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Larkin droht juristischer Ärger

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  • Larkin droht juristischer Ärger

    Etwas spät . Im MM steht morgen ein Bericht drin wegen dem Verfahren mit Larkin . Kann dazu jemand etwas genaueres sagen ?
    Adler geben niemals auf

  • #2
    Geht ab Juni weiter laut Bericht. Mehr will man dazu nicht sagen ausser das man wohl 500.000 Euro blechen muss wegen Krankenhausaufenthalte und Ausfallgebühren.

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    • #3
      Zitat von AdlerAdemeier Beitrag anzeigen
      Geht ab Juni weiter laut Bericht. Mehr will man dazu nicht sagen ausser das man wohl 500.000 Euro blechen muss wegen Krankenhausaufenthalte und Ausfallgebühren.
      Also will die KK geld ? Ach da kommt nichts raus dann müsste erst Mal geklärt werden wieviel von den Schäden wirklich die Schuld sind von Larkin und der Preis hört sich auch eher so an als wäre er in der USA in Behandlung gewesen \n\nGesendet von meinem Pixel 2 XL mit Tapatalk

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      • #4
        Ich zitiere dazu am besten mal aus dem Artikel sofern ich das darf (Ist nur ein Bruchteil davon) :\r\n\r\n"Nach Informationen des schwedischen Boulevard-Blattes „Expressen“ sollen die Adler und Verteidiger Thomas Larkin umgerechnet rund 500 000 Euro für Krankenhauskosten und Verdienstausfall an Daniel Paille und den schwedischen Erstligisten Brynäs IF zahlen. „Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, werden wir dazu nichts sagen“, erklärt Adler-Pressesprecher Adrian Parejo auf Nachfrage dieser Zeitung."

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        • #5
          Um es in Juristen-Deutsch zu formulieren: wo ist die Anspruchsgrundlage? Anders formuliert: untersteht man überhaupt deren Jurisdiktion? Die FOLGEN des Hits waren unbestritten schlimm, aber aus den Videobildern den Tatbestand einer gewollten fahrlässigen Körperverletzung abzuleiten ist doch sehr weit her geholt.\n\nIch habe mir die Szene dutzende Male angesehen. Der Kopf und somit die Aufmerksamkeit von Larkin sind auf den Spieler in der Ecke gerichtet. Ebenso seine Bewegungsrichtung. Er bemerkt den kreuzenden Gegenspieler erst in letzter Sekunde und zieht reflexartig die Arme hoch.\n\nTraurig, dass die Bewertung der Situation jetzt letztendlich in den Händen von Anwälten liegt... \n\nGesendet von meinem Nokia 7 plus mit Tapatalk
          "Winning is not a sometime thing, it's an all the time thing. You don't win once in a while you don't do things right once in a while. You do them right all the time!\r\n\r\n\r\nThere is no room for second place. There is only one place in my game, and that's first place. [...]"\r\n\r\nVince Lombardi (ehemaliger Trainer der Green Bay Packers, mit welchen er fünf Meisterschaften - inklusive der ersten beiden Superbowls - gewann)

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          • #6
            Wenn so ein Urteil wirklich durchgeht könnte es in allen Sportarten in Zukunft bei Fouls mit Verletzungsfolgen bei denen man Absicht unterstellt zu einer Klageflut kommen.

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            • #7
              Das war ein viel zu harter und auch Unfairer Check, da gibt es keinen Zweifel. \r\nAber das gibts an jedem Spieltagwochenende in jeden Land in so gut wie jeder Liga mindestens 1x.\r\nAlso da jetzt juristische Schritte mit einem wirklich noch sehr fragwürdig Urteil einzuleiten, ist ja wohl das lächerlichste überhaupt. Dann haben wir ja bald nur noch Knackis und Vorbestrafte als Eishockeyspieler.\r\nSpiel ohne Regel, dann als neuauflage mit Adam Sandler als Eishockeyprofi😂
              Zuletzt geändert von Adlerjuliano; 06-03-19, 09:52.

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              • #8
                Ich teile die Bewertung von AxelRHD 2.0 - und frage mich (so bedauerlich die Folgen sind!):\r\nWie wäre der Zusammenprall in Richtung „weniger hart“ und „fair“ möglich gewesen?
                Zuletzt geändert von P07; 06-03-19, 10:50.

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                • #9
                  Da haben offensichtlich die Herren Anwälte wieder einen Weg gefunden, sich Geschäft und Kohle zu generieren. Selbst wenn es am Ende kein Urteil zu Lasten von Thomas Larkin gibt, verdienen die richtig gutes Honorar bei dem zugrunde gelegten Streitwert. Es sind so viele Dinge zu klären, von denen ich einfach nicht glaube, dass irgendein Richter hier ein Grundsatzurteil spricht. Wer definiert, ab wann ein Check fahrlässig war oder eine bewusste Körperverletzung - oder einfach nur ein unglückliches Foul? Wie sieht es mit Verjährung aus? Gilt die Unschuldsvermutung oder muss der Checkende die Richter von seiner Unschuld überzeugen?

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                  • #10
                    Siehe letztes DEL Wochenende: Der Acolatse Check erinnert durchaus an Larkin. Verletzt sich der Ingolstädter schwer wie Paille, könnte man direkt das nächste Verfahren beginnen.

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                    • #11
                      Zitat von antrax1337 Beitrag anzeigen
                      Also will die KK geld ? Ach da kommt nichts raus dann müsste erst Mal geklärt werden wieviel von den Schäden wirklich die Schuld sind von Larkin und der Preis hört sich auch eher so an als wäre er in der USA in Behandlung gewesen \r\n\r\nGesendet von meinem Pixel 2 XL mit Tapatalk
                      \r\n\r\nDa muss man doch nicht in den USA sein...\r\nKrankenhaus + Reha + Verdienstausfall, da kommt einiges zusammen. Und er musste ja seine Karriere beenden.
                      Mannheim

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                      • #12
                        Puh, jetzt wird aber gerade einiges durcheinander geworfen.\r\n\r\n1. Das Foul ist in Schweden passiert, die schwedische Staatsanwaltschaft (oder war es der Verein?)hat, wenn ich mich recht erinnere, das Verfahren forciert. Wir unterliegen also nicht deutscher Jurisdiktion.\r\n2. Lasst doch Pauschalverurteilungen wie "da machen sich die Anwälte wieder die Taschen voll", so ein Blödsinn. Wir sprechen nicht von den USA und generell macht es keinen Sinn, einen kompletten Berufsstand wegen einiger schwarzer Schafe zu diffamieren. Da macht jemand einfach seinen Job.\r\n3. Ich kenne den Artikel nicht und bin auch in schwedischem Recht nicht firm, aber spannend wäre, ob die 500k€ eine Konsequenz aus dem strafrechtlichen Verfahren wären oder ob hier auch eine zivilrechtliche Klage anhängig ist. Auch das würde ich nicht vorschnell kommentieren.\r\n\r\nWarten wir doch einfach ab was passiert, ändern können wir den Gang der Dinge ohnehin nicht. Und wenn es Hager wäre, würden einige jubeln.

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                        • #13
                          Die angegebenen Tatsachen sind eindeutig. Es handelt sich um ein zivilrechtliches Verfahren, denn egal wie, eine Strafbarkeit der Adler Mannheim kann auch der beste Jurist nicht herleiten.\r\n\r\nZivilrechtlich ist hier wie auch in Schweden die große Frage, ob das Foul noch im Rahmen ist oder nicht. Juristisch gesehen ist die Teilnahme an einem Eishockeyspiel die Einwilligung in die eigene Körperverletzung. Das heißt, dass regelkonformes und auch nicht regelkonformes Verhalten, welches in normalem Rahmen bleibt, nicht geahndet wird. Die zivilrechtliche Frage geht also dahin: Gehört so ein Check noch zum Eishockey oder ist er völlig neben der Spur. Darüber werden die Richter befinden. \r\n\r\nIhr seht, dass ich mit vielen unbestimmten Rechtsbegriffen um mich werfe. Da wird auch kein Präzedenzfall daraus. So was ist immer eine Einzelfallentscheidung, die auch in anderen Sportarten schon mal gegen den Sportler ausfiel. Es bleibt die Frage der Bewertung des Foul und ob das Ganze ausreicht, dass Larkin die Folgeschäden bezahlen muss. Spannend für mich ist nur, wie die Verantwortung der Adler konstruiert werden soll.\r\n\r\nFazit: Kein Strafrecht, Zivilrecht!

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                          • #14
                            Ehrich, es sollte doch ne Haftpflicht ausreichen, in keinsterweis kann man Larkin mehr als fshrlässig unterstellen.

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                            • #15
                              Zitat von Baphomet Beitrag anzeigen
                              \r\n2. Lasst doch Pauschalverurteilungen wie "da machen sich die Anwälte wieder die Taschen voll", so ein Blödsinn. Wir sprechen nicht von den USA und generell macht es keinen Sinn, einen kompletten Berufsstand wegen einiger schwarzer Schafe zu diffamieren. Da macht jemand einfach seinen Job.
                              \r\n\r\nNatürlich kenne ich nicht den Antrieb der Herren Anwälte in diesem konkreten Fall - aber in meinem Alltagsgeschäft erlebe ich es immer wieder, dass Vergehen und Verfahren bewusst konstruiert werden, um 1. öffentliche Sichtbarkeit zu schaffen und 2. weil eben doch monetäre Hintergedanken vorhanden sind. Es geht hier mitnichten um Strafrecht sondern um Zivilrecht - und darum, dass Paille seinen Verdienstausfall etc. erstattet haben will. Die Frage ist also - wie Yves Racine korrekt schreibt - ob der Check von Larkin quasi "Berufsrisiko" ist oder eben nicht. Und hier ist der Ermessensspielraum der Richter entscheidend. Warum ich immer noch einen Mix aus monetärer und juristischer Motivation sehe? Genau deswegen. Weil aus meiner Sicht kein Richter am Ende in der Lage sein dürfte, aus dem Check von Larkin eine zwingende zivilrechtliche Relevanz abzuleiten. Und das sollten die Anwälte schon gut einzuschätzen wissen. \r\n\r\n@Yves: Hast du ein konkretes Beispiel von einem Fall, in dem die Entscheidung gegen den Sportler ausgefallen ist?

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