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Thema: Presse vom 13.3.18

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    Presse vom 13.3.18

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  3. #3
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    Der Unbekümmerte

    EISHOCKEY: Adler-Senkrechtstarter Phil Hungerecker fiebert Play-offs entgegen


    VON OLIVER WEHNER



    Mannheim. „The hottest team in the league“ nennen Nordamerikaner gern die Mannschaft der Stunde. In der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) gab es in den vergangenen zwei Wochen sogar zwei Exemplare davon – und beide treffen nun ab morgen in der Play-off-Viertelfinalserie aufeinander. Der ERC Ingolstadt duelliert sich mit den Adlern Mannheim, die wiederum für viele den „heißesten Spieler“ der Punktrunde im Line-up hatten.

    Dass Phil Hungerecker dies auf der Rookie-Ebene ist, hat er seit Samstagabend schriftlich. Da ehrte ihn die DEL auf ihrer Gala als Entdeckung der Saison (wir informierten) – eine tolle Auszeichnung für den 23-Jährigen, für die es gestern im Kabinengang der SAP-Arena einen kräftigen Schulterklopfer von Sportdirektor Marcus Kuhl gab. Dies nach 25 Minuten Extraschicht nach Ende des offiziellen Trainings nebst dem Einsammeln der Pucks. Was beweist: Hungerecker sieht sich trotz schnellen Ruhms noch lang nicht in der Rolle eines Stars. Der „Dank an meine Mitspieler“ ist auch nicht als reine Höflichkeitsfloskel des jungen Mannes zu sehen. Schließlich hat Hungerecker dank guter Vorlagen seiner Nebenleute eine Wandlung durchgemacht – nicht nur vom Oberliga- und Zweitligaspieler zum DEL-Profi innerhalb zweier Jahre. „Früher habe ich mehr vorbereitet und war weniger derjenige, der den Torabschluss sucht“, wundert sich der gebürtige Lüneburger über seine Bilanz: Mit 17 Treffern ist er der zweitbeste Torschütze im Team hinter Chad Kolarik (23), hinzu kommen neun Assists. „In der Oberliga oder Zweiten Liga hatte ich nie 17 Tore“, sinniert Hungerecker, der der Quotenkönig der Adler ist: Statistisch gesehen führte jeder vierte Torschuss des unbekümmerten Jungprofis zu einem Treffer. Einfaches Rezept: „Wenn ich die Scheibe habe, versuche ich sie auch aufs Tor zu bringen.“ Gesunder Egoismus eines Topscorers.

    Als sich Abiturient Hungerecker noch unentdeckt von den Scouts der großen Klubs in Hannover in den Untiefen der Drittklassigkeit tummelte, hatte er erwogen, eine Ausbildung zu beginnen – zum Sport- und Fitnesskaufmann. Doch als ihn dann Trainer Rico Rossi zu Adler-Kooperationspartner Kassel Huskies holte, ging samt einer bemerkenswerten Zweitligasaison alles ganz schnell: Förderlizenz für Mannheim, Verletzungsprobleme bei den Adlern zum Saisonstart – und so hatte sich Hungerecker unter Sean Simpson quasi festgespielt im DEL-Team. Am Samstag gab’s nun den Erstkontakt mit Bundestrainer Marco Sturm, der ihm zur Auszeichnung „Rookie des Jahres“ gratulierte.

    Jetzt also seine ersten großen Play-offs. Der Durchmarsch von Platz elf auf fünf sei auch dem neuen Trainer Bill Stewart zu verdanken, findet der Flügelstürmer: „Ein harter Hund, aber feiner Kerl. Er hat uns mehr Laufintensität verordnet. Wir setzen den Gegner früher unter Druck.“ Apropos Druck: Hungerecker begegnet ihm in der knappen Freizeit gern mit Kinobesuchen, zusammen mit den Teamkollegen Marcus Kink und David Wolf. Bevorzugtes Genre: alles – „außer Horrorfilmen“, verrät er lachend. Er soll ja unbekümmert bleiben ...

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  4. #4
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    Prognose: Das Play-off-Viertelfinale

    EHC Red Bull München (Vorrunden-1.) - Fischtown Pinguins Bremerhaven ( 9.): Neuauflage des Viertelfinalduells vor einem Jahr – 2017 beendet mit „Sweep“ (vier Spiele, vier Siege) für den Meister. Der damalige Liganeuling Bremerhaven hat sich wieder durchgebissen, eine klasse Leistung des Teams um Thomas Popiesch, dem Trainer der Saison. Diesmal „klaut“ Bremerhaven dem überlegenen Vorrundenprimus um Vorlagen-„Monster“ Keith Aucoin (53 Assists!) ein Spiel – aber mehr auch nicht. Tipp: München schafft’s in fünf Partien.

    Eisbären Berlin (2.) - Grizzlys Wolfsburg (7.): In diesem Duell steckt Überraschungspotenzial. Denn trotz seines Abgangs nach Mannheim folgen die Grizzlys Trainermotivator Pavel Gross bedingungslos, wie die Pre-Play-offs gegen Schwenningen bewiesen – trotz Verletzungspechs zur Unzeit. Bei den Eisbären hakte es in der Vorrunde in den Special Teams, zuletzt aber flutschte wenigstens das Powerplay. Tipp: Die Eisbären kommen in sieben Spielen weiter.Nürnberg Ice Tigers (3.) - Kölner Haie (6.): Unter Trainer Peter Draisaitl ging’s für die Haie um Topscorer Felix Schütz auf den letzten Drücker direkt ins Viertelfinale – auch dank des besten Unterzahlspiels der Liga. Ein Plus: Denn Nürnbergs Powerplay ist bisher ungewohnt schlecht. Sagenhaft hingegen die Fangquote von Torwart Niklas Treutle: 94,36 Prozent! Goalie-Kollege Andreas Jenike ist kaum schwächer – das Topduo der Liga. Tipp: Trotz Bullydominanz verliert Nürnberg die Serie in sechs Spielen.

    ERC Ingolstadt (4.) - Adler Mannheim (5.): Kurz vor Weihnachten, als Doug Shedden beim ERC das Traineramt übernahm, war an die direkte Viertelfinal-Qualifikation noch nicht zu denken. Doch mit guten Nachverpflichtungen (Koistinen, Stapleton) blies Ingolstadt zur Aufholjagd. Ähnliches geschah bei den Adlern, bei denen Verteidiger Denis Reul nach Fußoperation gestern wieder voll mittrainierte. Tipp: Die Adler, auswärts rechtzeitig wieder auf Kurs, schaffen’s in sechs Partien. olw

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