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Thema: Presse vom 7.10.17

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    Presse vom 7.10.17

    Forsche Jugend

    Eishockey: Adler feiern 3:1-Erfolg gegen Ingolstadt


    Von André Dinzler


    MANNHEIM. Dank viel Kampf und viel Leidenschaft bleiben die Mannheimer Adler in der Deutschen Eishockey Liga ganz oben in der Tabelle dabei. Gegen den ERC Ingolstadt siegten die Kurpfälzer gestern trotz vieler Rückschläge am Ende verdient vor heimischer Kulisse mit 3:1 (2:0; 0:1; 1:0).

    Viel wurde während der Woche nach den langfristigen Ausfällen von Ryan MacMurchy, Brent Raedeke und Mathieu Carle über mögliche Neuzugänge der Adler spekuliert – doch statt großer Namen aus Übersee gab es gestern erst mal neues aus der Rubrik „Jugend forscht“: Der vor zwei Wochen 17 Jahre alt gewordene Yannik Valenti – Sohn von Ex-Adler Sven Valenti – erhielt nicht nur eine Förderlizenz der Adler – er durfte gestern auch gleich an der Seite von Christoph Ullmann und Marcus Kink ran. Und er machte seine Sache prima. Entsetzen indes schon in der 12. Minute: Nationalspieler David Wolf, wenige Minuten zuvor noch Torschütze des 1:0, als er am Pfosten stehend in Überzahl abstaubte, musste gestützt von seinen Kameraden vom Eis. Die TV-Bilder zeigten die ganze Wahrheit: David Wolfs Knie knickte nach einem Check von Matt Pelech sehr unglücklich um – das lässt Schlimmes befürchten.

    Die Verletzung des Fan-Lieblings war ein kleiner Stimmungskiller, obwohl die Adler bis dahin sehr ansehnlich spielten und der erneut agile Youngster Phil Hungerecker nach schönem Querpass von Chad Kolarik sogar das 2:0 nachlegte.

    Im Mitteldrittel variierte Adler-Trainer Sean Simpson aus der Not heraus seine Sturmformationen und auch Verteidiger Kevin Maginot durfte in der Offensive ran. Dennoch kamen die Gäste zunehmend besser ins Spiel – erarbeiteten sich hochkarätige Chancen, wie Greilingers Schuss in der 24. Minute, den Endras toll parierte. Im Gegenzug wäre es fast der Abend des Yannik Valenti geworden: Er bekam die Scheibe völlig ungestört vor die Füße, das Tor war leer, doch sein Schuss sauste am Pfosten vorbei (26.). Wie abgezockt ein gestandener Profi solche Gelegenheiten nutzt, zeigte Ingolstadts Darin Olver kurz darauf, als er einen Fehlpass von Sinan Akdag direkt auf seinen Schläger zum 1:2 verwandelte.

    Der Schlussabschnitt war geprägt von viel Härte auf beiden Seiten. Durch einige strittige Schiedsrichterentscheidungen fühlten sich beide Teams benachteiligt. Viele kleine Scharmützel prägten das Bild. Doch die Adler ließen sich nicht beirren, hielten gegen die körperlich robusten Gäste dagegen und Matthias Plachta krönte seine starke Vorstellung mit der endgültigen Entscheidung – dem 3:1 ins leere Ingolstädter Tor.

    So spielten sie
    Adler Mannheim: Endras - Larkin, Colaiacovo; Reul, Johnson; Akdag, Nikolai Goc; Maginot - Setoguchi, Marcel Goc, Plachta; Kolarik, Adam, Hungerecker; Sparre, Festerling, Wolf; Kink, Ullmann, Valenti
    ERC Ingolstadt: Pielmeier - Wagner, Friesen; Pelech, Sullivan; Kohl, McNeill - Collins, Olson, Braun; Berglund, Olver, Laliberte; Greilinger, Buck, Mouillierat; Swinnen, Elsner, Schopper
    Tore: 1:0 Wolf (Marcel Goc) 2:57, 2:0 Hungerecker (Kolarik) 6:34, 2:1 Olver 28:50, 3:1 Plachta (Marcel Goc) 59:03 - Strafminuten: 6 - 4 - Beste Spieler: Plachta, Nikolai Goc - Olver, Greilinger - Zuschauer: 9325 - Schiedsrichter: Iwert/Massy (Harsefeld/Schweiz).

    www.rheinpfalz.de

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