Stecker bleibt draußen

Ingolstadt. Die Adler Mannheim haben bei ihrem ersten Auftritt unter dem neuen, alten Adler-Trainer Bill Stewart 30 Minuten lang gezeigt, dass sie mehr können, als das, was sie in den vergangenen Wochen geboten haben. Doch letztlich stand auch bei dem keineswegs heimstarken ERC Ingolstadt eine 3:4-Niederlage zu Buche. Es war bereits die fünfte Auswärtspleite in Folge für Mannheim. Der letzte Sieg datiert vom 3. November. Es war ein knapper 1:0-Erfolg – ausgerechnet in Ingolstadt.

Dabei schien der Trainerwechsel von Sean Simpson zu Bill Stewart zunächst die schwächelnden Adler zu beflügeln. Die Mannheimer ließen sich selbst nach frühem 0:1-Rückstand (1.) nicht von ihrem Konzept abbringen. Mit viel Wille und Körpereinsatz kamen sie nach den Treffern von Chad Kolarik (6. und 15.) und Andrew Desjardins (8.) zu einer verdienten 3:1-Drittelführung. Doch ab dem zweiten Drittel das alte Lied: Offensiv die Chancen nicht genutzt, in der Defensive viel zu anfällig für Gegentreffer. Als diese dann fielen (33., 40. und 43.), blieb eine Reaktion aus. Der (Konditions-)Stecker war gezogen. „Wir brauchen noch Zeit, bis alles im neuen System funktioniert“, bat Verteidiger Sinan Akdag um Geduld. Diese werden Adler-Fans auch beim Heimspiel, heute 14 Uhr, gegen Eisbären Berlin aufbringen müssen.koep

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