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Presse vom 10.1.20

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    https://www.rnz.de/sport/adlermannhe...id,491482.html

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    Die Festspiele des David Wolf

    Eishockey: Stürmer schießt Adler beim 7:2 gegen Bremerhaven auf Platz zwei

    Von Mathias Wagner

    MANNHEIM. Die Siegesserie der Adler Mannheim geht weiter. Gestern Abend gewann der deutsche Eishockey-Meister zu Hause gegen die Fischtown Pinguins mit 7:2 (1:1, 3:1, 3:0). Mit dem Erfolg schob sich das Team von Coach Pavel Gross – zumindest bis heute Abend – an Straubing vorbei auf Tabellenplatz zwei.

    Das war vor allem einem zu verdanken: David Wolf. Der „Monnemer Bub“ krönte seine starke Leistung mit einem Hattrick. Dafür benötigte der Power Forward gerade 40 Minuten, und er legte auch seinen vierten Treffer nach. Bereits nach sieben Sekunden hätte Wolf die Adler in Führung bringen können. Doch der Stürmer scheiterte nach einem schönen Pass von Sinan Akdag an Kristers Gudlevskis im Tor der Norddeutschen.

    Obwohl die Adler schnell dominierten, kamen die Gäste zur ersten Führung. Cory Quirk nahm von der blauen Linie Maß und traf zum 1:0 (5.). Endras sah den Puck nicht kommen, weil Bremerhavens Ross Mauermann ihm die Sicht nahm. Lange währte dieser Spielstand allerdings nicht. Nur sechs Minuten später fiel der Ausgleich – durch Wolf.

    Der Mann mit der Nummer 89 verwertete ein tolles Zuspiel von Andrew Desjardins, der hinter dem Tor Platz nahm, und traf zum 1:1-Ausgleich. Das 1:1 verteidigten die Adler in der anschließenden Unterzahl souverän und kamen ihrerseits zu guten Gelegenheiten durch Mark Katic und Borna Rendulic (38.) Doch beide scheiterten am guten Kristers Gudlevskis.

    Zu Beginn des zweiten Drittels stand der Keeper der Gäste weiter im Mittelpunkt. Zahlreiche Schüsse feuerten die Adler auf sein Gehäuse. Schließlich traf Borna Rendulic (23.). Die Adler hätten schon höher führen können, viele Chancen im Powerplay blieben ungenutzt. Das wurde bestraft. Durch Patch Alber, der von der Strafbank kommend Dennis Endras den Puck zwischen den Schonern ins Tor legte und zum schmeichelhaften 2:2-Ausgleich traf (26.). Die Adler – kaum beeindruckt – setzten ihren Sturmlauf fort. Und kamen in einem erneuten Powerplay zu zahlreichen Gelegenheiten. Die beste Chance verpasste Ben Smith, der den Schläger nicht schnell genug auf das Eis bekam. Besser machte es kurz nach dem Ende des Überzahlspiels eben Wolf, der zum 3:2 traf (32.). Der Stürmer sorgte kurz vor Ende des zweiten Drittels auch für das 4:2 nach einem Zuckerpass von Katic (40.). Auch im dritten Drittel machten die Adler und Wolf da weiter, wo sie aufgehört hatten – mit dem Toreschießen.

    Wieder war es Wolf, der traf und jubelte. Zum vierten Mal an diesem Abend, zum 5:2. „David Wolf“- Sprechchöre hallten durch die Arena. Phil Hungerecker und Jan-Mikael Järvinen markierten die weiteren Treffer für den Meister.

    So spielten sie

    Adler Mannheim: Endras - Akdag, Reul; Katic, Larkin; Lehtivouri, Billins; Krupp - Wolf, Desjardins, Plachta; Hungerecker, Smith, Huhtala; Raedeke, Järvinen, Rendulic; Soramies, Preto, Lampl
    Fischtown Pinguins: Gudlevskis - Fortunus, Espeland; Moore, Dietz, Alber, Horschel - Verlic, Zengerle, Urbas; Uher, Friesen, Feser; Hooton, Quirk, Mauermann; Hilbrich, McMillan, Sykora
    Tore: 0:1 Quirk (Dietz) 5:00, 1:1 Wolf (Desjardins) 11:34, 2:1 Rendulic (Järvinen) 22:21, 2:2 Alber (Urbas) 25:46, 3:2 Wolf (Järvinen) 31:19, 4:2 Wolf (Katic) 39:30, 5:2 Wolf (Plachta) 44:04, 6:2 Hungerecker (Smith) 48:44, 7:2 Järvinen (Rendulic) 58:51 - Strafminuten: 14/4 - Beste Spieler: Wolf, Rendulic, Järvinen - Urbas, Friesen - Zuschauer: 9961 - Schiedsrichter: Schrader/Koharski (Essen/USA).


    www.rheinpfalz.de

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