PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Eishockey WM 2013



foster's
03-04-13, 11:27
Die Vorbereitung auf die Eishockey WM beginnt für Deutschland mit 2 Spielen in Weißrussland (5/6. April).

Hier der Kader für diese Spiele:

Torhüter:
Jochen Reimer (EHC Red Bull München)
Andreas Jenike (Thomas Sabo Ice Tigers)
Niklas Treutle (Hamburg Freezers)

Verteidiger:
Benedikt Brückner (Straubing Tigers)
Bernhard Ebner (Düsseldorfer EG)
Florian Kettemer (Adler Mannheim)
Peter Lindlbauer (Thomas Sabo Ice Tigers)
Florian Ondruschka (Straubing Tigers)
Denis Reul (Adler Mannheim)
Patrick Seifert (Augsburger Panther)
Sören Sturm (EHC Red Bull München)

Stürmer:
Martin Buchwieser (EHC Red Bull München)
Patrick Buzas (Thomas Sabo Ice Tigers)
Gerrit Fauser (Hannover Scorpions)
Thomas Greilinger (ERC Ingolstadt)
Martin Hinterstocker (EHC Red Bull München)
Bernhard Keil (Straubing Tigers)
Eduard Lewandowski (Spartak Moskau)
Ulrich Maurer (EHC Red Bull München)
Marcel Müller (MoDo Hockey - SWE)
Alexander Oblinger (ERC Ingolstadt)
Patrick Reimer (Thomas Sabo Ice Tigers)
Rene Röthke (Straubing Tigers)
Michael Wolf (Iserlohn Roosters)

Quelle: http://www.hockeyweb.de/deb/nationalteam/artikel/news/eishockey-nationalmannschaft-bundestrainer-cortina-beruft-fuenf-neulinge/


Alle TV-Übertragungen von der WM und auch das ein oder andere Vorbereitungsspiel habe/werde ich in die TV Liste einfügen: http://www.adlerfans.de/showthread.php/36028-Eishockey-im-TV

foster's
05-04-13, 16:08
Hier einige Presseberichte zum Vorbereitungsstart und zur WM:



Start in die WM-Vorbereitung
Schwere Aufgabe für deutschen Rumpfkader beim Doppelvergleich mit Weißrussland

Die heiße Phase der WM-Vorbereitung startet: Am Freitag Abend bestreitet die DEB-Auswahl das erste von acht Testspielen vor dem WM-Start am 03. Mai. In der modernen, 15.000 Zuschauer fassenden, Minsk Arena in der weißrussischen Hauptstadt trifft man den Weltranglisten-13. (18 Uhr deutscher Zeit), auch am Samstag spielt man in Soligorsk (16 Uhr deutscher Zeit) gegen die Weißrussen. ..... http://www.eishockeynews.de/aktuell/artikel/2013/04/05/schwere-aufgabe-fuer-deutschen-rumpfkader-beim-doppelvergleich-mit-weissrussland.html


Nationalmannschaft "inTeam"
Neuigkeiten und Kleinigkeiten von der Nationalmannschaft

Rund 150 Kilometer südlich von Minsk liegt Soligorsk, der zweite Spielort der deutschen Nationalmannschaft während des Aufenthaltes in Weißrussland. Das ortsansässige Team.... http://www.del.org/de/news/2013/04/nationalmannschaft-in-team/page/1058--30-1048-.html


Eduard Lewandowski: WM in Finnland ist das große Ziel
KHL-Stürmer ist mit Abstand der erfahrenste Spieler in der deutschen Auswahl

Eduard Lewandowski ist in Minsk ein besonders gefragter Mann. Nämlich als Dolmetscher. Klar, der im russischen Krasnoturjinsk geborene deutsche Nationalspieler hat in der weißrussischen Metropole keinerlei Probleme, ... http://www.del.org/de/news/2013/04/lewandowski/page/1054--30-1048-.html


Kaltstart nach dem Waterloo: "Unser wahres Gesicht zeigen"
Der Stachel der verpassten Olympia-Quali sitzt tief. Cortina geht kämpferisch in die Tests in Weißrussland. Er steht im Fokus.

Frankfurt/Main - Inmitten nobler Karossen in einem Autohaus bemühte sich Pat Cortina um so etwas wie Aufbruchstimmung.
"Wir wollen der Welt unser wahres Gesicht zeigen", sagte der Bundestrainer bei einer Pressekonferenz in Frankfurt/Main mit Blick auf... http://www.sport1.de/de/eishockey/eishockey_nationalteam/artikel_696694.html

foster's
06-04-13, 01:18
EURO HOCKEY CHALLENGE: Knappe Auftaktniederlage gegen Weißrussland
Entscheidung erst im Penaltyschießen /Bundestrainer Pat Cortina: „Wir haben heute Leidenschaft gezeigt.“

München, 05.04.2013 - Die Deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat zum Auftakt der EURO HOCKEY CHALLEGE in Minsk gegen Gastgeber Weißrussland knapp mit 3:4 n.P. (1:1, 1:1, 1:1, 0:0, 0:1) verloren.

Bundestrainer Pat Cortina hatte seine vornehmlich jungen Akteure mit international erfahrenen Spielern gemischt. So startete beispielsweise Gerrit Fauser zwischen Kapitän Michael Wolf und Thomas Greilinger. Patrick Buzas durfte mit Patrick Reimer und Marcel Müller ran. Im Tor begann Münchens Jochen Reimer. „Team Belarus“ begann mit acht Akteuren von Heimclub Dynamo Minsk.
Beide Mannschaften starteten in der Minsk Arena mit Schwung und taktischer Disziplin in die Partie. Nachdem Thomas Greilinger noch aussichtsreich bei einem Solo gescheitert war, brachte Marcel Müller die deutschen Farben in Front. Der Außenstürmer setzte einen Konter nach feinem Zuspiel von Gerrit Fauser unter das Lattenkreuz. Michael Wolf und Greilinger hätten sogar auf 2:0 für die DEB-Auswahl erhöhen können, doch stattdessen musste sich Jochen Reimer kurz vor der ersten Sirene geschlagen geben, als Alexei Yefimenko in Überzahl in Höhe des Bullykreises per Direktabnahme für die Gastgeber ausgleichen konnte.

Im zweiten Abschnitt blieb das Tempo hoch. Beide Mannschaften mühten sich redlich, einen Treffer nachzulegen, doch es dauerte bis zur Hälfte des Spiels, bis Martin Hinterstocker auf Vorlage von Benedikt Brückner und Ulrich Maurer per Abstauber im Powerplay traf. Auf der anderen Seite vereitelte Reimer den erneuten Ausgleich gegen Aleksandr Kitarov. Pech hatte der Schlussmann indes beim Ausgleich der Weißrussen in Überzahl. Spektakulär hatte der deutsche Torhüter zunächst retten können, doch die Scheibe rutschte um wenige Millimeter hinter die Linie. Nach Videostudium entschieden die Schiedsrichter auf Tor.
Als Mit Patrick Reimer und Alexander Oblinger zu Beginn des Mittelabschnitts gleich zwei deutsche Akteure auf der Strafbank saßen, nutzten die Hausherren ihre doppelte Überzahl zum 3:2-Führungstreffer durch den zweiten Treffer von Alexei Yefimenko. Doch die deutsche Mannschaft schlug zurück. Nach einer sehenswerten Einzelleistung bediente Oblinger den in der Mitte frei stehenden Rene Röthke, der zum 3:3 ausglich.
Im Penaltyschießen bewies Weißrussland das glücklichere Händchen, auf deutscher Seite vergaben Lewandowski, Greilinger und Wolf.

Pat Cortina (Bundestrainer): „Dafür wir dass wir erst zwei Tage zusammen waren, bin ich sehr zufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft. Ich habe den Jungs gesagt sie sollen Leidenschaft zeigen, das haben sie auch umgesetzt. Vor allem wenn wir einfach spielen, klappt es sehr gut. Ich bin mit der Leistung von allen zufrieden. So müssen wir morgen auch im zweiten Spiel gegen Weißrussland auftreten.“

Dennis Reul: „Es war ein hartumkämpftes Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Wir waren heute ein gleichwertiger Gegner. Daher können wir mit der gesamten Teamleistung zufrieden sein.“

Florian Kettemer: „Insgesamt war es eine solide Leistung für unser erstes gemeinsames Spiel. Wir haben nach dem 2:3 Rückstand Moral bewiesen uns sind noch einmal zurück gekommen. Penaltyschießen ist immer Glückssache. Wir wollen Weißrussland aber auf jeden Fall mit einem Sieg verlassen.“

Patrick Buzas: „Für das erste Spiel war das in Ordnung. Im Endeffekt haben Über- und Unterzahl den Unterschied gemacht. Weißrussland hat drei Tore in Überzahl erzielt, wir nur eins. Daran müssen wir arbeiten. Bei gleicher Stärke waren wir phasenweise die bessere Mannschaft.

Statistik:

Deutschland – Weißrussland 3:4 n.P. (1:1, 1:1, 1:1, 0:0, 0:1)
Tore:
1:0 Marcel Müller (Patrick Buzas) 10:24
1:1 Alexei Yefimenko (power play) (Vladimir Denisov, Andrei Stas) 18:40
2:1 Martin Hinterstocker (power play) (Benedikt Brückner, Ulrich Maurer) 30:33
2:2 Aleksandr Kitarov (power play) (Dmitri Meleshko, Vladimir Denisov) 35:33
2:3 Alexei Yefimenko (power play 2) (Aleksandr Kulakov, Pavel Chernook) 42:23
3:3 Rene Röthke (Eduard Lewandowski, Alexander Oblinger) 55:38

Deutschland: J. Reimer (Treutle) – Ondruschka, Brückner; Reul, Kettemer; Sturm, Lindlbauer; Ebner, Seifert – P. Reimer, Buzas, Ma. Müller; Greilinger, Fauser, M. Wolf; Maurer, Hinterstocker, Buchwieser; Lewandowski, Oblinger, Röthke; Keil

Strafminuten:
Deutschland: 16
Weißrussland: 18
Bester Spieler: Jochen Reimer
Zuschauer: 8500

Quelle: http://www.deb-online.de/index.php/deb-news/items/euro-hockey-challenge-knappe-auftaktniederlage-gegen-weissrussland-2367.html

foster's
09-04-13, 12:58
Nach Hospelt fällt nun auch noch Schubert für die WM aus.

Damit sind es jetzt sieben Absagen:
Dimitrij Kotschnew (Kreuzbandriss), Alexander Sulzer (Kreuzbandriss), Alexander Barta (Schulter- und Lungenverletzung), Felix Petermann (Wadenbeinbruch), Christoph Schubert (verletzt), Marco Sturm und Kai Hospelt (privaten Gründen)

Wie es mit verstärkung aus der NHL aussieht, entscheidet sich wie immer erst kurz vor dem WM Start.
Möglich ist aber, dass zumindest Ehrhoff und M. Goc zur WM kommen.

Für die Spiele gege Tschechien sind noch keine Spieler von Wolfsburg und Krefeld dabei.
Der Kader für die beiden Spiele gegen Tschechien:

Tor:
Dennis Endras (Mannheim), Jochen Reimer (München), Niklas Treutle (Hamburg);

Abwehr:
Niki Goc, Florian Kettemer, Dennis Reul (alle Mannheim), Patrick Köppchen (Hamburg), Benedikt Brückner, Florian Ondruschka (beide Straubing), Sören Sturm (München), Bernhard Ebner (Düsseldorf), Peter Lindlbauer (Nürnberg);

Angriff:
Patrick Hager, Thomas Greilinger (beide Ingolstadt), Marcus Kink, Frank Mauer, Matthias Plachta, Yannic Seidenberg, Christoph Ullmann (alle Mannheim), Martin Buchwieser, Uli Maurer (beide München), David Wolf (Hamburg), Eduard Lewandowski (Nizhnekamsk/KHL), Marcel Müller (MODO/SWE), Michael Wolf (Iserlohn), Patrick Reimer (Nürnberg), Rene Röthke (Straubing).

icebrecher
09-04-13, 18:41
Eishockeynews.de (http://www.eishockeynews.de/aktuell/nationalteam/artikel/2013/04/09/auch-christoph-schubert-kai-hospelt-und-garrett-festerling-nicht-bei-der-wm-mit-dabei.html)

Auch Verteidiger Denis Reul von den Mannheimer Adlern musste sowohl für das Wochenende wie auch für die WM verletzungsbedingt absagen.

Stormrider1984
22-04-13, 11:39
Da die Spiele am Wochenende zur WM Vorbereitung zählen schreibe ich es hier rein.
Zu dem traurigen 0:8 vom Samstag kann ich nicht viel schreiben da ich es nicht gesehen habe.
Gestern jedenfalls hat mir die Deutsche Mannschaft ganz gut gefallen. Alle Adler Spieler haben ein gutes Abspiel gezeigt. Besonders überrascht war ich von N. Goc er hat ein Super Spiel gemacht. Da hat man gesehen das er wenn er richtig eingesetzt wird ein wirklich guter Verteidiger sein kann.
Zudem war er im pp an der blauen Linie wirklich gut. Warum er das bei den Adlern nicht darf bleibt mir ein Rätsel.
Zudem wurde er nicht ganz zu Unrecht zum besten deutschen Spieler des Spiels gewählt.


Sent from my iPhone using Tapatalk

foster's
22-04-13, 12:40
Buffalos Ehrhoff bei WM dabei

NHL-Profi Christian Ehrhoff wird das deutsche Eishockey-Nationalteam bei der Weltmeisterschaft in Finnland und Schweden (3. bis 19. Mai) verstärken.
"Ja, ich bin bei der WM dabei", bestätigte der Offensivverteidiger.

Der ehemalige Krefelder hatte mit den Buffalo Sabres die Playoffs in der NHL verpasst.
"Mir hat er seine finale Entscheidung noch nicht mitgeteilt, aber ich hoffe sehr auf ihn. Er wäre eine große Verstärkung für das Team", sagte Bundestrainer Pat Cortina am Montagmittag. S
eine letzten Auftritte im Trikot des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) absolvierte Ehrhoff bei der erfolgreich Heim-WM 2010, als die Mannschaft unter dem damaligen Bundestrainer Uwe Krupp sensationell Vierter geworden war.

Möglicherweise hat Ehrhoffs Startzusage auch Signalwirkung für andere Profis.
Denn welche Nationalspieler von den Eisbären Berlin und Kölner Haien nach dem Ende des DEL-Finals zum WM-Kader stoßen, ist noch unklar.
"Jetzt ist nicht die Zeit, um darüber zu sprechen", sagte Eisbären-Kapitän Andre Rankel während der Siegesfeier zu Berlins siebten Meistertitel.

Bundestrainer Cortina hatte zuletzt betont, dass noch zehn Spieler auf seiner Liste stehen würden.
"Das heißt nicht, dass sie auch alle kommen werden", betonte der 48-Jährige.
Im vergangenen Jahr hatten unter anderem die Berliner Verteidiger Frank Hördler und Constantin Braun nach durchgespielter Finalserie auf die WM-Teilnahme verzichtet.

Quelle: http://www.sport1.de/de/eishockey/eishockey_wm/newspage_707373.html

icebrecher
22-04-13, 12:53
Mannheimer Morgen (http://www.morgenweb.de/sport/adler-mannheim/adler-berichte/raus-aus-der-komfortzone-1.1002214)

Nach dem 0:8-Debakel rehabilitiert sich die deutsche Nationalmannschaft mit einem 5:2-Sieg

Raus aus der Komfortzone

Von unserem Redaktionsmitglied Christian Rotter

Frank Mauer konnte und wollte nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Der Stürmer der Mannheimer Adler ist ein selbstkritischer Profi. Genauso, wie er stets seine eigene Leistung hinterfragt, suchte der 25-Jährige auch an einem Festtag noch nach den Gründen für die Schmach vom Vortag: "Alles, was wir gestern vermissen ließen, haben wir diesmal in die Waagschale geworfen. Am Samstag sind wir vorgeführt worden - das muss man in aller Deutlichkeit sagen."

Doch 24 Stunden, nachdem das DEB-Team in Krefeld mit 0:8 (0:6, 0:2, 0:0) gegen Schweden untergegangen war, gelang der Mannschaft von Bundestrainer Pat Cortina in Frankfurt ein 5:2 (1:2, 2:0, 2:0) gegen den achtmaligen Weltmeister. Es war der erste Erfolg in der Vorbereitung auf die WM in Finnland und Schweden (3. bis 19. Mai) sowie der erste Sieg gegen die Tre Kronor seit über acht Jahren und der höchste Triumph gegen die Skandinavier seit der WM 1992 in Prag.

Cortina warnte davor, das Ergebnis überzubewerten. "Wir müssen auf dem Boden bleiben. Aber immerhin haben wir gezeigt, wie deutsches Eishockey aussehen kann. Ich bin zufrieden mit der Reaktion der Mannschaft", sagte der Italo-Kanadier, der nach dem Debakel vom Vortag noch gewettert hatte: "Das war hoffentlich nicht das Team, das zur WM fährt." Die großen Leistungsschwankungen versuchte Cortina so zu erklären: "Wir haben in den Tagen vor den Testspielen hart trainiert. Es gab für mich keine andere Wahl, als die Mannschaft aus der Komfortzone zu befördern."

Im Vergleich zum ersten Duell waren die Schwarz-Rot-Goldenen nicht wiederzuerkennen. Sie ließen sich trotz des 0:1-Rückstands, den Simon Hjalmarsson in der 18. Minute erzielte, nicht aus der Bahn werfen - auch, weil einige Mannheimer Nationalspieler auftrumpften. Torhüter Dennis Endras, der am Samstag nach für ihn grausamen 20 Minuten den Kasten geräumt hatte, entnervte die schwedischen Angreifer mit seinen Glanzparaden. Niki Goc bereitete die ersten beiden deutschen Tore vor und setzte mit dem 5:2 den Schlusspunkt (59.), Christoph Ullmann glich zum 2:2 aus (32.), nachdem Tom Nilsson die Tre Kronor erneut in Führung gebracht hatte (20.), Mauer erzielte den Siegtreffer (34.). Die weiteren Treffer für das DEB-Team schossen der Hamburger Patrick Köppchen (19.) und der Krefelder Patrick Hager (42.) - Mauer leistete zu diesem 4:2 die Vorarbeit.

Zwar wurde sein Vereinskollege Goc zum besten deutschen Spieler gewählt, doch Mauer, der ebenfalls ein Kandidat für diese Auszeichnung gewesen war, konnte das locker verschmerzen: "Ach, Niki hat sich das verdient. Wann liefert er schon mal ein Drei-Punkte-Spiel ab?"

Teuer erkaufter Sieg

Nach dem Coup gegen einen der WM-Favoriten, der jedoch noch auf seine NHL-Profis verzichten musste, kehrte das Selbstvertrauen zurück in die deutschen Reihen. Getrübt wurde die gute Stimmung nur durch die Verletzungen von Kapitän Michael Wolf (Fuß) und Marcel Müller, der mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ab dem Ende des zweiten Drittels ausfiel. Ob für das Duo sogar die WM in Gefahr ist, werden erst weitere Untersuchungen ergeben.

Um das Team für die WM zu verstärken, hofft Cortina auf die Zusagen der Kandidaten von den Kölner Haien und der Eisbären; die Finalserie ist gestern mit der Berliner Titelverteidigung zu Ende gegangen. Der Bundestrainer liebäugelt ebenfalls noch mit dem Ja-Wort der NHL-Profis Marcel Goc (Florida Panthers) und Christian Ehrhoff (Buffalo Sabres), die mit ihren Klubs die Play-offs verpasst haben.

Trotz dieser Konkurrenz macht sich Mauer keine Gedanken darüber, dass er den WM-Zug verpassen könnte. "Ich weiß, was ich dem Team geben kann, und hoffe, dass das der Bundestrainer auch sieht", sagte der 25-Jährige, der am kommenden Wochenende mit der Nationalmannschaft die WM-Generalprobe gegen die Schweiz bestreitet.

icebrecher
22-04-13, 12:54
Mannheimer Morgen Kommentar (http://www.morgenweb.de/sport/kommentare-sport/zwei-seiten-1.1002235)

Zwei Seiten

Kommentar von Christian Rotter

Historisches Debakel am Samstag, historischer Erfolg am Sonntag? Binnen 24 Stunden war der Abstieg der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei der WM in Schweden und Finnland im Mai erst besiegelt, dann wurde der Mannschaft von Bundestrainer Pat Cortina sogar schon wieder eine Überraschung zugetraut. Um die Situation des DEB-Teams zu beurteilen, ist eine nüchterne Analyse sinnvoll.

Cortina hat die bisherige Phase der WM-Vorbereitung in erster Linie dazu genutzt, um an den Grundlagen zu feilen. Quantität und Qualität des Trainings wurden nach oben geschraubt. Dass die Nationalspieler mit hängender Zunge in die Testspiele gingen, wurde nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern war vom Nationalcoach so gewollt: Nur wer schon in der Übungsphase unter extremen Bedingungen richtige Entscheidungen treffen muss, wird dies auch dann tun, wenn es darauf ankommt.

Insofern ist Cortina bislang nur anzukreiden, dass er in Sachen Diplomatie noch einiges lernen muss. Es war überflüssig und unfair, jenen Nationalspielern, die aus privaten Gründen für die WM abgesagt haben, unterschwellig damit zu drohen, dass sie deshalb nicht mehr zum DEB-Team eingeladen werden.

foster's
24-04-13, 00:43
Goc läuft bei WM für DEB-Team auf

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft kann bei der WM in Helsinki und Stockholm auch auf die Unterstützung des zweiten NHL-Stars bauen.

Marcel Goc bestätigte bei SPORT1 für die DEB-Auswahl aufzulaufen. "Pat Cortina hat meine Zusage für die WM. Ich werde die Mansnchaft in Helsinki treffen", sagte der Center bei SPORT1.
Zuvor hatte bereits Verteidiger Christian Ehrhoff sein Kommen bestätigt.

Goc hatte die deutsche Mannschaft 2010 als Kapitän zum vierten Platz bei der Heim-WM geführt und im vergangenen Jahr in Stockholm die deutschen Farben vertreten.
Der Stürmer der Florida Panthers, der in der laufenden Saison auf 17 Punkte in 39 Spielen kommt, verstärkt damit die Problem-Position Mittelstürmer, die durch die Absagen von Kai Hospelt (private Gründe) und Alexander Barta (Lungen- und Schulterverletzung) geschwächt war.

Quelle: http://www.sport1.de/de/eishockey/eishockey_nationalteam/newspage_708264.html


---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Eishockey-Nationalmannschaft: Letzter WM-Test in der Schweiz
DEL-Finalteilnehmer bereits dabei/Youngster Noebels kann sich für WM beweisen

München, 23.04.2013 –Generalprobe für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft: In zwei Länderspielen gegen die Schweiz am 26. (Langenthal) und 27. April (Rapperswil) testet Bundestrainer Pat Cortina 30 Akteure für die 2013 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft vom 3. bis 19. Mai in Schweden und Finnland. Darunter sind auch zehn Spieler der beiden DEL-Finalteilnehmer Eisbären Berlin und Kölner Haie. Jedoch werden die Eisbären nur am Freitag eingesetzt. Verteidiger Constantin Braun (Eisbären Berlin) hat seine WM-Teilnahme aus familiären Gründen abgesagt.

Ebenfalls mit dabei ist Youngster Marcel Noebels. Der 21-jährige, der derzeit bei den Adirondack Phantoms in der AHL stürmt, wird ebenfalls die Chance erhalten, sich für die WM zu empfehlen. Zuletzt war er bei der 2012 IIHF Eishockey U20 Weltmeisterschaft Div. I in Garmisch-Partenkirchen im Einsatz und war dort unter den besten Spielern des Turnieres. Dabei will Bundestrainer Pat Cortina vor allem an die Leistung des letzten Spiels gegen Schweden anknüpfen, das die Mannschaft mit 5:2 für sich entscheiden konnte.

„In den vorangegangenen Vorbereitungsphasen haben wir uns auf harte Arbeit und die richtige Einstellung konzentriert. Im letzten Spiel haben wir gesehen, wie wir spielen müssen, um erfolgreich zu sein. Auf den Erkenntnissen der letzten Wochen und des letzten Spiels müssen wir nun aufbauen.“ Der finale WM-Kader wird am Montag, den 28.04. nominiert, am Dienstag reist die Mannschaft bereits nach Helsinki zur 2013 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft (3.-19. Mai 2013). Das erste Spiel findet am 3. Mai gegen Gastgeber Finnland statt.

„Bei der Auswahl der Spieler werden wir auf das Fitness-Level genauso achten wie darauf, die bestmöglichen Kombinationen, sei es bei den Verteidigern oder bei den Stürmern, zusammen zu stellen. Wir müssen sicher gehen, dass die Spieler verschiedene Aufgaben übernehmen können, die uns bei einer Weltmeisterschaft erwarten können. Es muss die richtige Mischung aus harten Arbeitern und talentierten Spielern, aus Jung und Alt sein“, so Cortina.


Der Kader:

Torhüter (4):

AUS DEN BIRKEN, Danny (Kölner Haie); ENDRAS, Dennis (Adler Mannheim); REIMER, Jochen (EHC Red Bull München); ZEPP, Rob (Eisbären Berlin)

Verteidiger (9):

ANKERT, Torsten; MÜLLER, Moritz (beide Kölner Haie); BAXMANN, Jens; HÖRDLER, Frank (beide Eisbären Berlin); GOC, Nikolai (Adler Mannheim);
KOHL, Benedikt; SCHOPPER, Benedikt (beide Grizzly Adams Wolfsburg); KÖPPCHEN, Patrick (Hamburg Freezers); LINDLBAUER, Peter (Thomas Sabo Ice Tigers)

Stürmer (16):

GOGULLA, Philip; SCHÜTZ, Felix; TRIPP, John (alle Kölner Haie); GREILINGER, Thomas; HAGER, Patrick (beide ERC Ingolstadt);
KINK, Marcus; MAUER, Frank; PLACHTA, Matthias; SEIDENBERG, Yannic; ULLMANN, Christoph (alle Adler Mannheim); MÜLLER, Marcel (MoDo Hockey, SWE);
NOEBELS, Marcel (Adirondack Phantoms, AHL); PIETTA, Daniel (Krefeld Pinguine); RANKEL, André (Eisbären Berlin); WOLF, Michael (Iserlohn Roosters); WOLF, David (Hamburg Freezers)

Quelle: http://www.deb-online.de/index.php/deb-news/items/eishockey-nationalmannschaft-letzter-wm-test-in-der-schweiz.html

foster's
26-04-13, 19:04
Christoph Ullmann Experte beim SPORT1-Doppelpass
Nationalstürmer spricht über die anstehende 2013 IIHF Eishockey WM

Dass Christoph Ullmann ein Medienprofi durch und durch ist, weiß man in der Liga seit langem. Der Stürmer der Adler Mannheim, der in Finnland vor seiner 9. WM-Teilnahme steht, ist als medialer Ansprechpartner allerorts sehr beliebt. Klar, denn der Nationalspieler spricht gerne „Tacheles“, positiv wie negativ, und bringt Fakten auf den Punkt. Sein „Know-how“ sowie seine Kompetenz kann und muss „Ulle“ am kommenden Sonntag in der bekannten Fußballsendung „Doppelpass“ auf SPORT1 (live ab 11 Uhr) nun unter Beweis stellen.

Der TV-Partner der Nationalmannschaft, der alle Spiele mit deutscher Beteiligung bei der 2013 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft in Schweden und Finnland übeträgt, hat Ullmann am Sonntag ins noble Kempinski Airport Hotel in am Münchener Flughafen eingeladen. Er soll im zweiten Teil der Sendung zu Wort kommen - und darf natürlich auch über Fußball sprechen. „Ich bin seit Jahren großer Fußballfan und verfolge das Geschehen in Deutschland und Europa täglich in den Medien“, meint der Center und schiebt augenzwinkernd nach: „Ich kann natürlich total verstehen, dass man mich da auch als Gesprächspartner haben will.“ Mit dabei sind zudem u.a. Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia sowie die Ex-Bayern-Profis Mario Basler und Thomas Strunz.

Nach Fußball wird Ullmann in der Sendung sicher auch gefragt werden. Das Hauptthema für den Mannheimer ist allerdings Eishockey. SPORT1 möchte die WM-Übertragungen der deutschen Mannschaft schließlich prominent ankündigen. Keine schlechte Idee. Denn immerhin sind die Quoten des „Doppelpass“ sehr gut. Ullmann: „Es ist doch gut, dass Eishockey diese Plattform in dieser bekannten Sport-Sendung bekommt. Vielleicht wecken wir bei dem einen oder andern Fußballfan dadurch größeres Interesse am Eishockey.“

Genügend Kleingeld sollte Ullmann auf jeden Fall in der Tasche haben. Denn das „Phrasenschwein“ will während der Sendung schließlich gefüllt werden. Jeder Teilnehmer der Talkrunde muss mindestens drei Euro berappen. Der Stürmer lacht: „Ich werde versuchen, mich dahingehend zurückzuhalten. Da gäbe es aus unserer Mannschaft aber einige andere, die mit leeren Taschen nach Hause gehen würden.“

Quelle: http://www.deb-online.de/index.php/deb-news/items/christoph-ullmann-experte-beim-sport1-doppelpass.html

foster's
29-04-13, 17:48
Überraschungen im WM-Aufgebot
Cortina nimmt sechs WM-Neulinge mit und verzichtet auf Marcel Müller und Köppchen

Knapp 24 Stunden vor dem Abflug nach Helsinki nominierte Bundestrainer Pat Cortina seinen Kader für die WM - und sorgte für einige faustdicke Überraschungen. So strich Cortina im letzten Moment neben Matthias Plachta auch David Wolf, Marcel Müller, Patrick Köppchen und Benedikt Schopper aus dem Aufgebot. Dafür nimmt Cortina die Neulinge Marcel Noebels und Peter Lindlbauer mit zur WM - beide bestritten in der Vorbereitung ihre ersten A-Länderspiele. Noebels vom AHL-Club Adirondack ist mit 21 Jahren auch der jüngste Akteur im Aufgebot. WM-Neulinge sind auch Danny Aus den Birken, Jens Baxmann, Torsten Ankert und Benedikt Kohl. Erfahrenster Akteur ist Christoph Ullmann mit 131 Länderspielen und acht WM-Teilnahmen.

Besonders froh ist Bundestrainer Pat Cortina über die Teilnahme der beiden NHL-Akteure Christian Ehrhoff und Marcel Goc, die am Donnerstag in Helsinki zur Mannschaft stoßen werden. "Sie sind exzellente Eishockeyspieler. Aber genauso wichtig ist ihre Einstellung. Sie leben vor, wie wichtig ihnen das deutsche Eishockey und die Nationalmannschaft ist."

Ihr Auftaktspiel bestreitet die deutsche Mannschaft am Freitag um 19.15 Uhr (live ab 19 Uhr bei SPORT 1) gegen Gastgeber Helsinki. Bis dahin muss dann das Aufgebot auch offiziell bei der IIHF gemeldet sein, momentan wären Änderungen noch möglich. Zum Turnierstart müssen mindestens 15 Feldspieler und 2 Torhüter gemeldet werden, die Maximal-Anzahl beträgt die von Cortina nominierten 22 Feldspieler plus 3 Torhüter.


DAS DEB-AUFGEBOT FÜR DIE WM

Tor: Rob Zepp (Berlin), Dennis Endras (Mannheim), Danny Aus den Birken (Köln);

Abwehr: Frank Hördler, Jens Baxmann (beide Berlin), Benedikt Kohl (Wolfsburg), Torsten Ankert, Moritz Müller (beide Köln), Niki Goc (Mannheim), Christian Ehrhoff (Buffalo/NHL), Peter Lindlbauer (Nürnberg);

Angriff: Marcel Goc (Florida/NHL), Marcel Noebels (Adirondack/AHL), John Tripp, Felix Schütz, Philip Gogulla (alle Köln), Christoph Ullmann, Marcus Kink, Yannic Seidenberg, Frank Mauer (alle Mannheim), Daniel Pietta (Krefeld), Patrick Hager, Thomas Greilinger (beide Ingolstadt), Andre Rankel (Berlin), Michael Wolf (Iserlohn)

Quelle: http://www.eishockeynews.de/aktuell/artikel/2013/04/29/cortina-nimmt-sechs-wm-neulinge-mit-und-verzichtet-auf-marcel-mueller-und-koeppchen.html


Das Cortina David Wolf und Marcel Müller gestrichen hat, hätte ich nie erwartet.
Auch Köppchen und Kettemer machten einen guten Eindruck.

Gut finde ich dagegen das man junge Spieler wie Noebels mit nimmt. Ich halte von ihm viel.

Naja mal abwarten

foster's
21-05-13, 14:33
Zach: Schweiz nicht schnell einzuholen
Der frühere Bundestrainer erklärt, was der Vize-Weltmeister aus dem kleinen Nachbarland besser macht als das deutsche Eishockey.

Von Martina Farmbauer
München - Es hatte so ausgesehen, als wäre alles gut. Als wären das deutsche und das Schweizer Eishockey auf Augenhöhe.
Vor drei Wochen war das, als die Nationalmannschaft ihre beiden letzten Testspiele vor der Weltmeisterschaft in Schweden und Finnland gegen die Nati nur knapp verlor, in der Verlängerung und im Penaltyschießen (DIASHOW: Bilder des Finals).
Doch das war ein Trugschluss, das zeigte die WM: Während Deutschland in der Vorrunde ausschied, erreichte die "kleine" Schweiz das Finale. Und Bundestrainer Pat Cortina erhob sie zum Vorbild.

Neidisch aufs Nachbarland
Das ist keine neue Erkenntnis. Eigentlich wissen das viele im deutschen Eishockey.
Schon 2009 , nach der Vorrunden-Niederlage gegen die Schweiz bei deren Heim-WM, war Erich Kühnhackl angetan von der Vorstellung der Gastgeber. Ihm gefielen taktische Cleverness, Disziplin, Technik und läuferisches Vermögen der Eidgenossen.
Fast neidisch blickte der Vizepräsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) auf das Nachbarland - und hatte auch eine Erklärung für die dortige Entwicklung parat: "Es ist ein Fakt, dass sie uns wegen ihrer guten Jugendarbeit abgehängt haben."
Tatsächlich erntet Nati-Trainer Sean Simpson jetzt die Früchte, die einst gesät wurden. Allerdings nicht erst vor drei, sondern bereits vor 15 Jahren. Damals investierte die Schweiz - unterstützt von den großen Klubs - viel Geld in die Nachwuchsarbeit, viel mehr als der große Nachbar.

Niemand hört auf Zach
Hans Zach, zu jener Zeit Bundestrainer, wies bereits damals immer wieder auf den Prozess im Nachbarland hin. Allerdings wollte ihn niemand hören. Zachs paradoxer Fehler: Mit der Nationalmannschaft besiegte er die Schweiz immer wieder.
Noch vor drei Jahren stieß Zachs.... Weiter: http://www.sport1.de/de/eishockey/eishockey_wm/artikel_722520.html