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    Hallo liebe Mit-Foristen,

    der geschätzte User Mr. Moose hatte im Straubing-Thread angeregt, dass wir uns mal separat über das Thema "die Adler bräuchten eine professionelle Führung" unterhalten. Ich hielte das für sinnvoll, auch um die Spieltags-Threads nicht noch weiter aufzublähen und zu verwässern und würde mal einen Einstieg machen.

    Immer mal wieder liest man in Posts "die Adler bräuchten eine professionelle Führung" oder "die Adler werden nicht professionell geführt". Woran macht ihr das fest? Welche Auswirkungen hat dieser - vermeintliche oder tatsächliche - Umstand? Welche Protagonisten seht ihr da besonders kritisch und warum? Sind da andere Teams besser aufgestellt - habt ihr Beispiele? Oder sieht es aus eurer Sicht in anderen Teams ähnlich aus? Und welche Alternativen seht ihr - gerne auch im Sinne von Wunschkonzert?

    Bin gespannt auf eure Beiträge!

  • #2
    Also was mir früher aufgefallen ist das unser Gesellschafter regelmäßig bei Magenta zu sportlichen Fragen Auskunft gegeben und Stellung bezogen hat. Ich weiß nicht ob das immer noch so ist weil ich die meisten Auswärtsspiele zeitversetzt sehe und die Pausen überspringe.
    Früher war er ja anhand von Zeitungsberichten immer mit M.Kuhl gemeinsam auf Scouting Tour in den USA.
    Im Gegensatz dazu scheint sich Hr. Binder nur um die wirtschaftlichen Belange zu kümmern, mit sportlichen Aussagen ist es mir mit Ausnahme der Saisoneröffnung eher selten in Erinnerung.
    Ich glaube nicht dass unsere Führung nicht professionell genug aufgestellt ist, vielleicht fehlt eher der Leistungsdruck.
    Aber wo soll der auch herkommen? Dauerkarten laufen, Sponsoren laufen und Merchandising läuft auch. Veränderungen kommen ja meist aus der Not heraus.
    Die Zeit ist ein Dieb...

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    • #3
      Tja, ein neues Thema, wo eigentlich direkt der lesenswerte Beitrag des Users Smit#18 von gestern im Straubing-Thread in Erinnerung gerufen werden sollte. Zumindest war es bei mir eben so. Ein Ansatz dort hat einem doch einen Stich in die Magengegend verpasst.

      Wenn es wirklich so war, dass ein Herr Tapola deswegen abgesagt hat, weil er mehr Verantwortung, mehr Mitgestaltungs- und Entscheidungsrechte wollte und man ihm diese von seitens der Vereinsführung nicht geben wollte, dann kann man sich hier anstrengen, anregen und diskutieren wie man will - es bleibt eh alles vergebene Liebesmühe. Lieber verpflichtet man die Notlösung, den viel leichter handelbaren Lundskog der sich auch jetzt noch seine Meriten verdienen muss....denn wirklich ernsthafte Erfolge hat seine Trainler-Laufbahn bisher nicht aufzuweisen - und es wird immer deutlicher, wirklich Erfolge werden auch in Mannheim nicht dazu kommen.

      Man ist diese Diskussion echt müde. Dieses Jahr kauft man mit enormen finanziellem Aufwand einen Kader zusammen, der wahrscheinlich zu den teuersten der Mannheimer Eishockey Geschichte zählt - und wenn es denn so war, spart man beim Dompteur, nur weil sich die Häuptlinge nicht in Ihr Spielzeug reinreden lassen wollen. Das Ergebnis haben wir die letzten 5 Spiele gesehen.
      Zuletzt geändert von Meeke19; 09.11.2023, 21:00.

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      • #4
        Was ich an der Thematik auffällig finde: Vor einiger Zeit war es Teal Fowler, dem man ähnliche Vorwürfe gemacht hat, wie jetzt JAA. Aus meiner Sicht ist da eine immense Qualitätssteigerung in der Transferpolitik erkennbar, aber es fehlt gefühlt immer noch an den gleichen Themen: Verzahnung Jungadler und Integration von jungen Spielern, Aufbau eines Mittelbaus, strategische Transferpolitik etc. pp. Wird das am Ende etwas einfach nicht zugelassen oder sind die Vorstellungen aus der Ecke Gesellschafter einfach völlig andere?

        Für mich krankt es im "System Mannheim" an drei ganz wesentlichen Faktoren: Es fehlt an professioneller Kommunikation auf allen Ebenen, es fehlt eine klare Zuordnung von Verantwortlichkeiten und last but not least: Es fehlen echte Persönlichkeiten, die fachlich wirklich was drauf haben und über einen längeren Zeitraum das Gesicht der Adler prägen. Als Beispiele seien hier z.B. Peter John Lee auf Management-Ebene genannt oder aber auch Don Jackson auf der Ebene Coach. Hier bedarf es meiner Meinung nach einer Organisationsstruktur, die sich über die komplette Adler-Organisation mit allen Gewerken (vom Player Development über Medical/Fitness, Marketing/PR bis zum Nachwuchs) erstreckt. Auch wenn ich dafür schonmal angefeindet und/oder belächelt worden bin: Wir brauchen eine klare Hierarchie mit Direktoren für die einzelnen Bereiche. Vielleicht einen Beirat oder Aufsichtsrat als "oberste Instanz" - Daniel Hopp sehe ich in diesem Kontext als Gesellschafter und im Aufsichtsrat oder Beirat - aber ein "General Manager" für die Adler sollte andere Qualifikationen mit sich bringen.

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        • #5
          Zitat von Meeke19 Beitrag anzeigen
          Tja, ein neues Thema, wo eigentlich direkt der lesenswerte Beitrag des Users Smit#18 von gestern im Straubing-Thread in Erinnerung gerufen werden sollte. Zumindest war es bei mir eben so. Ein Ansatz dort hat einem doch einen Stich in die Magengegend verpasst.

          Wenn es wirklich so war, dass ein Herr Tapola deswegen abgesagt hat, weil er mehr Verantwortung, mehr Mitgestaltungs- und Entscheidungsrechte wollte und man ihm diese von seitens der Vereinsführung nicht geben wollte, dann kann man sich hier anstrengen, anregen und diskutieren wie man will - es bleibt eh alles vergebene Liebesmühe. Lieber verpflichtet man die Notlösung, den viel leichter handelbaren Lundskog der sich auch jetzt noch seine Meriten verdienen muss....denn wirklich ernsthafte Erfolge hat seine Trainler-Laufbahn bisher nicht aufzuweisen - und es wird immer deutlicher, wirklich Erfolge werden auch in Mannheim nicht dazu kommen.

          Man ist diese Diskussion echt müde. Dieses Jahr kauft man mit enormen finanziellem Aufwand einen Kader zusammen, der wahrscheinlich zu den teuersten der Mannheimer Eishockey Geschichte zählt - und wenn es denn so war, spart man beim Dompteur, nur weil sich die Häuptlinge nicht in Ihr Spielzeug reinreden lassen wollen. Das Ergebnis haben wir die letzten 5 Spiele gesehen.
          Weiß man denn, wie viel Einfluss ein Herr Tapola haben wollte und um was genau es beim Thema mehr Mitspracherechte ging? Ich halte es für schwierig, mit dem Finger auf die Vereinsführung zu zeigen, wenn man die Hintergründe nicht kennt bzw die Forderungen Tapolas. Vielleicht waren diese auch total utopisch und gingen zu weit? Man darf sich schließlich auch nicht selbst "kastrieren", in dem man dem Trainer zu viel Macht gibt. Ohne genauere Infos bin ich bei solchen Gerüchten vorsichtig und ich finde, man darf niemals beide Seiten außer Acht lassen.
          And he scoreeeeeeeeesssss...

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          • #6
            Zitat von Odenwald-Adler Beitrag anzeigen

            Weiß man denn, wie viel Einfluss ein Herr Tapola haben wollte und um was genau es beim Thema mehr Mitspracherechte ging? Ich halte es für schwierig, mit dem Finger auf die Vereinsführung zu zeigen, wenn man die Hintergründe nicht kennt bzw die Forderungen Tapolas. Vielleicht waren diese auch total utopisch und gingen zu weit? Man darf sich schließlich auch nicht selbst "kastrieren", in dem man dem Trainer zu viel Macht gibt. Ohne genauere Infos bin ich bei solchen Gerüchten vorsichtig und ich finde, man darf niemals beide Seiten außer Acht lassen.
            Gebe Dir vollkommen recht, dass man da vorsichtig sein muss, deshalb auch meinerseits die Relativierung, wenn es denn wirklich so war.....

            Allerdings würde genau dies ins Bild der Informationen passen, die man schon seit 20 Jahren immer mal wieder zugetragen bekommt, unter welchen Bedingungen div. Manager / Personalentscheider in Mannheim zu arbeiten haben .... für mich übrigens mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ein Grund, warum unser hoch geschätzter Herr Ward das nur eine Saison mitgemacht hat.

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            • #7
              Auch wenn nicht alles perfekt ist so lässt sich aus meiner Sicht die durchaus professionelle Führung der Adler beispielhaft an der Verpflichtung von Magnus Eisenmenger festmachen.
              Was meine ich damit:
              (i) In der Kabine muss es stimmen sonst hätte nämlich der Max Eisenmenger sicherlich seinem kleinen Bruder nicht empfohlen, bei den Adlern zu unterschreiben.
              (ii) JAA hat ein Portfolio von interessanten Spielern, sonst wäre ihm diese kurzfristige Verpflichtung nicht gelungen.
              (iii) Das System unseres Trainers kann funktionieren und es funktioniert auch, wenn die ausreichende Anzahl an Spielern gesund und fit ist, da sie sonst in der CHL nicht so aufgetrumpft hätten.
              Ich glaube zudem, dass Lundskog sich der Tragweite seines Tuns bei den Adlern bewusst ist weil auch er weiss, dass er bei einem Scheitern in Mannheim so schnell keinen weiteren Arbeitgeber finden wird.
              Deswegen: Keep Calm and Carry On.
              ?

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              • #8
                Nach meiner Meinung (um die geht es ein Glück nicht), wird das System Lundskog bei uns nicht greifen. Wir haben einen zu hohen Altersdurchschnitt. Du brauchst für dieses Lundskog-System, besondere Spieler, die läuferisch auf hohem Niveau (s. z. Bsp. Schweden) sind und keine bereits altersbedingt schwächelnde Truppe, denen nach dem 1 Drittel bereits die Konzentration flöten geht, weil sie keine Körner mehr hat.
                Lundskog muss sein System ganz schnell an die gegebene Situation anpassen, dann werden wir auch wieder bessere Spiele sehen. Allerdings und so sehe ich das leider, kann er das wohl nicht und somit werden wir evtl. einem erneuten Trainerwechsel entgegensehen müssen. Ich würde mich riesig freuen, wenn es nicht so kommt. Ich bin und war nie ein Kreis-Fan (außer als Spieler), aber vielleicht kann sich Lundskog da etwas abschauen, wie es auch gehen könnte.
                A good hockey player plays where the puck is. A great hockey player plays where the puck is going to be.

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                • #9
                  Zitat von Heinz W Beitrag anzeigen
                  Nach meiner Meinung (um die geht es ein Glück nicht), wird das System Lundskog bei uns nicht greifen. Wir haben einen zu hohen Altersdurchschnitt. Du brauchst für dieses Lundskog-System, besondere Spieler, die läuferisch auf hohem Niveau (s. z. Bsp. Schweden) sind und keine bereits altersbedingt schwächelnde Truppe, denen nach dem 1 Drittel bereits die Konzentration flöten geht, weil sie keine Körner mehr hat.
                  Lundskog muss sein System ganz schnell an die gegebene Situation anpassen, dann werden wir auch wieder bessere Spiele sehen. Allerdings und so sehe ich das leider, kann er das wohl nicht und somit werden wir evtl. einem erneuten Trainerwechsel entgegensehen müssen. Ich würde mich riesig freuen, wenn es nicht so kommt. Ich bin und war nie ein Kreis-Fan (außer als Spieler), aber vielleicht kann sich Lundskog da etwas abschauen, wie es auch gehen könnte.
                  Die Frage in Bezug auf einen Trainer bzw unseren aktuellen Trainer ist doch: Will man sich so lange an den Altersschnitt anpassen, bis die verdienten Spieler aufhören? Und die Trainerwahl danach ausrichten, was zu diesen Spielern passt und wie sehr sie mit dem System klar kommen? Oder fängt man hier Stück für Stück an, einen Cut zu machen und einen neuen, jüngeren Stamm aufzubauen? Und gibt einem Lundskog die Möglichkeit, etwas aufzubauen und den Kader nach seinen Vorstellungen auszurichten? Das geht nämlich nicht innerhalb von ein, zwei Jahren, manches braucht Zeit.

                  Ich glaube, dass ein JAA diesen Plan (Etablierung eine nachrückenden Stammes) mit Wohlgemuth, Bergmann und Jentzsch umsetzen wollte, aber deren Entwicklung/Einstellung passte nicht. Hier muss dringend etwas passieren, aber speziell bei diesen drei Spielern kann ich keinen Vorwurf in Richtung JAA machen, das lief einfach unglücklich und war nicht vorherzuplanen. Auch bei einem Eisenschmid und Krämmer hätte es anders laufen können, dann würde man gar nicht darüber diskutieren müssen, wer nach Plachta, Wolf und Co. das Zepter in die Hand nimmt.
                  And he scoreeeeeeeeesssss...

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                  • #10
                    Zitat von Odenwald-Adler Beitrag anzeigen

                    Die Frage in Bezug auf einen Trainer bzw unseren aktuellen Trainer ist doch: Will man sich so lange an den Altersschnitt anpassen, bis die verdienten Spieler aufhören? Und die Trainerwahl danach ausrichten, was zu diesen Spielern passt und wie sehr sie mit dem System klar kommen? Oder fängt man hier Stück für Stück an, einen Cut zu machen und einen neuen, jüngeren Stamm aufzubauen? Und gibt einem Lundskog die Möglichkeit, etwas aufzubauen und den Kader nach seinen Vorstellungen auszurichten? Das geht nämlich nicht innerhalb von ein, zwei Jahren, manches braucht Zeit.

                    Ich glaube, dass ein JAA diesen Plan (Etablierung eine nachrückenden Stammes) mit Wohlgemuth, Bergmann und Jentzsch umsetzen wollte, aber deren Entwicklung/Einstellung passte nicht. Hier muss dringend etwas passieren, aber speziell bei diesen drei Spielern kann ich keinen Vorwurf in Richtung JAA machen, das lief einfach unglücklich und war nicht vorherzuplanen. Auch bei einem Eisenschmid und Krämmer hätte es anders laufen können, dann würde man gar nicht darüber diskutieren müssen, wer nach Plachta, Wolf und Co. das Zepter in die Hand nimmt.
                    Um Jentzsch, Wohlgemuth und Bergmann in die Rolle von Plachta und Wolf zu bekommen, hätten sie mehr wie 4.Reihe spielen müssen. Besonders bei den beiden erstgenannten war das letzte Saison der Fall. Jentzsch hat mich hier nie überzeugt. Anders bei Wohlgemuth in seiner 1. Adler Saison. Krämmer und Eisenschmid sind nicht viel jünger als Plachta und Wolf. Krämmer ist schon 31 und Eisenschmid ist 28, was vollkommen gut ist. Deutsche Spieler zwischen 24 und 28 zu finden, die hier über Jahre was prägen können, ist sehr schwierig geworden. Auch Fredi Tiffels hat man sich nehmen lassen. Hätte gut ins System von Lundskog gepasst
                    Adler geben niemals auf

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                    • #11
                      Zitat von Odenwald-Adler Beitrag anzeigen

                      Die Frage in Bezug auf einen Trainer bzw unseren aktuellen Trainer ist doch: Will man sich so lange an den Altersschnitt anpassen, bis die verdienten Spieler aufhören? Und die Trainerwahl danach ausrichten, was zu diesen Spielern passt und wie sehr sie mit dem System klar kommen? Oder fängt man hier Stück für Stück an, einen Cut zu machen und einen neuen, jüngeren Stamm aufzubauen? Und gibt einem Lundskog die Möglichkeit, etwas aufzubauen und den Kader nach seinen Vorstellungen auszurichten? Das geht nämlich nicht innerhalb von ein, zwei Jahren, manches braucht Zeit.

                      .
                      OdenwaldAdler pass bloß auf mit dieser Aussage sonst wirst du hier gesteinigt. Abwarten ?! Zeit !? ein, zwei Jahre ? hier hat doch keiner Zeit. Letztes Jahr, ich erinnere mich, auch wenn es schwerfällt, da hatten einige hier es genau so gesehen. Nach der Ära Stewart brauchen wir Geduld um etwas "Neues" aufzubauen. Das ist mal ganz schnell über den Jordan gegangen -wie man hier unschwer erlesen kann -
                      Geduld ist doch bei so manchem hier ein derartiges Fremdwort, als wäre es chinesisch. Man könnte hier wirklich dem Eindruck erliegen, dass bei einigen der Sand im Glas allmählich aufgebraucht ist.
                      Du hattest es gebraucht, das Wort Vorstellung. Auch das ist hier ein Unwort. Denn das bedeutet man braucht etwas an Phantasie um sich etwas vorstellen zu können und dann sind wir wieder beim chinesisch
                      Alles Blödsinn. Nein man will es jetzt und zwar sofort und wenn nicht, dann schmoll ich mir den Wolf. Also raus und zwar sofort mit dem Berner-Systemmonster und her mit dem ?? ja mit wem ? Stewart wäre frei. Yep der Unterscheid ist doch einfach, der eine macht die Blasen und der andere eben nicht. Ward ja Geoff Ward der gestern auf der Kinki/Ulle-Feier war, der wäre es doch, sollte sogar gleich bleiben der Ward.
                      Warum war der jetzt gleich nochmal nach seinem Meistertitel wieder weg. Ach ja, weil die Adler-Orga/GS ihn in ein enges, für ihn nicht akzeptables Korsett, zwängen wollte.
                      Na vielleicht war es aber auch der Druck von außen. Der Druck immer jedes Jahr mindestens den Titel holen zu müssen und keine Zeit zu haben, etwas vernünftiges über die Jahre hinweg aufzubauen. Also OdenwaldAdler schöner Beitrag (Absatz) nur ich glaube das wird nix werden mit unserem Glauben?
                      Zuletzt geändert von DM80; 11.11.2023, 21:54.
                      „Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.

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                      • #12
                        Zitat von DM80 Beitrag anzeigen

                        OdenwaldAdler pass bloß auf mit dieser Aussage sonst wirst du hier gesteinigt. Abwarten ?! Zeit !? ein, zwei Jahre ? hier hat doch keiner Zeit. Letztes Jahr, ich erinnere mich, auch wenn es schwerfällt, da hatten einige hier es genau so gesehen. Nach der Ära Stewart brauchen wir Geduld um etwas "Neues" aufzubauen. Das ist mal ganz schnell über den Jordan gegangen -wie man hier unschwer erlesen kann -
                        Geduld ist doch bei so manchem hier ein derartiges Fremdwort, als wäre es ?? chinesisch. Man könnte hier wirklich dem Eindruck erliegen, dass bei einigen der Sand im Glas allmählich aufgebraucht ist.
                        Du hattest es gebraucht, das Wort Vorstellung. Auch das ist hier ein Unwort. Denn das bedeutet man braucht etwas an Phantasie um sich etwas vorstellen zu können und dann sind wir wieder bei ??.
                        Alles Blödsinn. Nein man will jetzt und zwar sofort und wenn nicht, dann schmoll ich mir den Wolf. Also raus und zwar sofort mit dem Berner-Systemmonster und her mit dem ?? ja mit wem ? Stewart wäre frei. Yep der Unterscheid ist doch einfach, der eine macht die Blasen und der andere eben nicht. Ward ja Geoff Ward der gestern auf der Kinki/Ulle-Feier war, der wäre es doch, sollte sogar gleich bleiben der Ward.
                        Warum war der jetzt gleich nochmal nach seinem Meistertitel wieder weg. Ach ja, weil die Adler-Orga/GS ihn in ein enges, für ihn nicht akzeptables Korsett, zwängen wollte.
                        Na vielleicht war es aber auch der Druck von außen. Der Druck immer jedes Jahr mindestens den Titel holen zu müssen und keine Zeit zu haben, etwas vernünftiges über die Jahre hinweg aufzubauen. Und schon sind wir wieder bei ??. Also OdenwaldAdler schöner Beitrag (Absatz) nur ich glaube das wird nix werden mit unserem Glauben?
                        Das wirkt wie beleidigte Leberwurst.

                        Dir ist scheinbar entgangen was für einen Etat wir haben, schon seit Jahren und was für Pleiten,Pech und Pannen seit 2019 zu bewältigen waren. Sicher waren auch die äusseren Einflüsse schuld, aber auch vieles war hausgemacht.

                        Was soll man vernünftiges Aufbauen, ausser eine Team, dass Meisterschaften oder zumindest Siege holt die sich sehen lassen können. Mit dem Geld was verbrannt wurde, hätte man in den 80er und 90er "locker" Serienmeisterschaaften gewinnen können.

                        Bei JAA habe ich den Eindruck, dass er zu sehr auf Allrounder setzt, die aber oft kein Spiel herumreissen können. Wir haben eine Top-Linie und danach, was kommt da? Ich sage nicht, dass sich die Spieler nicht bemühen! Berlin hatte im letzten Jahr keine Übergangssaison, sondern die Luft war raus, wie bei uns 2008 und trotzdem haben sie wieder ein Team das zu begeistern weiss. Wir waren im Halbfinale , mehrfach und sind gescheitert. Der Wiederaufbau/Umbau ist aber bei weitem nicht so gelungen wie in Berlin.

                        Entschuldigung, dass ich Erfolge und möglichst viele Tore sehen will, aber dafür zahlen wir auch einen Beitrag der erstmal erarbeitet werden muss.

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                        • #13
                          Why beleidigte Leberwurst ?? lies doch mal meinen Beitrag inhaltlich richtig. Es geht doch hier nicht um meine Person. Es geht letztendlich um die Geduld, die wir alle nicht haben in diesen Dingen. Ich schließe mich da nicht einmal aus. Glaubst Du ich wäre mit der derzeitigen Situation zufrieden? mitnichten. Aber vielleicht ist der Ansatz von OdenwaldAdler ja nicht mal so falsch. Und ich möge zwar den Eindruck erwecken ein blinder und höriger Vereinstrottel zu sein, aber ich bin immer noch in der Lage Fakten und Tatsachen von Emotionen zu trennen. Da gibt es hier einige, die das nicht auf die Kette bringen (wollen).
                          Gerade weil es nach der letzten Meisterschaft nach 2019 nicht mehr rund lief, sollte man vielleicht doch einmal darüber nachdenken, ob es nicht sinnvoller wäre einen Neuaufbau zu wagen, allem Druck und Unkenrufen von außen zum trotz. Aber auch ich denke das wird so nicht kommen. Es wird wieder eine Trainerentlassung geben und es gibt wieder ein neuer Trainer usw. usw. Und hier wird es wieder welche geben, die mit Schlamm um sich werfen, aber es wird sich dadurch nichts verändern. Der Druck des Erfolges wird von außen gleichbleibend hoch bleiben und daher können wir das Thema Geduld eh in die Tonne kloppen.
                          ?
                          „Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.

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                          • #14
                            Zitat von Canadien Beitrag anzeigen

                            Das wirkt wie beleidigte Leberwurst.

                            Dir ist scheinbar entgangen was für einen Etat wir haben, schon seit Jahren und was für Pleiten,Pech und Pannen seit 2019 zu bewältigen waren. Sicher waren auch die äusseren Einflüsse schuld, aber auch vieles war hausgemacht.

                            Was soll man vernünftiges Aufbauen, ausser eine Team, dass Meisterschaften oder zumindest Siege holt die sich sehen lassen können. Mit dem Geld was verbrannt wurde, hätte man in den 80er und 90er "locker" Serienmeisterschaaften gewinnen können.

                            Bei JAA habe ich den Eindruck, dass er zu sehr auf Allrounder setzt, die aber oft kein Spiel herumreissen können. Wir haben eine Top-Linie und danach, was kommt da? Ich sage nicht, dass sich die Spieler nicht bemühen! Berlin hatte im letzten Jahr keine Übergangssaison, sondern die Luft war raus, wie bei uns 2008 und trotzdem haben sie wieder ein Team das zu begeistern weiss. Wir waren im Halbfinale , mehrfach und sind gescheitert. Der Wiederaufbau/Umbau ist aber bei weitem nicht so gelungen wie in Berlin.

                            Entschuldigung, dass ich Erfolge und möglichst viele Tore sehen will, aber dafür zahlen wir auch einen Beitrag der erstmal erarbeitet werden muss.
                            Finde nicht das er auf beleidigte Leberwurst macht, er spricht doch ganz normal seine Gedanken aus. Und ich gebe ihm da durchaus teilweise recht und auch dir.

                            Wir geben seit Jahren, wohl eher seit Jahrzehnten mit das meiste Geld aus für den Kader, für den Staff, für die ganze Orga und was rauskommt sieht man immer wieder aufs Neue. Diese Organisation ist nur auf den schnellen Erfolg aus und ein Teil der Zuschauer auch. Alles muss sofort funktionieren und am besten super aussehen. Es ist wirklich wenig Geduld in Mannheim vorhanden. Seit Jahren ist es das gleiche Schema.

                            Die alte Saison ist beendet, wahrscheinlich im Halbfinale. Ein Teil der Zuschauer ist enttäuscht, ein Teil der Zuschauer ist einigermaßen zufrieden. Und die Adler? Joa, war ok, aber wir hatten uns natürlich mehr versprochen. Also was passiert? Ein neuer Trainer kommt, eine neue Supermannschaft wird zusammengeholt... Die Zuschauer lesen einen klasse Namen nach dem anderen. Spieler X ist eine Kanone, Spieler Y ist aber oberstes Regal in der Liga... und so weiter. Ach ja, ein neuer Trainer kommt natürlich auch im Sommer.

                            Wir hauen ohne Ende Kohle raus, die ganze Liga schaut nach Mannheim und wundert sich wie viel Geld in Mannheim eigentlich vorhanden ist, Dann beginnt die Saisonvorbereitung, jeder redet nur über die Meisterschaft. Wie jedes Jahr geht es nur über die Adler... Dann beginnt die Saison und was wird festgestellt? Hey diese Supermannschaft läuft ja gar nicht so rund... Spieler die vorher 20 oder mehr Minuten Eiszeit hatten und eventuell einen Haufen Scorerpunkte gesammelt hat, müssen nun zwischen 10 und 15 Minuten ran, und jeder wundert sich warum die hier nicht so scoren. Warum die Spieler vllt unzufrieden sind außer die Platzhirsche. Dann stocken die Ergebnisse, man sammelt Niederlagen. Spielt trotzdem irgendwo zwischen Platz 2 und 5 mit. Aber so wirklich Geil ist das ja doch nicht... Ah ja, der Trainer kann sein Konzept nicht umsetzten, die Spieler machen was sie wollen... Also Trainer raus und wir fangen wieder von vorne an. Ein neuer Trainer in der Saison macht alles besser und der Erfolg geht doch nur über Mannheim... Ach nee, warte... Doch nicht.

                            Jedes Jahr die gleiche Story. Man verhält sich immer nach dem gleichen Schema und wundert sich das immer das gleiche Ergebnis heraus kommt. Anstatt mal endlich seinen Hintern zu bewegen und ein wirkliches Konzept erstellt und langfristig denkt. Mit P. Gross hatte man vllt mal die Möglichkeit, aber das hat sich der Trainer dann selber zerstört und die Adler sind wieder direkt in alte Verhaltensmuster gefallen.
                            "Drop Pucks Not Bombs"

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                            • #15
                              Solange in dem Verein jeder meint was sagen zu haben wird nie ein Trainer kommen der was kann , Pavel und Goeff mal aussen vor.

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