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Paige
12-12-08, 04:50
Rheinpfalz: (http://www.rheinpfalz.de)

Torwart-Duell gibt besondere Würze

Eishockey: Adam Hauser trifft mit Kassel auf die Adler, die ihn vor der Saison nicht mehr haben wollten

Von Oliver Wehner

MANNHEIM. Kassel Huskies gegen Adler Mannheim - in der Deutschen Eishockey-Liga ist das eh schon eine Art Derby, doch heute (19.30 Uhr) mit besonderer Würze. Es ist auch ein Torwart-Duell.

Im Kasten der Huskies steht Adam Hauser, dem die Adler zu Saisonbeginn überraschend Freddy Brathwaite vor die Nase setzten. Hauser floh aus Mannheim - gen Kassel. Dort hat der US-Amerikaner bisher bewiesen, dass er ein sehr guter Goalie ist. Was in Mannheim auch nie jemand bestritt. „Aber Freddy ist der bessere", befand Cheftrainer Dave King. Und sieht sich bestätigt. Wie auch Manager Marcus Kuhl, der mit der Verpflichtung des heute 36-Jährigen ein Risiko einging. Er weiß, dass ihn Fans und Medien ins Visier genommen hätten, wenn Brathwaite den Vorschusslorbeeren nicht gerecht geworden wäre. Deshalb sagte er gestern auf die Frage, wie froh er über die Entwicklung sei, vor Journalisten: „Sehr froh! Denn sonst hättet Ihr mir jetzt die Fußnägel gezogen!"

Die Hauptdarsteller sehen die Sache gelassen. „Für Adam ist das Spiel sicher etwas wichtiger, für mich ist es eins wie jedes andere", beteuert Brathwaite. Hauser wiederum redet schon von einem Duell, relativiert aber gegenüber der RHEINPFALZ: „Jedes Spiel ist ein Duell zwischen mir und dem anderen Torwart. Wenn Jamie Storr, Norm Maracle oder Jimmy Waite gegen uns antreten, fühle ich genau so wie jetzt bei Freddy."

In Kassel hat Hauser bisher die Erwartungen erfüllt. Brathwaite wiederum ist der beste Torwart der Liga. Natürlich wollen ihn die Adler über diese Saison hinaus behalten, doch bei diesem Thema blockt der Kanadier mit einem Witzchen ab: „Ich weiß ja jetzt noch nicht mal, was ich morgen mache." Marcus Kuhl hält Brathwaite für „Russland-gefährdet", soll heißen: Bei einem lukrativen Angebot aus Osteuropa wäre der Publikumsliebling nicht zu halten.

Zurück zum heutigen Duell. Dass Hauser heute vielleicht - übertrieben gesagt - das Spiel seines Lebens machen will, lässt Dave King kalt: „Kann sein, dass er gut spielen wird. Bei Freddy weiß ich sicher, dass er gut spielen wird." François Bouchard und Rick Girard sind noch verletzt, Sven Butenschön kehrt vielleicht ins Team zurück. Wegen des Klitschko-Boxkampfes am Vorabend beginnt das Sonntagsheimspiel gegen die DEG Metro Stars erst um 20 Uhr. Und dann stehen die Adler nach drei 1:2-Niederlagen in der SAP-Arena in Folge unter Druck. Kuhl: „Die Fans haben zuletzt zu Recht gepfiffen!"

Paige
12-12-08, 04:53
Mannheimer Morgen: (http://www.morgenweb.de)

Eishockey: Mannheimer heute in Kassel / "Fischer-Wechsel tut weh" / Trainer-Entscheidung bis Weihnachten

Adler-Manager fordert mehr Emotionen

Von unserem Redaktionsmitglied Jan Kotulla


Mannheim. Einen Tag vor Heiligabend trat Dave King vor einem Jahr seinen Trainerposten bei den Mannheimer Adlern an. Jetzt kommt dem Weihnachtsfest wieder eine besondere Bedeutung für den 60-Jährigen zu. Auf die Frage, ob er seinen Vertrag bei den Blau-Weiß-Roten verlängere, antwortet der Kanadier vor den Partien heute in Kassel und am Sonntag in der SAP Arena gegen die DEG Metro Stars ausweichend.

"Mannheim ist ein toller Standort, hat eine hervorragende Organisation. Ich genieße jeden Tag hier und denke von Spiel zu Spiel, auch was meinen Vertrag angeht", erklärt King, der am 22. Dezember seinen 61. Geburtstag feiert. Aber: "Marcus Kuhl erwartet bis Weihnachten eine Entscheidung von mir", sagt der Trainer-Fuchs. Euphorie sieht anders aus. Und auch Manager Kuhl wirkt zurückhaltend. Einerseits sei er zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf, "weil die Liga ausgeglichener denn je ist. Jeder schlägt jeden, jeder Ausreißer wird eingefangen", so der 52-Jährige. "Andererseits kann niemand mit den drei letzten Heimauftritten von der Attraktivität zufrieden sein. Die Spieler müssen sich zusammenreißen. Für das Heimpublikum sind keine Emotionen rübergekommen", hat der ehemalige Stürmer die lautstarke Kritik bei der Niederlage gegen Hamburg von den Rängen hautnah miterlebt. "Ich kenne solche Phasen auch als Spieler. In einer solchen Situation muss man an sich arbeiten, sein Spiel umstellen, dahin gehen, wo es weh tut. Manche binden sich dann auch den linken Schlittschuh zuerst, wickeln den Schläger anders", berichtet Kuhl. "Letztendlich kommt es auf den Druck zum Tor und harte Arbeit an."

Alles andere als ein Spaziergang steht den Blau-Weiß-Roten heute in Kassel bevor. Mit Martinec und Methot, eventuell Butenschön, aber sicher ohne die verletzten Bouchard und Girard treten sie bei den Huskies an. Deren Torhüter Adam Hauser will sich nach dem Rauswurf bei den Adlern gegen seinen Nachfolger Fred Brathwaite beweisen.

Diese Personalie belastet Kuhl nicht so sehr wie der Weggang von Verteidiger Christopher Fischer nach Wolfsburg. "Er ist Mannheimer und hat sich von den Jungadlern, über die Heilbronner Falken bis zum Sprung ins DEL-Team weiterentwickelt. Sein Wechsel tut sehr weh", gesteht der Manager. "Ich glaube, da hat das Umfeld viel Druck gemacht." Auf die Kritik von Wolfsburg-Manager Charly Fliegauf am Transfer von Justin Papineau zu den Adlern reagiert Kuhl hart: "Diese Aussagen sind peinlich. Herr Fliegauf heult rum. Das hat er in Augsburg und Frankfurt getan, und das macht er jetzt in Wolfsburg wieder."

Paige
12-12-08, 04:57
Lampertheimer Zeitung: (http://www.main-rheiner.de)

Emotionen und Leidenschaft sind gefragt

Eishockey: Adler Mannheim heute gegen Ex-Trainer Richer / Am Sonntag kommt Düsseldorf


MANNHEIM Mit den letzten Heimauftritten in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) können und dürfen die Mannheimer Adler nicht zufrieden sein. Gut, dass es heute Abend um 19.30 Uhr in Kassel erst einmal auf fremdes Eis geht. In Nordhessen können die Badener Selbstvertrauen für ihren Heimauftritt am Sonntag um 20 Uhr gegen die DEG Metro Stars sammeln.

von Philipp Sémon

Drei 1:2-Niederlagen in Serie setzte es zuletzt in der SAP Arena. Da kocht das Volk, das erregt den zahlenden Zuschauer. "Zu wenige Emotionen haben den Ausschlag für die Pfiffe gegeben", hat Manager Marcus Kuhl festgestellt. Zwar ist die Reaktion des Publikums angesichts des fünften Tabellenplatzes extrem, durch die leblosen Darbietungen auf dem Eis aber auch wieder allzu verständlich. Kuhl: "Ich hoffe jetzt auf eine Reaktion, wir müssen wieder Emotionen und Leidenschaft zeigen."

Wie es funktionieren kann, zeigen die Adler außerhalb der Stadtgrenzen in fremden Stadien und Arenen regelmäßig. Die Ursachenforschung aber ist kompliziert, ein Patentrezept gibt es für solche Schwächephasen nicht. "Manchmal ist es auswärts einfacher, weil man die Zuschauer nicht so zufriedenstellen muss", meint Trainer Dave King. Die Pfiffe in der heimischen Arena sind zwar das gute Recht der Anhänger, wirken bei den Protagonisten auf dem Eis bisweilen aber kontraproduktiv. Zwar stacheln die Unmutsbekundungen manchen zu besseren Leistungen an, andere ziehen sich aber lieber beleidigt zurück oder lassen sich nur noch mehr verunsichern.

Nun geht es für die Mannheimer heute Abend nach Kassel. Die Hessen haben das, was man getrost einen guten Lauf nennen kann. Das Team von den beiden Ex-Adlern Stéphane Richer und Adam Hauser hat seine letzten vier Heimspiele in der Eissporthalle am Auestadion allesamt für sich entschieden. "Eine Mannschaft, die sehr hart arbeitet", sagt King. Während Prestin Ryan in Augsburg ein ordentliches Debüt gefeiert hat, werden Rick Girard und Francois Bouchard am Wochenende nicht mit von der Partie sein. Hinter einem möglichen Einsatz von Sven Butenschön steht derweil noch ein dickes Fragezeichen. Wenn es am Sonntag zu so ungewohnter Zeit um 20 Uhr gegen die Düsseldorfer geht, erwartet die Kurpfälzer eine Partie gegen eine schnelle und offensivstarke Mannschaft. "Ein gutes Wochenende", urteilt King über die Begegnungen.

Weh tut Manager Kuhl derweil immer noch der Abschied von Christopher Fischer zum Saisonende in Richtung Wolfsburg. "Er hat ohne Not den Verein gewechselt", sagt Kuhl. Der Jungspund habe auf dem guten Weg, den er bereits eingeschlagen hatte, wohl die Geduld verloren. "Das habe ich nicht verstanden." Dafür gibt es nach den letzten Darbietungen aber Verständnis für die Pfiffe der Fans, die am Sonntag hoffentlich ausbleiben.

Paige
12-12-08, 05:06
Hessisch-Niedersächsische Allgemeine:

Ex-Adler gegen Mannheim
Der Trainer und drei Spieler der Huskies sind heute besonders motiviert.... (http://www.hna.de/huskiessolo/00_20081211183100_Ex_Adler_gegen_Mannheim.html)


...........

Paige
12-12-08, 06:09
Rhein-Neckar-Zeitung: (http://www.rnz.de)

Kein Bekenntnis zu Dave King

Heißes Adler-Wochenende: In Kassel und gegen DEG Metro Stars

Von Joachim Klaehn
Mannheim. Der Blick auf die Tabelle ist nicht alles. Siehe die Deutsche Eishockey Liga. Da stehen die Adler, immerhin DEL Rekordmeister, auf Rang fünf *und die Spitze des Tableaus scheint in Reichweite zu sein. Doch es rumort gewaltig bei den Fans, was wiederum an den drei letzten katastrophalen Spielen zu Hause liegt. 1:2 gegen Krefeld, 1:2 gegen
Frankfurt, 1:2 gegen Hamburg zuletzt bekam die treue Eishockey Klientel in der SAP Arena biedere Hausmannskost serviert. ,,Mit den letzten drei Heimauftritten können wir nicht zufrieden sein", sagte am Donnerstag Manager Marcus Kuhl, ,,es fehlten bei uns die Emotionen, so dass die Reaktionen des Publikums schon sehr massiv waren.",,Bis auf Fredy könnt ihr alle gehen",skandierten die Anhänger der Blau Weiß Roten und ließen ihrem Unmut freien Lauf. ,,Das tat weh", räumte Kuhl ein.Ob dies von allen seinen Kufencracksals Warnschuss oder Weckruf wahrgenommen worden sei, wurde Kuhl gefragt. Seine Antwort verriet, dass er sich diesbezüglich kaum festzulegen wagt. ,,Der eine ist beleidigt, der andere ist motiviert", wollte Kuhl partout keine Fallbeispiele nennen, ,,ich hoffe auf eine Reaktion am Sonntag." Übermorgen gastieren die spielfreudigen und offensivstarken DEG Metro Stars im ,,Ufo". Zu ungewohnter Stunde, um 20 Uhr, soll die Adler Malaise endlich beendet werden. Wegen der notwendigen Umbauarbeiten nach dem Super Spektakel des Box WM Kampfes zwischen Wladimir Klitschko und dessen Herausforderer Hasim ,,The Rock" Rahman am Samstagabend (22.15 Uhr/live bei RTL) musste das erste Bully nach hinten verschoben werden. Wodurch klar ist: Die Verlegung der Kufenjagd hat nichts mit der Bundesliga Partie zwischen 1899 Hoffenheim und Schalke 04 im Mannheimer Carl Benz Stadion zu tun. Adler Trainer Dave King sprach beider Einstimmung aufs Wochenende vergleichsweise viel. Im heutigen Kontrahenten Kassel Huskies (19.30 Uhr, Eishalle im Auepark) sieht Mister King ,,ein hart arbeitendes Team", das man kenne und gewiss nicht zu unterschätzen gedenke. Im gefürchteten Kasseler ,,Heuboden" muss King auf Bouchard und Girard verzichten, vielleicht auch auf Butenschön. Dass Huskies Torhüter Adam Hauser bei den Adlern ausgemustert wurde, ist für King (,,Hauser ist gut, Brathwaite ist gut") nicht von Belang. Hauser selbstblickte unlängst in der Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen nach vorne und doch zurück: ,,Meine Mannheimer Zeit muss ich abhaken. Die Adler brauchten nach dem Viertelfinal Aus einen Sündenbock." Den Abgang von Hauser hat Teufelskerl Fredy Brathwaite mehr als kompensiert...Mehr Kopfschmerzen bereitet Kuhl der feststehende Wechsel von Christopher Fischer zur neuen Saison nach Wolfsburg. Dies trifft die Adler hart, weil sie dann nur noch über drei der fünf geforderten Ü 25 Spieler verfügen. ,,Von den Abgängen der letzten Jahre tut dies am meisten weh", so Kuhl, der Fischer eine gute Entwicklung bescheinigte und vermutete, die Agenten hätten Druck auf den 20 Jährigen ausgeübt, bis dieser die Geduld verloren habe. Geduld das passende Stichwort.Trainer Dave King meinte ruhig, er denke ausschließlich von Spiel zu Spiel. ,,Ich genieße jeden Tag in Mannheim", so der 60 jährige Kanadier. Dieser Satz entbehrte nicht einer gewissen Brisanz. Bis Weihnachten, stellten Kuhl und King in Aussicht, werde klar sein, ob es eine Vertragsverlängerung für den Trainer gibt. Der Manager sagte nun nichts mehr, ein Bekenntnis zum Sportchef an der Bande
sieht gewöhnlich anders aus.

Andruff
12-12-08, 11:53
[QUOTE=Paige;373554
Alles andere als ein Spaziergang steht den Blau-Weiß-Roten heute in Kassel bevor. Mit Martinec und Methot, eventuell Butenschön, aber sicher ohne die verletzten Bouchard und Girard treten sie bei den Huskies an. Deren Torhüter Adam Hauser will sich nach dem Rauswurf bei den Adlern gegen seinen Nachfolger Fred Brathwaite beweisen.

Diese Personalie belastet Kuhl nicht so sehr wie der Weggang von Verteidiger Christopher Fischer nach Wolfsburg. "Er ist Mannheimer und hat sich von den Jungadlern, über die Heilbronner Falken bis zum Sprung ins DEL-Team weiterentwickelt. Sein Wechsel tut sehr weh", gesteht der Manager. "Ich glaube, da hat das Umfeld viel Druck gemacht." Auf die Kritik von Wolfsburg-Manager Charly Fliegauf am Transfer von Justin Papineau zu den Adlern reagiert Kuhl hart: "Diese Aussagen sind peinlich. Herr Fliegauf heult rum. Das hat er in Augsburg und Frankfurt getan, und das macht er jetzt in Wolfsburg wieder."[/QUOTE]

Interessant die unterschiedlichen Maßstäbe bei verschiedenen Personalien. Herr Fliegauf ist also peinlich im Falle Papineau. Im gleichen Atemzug wird über das "Umfeld" von Herrn Fischer lamentiert.

Ein Zeitungsbeitrag mit Passagen über die man sich wieder den Bauch halten kann vor lachen. Nicht nur Herr Fliegauf ist peinlich!!

goka
12-12-08, 13:19
Ich sehe da schon einen Unterschied. Und zu sagen, die Agenten hätten Fischer Druck gemacht und gegenüber das Fliegauf-Gejammer, was nunmal wirklich alljährlich kommt, ist meiner Meinung nach nicht peinlich oder lementieren. Er gibt eine Einschätzung ab, Fliegauf kritisiert (dieses mal) Kuhl ja direkt, und dazu wurde Kuhl befragt. Ausserdem geht es ja auch um ganz verschiedene Dinge. Auf der einen Seite eine Erklärung oder ein Erklärungsversuch, auf der anderen ein Angriff bzw Vorwurf.

Meeke19
12-12-08, 13:48
weis sowieso nicht was Kollege Fliegauf überhaupt will.....er macht doch mit Fischer das gleiche, was er Kuhl mit Papineau vorwirft.

Andruff
12-12-08, 13:55
Wir verkünden vor der Saison vollmundig auf die Jugend zu setzen, verpflichten dann für die neue Saison 3 Deutsch-Kanadier, kolportieren/mutmassen DANACH "Druck der Berater", wenn ein Nachwuchsspieler nach diesen kommunizierten Verpflichtungen den Verein wechselt und lassen am gleichen Tag in einem anderen Presseartikel schreiben: Jetzt haben wir nur noch 3 von 5 nötigen U25-Spielern.

Da kann ich nur sagen: Kaufen, Markus kaufen oder oder zählen lernen:xmas:

Zur Personalie Papineau die Frage: Wurde der VOR oder NACH der Aussage unseres Managers, der Markt sei leer verpflichtet?
Wenn danach, kann ich nur hoffen, dass der gute richtig Asche kostet.

goka
12-12-08, 14:00
Und was hat dein Post nun mit deinen vorherigen zu tun?
Er sagt Fischer wechselt und sagt weiter, das er denkt, das er Aufgrund des Druckes seiner Berater gewechselt ist. Was hat das mit Fliegauf oder gar den gekauften Deutsch/Kanadiern zu tun?

Papineau wechsert doch zur nächsten Saison. Der Markt ist doch für die laufende Saison leer.

Lafleur 11
12-12-08, 15:43
weis sowieso nicht was Kollege Fliegauf überhaupt will.....er macht doch mit Fischer das gleiche, was er Kuhl mit Papineau vorwirft.


Dabei galt Fata, als er während der Meistersaison 2006/2007 aus Washington und nach 230 NHL-Spielen zu den Adlern stieß, als der Fischzug der Liga schlechthin. DEG-Trainer Don Jackson sagte damals: „Jetzt haben die Adler die Meisterschaft gekauft."


Hallo Meeke19, sicher erinnerst Du Dich auch:

Als der Fischzug der Liga schlechthin in Mannheim im Arenajahr 2 (während der Saison) anheuerte, staunte man doch (in Mannheim) nicht schlecht, schließlich war man doch mit Stürmern bereits qualitativ wie quantitativ überdurchschnittlich gut bestückt.

Allerdings war nach dem Waterloo des Vorjahres die Devise: "Der Titel muß her, koste es, was es wolle..."

Und das Gerücht machte die Runde, weil ein Vertrag zwischen R. Fata und den Eisbären nur noch auf die Unterschriften wartete, scheute die Mannheimer Organisation weder Kosten noch Mühen, die Verstärkung des schärfsten Konkurrenten um die Meisterschaft mal eben schnell zu verhindern.

Und sicher eher mit Geld als mit guten Worten, denn schnell kam ja das nächste Gerücht auf, Mannheim (und vielleicht ja auch die ganze DEL) habe einen neuen "Topverdiener".


Vor diesem Hintergrund (ich versuche auch mal wieder hier einen Beitrag ohne diese Floskel hinzukriegen, schwör...) hat ja Deine Behauptung, Fliegauf mache ja nix andres als Kuhl schon was "Goldisches".

Denn am Geld hätte die Liaison mit dem jungen Verteidiger aus Heidelberg sicher nicht scheitern müssen, wollte man sie, würden doch alle Fischers dieser Welt in Mannheim spielen, schau Dir doch nur mal die Jungadler an...

Mannheim gibt es (das liebe Geld) halt viel lieber für Akteure mit West-Ost-Migrationshintergrund aus, bevorzugt von andren entdeckte und ausprobiert bzw. für gut befundene, und der junge Mann (Fischer) hat ja hier schon seit Jahren beobachten dürfen, daß er als Nachwuchsspieler nicht allzuoft aufs Eis dürfen wird.

Vielleicht versteht ja Herr Kuhl darunter den "Druck von Außen".

Andruff
12-12-08, 15:46
[QUOTE=goka;373582]Und was hat dein Post nun mit deinen vorherigen zu tun?
QUOTE]

Ganz einfach,
1. dass Herr Kuhl selbst das tut, was er anderen vorwirft, jammern
2. dass er über Dinge jammert, die er selbst zu verantworten hat
3. dass keine Saison vergeht, dass Herr Kuhl nicht jammert und sei es nur über leergefegte Märkte

Nochmal - extra für Dich- zu Papineau: er wurde vom ewig nörgelnden Fliegauf zu einer Zeit verpflichtet als unser Manager den Markt bereits als leer wähnte.

Und: nach meiner Rechnung habe ich genau einen Post vorher geschrieben, oder kann auch ich nicht zählen??

Ilpo#2
12-12-08, 16:49
Bitte verlängert Dave King nicht. Bitte....

Meeke19
12-12-08, 18:04
Hallo Meeke19, sicher erinnerst Du Dich auch:

Als der Fischzug der Liga schlechthin in Mannheim im Arenajahr 2 (während der Saison) anheuerte, staunte man doch (in Mannheim) nicht schlecht, schließlich war man doch mit Stürmern bereits qualitativ wie quantitativ überdurchschnittlich gut bestückt......



Hallo Lafleur11,

hmmh, eine weitere Steigerung...

MK, nicht nur die personifizierte Unfähigkeit und Faulheit (was Scouting betrifft) sondern jetzt auch noch die ultimative Schlechtigkeit....kauft doch der Böse seinen direkten Konkurrenten ohne Notwendigkeit und Sinn vielversprechende Neuzugänge vor der Nase weg um diese auf dem Weg zur deutschen Meisterschaft zu schwächen.....sensationell, eine Handlungsweise die man seit den seligen 80'ern mit den Machenschaften eines Dallas-J.R. nicht mehr gesehen hat, jetzt aber reflektiert aufs DEL Eishockey und derer Manager untereinander.

Wir hatten damals noch Lizensen frei und man wollte einer eh schon guten Mannschaft noch die Krönung aufsetzen - oder seinem Publikum eine weitere Attraktion bieten, so wie es vor Jahren während der Saison die Verpflichtung eines Philippe Bozon war. Jeder war heiss auf Fata, die Vorschusslorbeeren groß (der schnellste Spieler der jemals in Mannheim war) warum sollte Kuhl nicht jede sich ihm bietende Gelegenheit nutzen solch einen Spieler als zusätzliches Schmankerl zu den Adlern zu holen?....das er permant schneller als Puck und Mitspieler ist, konnte ja damals keiner ahnen.

Mein Vergleich zur Fliegauf'schen Jammerei bezog sich auf frühe Verpflichtungen von Spielern. Sorry, dass die Manager ohne viel Kohle sich in diesem Bezug über die Kollegen mit mehr Kohle und deren Aktivitäten aufregen, ist so alt, wie der Profisport selbst und der Existenz von Managern die mit Spielern "handeln"...es ist einfach zum gähnen.

Kuhl sucht Verstärkungen für 09-10 und da sich hier mit Papineau eine interessante Möglichkeit bot und um einen "leeren Markt" im nächsten Sommer zu umgehen hat er JETZT zugeschlagen. Ich finde es vor allem sportlich gesehen fragwürdig ist aber leider zwischenzeitlich usus - im Eishockey, im Handball, im Fussball und was weis ich wo....leider, der Manager der brav und fair ist, auf viele gute Möglichkeiten der Verstärkung im Sommer hofft, dann wenn man ja keinem weh tut ist wohl leider heute in der Regel der A.... am Ende dieses Spiels. Ist zwar doof, ist aber so....

Zu Fischer. Klar, hätte man ihn mit Geld gestopft hätte man ihn halten können...oder auch nicht, denn vielleicht wollte der kleine Junge aus Heidelberg ganz einfach hinaus in die weite Eishockey-Welt und sich Meriten bei einem anderen Verein verdienen - dieser Werdegang wird auch heute noch vielen jungen Arbeitnehmern aller Branchen als Ideal mit auf den Berufsweg mitgegeben.....so ganz falsch ist es nicht. Am "nicht spielen" kann es ja diese Saison nicht liegen, oder sollte man einem Fischer Bourque'sche 45min pro Spiel geben um ihn zum Bleiben hier in Mannheim zu ermuntern?

Mir geht es langsam selbst auf den Sack den Anwalt für MK hier zu spielen, aber von manchen Leuten werde solch kruden Vorwürfe in Richtung Management kreiert, dass es wirklich nur noch erheiternd ist....oder soll ich besser "goldisch" sagen?

Uzo-Adler
12-12-08, 19:41
Ich kann mich dem Voredner nur anschließen. Hier wird ständig und immer wieder, von einigen, die Personalie M.K. diskutiert. Keine Gelegenheit unversucht gelassen dem Manger ans "Bein zu pinkeln". Er verpflichtet eine Torjäger und ist der Depp, er bedauert das ein junger Spieler Mannheim verlässt und ist auch wieder der Depp.
Bedauern heißt doch in dem Fall, M.K. hätte ihn gerne behalten. Der Spieler wollte nicht und hat sich anders entschieden. Das ist sein gutes Recht.
Aber mit ein bißchen Fantasie könnte man schon Herrn Kuhl wieder ein bißchen am Kittel flicken. Wäre ja auch schade wenn man die Gelegenheit,auch wenns gar keine ist, verstreichen lassen würde.
Hauptsache gegen Kuhl gewettert.

Lafleur 11
12-12-08, 20:54
.....sensationell, eine Handlungsweise die man seit den seligen 80'ern mit den Machenschaften eines Dallas-J.R. nicht mehr gesehen hat, jetzt aber reflektiert aufs DEL Eishockey und derer Manager untereinander


...natürlich hast Du mal so richtig Recht, aber mir die Unfähigkeit der Reflektion mit nem unvollständigen Satz unter die Nase zu reiben jubelt doch den adlerfans.de-usern wirklich nebenbei so untertonmäßig meine Schwäche zur Abstraktion realer Entwicklungen unter, ein sicher gelungener Schachzug zur Ablenkung von der Faszination, die das Mannheimer Eishockey seit fast zehn Jahren zu vermitteln versteht!


(p.s.: ich hab jetzt nen "Ghostwriter", kostet mich ein Vermögen, obwohl ich eigentlich nie für "Bandwurmsätze" zahlen wollte...)