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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Presse vom 31.8.09



Kingkongkrupp
30-08-09, 19:40
Adler Mannheim verweisen ZSC Lions auf den letzten Platz

Salzburg. Trotz des schönen Sommertages fanden sich beim Red Bulls Salute in der Salzburger Eisarena schon zum ersten Spiel des Finaltages einige Hundert Zuschauer ein. V.a. die Fanclubs der Adler Mannheim und des ZSC Lions, die um den fünften Platz spielten, sorgten für ausgelassene Stimmung und heizten ihren Teams ein.

weiter im Eishockey-Magazin (http://www.eishockey-magazin.de/meldungen/1/7448/adler-mannheim-verweisen-zsc-lions-auf-den-letzten-platz/)

Paige
31-08-09, 06:09
Mannheimer Morgen: (http://www.morgenweb.de)

Eishockey: 4:2-Abschlusssieg gegen Zürich

Adler in Salzburg Fünfte

Salzburg. Der Rundflug mit der historischen DC-6 am Samstag beflügelte die Mannheimer Adler: Dank des 4:2 (2:0, 2:1, 0:1)-Erfolges über die ZSC Lions aus Zürich belegten die Blau-Weiß-Roten beim Salute-Turnier von Red Bull Salzburg immerhin den fünften Platz.

Frank Mauer sorgte mit seinem zweiten Treffer des Wettbewerbs für die frühe Führung (3.), Andy Hedlund erhöhte zehn Minuten später auf 2:0, ehe Pascal Trepanier (23.) und Tomas Martinec (24.) alles klar machten. Bei den Schweizern trugen sich ausgerechnet Ex-Adler Jan Alston sowie Thibaut Monnet in die Torschützenliste ein.

Mason zieht positive Bilanz
"Ich bin sehr zufrieden damit, was die Jungs gezeigt haben", freute sich Doug Mason über den Sieg. "Endlich hat es auch mit der Disziplin geklappt", sprach der Trainer die vielen Strafzeiten in den vorangegangenen Partien gegen die Espoo Blues (3:5) und Sparta Prag (2:4) an. "Wir haben alle Gegentore in Überzahl bekommen", betonte der 54-Jährige. "Die Strafen sind durch Faulheit entstanden. Wir konnten zwar läuferisch mit den europäischen Topmannschaften mithalten. Aber die Jungs haben gesehen, dass sie die Geschwindigkeit nicht drosseln dürfen", sagte Mason.

"Wir haben eine harte Vorbereitung hinter uns und nicht mehr die schnellsten Beine", suchte Torjäger Nathan Robinson nach Erklärungen. Dass die Adler dennoch den 4:2-Sieg einfuhren, begründete der 27-Jährige damit, "dass wir gegen Zürich so drangegangen sind, als wäre es das siebte Spiel im Finale". Bis es in der Deutschen Eishockey Liga so weit ist, dauert es nicht mehr lange. Am Donnerstag starten die Adler gegen die Nürnberg Ice Tigers mit einem Heimspiel in die neue Saison (19.30 Uhr/SAP Arena und live auf Sky). jako

Paige
31-08-09, 06:17
Rhein-Neckar-Zeitung: (http://www.rnz.de)

Die Adler gegen Europas Elite mit schweren Beinen

Fünfter Platz bei Turnier in Salzburg - Ein "kleiner Dämpfer zur rechten Zeit" - Unterzahlspiel die große Schwachstelle

VonRainer Kundel

Salzburg. Die Veranstalter hatten nicht zu viel versprochen. Bei der erstmaligen Teilnahme der Adler Mannheim an der fünften Auflage des vorsaisonalen Eishockeyturniers "Red Bull Salute" war nicht nur organisatorisch alles vom Feinsten, auch die Gegner lasen sich bei einer Besetzung von ZSKA Moskau bis Champions League Sieger ZSC Lions Zürich wie das "Who is who" des europäischen Kufensports. Dieser Tatsache angemessen übertrug der Privatsender Salzburg TV fünf Spiele live und drehte zur Pausenunterhaltung einen 10 Minuten Film über Fredy Brathwaite. Die Salzburger Nachrichten überschrieben die vier Tage an der Salzach gar als "Salzburgs kleiner Canada Cup". Wenn auch Turnierpatron Dietrich Mateschitz dem Welcome Event im "Hangar 7" diesmal fernblieb, weil dem Milliardär und Sportmäzen die hämische Kritik nach dem Aus seiner Fußball Aktivitäten mit dem Aus der RedBulls in der Champions League Qualifikation gegen Haifa offenbar auf den Magen geschlagen war: Das Rundum stimmte allemal und wirkte im Vergleich mit dem überheblichen Funktionärsgehabe beim Spengler Cup nicht nur bei den Eintrittspreisen freundlich familiär. Auch wenn der Hang zu einem luxuriösen Ambiente nicht mehr weit scheint: Allen Gastteams wurde gar die Möglichkeit eines kostenfreien Rundfluges mit einer 30 Mann Maschine über die Alpen geboten. Die Mannheimer Delegation blieb aber weitgehend bodenständig und lud die rund 170 Anhänger vor Ort ins Augustinerbrauhaus "Krimpelstätter" am Rande der Altstadt ein. In der Eishalle am Volksgarten hatten die stimmgewaltigen Anhänger aus der Kurpfalz ein für örtliche Verhältnisse ungewohntes Spektakel verbreitet, was gar das ORF zu einer Sequenz in seinem Tagesbeitrag veranlasste. In sportlicher Hinsicht war das Turnier allerdings ein "kleiner Dämpfer zur rechten Zeit", wie Marcus Kink selbstkritisch anmerkte. Die 3:5 Niederlage gegen das finnische Team aus Espoo (Durchschnittsalter 24,8 Jahre) ärgerte Adler Trainer Doug Mason. "Wir haben nach unserer Führung zu überheblich gespielt und das Laufen vergessen. Ich weiß nicht, warum die Mannschaft schwere Beine hatte. Daraus sind viele Strafzeiten entstanden, das eine kommt zum anderen und prompt bist du aus dem Spiel". Den schwächsten Auftritt der Vorbereitung sahen die Trainer aber am Freitag beim sehr zerfahrenen 2:4 gegen Sparta Prag, so dass es nach dem zweiten Drittel in der Kabine laut wurde. Zu wenig "Abräumer" im Team? Ein wichtiger Fingerzeig: Die Adler kassierten in den Testmatches acht bis zehn alle ihre elf Gegentore in Unterzahl (!), schossen ihrerseits aber sieben der neun Treffer im Powerplay. Am Unterzahlspiel gilt es also zu arbeiten, wenngleich die Großzahl der Konkurrenz in der Deutschen Eishockey Liga weniger flink auf den Beinen sein wird als die Turniergegner von Salzburg. Dass aber im Boxplay ein Schütze unmittelbar vor dem Tor unbehelligt zum Abschluss kommt, nährt Bedenken, dass in der aktuellen Zusammensetzung zu wenig "Abräumer" stehen. Trotz der zwei Niederlagen, die das Team wenige Tage vor dem DEL Auftakt gegen Nürnberg am Donnerstag um 19.30 Uhr zur Bodenhaftung bringt, gestattete Doug Mason an den Abenden einen "Gang um die Häuser", allein um am Ende einer fünfwöchigen Vorbereitungszeit dem drohenden Lagerkoller vorzubeugen. Dafür wurde am spielfreien Samstagmittag um 13 Uhr auch unter Anleitung von Konditionstrainer Martin Müller kräftig ausgeschwitzt. Vor dem abschließenden Spiel um Platz fünf zur ungeliebten Mittagszeit (12.30 Uhr) gegen ZSC Lions Zürich stärkten sich die Cracks zur Verwunderung des Hotelpersonals im 15. Stock des Panorama Restaurants im Austria Trendhotel schon zur Frühstückszeit mit Spaghetti und einem kleinen Steak. Mit dem verdienten 4:2 Erfolg vermieden die Adler immerhin, das Turnier als Letzter zu beenden. Für alle zu Hause gebliebenen sendet das Rhein Neckar Fernsehen heute (19.30 und 23.30 Uhr) sowie am Dienstag (19.30) und Mittwoch (21.30 Uhr) eine 30 minütige Zusammenfassung.
Adler Mannheim ZSC Lions 4:2 (2:0, 2:1, 0:1) Tore:1:0 Mauer (3.), 2:0 Hedlund (13.), 3:0 Trepanier (23.), 4:0 Martinec (24.), 4:1 Alston (33.), 4:2 Monnet (49.)