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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 10.10.08 Füchse Duisburg - Adler Mannheim 2:1 nV (Spielberichte)



Paige
11-10-08, 10:06
Rheinpfalz: (http://www.rheinpfalz.de)

Adler ausgekontert

EISHOCKEY: Schlaue Füchse gewinnen spät 2:1

Von Hermann Kewitz

DUISBURG. Die Adler Mannheim haben gestern Abend ihr Auswärtsspiel in der Deutschen Eishockey-Liga gegen die Füchse Duisburg 1:2 (0:0, 1:1, 0:0, 0:1) nach Verlängerung verloren.

„Wir haben unsere Überzahlchancen speziell in der Schlussphase nicht genutzt", ärgerte sich Adler-Trainer Teal Fowler. Besonders bitter war, dass die Mannheimer ihre numerische Überlegenheit ab der ersten Minute der Verlängerung nicht in den Siegtreffer ummünzten. Das wurde bestraft, denn Duisburg konterte eiskalt: Morten Ask kam auf der rechten Seite durch und bediente Justin Cox, der zum 2:1 vollendete (65.).

Die Adler waren technisch besser als die leidenschaftlich kämpfenden Gastgeber und besonders dann stark, wenn sie ruhig und gelassen kombinierten. Im ersten Abschnitt hatten die Mannheimer zweimal durch Frank Mauer (4.) die Chance, in Führung zu gehen. Er traf aber ebenso wenig ins Füchse-Tor wie der weiter torlose Jason King in der 11. Minute. Die erste Chance des Spiels hatten allerdings die Duisburger, deren Neuzugang Grant Potulny in der 2. Minute an Fred Brathwaite scheiterte. Schwach waren die Adler bei ihren ersten beiden Überzahlspielen: Sven Butenschöns Schuss von der blauen Linie war die einzige nennenswerte Angriffsaktion (12.).

Turbulent war der Auftakt im zweiten Spielabschnitt. Duisburg profitierte elf Sekunden vor dem Ende ihrer ersten Überzahl des Matches davon, dass François Bouchards Befreiungsversuch von Alexander Selivanov abgefangen wurde und dessen Vorlage Jan Alinc zum 1:0 (21.) nutzte. Die Füchse-Fans hatten die Hände kaum unten, da hatte Adler Stürmer René Corbet seinen großen Auftritt. Im ersten Anlauf scheiterte er noch an Füchse-Keeper Lukas Lang, nahm dann aber die Scheibe hinter dem Tor wieder auf, fuhr vor das Gehäuse und traf zum 1:1 (21.). Insgesamt war Duisburg im zweiten Durchgang die stärkere Mannschaft, agierte druckvoller, legte ein hohes Tempo vor. Bei Alincs Schuss in der 28. Minute war Brathwaite aber auf dem Posten.

Adler-Neuzugang Colin Beardsmore verbuchte erste nennenswerte Szenen, als er innerhalb von 60 Sekunden mit zwei Rückhandschüssen an Lang scheiterte. Als wesentliche Verstärkung fiel er gestern nicht auf. Im Schlussdrittel schnürten die Adler den Gastgeber im letzten Durchgang in dessen Drittel ein, enttäuschten aber im Abschluss.


So spielten sie

Adler Mannheim: Brathwaite - Butenschön, Trepanier; McGillis, Sloan; Petermann, Bouchard - Beardsmore, Forbes, Arendt; Martinec, Hackert, Jaspers; King, Methot, Corbet; Mauer, Kink, Girard

Tore: 1:0 Alinc (Selivanov) 20:38, 1:1 Corbet 20:56, 2:1 Cox (Ask) 64:34 - Strafminuten: 10 + 10 Disziplinar - 6 - Beste Spieler: Lang, Cox - Kink, Brathwaite - Zuschauer: 2060 - Schiedsrichter: Bauer (Nürnberg).

Paige
11-10-08, 10:08
Mannheimer Morgen: (http://www.morgenweb.de)

Eishockey: In Duisburg muss sich Mannheim beim 1:2 nach Verlängerung mit einem Punkt zufrieden geben

Müde Adler fangen sich blaues Auge

Duisburg. Viel Leerlauf, kein Esprit und folgerichtig nur ein Punkt - die Mannheimer Adler haben sich in der Deutschen Eishockey-Liga bei den Füchsen Duisburg ein blaues Auge abgeholt. Der krasse Außenseiter besiegte das enttäuschende Team von Trainer Dave King, in dem Neuzugang Colin Beardsmore ein unauffälliges Debüt gab, mit 2:1 nach Verlängerung (0:0, 1:1, 0:0, 1:0). Den entscheidenden Treffer markierte Justin Cox 26 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung. "Wir hätten unser Powerplay besser nutzen müssen", kritisierte Associated Coach Teal Fowler nach der Partie.

Grant Potulny zeigte sich ausgeschlafen. Der kanadische Füchse-Neuzugang, der gestern erst um 8.30 Uhr in Deutschland angekommen war, fing einen Pass ab, fand aber in Adler-Torhüter Fred Brathwaite seinen Meister (2.). Nachdem auf der Gegenseite Frank Mauer zweimal an Lukas Lang gescheitert war (4.), einigten sich beide Seiten auf einen Nichtangriffspakt. Duisburg begegnete der technischen Überlegenheit der Mannheimer mit Leidenschaft, checkte immer wieder geschickt vor und setzte auf Defensive. Die Blau-Weiß-Roten fanden dagegen kein Mittel. Erst eine Minute vor Ende der Pausensirene hatte Pascal Trepanier die Gäste-Führung auf dem Schläger. Von François Methot mustergültig bedient, versuchte er, Lang zu tunneln, doch der junge Goalie machte die Schotten dicht.

Waren in den ersten 20 Minuten Chancen Mangelware, dauerte es in Durchgang zwei nur 56 Sekunden, ehe beide Teams je einmal eingenetzt hatten. Zunächst nutzte Jan Alinc die Gelegenheit, um das desaströse Füchse-Powerplay (Erfolgsquote knapp 7 Prozent) auf Vordermann zu bringen. Alexander Selivanov pflückte einen missglückten Bouchard-Befreiungsschlag aus der Luft, bediente Alinc, der Brathwaite keine Abwehrmöglichkeit ließ.

Die Adler-Antwort kam mit der Express-Post. René Corbet schob die Scheibe mit der Rückhand zum 1:1 über die Linie. Zwischen beiden Treffern lagen ganze 18 Sekunden. Alinc und Cox verpassten die erneute Führung für den Außenseiter. Während Brathwaite bei Alincs Versuch das Eck geschickt zumachte, wäre er wenig später wohl machtlos gewesen. Cox hatte das leere Tor vor sich, verpasste aber den Puck.

Im Schlussabschnitt legten die Adler einen Zahn zu, schnürten die Hausherren oft in deren eigener Zone ein, konnten ihre "Torschusspanik" aber nicht ablegen. Da das Powerplay nicht funktionierte, kam es, wie es kommen musste: Morten Ask schickte Cox, und der bestrafte den müden Mannheimer Auftritt mit dem 2:1. Kleiner Trost: In der Tabelle verbesserten sich die Adler mit dem einen gewonnen Punkt auf Rang drei. cr/kew

Paige
11-10-08, 10:10
Lampertheimer Zeitung: (http://www.main-rheiner.de)

Nur ein kärglicher Punkt in Duisburg

Eishockey: Adler verlieren nach Verlängerung

Von Maik Richter

DUISBURG Die Mannheimer Adler haben sich gestern Abend in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) bei den Füchsen Duisburg blamiert. Nach Verlängerung gab es eine 1:2 (0:0, 1:1, 0:0)-Pleite.

Die Begegnung begann in der Art, wie man es fast hätte erwarten können: Die beste Abwehr der Liga (Adler) ließ gegen den schlechtesten Sturm (Füchse) nichts anbrennen. Und weil sich der Gast auch nicht sonderlich mühte, selbst etwas Gefälliges auf die Beine zu stellen, endete das erste Drittel ohne Tore.

Bei den Nordbadenern saß Felix Brückmann als zweiter Torhüter auf der Ersatzbank, weil Danny aus den Birken für den Kooperationspartner Heilbronn agierte. Neuzugang Colin Beardsmore (erst am Donnerstag im Tausch gegen Adam Hauser und Philipp Schlager von Kassel verpflichtet) war ebenfalls mit von der Partie.

Nach dem ersten Seitenwechsel war dann urplötzlich mehr Pfeffer drin: Zunächst gingen die Gastgeber in Führung, als Jan Alinc nach nur 38 Sekunden den Mannheimer Torhüter Fred Brathwaite zum 1:0 überwand. Colin Forbes saß bei den Adlern noch auf der Strafbank. Das wollten die Gäste nicht auf sich sitzen lassen und markierten postwendend den Ausgleich. Gerade einmal weitere 18 Sekunden dauerte es, bis die Hartgummischeibe im Duisburger Kasten lag. René Corbet kurvte beinahe unbehelligt durch die Duisburger Verteidigungsreihe. Und weil ihn niemand am Torschuss hindern wollte, versenkte er den Puck im Netz.

Auch im letzten Drittel taten sich beide Parteien schwer, die Führungsrolle zu übernehmen. Doch das weiß Gott nicht verwöhnte Duisburger Publikum spürte nun, dass gegen diese schläfrigen Adler etwas drin ist und stärkte dem Heimteam den Rücken. Es blieb aber zunächst beim 1:1. In der Verlängerung spielten die Adler gar in Überzahl - vergeblich. Das entscheidende Tor schoss Justin Cox für Duisburg.

Paige
11-10-08, 10:13
ev-duisburg.de:

Füchse rupfen Adler
2060 Fans waren aus dem Häuschen. Hatten sie doch die letzten 17:38 Minuten Spielzeit (inkl Verlängerung) unsere Füchse zum Sieg gesungen.... (http://www.ev-duisburg.de/component/content/article/1-aktuelle-nachrichten/1040-fuechse-rupfen-adler)