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    https://www.rnz.de/sport/adlermannhe...id,489996.html

  • #2
    Nie war er so wertvoll wie heute

    Eishockey: Charakterstärke und Torgefährlichkeit zeichnen Adler-Stürmer Andrew Desjardins aus

    Von Oliver Wehner

    Mannheim.Dieser Name verführt ja regelrecht zu einem Wortspiel. „Darauf einen Desjardins“, wird sich mancher Fan der Adler Mannheim in Anlehnung an den Werbeslogan für den bekannten Weinbrand denken, wenn der Stürmer mal wieder ein Eishockeyspiel zugunsten seines Teams entschieden hat. Aber ein anderer Spruch würde auch passen.

    „Nie war er so wertvoll wie heute.“ Trifft auch zu auf den gereiften Profi mit der beachtlichen Nordamerika-Erfahrung und der trotzdem großen Hingabe für seine neue deutsche Heimat Mannheim. In der dritten Saison schon spielt Andrew Desjardins für die Adler und wird nach dieser Runde noch zwei weitere Spielzeiten dranhängen. „Es ist ein Klub, in dem einem viel Respekt entgegengebracht wird und bei dem man gleichzeitig auch spielen und bleiben möchte“, sagt der 33-jährige Kanadier. Was so beiläufig klingt, ist ein verbaler Ritterschlag für die Adler – denn schließlich sagt das nicht irgendjemand, sondern ein leibhaftiger Stanley-Cup-Sieger (2015 mit den Chicago Blackhawks).

    Klar ist auch, dass ein Mann wie er „nicht mehr großartig von einem Team zu anderen wechseln“ möchte. Zumal er und seine Frau Mandy zwei kleine Kinder haben. Für die waren die letzten zwei Wochen auch so schon hart genug: Von sieben Punktspielen fanden sechs auswärts statt. „Gerade um die Weihnachtszeit möchte man natürlich nicht so gern so oft getrennt sein von der Familie. Aber wir sind Profis und müssen das annehmen“, sagt Andrew Desjardins und ist froh, dass es heute Abend (19.30 Uhr) gegen die Iserlohn Roosters mal wieder in der heimischen SAP-Arena zur Sache geht.

    „Das waren jetzt schon ein paar tausend Kilometer im Bus“, weiß auch Trainer Pavel Gross, „das sitzt alles in den Knochen und sammelt sich in den Körpern“. Entsprechend dosierte er das Training, am Neujahrstag war eher Auslaufen angesagt, gestern dann eine nicht ganz so lange Einheit. Zwei hat’s trotzdem erwischt: Nico Krämmer und Matthias Plachta fehlten krankheitsbedingt, ihre Einsätze heute und eventuell auch am Sonntag (16.30 Uhr) bei der Düsseldorfer EG sind fraglich. Spielen kann Tommi Huhtala, der beim irren 5:4-Sieg in Köln am Montag von Taylor Aronson niedergestreckt worden war, das aber gar nicht mehr groß thematisieren möchte: „So was passiert im Eifer des Gefechts.“ Aronson wurde nachträglich für eine Partie gesperrt.

    Desjardins sorgte in Köln mit seinem Penalty im Shoot-out für den Zusatzpunkt. Es war bereits sein viertes „Game winning goal“ (spielentscheidendes Tor) und 16 Saisontreffer – damit ist der charakterstarke Führungsspieler der aktuelle Torschützenkönig der Adler. „Ein Moralschub“ sei der Erfolg gewesen, allerdings weist Desjardins sofort darauf hin, dass es zu der Aufholjagd nach 1:4-Rückstand nie und nimmer hätte kommen dürfen: „Man darf keine zwei Minuten im Tiefschlaf sein.“ In weniger als 120 Sekunden hatten die Haie den Adlern drei Treffer eingeschenkt.

    Apropos Iserlohn: Der heutige Gegner wird mit Janik Möser anreisen. Die Ausleihe des Mannheimer Verteidigers wurde über den 31. Dezember hinaus bis Anfang Februar verlängert, teilten die Adler mit.


    www.rheinpfalz.de

    Kommentar


    • #3
      Also ein Rooster ist ein Hahn und kein Hühnchen liebe RNZ
      Wie hat es Pavel auf einer PK mal gesagt, wir müssen jeden Gegner respektieren... (zwinkersmiley)
      Zuletzt geändert von Soda; 03-01-20, 17:30.

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