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28.4.22 Halbfinale #5: Eisbären Berlin - Adler Mannheim 3:0

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  • antrax1337
    antwortet
    Also waren wir ausgerechnet mit dem Fowler Kader am erfolgreichsten. Sachen gibt's das System im ersten Jahr war trotzdem was ganz anderes als in den letzten 1,5 Jahren

    Gesendet von meinem Pixel 4 XL mit Tapatalk

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  • Spinorama
    antwortet
    Das System und alles was damit zu tun hat war komplett neu. Alles umgekrempelt, nur der Kader ging nicht so schnell, da steckte noch viel Fowler drin.

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  • antrax1337
    antwortet
    Ich geh Mal sogar soweit und sage das im ersten Pavel Jahr noch viel von kill Bill im System steckte und es immer weniger wurde. Im ersten Jahr hatten wir noch den forecheck und einen Klasse Spielaufbau. Das wurde immer weniger bis es eigentlich gar keinen mehr gab und jeder Angriff aus d&c bestand. Gefühlt haben wir uns in den 4 Jahren immer weiter zurück gezogen und immer mehr in Angriff im Kreis gespielt sollten wir den Pass an der Bande Mal geholt haben . Bestes Beispiel müsste hier die Schüsse pro Spiel sein . Dieses Jahr unter groß waren wir da letzter .das kann's nicht sein

    Gesendet von meinem Pixel 4 XL mit Tapatalk

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  • Canadien
    antwortet
    Zitat von Robert Beitrag anzeigen


    Die anderen Mannschaften haben qualitativ wahnsinnig aufgeholt und teilweise überholt. Mit einer guten Saison wird man in Zukunft keinen Titel mehr holen.

    Gerade dies ist die Kunst im Sportmanagement, wenn man oben steht seine Schwachpunkte auszumerzen und besser zu werden. Dies ist leider nicht gelungen um so schlimmer,
    dass die Geschehnisse um den Trainer unseren gerade frisch aufpolierten Ruf wieder beschädigt haben.

    Zitat von Robert Beitrag anzeigen
    Gerade einen Markus Eisenschmid würde ich sehr gerne in Mannheim heilen sehen.
    Das dieser Spieler psychische Probleme hatte konnte man an der Körpersprache mehr als deutlich erkennen und das ist nicht schön. Ein gute Coach muss auch Psychologen sein und wissen mit wem er was tun kann. Über Scotty Bowman sagte man, dass er zu den Leuten gehört mit denen man 364 Tage nichts zu tun haben wollte, aber am 365 Tag sind sie jedermanns Freund. Dies konnte PG leider nicht, bei ihm wären einige davongelaufen.

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  • Robert
    antwortet
    Ich habe die Ära Pavel Gross aus familiären Gründen zum Großteil nur aus der Distanz beobachtet.
    Festzuhalten gilt, dass es in der ersten Saison Eishockey gab, das vermutlich auch Johann Cruyff und seiner Idee des "totalen Fußballs" sehr nah kommt. Das war kein Eishockey, sondern für DEL-Verhältnisse eine Naturgewalt.

    Rekordpunkteschnitt, meiste Tore, wenigste Gegentore, beste Überzahl und beste Unterzahl. In den Playoffs in regulärer Spielzeit ungeschlagen - zwei Overtime Niederlage n waren das einzige, was den Gegnern zugestanden wurde.

    So etwas zu wiederholen oder gar zu steigern ist nahezu unmöglich. Ganze sechs Punkte fehlten im Jahr darauf auf Tabellenführer München. Dann werden die Playoffs komplett abgesagt und die Arbeit von einem ganzen Jahr ist von einem Moment auf den anderen futsch.

    An dieser Stelle meinen allergrößten Respekt an Daniel Hopp und die Organisation, wie die nicht planbaren Corona-Spielzeiten in punkto Kommunikation mit den Zuschauern bewältigt wurden.

    Letztes Jahr in den Playoffs hatte ich das Gefühl, dass sich die anderen Teams einfach weiterentwickelt haben, während die Adler stur an Pavel Gross Spielidee festhielten. Das Guardiola-Syndrom... in Schönheit sterben. Aber es war jeweils Best-of-three und hätte genauso auch gut ausgehen können.

    Wer hätte da innerhalb der Organisation die Autorität gehabt, Pavel da rein zu reden?

    Das ist vermutlich eine der wichtigsten Lektionen für die Zukunft - dass man grundsätzlich bereit ist ALLES zu hinterfragen!

    Um diese äußerst anspruchsvolle Art von Eishockey dauerhaft spielen zu können, muss man die Spieler auch dauerhaft bei Laune und motiviert halten. Und das war nicht zuletzt aufgrund der Coronathematik wahnsinnig schwer.

    Dazu gehören eben auch jene Momente und Erfolgserlebnisse, wenn man im richtigen Moment auf die physische oder psychische Karte setzt - ja auch mal die intelligenten Bösewichte mal ans Steuer lassen.

    Dazu gehört für mich im Übrigen auch, dass permanent für ein gutes Standing bei den Schiedsrichtern sorgt. Nicht wegen Lapalien rumflennen, aber umgekehrt zurecht ein schlechtes Gewissen einreden, wenn sie es wirklich mal verbockt haben.

    In dem Aspekt fand ich Pavel lange Zeit ziemlich gut - mit seinen Aussagen zu Corona hat er sich allerdings öffentlich selbst verbrannt.

    Ich weiß nicht, ob er intern so großen Erfolgsdruck hatte oder ob er ihn sich selbst auferlegt hat. Um die Truppe auf einen gemeinsamen Kurs einzuschwören, muss man sie eben auch in den Entscheidungsprozess einbinden.

    Es kam einfach der Moment, in dem Pavels Ego größer als alles andere wurde. Ich glaube nicht, dass das aus bösem Willen, sondern rein aus Ehrgeiz geschah.

    Aus dieser Situation muss man für die Zukunft lernen.

    Im Gegensatz zu Leistungseinbrüchen in der Vergangenheit lag es diesmal definitiv nicht an mangelnder Fitness und in meinen Augen auch nicht an fehlendem Willen. Es fehlte einfach das Vertrauen in den Plan - der eben kein gemeinsamer mehr war.

    Ich finde die Mannschaft und das Trainerteam haben in den Playoffs aus der Situation das bestmögliche herausgeholt.

    Die anderen Mannschaften haben qualitativ wahnsinnig aufgeholt und teilweise überholt. Mit einer guten Saison wird man in Zukunft keinen Titel mehr holen.

    Ich denke, dass diese Message inzwischen in der Philosophie der Organisation fest verankert ist und nicht jedes Jahr aufs Neue vermittelt werden muss.

    Bei den Torhütern sehe ich nicht sonderlich viel Verbesserungspotential. Ich muss zugeben, dass mir Bill Stewarts Lob für Niederberger nach Spiel nicht sonderlich gefallen hat, aber ich weiß ja auch nicht, was er u.U. intern zu Brückmann gesagt hat. Er spielte in Spiel 3 famos und bekam zurecht das Vertrauen.

    In der Verteidigung war für meinen Geschmack die Fehlerquote teilweise einfach zu hoch, um sich gegen Berlin durchsetzen zu können. Leichte Scheibenverluste, nicht geglückte Befreiungen aus dem Drittel und leider fand ich Berlin in Zweikämpfen an der Bande unterm Strich einfach smarter und auch stärker.

    Es gab Phasen im Halbfinale - in den Spielen 3 und 4 - da spielten sich die Adler in Unterzahl fast in einen Rausch. Darauf muss man aufbauen. Ebenso hat mir die Körpersprache direkt nach dem 0-2 in Spiel 5 gefallen. Da war Zug und Energie drin, was ich mir auch zuvor schon gewünscht hätte. Aber es kam! In anderen Jahrgängen war das nicht der Fall.

    Mit Porzellangretzkys wird man in der DEL nicht mehr Meister werden. Intelligente Bösewichte, permanente Nadelstiche und dem Gegner unter die Haut gehen. Überzahlspiele herausholen und zur Not auch mal Duftmarken setzen, die mal eine Unterzahl nach sich ziehen.

    Die dummen Strafen gingen am Ende der Serie quasi gegen Null. Berlin hatte in meinen Augen keine Möglichkeit zu Verschnaufen, weil viele Situationen einen Check zu fahren auch genutzt wurden.

    Berlin und München sind momentan ganzheitlich gesehen einfach auf einem höheren Niveau. Um dort hin zu kommen braucht es einen Trainer mit einer überzeugenden, ganzheitlichen Spielidee, die mit neuen Herausforderungen wächst und sich weiterentwickelt.

    Gerade einen Markus Eisenschmid würde ich sehr gerne in Mannheim heilen sehen.

    Gruß Robert






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  • Canadien
    antwortet
    Nach dem ganzen Zirkus der letzten Monate muss man mit dem erreichten zufrieden sein. Bill Stewart hat das Mögliche herausgeholt, ja, es hätte vielleicht auch das Finale sein können, aber dann muss man mehr aus seinen Chancen machen.

    Das schwache Aufbauspiel geht voll auf die Kappe von PG, ebenso das PP. Wir müssen uns verändern, aber eine Hauruckaktion bringt uns nicht wirklich weiter. Es stimmt was viele schreiben, auch ich habe bei den Ausländern manchmal das Gefühl, dass warum man nicht bessere Geholt hat. Wie ist es möglich, dass in BB einer spielt der 40 Buden macht und bei uns da weit und breit niemand da ist der sowas hinbringt. Einige Spieler haben sicherlich ihren Zenit überschritten, aber sie haben noch Verträge und die muss man einhalten.

    Reul hat abgebaut, Larkin ist ohne dt. Pass auf einer Stelle die man besser besetzen kann, Letivuori ist weit neben der Form des ersten Jahres die Tendenz ist fallend. Nigel Dawes hat uns sicherlich geholfen, aber im entscheidenden Spiel war wenig von ihm zu sehen. Trotzdem sage ich wenn man die Schwachpunkte erkennt und ausbessert, sowie in der übernächsten Saison den Verjüngungsprozess weiterführt, dann haben wir weiterhin gute Chancen.

    Das wir Bast verlieren halte ich für einen Fehler, er ist ein toller Rollenspieler, außerdem besitzt er einen dt. Pass.
    Ein neuer Center für den 1.Sturm muss her und etwas schußstärkere Verteidiger, Allrounder bringen uns nicht voran.

    So wird viel davon abhängen wer in der nächsten Saison Coach wird und ob das Management keine merkwürdigen Entscheidungen trifft. Ruhe scheint inzwischen eingekehrt zu sein.

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  • Iche
    antwortet
    Zitat von dennisjames Beitrag anzeigen
    So, das wars also. Mit dem Erreichen des HF ein halbwegs versöhnlicher Abschluss der Saison? Mitnichten. Ich weiß, viele jubeln darüber, für mich is das Erreichte viel zu wenig. Der Ertrag deckt in keinster Weise den Aufwand...
    Kein versöhnlicher Abschluss? Seh ich anders, zweite saisonhälfte wurde mal richtig versemmelt, okay, wirklich nicht witzig,aber gut und spannend die Saison beendet. Aber auch als hauptrundensieger kann man PO vermasseln, the best of five, heißt zwei schlechte Tage und schon wird es eng. Nun stell Dir dass vor, was da los wäre. Und mal ehrlich Namen auf Papier, sind fast schall und rauch, funktionieren muss es. Und mal ehrlich, so schlecht sind M und B auch nicht besetzt, Geld ist auch da, ergo streiten sich fast immer die üblichen 3 verdächtigen um den Titel. Und das sind immer mindestens 2 zuviel.

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  • dss
    antwortet
    Zitat von sixpack Beitrag anzeigen
    "Kaliber" hatten wir schon oft bei uns Bestes Beispiel war simpson, was wurde sich von ihm versprochen und mit welcher Hoffnung kam er zu uns.
    Bei den 3 weiß man wenigstens, was man hat und diese 3 identifizieren sich wenigstens mit den adlern und kennen auch die Marotten von Hopp und können scheinbar mit ihnen leben.
    Was nützt und ein Trainer wie z. B.Ward, der bei einem besseren Angebot und von heute auf morgen verläßt.

    Naja das mit Ward hat bei mir immer noch nen Faden Beigeschmack.

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  • sixpack
    antwortet
    "Kaliber" hatten wir schon oft bei uns Bestes Beispiel war simpson, was wurde sich von ihm versprochen und mit welcher Hoffnung kam er zu uns.
    Bei den 3 weiß man wenigstens, was man hat und diese 3 identifizieren sich wenigstens mit den adlern und kennen auch die Marotten von Hopp und können scheinbar mit ihnen leben.
    Was nützt und ein Trainer wie z. B.Ward, der bei einem besseren Angebot und von heute auf morgen verläßt.

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  • Soda
    antwortet
    Also Bill Stewart mit nem Lehrling Marcel Goc ist keine schlechte Wahl... für Clubs wie Iserlohn oder Straubing!
    Bei allem Respekt, Mannheim braucht da schon andere Kaliber, ausser man ist die nächsten Jahre mit Viertelfinale(ab und zu mal Halbfinale) zufrieden, scheint wohl bei vielen wieder der Fall zu sein

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  • AdlerAdemeier
    antwortet
    Ganz ehrlich? Ich fände es mega.

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  • Smith#18
    antwortet
    Sollte der Trainerstab so zusammenbleiben, dann wäre ich damit sehr zufrieden! Mal sehen, ob morgen etwas auf der Saisonabschlussfeier verkündet wird!

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  • dss
    antwortet
    Ich würde es begrüßen mit Bill zu starten.

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  • MagicEye
    antwortet
    Wolf heute im MM Interview. Ich bin mal frech und zitiere:
    „Wir haben eine sehr gute Serie gespielt. Ich bin unheimlich stolz auf die Jungs“, betonte Wolf, der in seiner Analyse der Saison noch einmal auf die vielen Unwägbarkeiten und Widerstände hinwies: „Als Außenstehender sieht man das vielleicht nicht so, wie wir das in der Kabine sehen: Mit Covid war das in den vergangenen zwei Jahren mental und körperlich hart für einen Profisportler. Es ist nicht leicht, nach der Infektion zurückzukommen und gleich wieder Leistung bringen zu müssen. Der Druck ist da – von den Medien, von den Fans und von dir selbst.“
    Die Frage, die viele stellten, die jedoch keiner beantworten konnte, spukte auch in Wolfs Kopf herum: Wäre mehr möglich gewesen, wenn sich die Adler früher von Pavel Gross getrennt hätten? Wenn Bill Stewart mit seinen Co-Trainern Marcel Goc und Jochen Hecht mehr Zeit gehabt hätte, an grundsätzlichen Dingen zu arbeiten? „Der Trainerwechsel hat uns neuen Schwung gegeben. Wir haben uns als Mannschaft gefunden und gezeigt, was wir können“, unterstrich Wolf, der sich allerdings nicht lange im Raum des Konjunktivs aufhalten wollte: „Hätte, wenn und aber – all das bringt nun nichts mehr. Fest steht: Es gab mental eine große Befreiung, als Bill kam. Er trägt die Menschlichkeit in sich, das hat er relativ schnell transportieren können. Die Jungs haben für ihn und die Mannschaft gekämpft.“
    Inwieweit das Trainerteam eingebunden wird, das die mental gebrochenen Spieler aufgebaut hat, ist noch nicht geklärt. Wolf könnte sich jedoch gut vorstellen, dass Stewart, Goc und Hecht näher ans Team heranrücken. „Bill liebt die Organisation, identifiziert sich mit ihr. Es ist für mich als Mannheimer wichtig, dass da einer ist, der weiß, wie Mannheim tickt. Mannheim funktioniert nicht wie Berlin oder München“, lobte der Adler-Angreifer Stewarts positiven Einfluss. „Marcel ist so weit, eine größere Rolle zu übernehmen, wenn er will. Ich war von ihm beeindruckt. Und Jochen ist mit seiner Erfahrung pures Eishockey-Mannheim. Das hat hervorragend gepasst.“

    und unser Manager:
    In die Karten, wie weit er schon mit der Trainersuche ist, wollte sich der 47-Jährige nicht blicken lassen. „Das Coaching ist noch offen für die nächste Saison. Wir werden uns keinen Stress machen, sondern uns Zeit nehmen. Wir werden mit vielen Leuten reden“, sagte Alavaara. Er persönlich wünscht sich einen erfahrenen Trainer, der die Kabine im Griff hat, damit er selbst sich wieder um seine originäre Arbeit als Sportmanager kümmern kann.

    und zuletzt noch Bill:
    Egal, wie die kurz- bis mittelfristigen Entscheidungen auch ausfallen: Stewart ist überzeugt von der Mannschaft. „Dieses Team ist in der kurzen Zeit, in der ich da bin, gewachsen. Nach den vielen Vorfällen war es total verängstigt. Das Team hat es aber in sich, große Dinge zu vollbringen“, betonte der 64-Jährige. Auf die Frage, ob er an diesem Prozess näher dran sein möchte, antwortete er süffisant mit einer Gegenfrage: „Was glaubst du denn?“ Dann ergänzte er: „Ich habe meinen Coaching-Virus zurück. Ohne Chemie geht nichts, mit Chemie ist alles möglich.“

    Stewart würde es begrüßen, wenn ihm die Adler in den nächsten Tagen noch einmal die Möglichkeit geben würden, sich öffentlich zu äußern. „Ich habe noch etwas zu sagen“, betonte er. Dann griff er zum Becher, nippte an seinem Bier, und verabschiedete sich in die Kabine. „Mist, Mist, Mist“, entfuhr es ihm erneut. Sein Gesicht war nicht mehr leer, sondern voller Entschlossenheit.

    Ich denke das ist der beste Artikel, seit Langem und ich bin gespannt, was Bill noch zu sagen hat.

    @Paige: Sorry, konnte nicht weniger zitieren, ohne den Zusammenhang zu verlieren, der Original Artikel ist aber weitaus länger

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  • dss
    antwortet
    Zitat von Schorletrinker Beitrag anzeigen
    Einen Tag nach dem Saisonaus auch mal ein paar Worte von mir.Schade das wir es nicht ins Finale gepackt haben.Aber sind wir alle mal ehrlich,der Tank war gestern "extrem" leer....der Tribut,dem man Zollen musste,nach der 0-2 Serienführung der Berliner,war sehr hoch.Insgesamt sind die Berliner verdient ins Finale eingezogen.

    Auch ich habe mich von "Namen auf dem Papier" blenden lassen,und bin zu 100% davon ausgegangen,das wir mit Pavel und dieser Mannschaft sehr viel erreichen werden.Auch in der CHL.Leider hat diese Mannschaft nie wirklich "zusammen gepasst".Die Chemie hat nicht richtig funktioniert untereinander.

    Die Balance aus Diven,Leadern und Indianern passt aktuell nicht in der Mannschaft.Ich hoffe das Herr Binder mit seiner Aussage keine Unruhe in die Playoffs bringen wollte.Denn sollte er es "ernsthaft und ehrlich" gemeint haben,das diese Mannschaft zusammenbleibt,dann hat die Adler Organisation "leider" die Uhren wieder in die Zeit eines Managers Teal Fowler zurück gedreht.

    In meinen Augen braucht es neben Brückmann ( Endras wird evtl gehen? ) einen jungen zweiten Torwart ( Pantkowski ? ).Die Abwehr ist leider mittlerweile überaltert und mit Reul,so leid es mir hier jetzt tut,muss die Orga reagieren ihn vom "C" erlösen und ohne ihn planen.Reul hat nicht mehr die Klasse die wir brauchen in der Abwehr.

    Im Sturm muss für Rendulic ein Kongenialer Sturmpartner geholt werden.Ich hatte bei Pavel sowie auch jetzt bei Stewart,immer das Gefühl,das Rendulic einen Sturmpartner benötigt,der ihn mit Assists füttert.Auch müssen wir was die Torjäger angeht,nochmal eine Schippe drauflegen.Wir sind da in der Spitze sehr schwach aufgestellt.

    Bei Hännikainen hoffe ich sehr,das man ihn als neuen "Indianer und Kämpfer" von Jokerit Helsinki abwerben kann!?

    Insgesamt muss unsere Mannschaft in allen Bereichen massiv verjüngt werden.Gerade der Mittelbau zwischen 20 - 28 Jahren ist sehr Schwach aufgestellt bei uns.

    Ich habe aber die Befürchtung,nachdem Binder Interview bei Magenta,das die Mannschaft in großen Teilen zusammen bleibt,und der neue "Trainer" eine fast fertige Mannschaft bekommt.Damit sind die Rädchen wieder in alte Strukturen zurück gedreht worden.Was sehr bedauerlich ist.Ich hoffe als Fan auf einen kompletten Neuaufbau der Mannschaft inkl neuen Trainer.Jedes Jahr ohne einen "Neuaufbau" ist verschenkte Zeit.

    In Berlin und München muss man Neidlos anerkennen,wird extrem gut Jahr für Jahr gearbeitet.Das muss unser Ziel sein Zukünftig.
    Und genau das ist doch seit mind. 10 Jahren das Problem in Mannheim das es keine Kontinuität gibt sondern immer mal auf und abs..

    Ich finde es einfach traurig das es jedes Jahr wieder das gleiche Theater gibt.

    Aber Hauptsache die Fans feiern am Samstag bei Freibier.

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