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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 6.3.10 DNL Halbfinale: Jungadler Mannheim - EV Landshut 10:1



Paige
06-03-10, 16:26
Na dann mach ich mal ;)

Beginn: 17:00 Uhr

Chat:
http://adlerfans.de/chat/flashchat.php

Liveticker:
http://www.pointstreak.com/prostats/boxscore.html?gameid=1236650

Schiedsrichter:
Schiedsrichter: Levente Györgyicze
Schiedsrichter 2: Marc Müller
1.Linienschiedsrichter: Lars Müller
2.Linienschiedsrichter: Florian Lotte
Punktrichter: Johannes Geisert

Vorbericht zum Spiel:
http://www.morgenweb.de/nachrichten/sport/eishockey/artikel/20100305_srv0000005510642.html

Kader Landshut:
http://www.pointstreak.com/prostats/teamplayerstats.html?teamid=134894&seasonid=5144


Im Falle eines Sieges der Jungadler findet am Sonntag morgen um 11 Uhr das entscheidende dritte Spiel ebenfalls in Mannheim statt.

Paige
06-03-10, 17:43
Die Jungadler führen zur ersten Pause mit 4:0.

Paige
06-03-10, 18:29
Zur zweiten Pause steht's 7:0

heidi
06-03-10, 18:38
na das sieht ja ganz nach einem Sieg aus :]

Heidi

Paige
06-03-10, 19:17
Spiel ist aus, die Jungadler gewinnen 10:1.

Roedger
06-03-10, 21:18
Die Jungadler schlagen zurück – souveränes 10:1 gegen den EV Landshut

Völlig unbeeindruckt von der 2:6-Niederlage im ersten DNL-Halbfinalspiel vom Mittwoch zeigten sich heute die Jungadler gegen den EV Landshut. Bereits nach 2 Minuten und 22 Sekunden gab es den ersten Grund zum Jubel. Ein feiner Pass von Mapes aus der Hintertorposition erreichte den heraneilenden Höfflin, der keine Probleme hatte, den Puck an Landshuts Keeper Hingel vorbei einzunetzen. Danach versuchte Landshut früh den Spielfluss der Jungadler zu zerstören, die Adler überwanden dieses Hindernis aber mit schnellem, direktem und sicherem Passspiel und Laufbereitschaft. Chancen nun hüben wie drüben durch Kühnhackl für Landshut (4:41) oder Höfflin nach sieben Minuten. Brannte es vor Mannheims Keeper Philipp Lehr, so waren die beiden Landshuter Top-Cracks Kühnhackl und Rieder nicht weit. Letzterer marschierte in der achten Minute durch die gesamte Jungadlerabwehr, scheiterte aber an Lehr. In der 10. Minute tauchten dann plötzlich drei Mannheimer vor dem Landshuter Tor auf und Moosberger traf zum 2:0. Nun versuchte es Kühnhackl mit einem Solo und scheiterte ebenso am gut aufgelegten Lehr (15:16). Wenige Sekunden später stand Mannheims Top-Stürmer Höfflin dann goldrichtig und verwertete einen Abpraller zum 3:0. Die Landshuter Tränen waren noch nicht getrocknet und 13 Sekunden waren erst wieder gespielt, da kannte Keil kein Erbarmen und nutzte ein Zuspiel von Höfflin zum vorentscheidenden 4:0. Die Landshuter wehrten sich nach Kräften, aber mehr als einen fulminanten Schuss von Krämmer, den Lehr entschärfen konnte, brachten die Gäste nicht zustande. Kurz vor dem Pausentee trafen sich dann die beiden „Fünfer“ Steven Maier und Felix Stokowski zum Privatchat mit Fingerhakeln. Schiedsrichter Györgyicze störte das Techtelmechtel allerdings früh und verhängte 2+2+10 Strafminuten wegen an Maier wegen übertriebener Härte und interessanterweise ebenso 2+2+10 an Stokowski wegen der gleichen Missetat – allerdings auch wegen „Handschuhwegwerfens“, was nicht nur die knapp 800 Besucher verwunderte.

Das zweite Drittel sah zu Beginn wütende Angriffe der Landshuter ohne zählbaren Erfolg. Als sich Kühnhackl wegen hohen Stocks auf der Strafbank wiederfand, sah Mapes den Kollegen Moosberger in Stellung – das 5:0 war perfekt (23:23). Dies brachte Kühnhackl in Rage, und sein Meckern ihm noch einmal 10 Minuten Ruhe auf der Strafbank ein. Und auch das sollte sich rächen, denn genau eine Minute nach dem 5:0 fackelte Moosberger wieder nicht lange: 6:0 (24:24). Landshut Keeper Hingel verließ daraufhin seinen Arbeitsplatz und wurde von Thomas Ende ersetzt. Die Gäste aus Bayern hatte nun mehrere Möglichkeiten in Überzahl Ergebniskosmetik zu betreiben. Stattdessen lief Bernhard Keil in Unterzahl allen Landshutern auf und davon - 7:0 (29:45). Das Spiel plätscherte jetzt etwas dahin – die Landshuter konnten nicht so richtig, die Jungadler erfreuten sich an ihrer Dominanz, und das Schiedsrichterteam nahm dem Spiel durch etliche kleinliche Pfeifereien das Tempo.

Dies sollte auch in den ersten Minuten des 3. Drittels so bleiben. Nennenswert war Stokowskis Schlagschuss (46:27), den Mende allerdings kurz vor dem Einschlag in den Winkel abfing. In der 10. Spielminute endlich wieder eine schnelle Kombination der Jungadler. Keil spielte wieder einen feinen Pass in den Lauf von Höfflin, und der machte das, was Jungadler-Trainer Helmut de Raaf forderte, nämlich Chancen zu nutzen – 8:0 (49:13). Keine Minute später fackelte Antonio Schäfer ebenfalls nicht lange und drosch das Spielgerät von der blauen Linie unter die Latte; das 9:0 (50:05) war Schäfers erster Saisontreffer – der Puck wurde ihm von seinen Teamkollegen feierlich überreicht. Kurze Zeit später wieder ein Alleingang von Kühnhackl nach einem Fehlpass von Keil – dieses Mal war musste sich Lehr geschlagen geben, der Shutout war dahin: 9:1 (52:21). Grund zur Freude dann aber doch noch einmal kurz vor Schluss im Jungadlerhorst: In Überzahl sorgte Marcel Kurth mit der Rückhand zum 10:1.

Die Revanche für Mittwoch ist geglückt, gewonnen ist aber noch nichts. Wenn es morgen in der SAP-Arena 2 (11 Uhr, Eintritt zwei Euro) in Spiel 3 um den Einzug ins Finale gegen die Düsseldorfer EG geht, müssen die Jungadler genau so temporeich und konzentriert arbeiten wie heute. Landshut stand heute mannschaftlich nicht so kompakt wie zuletzt – blieb allerdings durch Einzelaktionen stets gefährlich.

ALausR
06-03-10, 21:27
Ich muss heute noch ein Kompliment an Helmut de Raaf loswerden. Die Tatsache, dass Landshut, dass System der Jungadler bisher super aushebeln konnte, wurde heute durch klar erkennbare Änderungen im Spiel der Jungs deutlich. Es war herrlich anzusehen, wie die Jungs sich mit jedem Tor das gewohnte Selbstvertrauen zurück erobert haben! Oder um Tina zu zitieren: "Habt ihr das freche Grinsen gesehen?"

ALausR
07-03-10, 09:20
Der Newsletter wie immer kein Vergleich zu Roedgers Bericht, aber der Vollständigkeit halber...

06. März 2010
10:1 - Jungadler gleichen Halbfinalserie gegen Landshut aus

Mit 2:6 unterlagen die Adler zum Halbfinalauftakt am vergangenen Mittwoch überraschend deutlich in Landshut. Doch am heutigen Samstag konnten die Mannen von Helmut de Raaf die Serie wieder ausgleichen und ihrerseits mit 10:1 in der Deutlichkeit noch eins draufsetzen. Das dritte und entscheidende Spiel der Serie findet am Sonntag, 7. März 2010, um 11.00 Uhr in der Nebenhalle der SAP ARENA statt.


Vor 782 Besuchern in der gut gefüllten SAP ARENA Nebenhalle sorgten die Jungadler schon im ersten Drittel für klare Verhältnisse und führten nach 20 Minuten mit 4:0. Zwei Tore von Mirko Höfflin und je ein Treffer von Achim Moosberger und Bernhard Keil sorgten für eine beruhigende Führung. Mit dem neuen Selbstbewusstsein knüpften die Jungadler im zweiten Abschnitt an die Leistung des ersten Durchgangs an und legten drei weitere Treffer nach (Moosberger (2) und Keil).

Den Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:9 im Schlussabschnitt erzielte Tom Kühnhackl. Für die Adler trafen im letzten Drittel Mirko Höfflin, Antonio Schäfer und Marcel Kurth.