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  • Haben die Clubs davor ihren Lakaien Tripke gefragt oder sich gewagt, den Termin selber zu bestimmen

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    • Interessant finde ich mal wieder das Schimpfen auf die böse Politik. Zur Erinnerung: Angeboten und vom Handball angenommen wurde das Angebot der Politik, die Zuschauerausfälle bis zu einem Betrag von 800.000 € pro Saison und Verein zu übernehmen. Bei 12 DEL und 14 DEL-Vereinen macht das ein Volumen von 20,8 Mio. €. Erst mal meines Erachtens nicht so schlecht, da es sich hier um Steuergelder für eine Profisportart handelt.

      Vielleicht hätte man auch durch konstruktives Verhandeln den Betrag noch erhöhen können. Normalerweise ist das erste Angebot nicht das letzte Wort. Wenn aber die DEL 60 Mio € verlangt, dann geht das für mich komplett an der Realität vorbei. Laut Tripcke sind das die Einnahmeausfälle. Sorry, aber das die Gesellschaft das Coronaproblem des Eishockey komplett finanzierten soll, ist außerhalb der Realität. Zumal von den 60 Mio den Löwenanteil die großen Clubs mit den meisten Ausfällen einstecken.

      Ich bin bei Moritz Müller, der kreative Lösungen und Konzepte fordert.

      Wo bleiben die kreativen Lösungen der DEL-Führung? Gibt es nicht, brauchen wir nicht.

      Ein vielleicht diskussionswürdiger Ansatz für alle: Die Spielerverträge werden bis Ende Corona eingefroren und nun ein geringeres Coronaantrittsgeld gezahlt. Wenn Corona vorbei ist, gehen die Verträge mit normalen Bezügen und den verbleibenden Laufzeiten weiter. Dies wird auf dieses Saison befristet.
      Die Formulierung solcher Verträge und Ausnahmeregeln ist für Juristen zur Zeit tägliches Brot (Von irgendwas müssen wir ja leben!). Was ist nochmal der frühere Beruf des gechätzten Herrn Tripcke?


      Zumindest mal einen Idee, wie es weitergehen kann, auch ohne Zuschauer oder auch mit 20 %.

      Aber die DEL-Taktik ist Christian Morgenstern. Und so schloss ich messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf....
      Zuletzt geändert von Yves Racine; 05.10.2020, 11:47.

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      • Mal wieder zum Einordnen, die Situation in der Österreichischen Liga: https://www.suedtirolnews.it/sport/e...n-fragezeichen

        Beschränkung auf maximal 1500 Zuschauer, in kleineren Stadien potentiell noch weniger. Hier mal die Zahlen vom letzten Wochenende:

        Graz 99ers vs. Fehervar AV19 - 707
        HC TWK Innsbruck vs. Dornbirn Bulldogs - 985
        Red Bull Salzburg vs. EC VSV - 1400
        KAC vs. Black Wings Linz - 1108

        Im Gegensatz zur DEL funktioniert das vermutlich, weil die Zuschauerzahlen an sich schon sehr sehr viel niedriger sind als in der DEL und die Stadionauslastung in einer normalen Saison deutlich tiefer. Hierdurch ist der Verlust natürlich nicht so groß wie in der DEL. Zudem gibt es in Österreich natürlich keine großen Multifunktionshallen die im Betrieb sehr viel Geld kosten.

        Nichtsdestotrotz scheint auch in Österreich bei vielen Vereinen eine Insolvenz absolut im möglichen Bereich.

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        • Ich bleibe dabei: es ist traurig mit ansehen und ertragen zu müssen, dass die DEL STILLSTEHT während in CH und A gespielt wird. Und was für eine Krückensaison ab Weihnachten gespielt werden soll, bleibt Geheimnis der Orga.
          «Meine Definition von Glück? Keine Termine und leicht einen sitzen.» (Harald Juhnke)

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          • Die DEL hat schlichtweg eine komische Sonderstellung im europäischen Eishockey. Auf der eine Seite (in Relation) extrem hohe Zuschauerzahlen, auf der anderen Seite so gut wie keine ernstzunehmenden anderen Einnahmen (TV, Sponsoring). Diese Kostenstruktur dürfte wohl einzigartig sein...und in gewisser weiße auch absurd. Denn es legt schonungslos offen, dass die Liga es nie auf die Kette bekommen hat diese hohen Zahlen (sowie andere Faktoren) medienwirksam zu vermarkten um ein generelles wirtschaftliches Wachstum der Liga anzustreben. Stattdessen hat man jahrzehntelang betont "das ist im Eishockey eben so mimmii" und gehofft dass sich Gesellschafter finden die Leidenschaftlich genug sind um die Suppe mit ihrem Geld auszulöffeln.
            Das ist das eigentliche Armutszeugnis und genau das bricht uns nun das Genick wodurch wir die einzige ernstzunehmende Profi-Eishockeyliga der Welt wären die ihre Saison komplett absagt.

            Das sogar die DEL2 spielt ist folglich auch nur logisch. Die Hallenauslastung ist durch die 1000er Regel um ein vielfaches Nutzbarer als in den DEL. 1000 Zuschauer in Heilbronn sind bspw. nicht extrem weit weg vom üblichen Zuschauerschnitt ohne Corona.

            Ich bin nicht in den Corona Strukturen Österreichs drin, allerdings meine ich gelesen zu haben, dass es hier vom Staat gewisse Absicherungen inklusive zinsfreier Kredite gibt. Vielleicht kennt sich da jemand genauer aus und kann Stellung beziehen.
            Aber auch hier haben wir wie in Tschechien, Frankreich und wie sie alle heißen nicht mal Ansatzweise diese Zuschauerzahlen wie in der DEL.
            Die Skandinavier sind sowieso außen vor, dort läuft es über die TV Einnahmen.

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            • Wenn man halt Monate lang nichts macht und hofft dass irgendwo 60 Millionen herkommen kommt dies bei raus...wo ist eigentlich die tolle Penny-Kohle? Tolle Partnerschaft, hauptsache die Liga für lau verscherbelt

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              • Zitat von Dunphy Beitrag anzeigen
                Ich bin nicht in den Corona Strukturen Österreichs drin, allerdings meine ich gelesen zu haben, dass es hier vom Staat gewisse Absicherungen inklusive zinsfreier Kredite gibt. Vielleicht kennt sich da jemand genauer aus und kann Stellung beziehen.
                Aber auch hier haben wir wie in Tschechien, Frankreich und wie sie alle heißen nicht mal Ansatzweise diese Zuschauerzahlen wie in der DEL.
                Da ich selbst eine Weile beim Eishockey in Innsbruck war - die Zuschauerzahlen dort waren eher auf DEL 2 Niveau, zwischen 1200 und 1800 Zuschauer. Und wie du korrekt geschrieben hast, dann tun die Corona Einschränkungen im Verhältnis nicht so weh.

                Letztendlich stimme ich deinem Beitrag absolut zu, man hat im europäischen Vergleich top Zuschauerzahlen, aber viel zu wenig Sponsoren. Man hat auch weit mehr Zuschauer als Handball und Basketball und spielt dadurch in zum Teil großen und im Betrieb teureren Hallen. Letztendlich hat man aber leider ein Produkt, dass von Zuschauerzahlen abhängig ist, wie kaum eine andere Sportart und dann bricht durch Corona das komplette Geschäftsmodell zusammen. Inwiefern das jetzt alles schuld der DEL ist sondern auch ein Problem mit dem deutschen TV Markt, der rein auf eine Sportart aus ist, finde ich sehr schwierig zu beurteilen.

                Wobei ich wirklich gespannt bin, ob es im Handball nicht auch bald eine große Pleitewelle gibt. Angeblich hält man nur bis Weihnachten durch, wenn die aktuellen Vorschriften so bleiben...

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                • Zitat von Yves Racine Beitrag anzeigen
                  da es sich hier um Steuergelder für eine Profisportart handelt.
                  ...
                  Eines sollte ,man nie vergessen. Diese Steuergelder werden auch und nicht unerheblich vom Profisport als Wirtschaftszeig generiert. Diese einseitige Betrachtung ist also etwas kurz.....

                  Man sollte die Münze schon beidseitig betrachten und auch den Rand begutachten.

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                  • Zitat von Yves Racine Beitrag anzeigen
                    Interessant finde ich mal wieder das Schimpfen auf die böse Politik. Zur Erinnerung: Angeboten und vom Handball angenommen wurde das Angebot der Politik, die Zuschauerausfälle bis zu einem Betrag von 800.000 € pro Saison und Verein zu übernehmen. Bei 12 DEL und 14 DEL-Vereinen macht das ein Volumen von 20,8 Mio. €. Erst mal meines Erachtens nicht so schlecht, da es sich hier um Steuergelder für eine Profisportart handelt.
                    Das Problem ist das das Geld nur Gezahlt wird, wenn man ohne den Aufall der Zuschauer überlebt/gewinn gemacht hätte. Wieviele Vereine machen ohne die Ausgleichszahlungen der
                    Geldgeber denn Gewinn?

                    Gesendet von meinem SM-G950F mit Tapatalk


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                    • Das Kartenhaus bricht langsam zusammen. Sind diese Zahlen wert, ein ganzes Land an die Wand zu fahren und unsere Sportart zu zerstören? Die Covdioden sagen das schon seit März. Wenn das nicht bald gestoppt wird, dann sehen wir auch keine Saison 2021/22.

                      Wie Wodarg schon im März sagte: hätte man nicht getestet, hätte man nichts bemerkt.

                      ARD Extra: (gehört die ARD jetzt auch zu den Verschwörungstheoretikern?)

                      https://youtu.be/WoRVAnLvpaY




                      Zuletzt geändert von Otto; 06.10.2020, 20:35.

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                      • Ich befürchte, dass sich die Rahmenbedingungen bis Dezember nicht grundlegend ändern, also dass (i) Corona immer noch ein Thema darstellt und (ii) kein Sponsor für die 60 Millionen gefunden wird. Für mich bedeutet das, dass wir in dieser Saison keine Zuschauer in den Stadien haben werden.

                        Deshalb sollten wir an Steve Jobs und sein „Think different“ denken: Wenn die Fans nicht zum Eishockey kommen können, kann dann das Eishockey nicht zu den Fans kommen? Ich greife daher den Grundgedanken mit dem Streaming auf, der am 28. September von Gast ins „Spiel“ gebracht wurde und den man sicherlich noch ausbauen kann: Ich bezahle, um mir ein Spiel, alle Spiele einer Mannschaft oder alle Spiele der DEL anzuschauen, evtl. mit virtuellen Tickets.

                        Sollten die 60 Millionen nicht zusammenkommen, kann man der Frage nachgehen, ob Red Bull, VW und/oder andere finanzkräftige Clubs bereit wären, eine Bürgschaft für die Differenz aus Streamingerlösen und den 60 Mio Euro abzugeben?

                        Ich denke, man sollte neben unserem Spass und unseren Emotionen als Fans auch an die Spieler und das ganze Team, das hinter ihnen steckt, denken und phantasievoller mit dem Problem umgehen.

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                        • Zitat von Dave Silk # 16 Beitrag anzeigen
                          Ich befürchte, dass sich die Rahmenbedingungen bis Dezember nicht grundlegend ändern, also dass (i) Corona immer noch ein Thema darstellt und (ii) kein Sponsor für die 60 Millionen gefunden wird. Für mich bedeutet das, dass wir in dieser Saison keine Zuschauer in den Stadien haben werden.

                          Deshalb sollten wir an Steve Jobs und sein „Think different“ denken: Wenn die Fans nicht zum Eishockey kommen können, kann dann das Eishockey nicht zu den Fans kommen? Ich greife daher den Grundgedanken mit dem Streaming auf, der am 28. September von Gast ins „Spiel“ gebracht wurde und den man sicherlich noch ausbauen kann: Ich bezahle, um mir ein Spiel, alle Spiele einer Mannschaft oder alle Spiele der DEL anzuschauen, evtl. mit virtuellen Tickets.

                          Sollten die 60 Millionen nicht zusammenkommen, kann man der Frage nachgehen, ob Red Bull, VW und/oder andere finanzkräftige Clubs bereit wären, eine Bürgschaft für die Differenz aus Streamingerlösen und den 60 Mio Euro abzugeben?

                          Ich denke, man sollte neben unserem Spass und unseren Emotionen als Fans auch an die Spieler und das ganze Team, das hinter ihnen steckt, denken und phantasievoller mit dem Problem umgehen.
                          Meine Worte besser als gar nix aber da wird die a Telekom vermutlich was dagegen haben.

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                          • Du hast den Punkt erkannt. Und hat man seitens der DEL-Org seit März nicht genügend Zeit gehabt, dies mit der Telekom nachzuverhandeln? Die Verhandlungsposition der DEL sehe ich als gar nicht so schlecht an, weil sich die Telekom derzeit ja überhaupt nicht in Szene setzen kann.

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                            • ...kann aber auch bedeuten, dass Magenta kein Geld zahlt, da die DEL nicht liefern kann...

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                              • Um die Adler zu unterstützen ist kein zusätzlicher Aufwand oder Stream nötig. 6000 haben, wie ich auch, ihre DK bereits bezahlt. Magenta-Abo habe ich von Anfang an. Wer - falls überhaupt gespielt wird - und nicht in die Arena will oder darf, der kann es bei Magenta sehen. Die Unterstützung der Adler ist jederzeit im Fanshop möglich. Halt auf Umwegen über Merchandise. Die Adler könnten ja auch Sympathie-tickets auf den Markt bringen.


                                In dem Fall würde ich halt den Preis der DK als Spende an die Adler GmbH ansehen.
                                Zuletzt geändert von Otto; 11.10.2020, 18:55.

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