Mit einem überraschenden, aber verdienten 6:4-Erfolg über den Tabellenzweiten Zweibrücken, haben die Eisbären den vierten Tabellenplatz von den Stuttgart Rebels erobert. Den Grundstein zum Sieg legten dabei die Doppeltorschützen Sven Jacobaschke und Lukas Sawicki, die aus der knappen 1:0-Führung durch Tim Brenner im ersten Abschnitt die Vorentscheidung zum 5:0 trafen, ehe Cedric Striepeke im letzten Drittel den sechsten Treffer nachlegte..

Mit vollem Kader und ordentlich Siegeswillen starteten die Eisbären in die Partie gegen den Tabellenzweiten aus Zweibrücken, dem sie im Hinspiel noch unglücklich 2:5 unterlegen waren. Man merkte den Eisbären den klaren Siegeswillen von der ersten Minute an, denn die Hausherren waren die klar spielbestimmende Mannschaft. Während die Eisbären im Minuten-Takt das gegnerische Tor belagerten, gelang es den Hornets nur sehr sporadisch, die Eisbären-Defensive zu durchbrechen. Der Führungstreffer durch Tim Brenner (18.) war die logische Konsequenz, die den Gäste den schmeichelhaften 1-Tor-Pausenrükstand einbrachte.

Die Bedenken, dass sich die fahrlässige Chancenverwertung im zweiten Drittel rächen könnte, verwies die ECE-Offensive schnell in das Reich der Fabeln. Ein Doppelschlag direkt zu Drittelbeginn durch Jacobaschke und Sawicki (22.) korrigierte schnell die Schieflage zwischen Leistung und Ergebnis. Während die Hornets weiterhin kein Mittel gegen die Eisbären fand, konnte sich der Gäste-Goalie über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Erst mit dem ersten Powerplay des Mittelabschnitts für die Eisbären, wurden die Gäste plötzlich gefährlich, da die Eisbären im Aufbau zu fahrlässig agierten, der gefährliche Konter zur Folge hatte. Doch mit der nächsten Eisbären-Strafe konnte man sich bei gleicher Teamstärke wieder fangen und den Vorsprung weiter ausbauen. Erneut war es ein Doppelschlag der Torschützen vom Drittelbeginn (31./33.) der das Ergebnis auf 5:0 hochschraubte, was auf Grund der Torchancen durchaus verdient war.

Mit dieser sicheren Führung im Rücken, ließen es die Eisbären im letzten Drittel etwas ruhiger angehen und wurden prompt bestraft. Ein schneller Gegenstoß durch die drei Topscorer der Gäste sorgte für den bis dato als Ehrentreffer zu bezeichnenden Anwesenheitsnachweis der Hornets-Offensive (48.). Nur drei Minuten später stellte Cedric Striepeke den alten Abstand wieder her und bekämpfte mögliche Comeback-Pläne der Hornets vermeintlich im Keim. Doch die letzten zehn Minuten stellten den bisherigen Spielverlauf vollends auf den Kopf. Plötzlich gelang den Gästen alles und die Eisbären zeigten bis dato ungeahnte Fehler im Spielaufbau. So verkürzte sich der Vorsprung durch einen Doppelschlag der Gäste auf 6:3 (55.) und man musste der Stadionuhr danken, dass diese nach dem 6:4 (60.) der Gäste das Spiel beendete und den Sieg den Eisbären sicherte.

Auch wenn man mit den letzten zehn Minuten im Eisbären-Lager nicht zufrieden sein konnte, hatte man sich mit dem makellosen Auftreten in den ersten fünfzig Minuten und den bis dahin verwerteten Chancen den Sieg mehr als verdient und kann zu Recht das Erreichen des wichtigen vierten Tabellenplatzes feiern. Nachdem die Eisbären am kommenden Wochenende durch den Rückzug des EHC Freiburg spielfrei sind, können sie sich in Ruhe auf die bevorstehenden Auswärtswochen vorbereiten. Das erste Duell ist dabei bereits richtungsweisend, denn man gastiert am 2. Dezember in der Eiswelt Stuttgart, genau bei dem Team, das man durch den Sieg gegen die Hornets auf den 5. Platz verdrängt hat.


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