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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Presse vom 5.4.09



Paige
05-04-09, 04:15
Rheinpfalz: (http://www.rheinpfalz.de)

Nur Forbes kann noch lachen

EISHOCKEY: Vor dem letzten Heimspiel im DEL-Halbfinale heute gegen Berlin sind bei den Adlern Mannheim noch immer die Unparteiischen bei der Niederlage am Freitag im Gespräch. Stürmer Ronny Arendt nennt sie sogar Heimschiedsrichter.

VON ALEXANDER THOM


BERLIN. Nach dem 0:4 bei den Eisbären Berlin war den Adlern Mannheim wie schon im ersten Spiel (0:4) dieser Halbfinalserie in den DEL-Play-offs eigentlich nicht zum Lachen zumute. Colin Forbes musste trotzdem lachen - irgendwie zumindest.

Sein Check gegen den Berliner Florian Busch sorgte schon während der Partie für Diskussionen, und auch nach Abpfiff schwankten die Meinungen zwischen „bösem Foul" und „im Prinzip eine faire, wenngleich unglückliche Aktion".

Forbes selbst schloss sich Letzterem an: „Ich meine, Fabian Busch, oder wie auch immer sein Name ist, weiß nicht, wie man einen Check nimmt", sagte er. „Deswegen hat er mir den Rücken zugedreht. Vier Minuten später stand er wieder auf dem Eis. Also konnte es nicht so schlimm gewesen sein. Darüber kann ich nur lachen."

Fabian heißt Florian und musste nach der Aktion mit sieben Stichen (Platzwunden an Nase und Stirn) genäht werden. Das viele Blut auf dem Eis sorgte für zusätzliche Dramatik (Forbes: „Ich weiß auch nicht, wo das auf einmal herkam") und veranlasste die Schiedsrichter eine 5+Matchstrafe zu verhängen. „Natürlich hat es blöd ausgesehen. Da gibst du eine 2+10. Das ist auch okay. Aber dann direkt hochzugehen auf eine Matchstrafe? Das ist schon heftig", meinte Adler-Gesellschafter Daniel Hopp.

Nicht nur mit dieser Entscheidung, die Forbes für mindestens zwei Partien sperrt, zogen sich die Unparteiischen den Unmut der Mannheimer zu. „Die Schiedsrichter haben sich von diesem ganzen Theater im Vorfeld beeinflussen lassen", teilte Adler-Manager Marcus Kuhl mit. Daniel Piechaczek und Rick Looker leiteten bereits die hitzige Partie am Dienstag in Mannheim.

Stürmer Ronny Arendt: „Ich weiß auch nicht, wer sich diese Regel ausgedacht hat. Aber es ist bekannt, dass die beiden ,homers" sind" - also Heimschiedsrichter. Der 28-Jährige erhielt nebenbei überraschend doch einen neuen Ein-Jahres-Vertrag in Mannheim. Offiziell wurde dieser noch nicht bestätigt. Fakt ist: Die Adler verbrachten mit insgesamt 33 Strafminuten, zwei Disziplinar- und einer Matchstrafe zu viel Zeit auf der Strafbank.

Berlin hingegen sicherte sich mit den Treffern von Mark Beaufait (3.), Richie Regehr (8., 32.) und Denis Pederson (35.) den zweiten Sieg. Wollen die Mannheimer, dass diese „seltsame Serie" (Kuhl) noch weitergeht, müssen sie heute, 14.30 Uhr, in der ausverkauften SAP-Arena gewinnen. Ansonsten ist das Halbfinale und somit auch die Saison beendet.

„Wir wissen, wie man Berlin schlagen kann, und sie sind schlagbar", sagte Gesellschafter Hopp. Entscheidendes fünftes Spiel wäre am Dienstag in Berlin. In beiden Partien würde Colin Forbes (Cheftrainer Teal Fowler: „Ein schwerer Verlust") fehlen. Doch Ronny Arendt meint: „Dann muss eben ein anderer in die Bresche springen. Mit unseren Fans im Rücken wird das schon klappen."

Paige
05-04-09, 04:18
Rheinpfalz: (http://www.rheinpfalz.de)
„Ich meine, Fabian Busch, oder wie auch immer sein Name ist,"
die Retourkutsche gefällt mir - ich hoffe sie war als solche gedacht :]

Kingkongkrupp
05-04-09, 17:27
Arendt bleibt im Adlerhorst


Mannheim. Mannheims Geschäftsführer Daniel Hopp ließ in der zweiten Drittelpause des Spiels Mannheim gegen Berlin die Katze aus dem Sack: „Ja, wir haben uns mit Ronny Arendt auf ein weiteres Jahr geeinigt“, so Hopp am Mikrofon von Premiere.

Eishockey-Magazin (http://www.eishockey-magazin.de/index.php?p=news&area=1&newsid=5689&name=arendt-bleibt-im-adlerhorst)