enthalten!

  10. #204
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    Deutschland, Italien, Schweiz und UK wollen anscheinend in die KHL.

    https://www.hockeyfeed.com/nhl-news/...oining-the-khl

  11. #205
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    Zitat Zitat von powe68 Beitrag anzeigen
    Deutschland, Italien, Schweiz und UK wollen anscheinend in die KHL.

    https://www.hockeyfeed.com/nhl-news/...oining-the-khl
    Naja so ohne irgendwelche quellen oder info ..
    Kommt mir das so vor wie ein "Interesse vorhanden, machen Sie mir mal nen Preis" ohne wirklichem Interesse das Produkt kaufen zu wollen..
    Ich sehe auch keinerlei Vorteile heutzutage für die einzelnen Vereine
    Gruß
    ... der Lange

  12. #206
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    Mein Gefühl ist, dass die KHL da grad ein wenig Interesse ertrommeln möchte. Ich schätze mal, dass mit "interested in joining" gemeint ist, dass es ein grundsätzliches Interesse gibt, in der KHL zu spielen. Die Frage ist aber, welches deutsche Team a) die Reisestrapazen auf sich nehmen will und b) einen KHL-Antritt finanzieren kann. Wenn überhaupt sehe ich da die Eisbären mit Anschütz und der LA-Kings-Koop im Rücken oder die Kölner mit ihrer seltsamen Finanzierungsstruktur

  13. #207
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    Das ist alles nicht wirklich neu, das Thema poppt so oft in regelmäßigen Abständen wieder auf dass es sogar einen Wikipedia-Artikel dazu gibt.
    Siehe: https://en.wikipedia.org/wiki/Potent...ague_expansion
    Auch die Adler sollen schon angefragt worden sein, wenn ich mich recht erinnere, war das hier vor ein paar Jahren auch Thema. Wahlweise soll auch mal ein komplett neues Team in einer Stadt wie Dresden installiert werden usw.

    Es ist auch durchaus logisch, dass gewisse Personengruppen ein Interesse an einer 'West-Expansion' der KHL haben. Einige Spieleragenten nutzen die KHL gerne mal als Druckmittel um für ihre Klienten die Preise zu treiben und würden die KHL gerne auf Augenhöhe mit der NHL sehen (kicher).
    Der DEL Ligenleitung kann man natürlich auch prima damit drohen, die Liga zu verlassen wenn's nicht läuft wie gewünscht.
    Insbesondere aus wirtschaftlichen Gründen sind Länder wie die Schweiz, Schweden und auch Deutschland für die KHL natürlich sehr interessant.

    Ohne wirkliche Details zu kennen kommt es mir persönlich so vor als sei das Interesse recht einseitig ausgehend von der KHL. Was ich so mitbekommen habe, läuft es auch mit den nicht-russischen Teams nicht wirklich rund. Vielleicht ist das auch eine Flucht nach vorne. Aber ob man einen kranken Patienten wirklich heilt, wenn man expandiert?

    Edit: sehr aufschlussreich übrigens die Aussagen vom KHL Präsidenten D. Chernyshenko, u.a. auch zum Thema Finanzierung:
    http://en.khl.ru/news/2017/05/17/347292.html

    Finanziell sieht es mit der KHL nicht rosig aus. Es wird zu viel Geld für Spielergehälter ausgegeben, die Stadien sind zu klein, die Ticketeinnahmen zu niedrig, viele Clubs hängen am Tropf von Sponsoren oder werden vom Staat subventioniert. Um die finanzielle Lage zu verbessern, will man mehr Einnahmen aus den Märkten im Osten (China, Südkorea etc.) und dem Westen generieren. Die Expansion erwähnt er übrigens nur am Schluss, spricht aber auch davon, dass die optimale Größe 24 Teams wären - bereits jetzt hat die KHL 27 Teams.

    Rossi
    Geändert von Barbarossa (26-08-17 um 11:25 Uhr)
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  14. #208
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    In der Tat kein neues Thema.
    Waren die Gerüchte nicht schonmal so weit, dass sogar der angebliche Teamname schon feststand. Torpedo Leipzig, wenn ich mich recht erinnere?

    Edit: Jap, habs gefunden

    2011:

    https://m.volksstimme.de/sport/regio...sche-Liga.html

    2014:

    https://www.google.de/amp/www.hockey...-khl-72689/amp

    Gesendet von meinem SM-G900F mit Tapatalk
    Glumac - Kink - MacDonald

    "Die Wrecking Crew" Zitat Harry Kreis

  15. #209
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