Zum vorletzten Hauptrunden-Spiel empfangen die Eisbären im heimischen Icehouse den Tabellennachbarn aus Bietigheim. Während den Eisbären hierbei ein Remis zum sicheren Einzug in die Play-Offs reicht, brauchen die Gäste einen „Dreier“ gegen die Eisbären, um die Chance auf Platz 4 am Leben zu halten.
Mit dem SCBB kommt eines der erfolgreichsten Teams der vergangenen Jahre zum Duell um die Play-Offs ins Icehouse. Seit der Rückkehr in die Regionalliga ist der SC jedes Jahr in die Play-Offs eingezogen, wo sie sich zweimal den Vize-Titel sichern konnten. Die Hauptrundenplatzierung verschlechterte sich dabei jedoch jeweils um einen Platz, so dass es im vergangenen Jahr nur zu Rang 4 reichte. Dieser Trend scheint sich in diesem Jahr fortzusetzen, denn nachdem Bietigheim bis zum 16. Spieltag in den Top 4 zu finden war, rutschten sie dann auf den fünften Tabellenplatz hab, den sie noch immer belegen. Der SCBB kann dabei seit Jahren auf eine hungrige Mischung aus jungen Talenten und gestandenen Spielern setzen, die stets mit Scorern in den Top 10 vertreten sind. Auch in diesem Jahr stellt man die drittbeste Offensive der Liga mit Marco Windisch als bestem Scorer auf Rang 8, wobei die Defensive mit einem Gegentorschnitt von 3,7 überraschend durchschnittlich in dieser Saison den Schwachpunkt der jungen Steelers darstellt.
Die Eisbären mussten am vergangenen Wochenende nach einer Siegesserie zwei Niederlagen verkraften, die einen vorzeitigen Play-Off-Einzug verhinderten. Nichts desto trotz sind sie in der komfortablen Lage, den Einzug mit einem Sieg aus den verbleibenden beiden Spielen aus eigener Kraft perfekt zu machen. Allerdings wird sich die Personalsituation der Eisbären in der Hauptrunde kaum mehr ändern. Eine erneute Untersuchung hat das definitive Saisonaus von Cedric Striepeke bestätigt, der sich im Spiel gegen Heilbronn zu Jahresbeginn eine Knieverletzung zuzog. Besser steht es dagegen um Sho Kawachi, der nach seiner Schulterverletzung aus dem Spiel in Zweibrücken wieder ins Training eingestiegen ist und den Eisbären in den Play-Offs wieder zur Verfügung stehen könnte. Selbiges gilt für Alex Rosentritt, dessen Knieverletzung aus dem Spiel in Ravensburg einen guten Heilungsprozess aufweist, so dass er Anfang März ebenfalls wieder mit dem Team trainieren könnte.
In den beiden abschließenden Hauptrunden-Partien wird man jedoch noch ohne die Verletzten planen müssen, doch die Eisbären sind sicher, dass der benötigte Sieg zum Play-Off-Einzug gelingen wird, bestenfalls bereits am Sonntag gegen Verfolger Bietigheim, der jedoch alles geben wird, um seine Chancen noch aufrecht zu erhalten.