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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Presse vom 18.9.09



Paige
18-09-09, 07:08
Rheinpfalz: (http://www.rheinpfalz.de)

Das Luxusproblem

Eishockey: Mannheimer Adler brauchen mehr Opferbereitschaft

Mannheim (olw). Von Hektik oder gar Panik keine Spur: Der Fehlstart der Adler Mannheim in die neue Saison der Deutschen Eishockey-Liga wird aufgearbeitet, führt aber zu keinen Kurzschlussreaktionen.

„Ich muss als Trainer die Ruhe bewahren“, weiß Doug Mason, „unnötig laut zu werden oder sogar depressiv, das braucht die Mannschaft jetzt gar nicht.“ Gestern im Training wurde viel gelacht, in einer spontanen Sitzung direkt im Anschluss an die 4:5-Heimniederlage gegen Hannover suchten die Spieler selbst nach Lösungen. Die Problempunkte sind bekannt: zu viele Strafzeiten, zu viele Einzelaktionen, zu wenig Laufarbeit, zu wenig Leidenschaft.

Weil Mason die reine Umsetzung seiner Taktik an sich in Ordnung findet, ändert er das Team kaum. Wie schon zeitweise im Hannover-Spiel wird Yannic Seidenberg an die Seite Hackerts und Mauers wechseln; Justin Papineau kommt zu Methot und Robinson. Torwart Freddy Brathwaite wird beide Partien des Wochenendes bestreiten: heute (19.30 Uhr) bei den Straubing Tigers und am Sonntag (18.30 Uhr) zu Hause gegen die Hamburg Freezers.

Thema der Spieler-Unterredung war wohl auch die Umgewöhnungsphase für die vielen neuen Cracks, die allesamt in Mannheim deutlich weniger Eiszeit erhalten als bei ihren Vorgängerklubs. „Wir müssen alle bereit sein, drei bis vier Minuten zu opfern“, weiß Kapitän Colin Forbes, dass die Adler eben konsequent mit vier Verteidigerpärchen und vier Sturmreihen spielen wollen. Aus diesem Luxus ergibt sich eben ein Luxusproblem. „Alle akzeptieren, dass wir mit vier Reihen spielen, aber es ist noch keine Gewohnheit“, sagt Doug Mason. Dieser Gewöhnungsprozess ist auch die große Herausforderung in seinem Job. „Ich habe keine einzige Sekunde gedacht, dass es hier leicht für mich wird“, versichert er und grinst. Siege am Wochenende würden dem Coach aber natürlich dann doch vieles erleichtern ...



Interview: Francois Methot

Von Oliver Wehner

François Methot, direkt nach der 4:5-Niederlage gegen Hannover setzte sich die Mannschaft aus eigenem Antrieb noch in der Kabine zusammen und diskutierte. Worüber?

]Wir haben nach Lösungen gesucht, aber die bleiben natürlich intern. Es war nur jedem von uns klar, dass wir die Arena jetzt nicht einfach so verlassen können. Wir mussten das Beste aus der Situation machen – und das war, die Lage zu analysieren.

Vor allem Sie sind bekannt dafür, sich sehr viele Gedanken übers Eishockey zu machen ...

Ich spiele meine vierte Saison in Mannheim. Ich kam her und wurde gleich Deutscher Meister. Danach aber habe ich schlechtere Zeiten miterlebt. Und meine Erfahrung sagt mir, dass man selbst am vierten Spieltag nicht einfach so zur Tagesordnung übergehen kann.Aber ich kann versichern: Es gibt genügend Jungs bei uns, die eine solche Niederlage nicht kalt lässt.


Noch in der Vorbereitung sagten Sie: „Wir haben von den Trainern so viele Optionen bekommen.“ Zu viele?

Nein. Wir haben das System von Doug Mason verstanden und es verinnerlicht. Es geht jetzt darum, die einzelnen Fähigkeiten jedes Spielers in dieses System zu integrieren.

Also Kopf, Hände und Beine zu synchronisieren ...

Ganz genau.

Sie sind ein extrem fairer Spieler, trotzdem hätten Sie sich im Vorbereitungsturnier in Salzburg beinahe mit einem Prager geprügelt. Sehr ungewöhnlich, wie kam‘s?

Er hatte mich mit dem Ellbogen am Kopf getroffen und das vorher auch schon woanders versucht. Ich kann das nicht geschehen lassen. Ich hasse das – auch wenn es ein Spieler aus meiner Mannschaft macht.

Paige
18-09-09, 07:11
Mannheimer Morgen: (http://www.morgenweb.de)

Eishockey: Mannheim heute bei Straubing Tigers

Adler-Trainer baut seine Sturmreihen um

Von unserem Redaktionsmitglied Jan Kotulla

Mannheim. Es wurde gelacht, geflucht, gejubelt - nach dem Ein-Punkte-Wochenende der Adler Mannheim ging es im Training der Kurpfälzer konzentriert, aber mit Spaß zur Sache. Genau so, wie sich das Cheftrainer Doug Mason vor der heutigen Partie bei den Straubing Tigers (19.30 Uhr) vorgestellt hatte.

"Mir haben die Jungs im Powerplay wesentlich besser gefallen, als in der vergangenen Woche. Außerdem haben wir Justin Papineau in die Reihe mit Nathan Robinson und François Methot gezogen, Yannic Seidenberg stürmt jetzt mit Frank Mauer und Michael Hackert", berichtet der 54-Jährige. Im Tor werde am Wochenende Freddy Brathwaite stehen. "Aber wir brauchen Lukas Lang", macht er der Nummer zwei Hoffnung auf baldige Einsätze.

"Leistung im Spiel zählt"
Einer, der das 4:5 gegen Hannover nicht so leicht abhaken konnte, war Scott King. "Natürlich ging es mir am Montag nach der Niederlage gegen die Scorpions nicht so gut. Man überlegt noch einmal, was falsch gelaufen ist und versucht, seine Lehren daraus zu ziehen", erzählt der Topscorer der Adler, der bislang zwei Tore erzielt und weitere drei vorbereitet hat. Seine Folgerung: "Wir müssen - wie Doug Mason gefordert hat - einfach unser Können auf dem Eis zeigen. Im Training klappt das sehr gut. Aber wir sind Profis und was zählt, ist die Leistung im Spiel." King erwartet in Straubing ein hartes Duell: "Das wird nicht einfach. Die warten immer noch auf ihren ersten Saisonsieg und sind hungrig."

Für einen Tiger wird es keine alltägliche Begegnung, Yannick Tremblay verteidigte von 2005 bis 2006 für die Blau-Weiß-Roten: "Es ist immer ein besonderes Gefühl, gegen den Ex-Klub zu spielen. Es ist nicht so, dass ich besonders motiviert bin, sondern es macht einfach mehr Spaß." Der 33-Jährige weiß, was auf ihn und seine Kollegen zukommt: "Mannheim ist ein sehr erfahrenes Team, das jeden Fehler ausnutzt."

An dem Gerücht, ein anderer Ex-Adler könnte zurückkehren, ist, laut Mason, nichts dran: "Wir haben acht Verteidiger, da würde es nur für Unruhe sorgen, wenn man Dan McGillis - auch noch als überzähligen Ausländer - holen würde", erklärt der Coach auf Nachfrage. "Wir haben Jungs wie Arendt, Martinec oder Forbes, die dahingehen, wo es wehtut", sieht er keinen Handlungsbedarf.

Paige
18-09-09, 07:14
Lampertheimer Zeitung: (http://www.lampertheimer-zeitung.de)

Depressiv? Nein, danke!

Von Maik Richter

EISHOCKEY Adler-Coach Mason will gelassen in die Spur finden / Heute in Straubing

Wer hätte schon gedacht, dass die Begegnung Straubing Tigers gegen Adler Mannheim am fünften Spieltag der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) das Duell Letzter gegen Viertletzter sein würde? Wahrscheinlich so ziemlich niemand! Doch es ist Fakt, dass sich die Kurpfälzer einmal mehr einen Fehlstart geleistet haben. Nun wird heute Abend (19.30 Uhr) beim Schlusslicht in Straubing die Frage zu beantworten sein, ob sich die Mannschaft von Trainer Doug Mason konsolidieren kann oder ob sich die Talfahrt zur handfesten Krise zuspitzt.

Mason selbst verschwendet an dieses Szenario keine Gedanken. "Ich schlafe ruhig", beteuert der Coach und liefert den Grund gleich hinterher: "Ich habe Vertrauen in die Jungs." Und obwohl er sein Team beim 4:5 am Sonntag gegen Hannover nicht so schlecht wie manch anderer gesehen habe, so weiß er als Trainer-Haudegen natürlich: "Im Leistungssport zählen allein die Ergebnisse."

Doch gute Resultate erzielt nur, wer über Selbstvertrauen verfügt. Und das ist bei den Adlern Mannheim im Anfangsstadium der Saison 2009/2010 ein zartes Pflänzchen, das (noch?) keinem ausgewachsenen Sturm gewachsen ist. Apropos Sturm: Stürmisch war das nicht gerade, was die Hannover Scorpions am vergangenen Sonntag in der SAP Arena darboten. Und dennoch reichte es, um den Adlern die dritte Niederlage in Folge beizubringen. Im taktischen Sinne sah Mason sein Team ordentlich aufgestellt, allein fehlten Leidenschaft, Einsatz, Laufbereitschaft und Disziplin. Und eben Selbstvertrauen. "Nach dem 0:2 und dem 1:3 gingen unsere Köpfe ganz schnell nach unten", beobachtete Mason. Doch der Ex-Kölner - im vergangenen Jahr wegen eines miserablen Fehlstarts am Dom entlassen - sagt beinahe trotzig: "Ich lasse mich von niemandem in eine negative Spirale pressen." Und fragt: "Was nützt es, wenn der Trainer auch noch depressiv wird?"

So seien laut Mason in dieser Trainingswoche einige Sachen "geklärt" worden. Hierbei handelt es sich offenbar meist um Missverständnisse in der Umsetzung taktischer Vorgaben. Auch hat Mason die Reihen leicht umgestellt, was Kritiker an das Reihen-Wirrwarr unter Dave King erinnern könnte, der bis zu seinem vorzeitigen Rausschmiss keine funktionierende Zusammenstellung seines Kaders fand.

Und auch wenn Mason ruhig schlafen kann, so weiß er: Das Team muss jetzt schnellstmöglich in die Spur finden. Denn auch den Fans ist nicht entgangen, dass die Adler längst nicht das zeigen, zu was sie laut Kaderliste imstande sind und sich in der Defensive bisweilen löchrig wie ein Schweizer Käse präsentieren.

Von den drei kommenden Partien in Straubing sowie zu Hause gegen Hamburg (Sonntag, 18.30 Uhr) und am 25. September gegen seinen Ex-Klub Köln (Freitag, 19.30 Uhr) erhofft sich Mason auch eine therapeutische Wirkung: "Das sind Mannschaften, die stellen sich nicht hinten rein, sondern gegen die geht es rauf und runter. Da werden wir gezwungen zu laufen und müssen kein Defensivbollwerk knacken." Konterstarke Teams seien derzeit schwierig für sein Team zu spielen, das sich erst das nötige Selbstvertrauen erarbeiten müsse, um abwehrstarke Gegner kunstvoll aus den Angeln zu heben. "Klar, Siege lassen das Selbstvertrauen schneller wachsen."

Freunde hatten Mason übrigens vor seinem Wechsel nach Mannheim gewarnt. Dort werde das Umfeld schnell unruhig, wenn das Team ein paar Mal in Folge verliert. Mason aber entgegnete: "Ich will diese Herausforderung, denn dort kann ich Meister werden. Das klappt aber nur mit harter Arbeit." Am fünften Spieltag steckt er schon mittendrin in der ersten Mini-Krise. Und sein Job ist schon jetzt die gewünschte Herausforderung.

Wayne Hynes
18-09-09, 07:55
An dem Gerücht, ein anderer Ex-Adler könnte zurückkehren, ist, laut Mason, nichts dran: "Wir haben acht Verteidiger, da würde es nur für Unruhe sorgen, wenn man Dan McGillis - auch noch als überzähligen Ausländer - holen würde", erklärt der Coach auf Nachfrage. "Wir haben Jungs wie Arendt, Martinec oder Forbes, die dahingehen, wo es wehtut", sieht er keinen Handlungsbedarf.

Alleine schon wegen diesem Kommentar würde ich nach der Erfahrung der letzten paar Jahre sehr stark davon ausgehen, dass BigMC nächste Woche bei den Adlern einen 1 Jahres Vertrag unterschreibt und am Freitag gegen Köln aufläuft (Als Verteidiger in Reihe 1 oder 2).

Es bleibt also spannend.

RGH
18-09-09, 10:10
[Oberlehrermodus An]

Alleine schon wegen dieses Kommentars würde ich ...

[Oberlehrermodus Aus]

:D SCNR

Roland

sir-smoke-a-lot
18-09-09, 10:30
An dem Gerücht, ein anderer Ex-Adler könnte zurückkehren, ist, laut Mason, nichts dran: "Wir haben acht Verteidiger, da würde es nur für Unruhe sorgen, wenn man Dan McGillis - auch noch als überzähligen Ausländer - holen würde", erklärt der Coach auf Nachfrage. "Wir haben Jungs wie Arendt, Martinec oder Forbes, die dahingehen, wo es wehtut", sieht er keinen Handlungsbedarf.

Zumindest wurde anscheinend darüber nachgedacht.

Wayne Hynes
18-09-09, 13:14
[Oberlehrermodus An]

Alleine schon wegen dieses Kommentars würde ich ...

[Oberlehrermodus Aus]

:D SCNR

Roland

LOL

In Mannem hest des halt annaschd!!

*Asche auf mein Haupt* :pop:

Matze
18-09-09, 13:28
In Mannem hest des halt annaschd!!

In Mannem heest Mannem aach Monnem unn net Mannem.

chatloxx
18-09-09, 15:38
In Mannem heest Mannem aach Monnem unn net Mannem.

Um ganz pingelig zu sein, ist es eine Kombination aus beidem. Das o ist klein (https://ssl.kundenserver.de/s35065853.shoplite.de/sess/utn;jsessionid=154ab38cd7f31e2/shopdata/0020_S=F6hne+Mannheims+Merchandise/0002_M=E4nner/0030_Sweater=26amp=3Bslash=3BJacken/images/cyfijmbl_300x346_200x231.jpg) und über dem a. Allerdings muss ich ehrlich zugeben, dass ich den Anfang/Grund dieses Threads verpasst habe, als/wieso er zum "Oberlehrer"-Part umschwenkte*.


chatloxx



*umschwunk, umschwank, umschuckte, whatever..

Dunnabix
18-09-09, 19:00
Unn "aach" sage die Pelza, net die Monnema. Rischdisch wär än kläne Krais iwwam a bei M.a.nnem. So stehts ah uffm Söhne T-Shääd.
Awwa Monnem geht schunn...:]

Wayne Hynes
18-09-09, 19:33
jooo,

haubdsach mia gewinnä haid!

klabbe zu jetzat, s geht los:pray: