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    https://www.rnz.de/sport/adlermannhe...id,500517.html

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    Knallharte Strafe

    Eishockey: Adler müssen für ihre Punkte mehr arbeiten

    Von Mathias Wagner

    Mannheim. Die Pressekonferenz nach der Partie der zweitplatzierten Adler Mannheim gegen Spitzenreiter EHC München am Dienstagabend war sehr kurz. Adler-Coach Pavel Gross sagte nach der unglücklichen 1:2-Niederlage nur: „Ich gratuliere Don Jackson und München zu dem absolut verdienten Sieg.“

    Ganz ernst gemeint hat der Trainer des deutschen Eishockey-Meisters das Lob wohl nicht. Kein Wunder, sein Team hatte das Spiel über weite Strecken im Griff. Im Schlussdrittel verlor der Gastgeber jedoch die Kontrolle und damit auch die Partie. Erklären konnte sich Gross das nicht. „Ein Spiel dauert 60 Minuten. Ich weiß nicht, warum wir aufgehört haben zu laufen“, sagte der Trainer verärgert.Eine Begründung hatte Torwart Dennis Endras parat: „Es kostet natürlich einen Haufen Kraft da draußen. Und dass man gegen einen Gegner wie München nicht 60 Minuten das Spiel macht, ist auch klar.“ Endras selbst zeigte eine gute Leistung. Enttäuscht war er dennoch. Die Adler wollten ganz oben angreifen. „Doch mit der Niederlage ist der Zug fast abgefahren“, bemerkte Endras.

    Die Chance dazu, den EHC zu ärgern, war da. Doch weder Stützle noch Desjardins schafften es trotz bester Möglichkeiten, den Puck ins verwaiste Tor zu bugsieren. „Wenn wir das 2:0 machen, ist der Kittel geflickt“, sagte der Torhüter. Und wie so oft geschah das, was so häufig passiert, wenn ein Team seine Chancen nicht nutzt. Der Gegner bestrafte die Adler. „Wir haben sie im Spiel gelassen, und das ist immer gefährlich gegen München. Sie haben schon oft bewiesen, dass sie im letzten Drittel noch den Siegtreffer erzielen können, egal, was davor war“, betonte Endras. Davor habe er großen Respekt.

    Den hat der Torhüter auch vor der Karriere von Münchens Yannic Seidenberg, der in Mannheim sein 1000. DEL-Spiel feierte. Er selbst habe nach 17 Profijahren etwa 500 DEL-Partien absolviert, schätzte Endras. „Trotz Rivalität war das ein sehr schöner Moment. Nicht nur für Yannic, sondern für ganz Eishockey-Deutschland“, sagte Endras. Am Freitag (19.30 Uhr) gastiert mit den Düsseldorfern das nächste Team in Mannheim. „Die stehen hinten sehr gut“, weiß der Keeper: „Da müssen wir schauen, dass wir mehr Scheiben zum Tor kriegen.“


    www.rheinpfalz.de

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