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Presse vom 24.04.2012

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  • Presse vom 24.04.2012

    Die Rheinpfalz schreibt:\r\n\r\nEs ist das Endspiel im Finale\r\n\r\n\r\nAdler mit einer Mischung aus Zweckoptimismus und Vorfreude ins letzte Duell mit Berlin\r\n\r\n\r\nMANNHEIM (olw). Die tiefe Erschütterung war gestern Morgen einer Mischung aus Zweckoptimismus und aufrichtiger Vorfreude auf das Eishockey-Spiel des Jahres gewichen: Die Adler Mannheim glauben auch nach der zunächst niederschmetternden 5:6-Niederlage am Sonntag (nach 1:0-, 3:1- und sogar 5:2-Führung) an ihre Titelchance im Duell mit Meister Eisbären Berlin. Heute (19.35 Uhr, O2 World) ist in Berlin das Endspiel im Finale.\r\n\r\nWer gestern beim lockeren Training hoffnungslose, gar depressive Eishockey-Profis erwartet hat, der sah sich getäuscht. Bereits am Sonntagabend hatte Trainer Harold Kreis seine zu diesem Zeitpunkt wirklich verwirrten Spieler zu einem „positiven Meeting”, wie Nationalstürmer Christoph Ullmann es bezeichnete, gebeten. Und gestern befand Angreifer Craig MacDonald: „Es ist ein neuer Tag.” Ullmann schaute raus und stellte fest: „Die Sonne scheint. Wir sind alle gesund, jeder hat seine zehn Finger an der Hand.” Sollte heißen: Ein Spiel wurde gerade verloren, natürlich ein wichtiges, ein großes, ein ganz besonderes. Doch die Finalserie hat beim Stand von 2:2 eben nun ein noch wichtigeres, noch größeres Spiel vor sich. „Wir reden nicht über hätte, wenn und aber”, betonte Ullmann, der überragende Liga-Topscorer dieser Play-offs (zehn Tore, neun Vorlagen), „das sind doch tolle Spiele, deswegen sind wir Profis.”\r\n\r\nEin ultimatives Finale also in Berlin, gegen die dominante Mannschaft der vergangenen acht Jahre. „Wenn man mir das vor der Saison angeboten hätte, ich hätte es angenommen”, bemerkte Craig Mac Donald. Stürmerkollege Yanick Lehoux gar sagte: „Biet' es mir im nächsten August nochmal an, ich werde es wieder nehmen.” Das war der Stand gestern. Am Sonntagabend war es das Spiel, das keiner wollte - logisch, wenn man ständig führt, wenngleich „nie komfortabel”, wie Harold Kreis betonte. Dafür sind diese Eisbären einfach zu stark und zu selbstsicher. Dass es gegen diese Mannschaft überhaupt so lange dauert, bis die Meisterschaftsentscheidung fällt, ist allein der Beweis dafür, dass sich hier die beiden mit Abstand besten Eishockey-Teams Deutschlands sich miteinander messen.\r\n\r\nDass es im Adler-Lineup nochmal einen personellen Impuls geben wird, etwa durch die Hereinnahme Niko Dimitrakos' für beispielsweise Mike Glumac, ist nahezu auszuschließen. Dafür ist Kreis die MacDonald-Sturmreihe defensiv auch viel zu wichtig. Am Sonntag, als der Druck der Eisbären mörderisch wurde, standen Lehoux und Frank Mauer kaum noch auf dem Eis, ihre offensiven Qualitäten reichten nicht mehr. In der Auszeit, die Kreis erst nach dem 5:5-Ausgleich nahm, „haben nur die Spieler gesprochen”, berichtete der Coach. Aus den stolzen Adlern war da längst ein Hühnerhaufen geworden, den die Eisbären genüsslich zerfledderten. 55:24 Torschüsse zugunsten der Gäste sprechen eine deutliche Sprache. Dass Adler-Torwart Freddy Brathwaite, dem dummerweise das 3:5 durchrutschte und den beim 2:3 eine Eisunebenheit narrte, also immerhin 49 parierte, bleibt dann doch bemerkenswert. Ein Torwartspiel war's weder für ihn noch für den eher schwachen Rob Zepp.\r\n\r\nJetzt also heute alles oder nichts. Das vorläufige Schlusswort hat Christoph Ullmann: „Nun zeigt es sich, ob es für uns eine großartige oder eine gute Saison wird.” \r\n\r\n\r\nGrundkurs in positivem Denken\r\n\r\nVOn OLIVER WEHNER\r\n\r\nDie Adler Mannheim müssen von Meister Berlin lernen, wie man in ausweglosen Lagen doch noch entkommt.\r\n\r\nKleiner Grundkurs „positives Denken”: Es kommt im hochklassigsten Finale der Deutschen Eishockey-Liga seit vielen, vielen Jahren zu einem echten Endspiel. Hätte man den Adlern Mannheim zu Saisonbeginn vorgeschlagen, doch bitte heute beim Festtag in Berlin dabei zu sein, sie hätten dieses Angebot sofort angenommen. Im Eishockey ist es eben so, dass es kein Ergebnisverwalten gibt: Wer Meister werden will, muss das letzte Spiel der Saison (aktiv) bestreiten und gewinnen. So gesehen ist also noch gar nichts passiert.\r\n\r\nNaja. Wer am Sonntag in der SAP-Arena das Spektakel und Drama gleichermaßen erlebte, der denkt dann schon etwas anders. Fakt ist: Die Adler waren in den letzten Minuten der normalen Spielzeit und in der Verlängerung mausetot. Und Berlin, das ist jetzt keine Übertreibung, spielte nach dem 2:5-Rückstand mit dem Mute der Verzweiflung in eben diesen Minuten wie eine NHL-Mannschaft, ein Team aus der besten Eishockey-Liga der Welt: atemberaubend schnell, trotzdem strukturiert, fast unmenschlich konsequent, beängstigend sicher. Der Titelverteidiger ist eben immer noch der Meister - in jeder Beziehung. Bis heute Abend.\r\n\r\nWas macht Mut? Dass es heute auch für die Adler eben kein Morgen mehr gibt. Sie müssen von den Eisbären lernen, wie man in einer scheinbar ausweglosen Lage doch noch entkommt. Vom Meister lernen ist ja keine Schande ...
    Besessenheit ist der Motor - Verbissenheit ist die Bremse. \r\nZitat Rudolf Nurejew

  • #2
    Nun ja.. Ich hätt mir von Hr Wehner etwas mehr positive Stimmung gewünscht.\r\nAber egal.. \r\nDie Spieler und die Trainer machen heute das Spiel.. Unterstützt von unseren Fans..\r\nIn so einem Moment ist die schreibende Zunft eh nebensächlich..
    Gruß\r\n... der Lange

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    • #3
      "Dass es im Adler-Lineup nochmal einen personellen Impuls geben wird, etwa durch die Hereinnahme Niko Dimitrakos' für beispielsweise Mike Glumac, ist nahezu auszuschließen. Dafür ist Kreis die MacDonald-Sturmreihe defensiv auch viel zu wichtig."\r\n\r\nAuch wenn mich Kreis und die Mannschaft bis hierhin echt überzeugt haben. Kommt mir, wenn ich das lese so leicht die Galle hoch. Heute geht es um Alles oder nichts, HOpp oder Top.\r\nUnd an was denkt unser lieber Herr Trainier, scheiss auf den Überraschungsmoment mit Dimi und wir Igeln uns lieber wieder hinten ein und lassen uns von den Bärlies überrennen!\r\n\r\nBezweifle, dass das funktioniert, aber lasse mich gerne überzeugen!

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      • #5
        Zitat von Rheinpfalz
        Sie müssen von den Eisbären lernen, wie man in einer scheinbar ausweglosen Lage doch noch entkommt.
        \r\n\r\nDas können die Adler bereits, siehe 8-6 gegen DEG oder 5-2 gegen Ingolstadt.

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        • #6
          http://www.morgenweb.de/newsticker/r...thaus-1.550435\r\n\r\nÜber die Uhrzeit kann man sich streiten.....

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          • #7
            Zitat von Blade Beitrag anzeigen
            Bezweifle, dass das funktioniert, aber lasse mich gerne überzeugen!
            \r\n\r\nUnd was macht Dich so sicher, dass ein Spieler, der bislang in den Playoffs völlig verdient überzähliger Ausländer war und, nach für gewöhnlich gut informierten Kreisen, auch keinen Anschlussvertrag mehr erhalten wird, ein echter Gewinn wäre?

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