Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Presse vom 31.12.19

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Presse vom 31.12.19

    https://www.rnz.de/sport/adlermannhe...id,489560.html

  • #2
    Ein Sieg des Willens

    Eishockey: Die Mannheimer Adler steuerten bei den Kölner Haien der dritten Niederlage in Serie entgegen und lagen nach drei Gegentreffern innerhalb von 61 Sekunden 1:4 zurück. Doch das Team von Pavel Gross zeigte Moral, holte auf und siegte 5:4 nach Penaltyschießen.

    Von Christiane Mitatselis

    Köln. 16.126 Zuschauer – und damit mehr als gewöhnlich – kamen am Montagabend, dem letzten Spieltag des Jahrzehnts in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL), in die Lanxess-Arena, denn der Gegner der Kölner Haie hieß Adler Mannheim: Ein Duell, das gutes Eishockey verspricht. Das Publikum, darunter einige hundert Adler-Fans, bekam tatsächlich einiges geboten. Der Klassiker war spektakulär, wild, torreich und nahm ein gutes Ende für die Adler, die nach einem 1:4-Rückstand einen 5:4-(1:1, 2:3, 1:0, 1:0)-Sieg im Penaltyschießen feierten. Mannheims Siegtorschütze war Andrew Desjardins, der im Shoot-out als einziger von insgesamt sechs Schützen traf. „Die Spiele gegen die Haie sind immer besonders. Gut, dass wir es gewonnen haben“, sagte Adler-Torwart Dennis Endras.

    Die Adler kamen besser ins Spiel als die Haie, sie waren offensiv aktiver und setzten Kölns Keeper Gustaf Wesslau unter starken Beschuss. Mit ihrem ersten guten Angriff gingen aber die Haie in Führung, und zwar bei vier gegen vier. Marcel Müller, stark angespielt von seinem Sturmpartner Jon Matsumoto, zog in Richtung Tor, passte auf Kevin Gagné – und der ließ Adler Torhüter Dennis Endras keine Chance (19.). Der Jubel war groß, doch er verflog schnell. Denn nur 57 Sekunden später schoss Borna Rendulic das 1:1, indem er den Abpraller nach einem Schuss von Sinan Akdag verwandelte.
    Nach der ersten Pause wurde es wild. Innerhalb von nur 61 Sekunden schossen Ben Hanowski, Matsumoto und Jason Bast den KEC 4:1 in Führung. Es waren allesamt Konter-Tore, eines war schöner als das andere. 15 Sekunden nach dem vierten Kölner Treffer gelang David Wolf das 2:4. Und fortan sah man einen offenen Schlagabtausch, harte Checks und rasante Offensivmomente auf beiden Seiten. Gegen Ende des Drittel erarbeiteten sich die Mannheimer Vorteile, und Brent Raedeke brachte sein Team im Powerplay auf 3:4 heran. Danach verstärkten die Adler den Druck, bekamen den Puck zunächst aber nicht an Wesslau vorbei.

    Doch da die Adler im Schlussdrittel genauso konzentriert und druckvoll weiterspielten, fiel in der 46. Minute der Ausgleich, erzielt von Chad Billins per Distanzschuss. Es blieb bis zum Ende rasant, die reguläre Spielzeit endete mit Tumulten auf dem Eis, denn Taylor Aronson hatte Tommi Huhtala per Crosscheck niedergestreckt, nachdem der zuvor Wesslau über den Haufen gefahren hatte. Dafür gab es keine Strafen, doch wegen einer zuvor verhängten Strafe gegen Bast ging der KEC in Unterzahl in die Overtime. Ein Treffer fiel nicht mehr.

    So spielten sie

    Adler Mannheim: Endras - Larkin, Katic; Lampl, Lehtivuori; Reul, Akdag; Billins - Rendulic, Järvinen, Krämmer; Huhtala, Smith, Soramies; Plachta, Desjardins, Wolf; Hungerecker, Raedeke, Rosa Preto.

    Kölner Haie: Kölner Haie: Wesslau - Kindl, Dominik Tiffels; Zerressen, Moritz Müller; Aronson, Gagné; Ugbekile - Hanowski, C. Smith, Akeson; Uvira, Genoway, Bast; Marcel Müller, Matsumoto, Frederik Tiffels; Dumont, Sill, Oblinger.
    Tore: 1:0 Gagné (Marcel Müller) 18:22, 1:1 Rendulic (Akdag) 19:19, 2:1 Hanowski (Akeson) 20:46, 3:1 Matsumoto (Frederik Tiffels) 21:22, 4:1 Bast (Zerressen) 21:47, 4:2 Wolf (Plachta) 22:02, 4:3 Raedeke (Smith) 32:24, 4:4 Billins (Reul) 45:28, 4:5 Desjardins (Penalty) - Strafminuten: 8 - 4 - Beste Spieler: Marcel Müller, Matsumoto, Moritz Müller - Wolf, Hungerecker, Desjardins - Zuschauer: 16.126 - Schiedsrichter: Hunnius, Rantala.

    www.rheinpfalz.de

    Kommentar

    Lädt...
    X