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03.09.2008 Sonderbeilage Mannheimer Morgen

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  • #16
    Aufsteiger: Adler-Ikone Richer kehrt mit Kassel in die DEL zurück\r\n\r\nDie zweite Chance - für Spieler und Trainer\r\n\r\nKassel. Sein Trikot mit der Nummer 25 hängt unter dem Hallendach der SAP Arena, aber auch in Kassel liegen die Huskies-Fans Stéphane Richer zu Füßen. Nach der Rückkehr in die DEL ist bei den Nordhessen eine neue Euphorie ausgebrochen.\r\n\r\n"Wir sind verdient aufgestiegen, jetzt wartet eine ganz neue Herausforderung auf uns", sagt Richer, der als Spieler mit den Adlern 1997, 1998, 1999 und 2001 Deutscher Meister wurde und in Mannheim während der Saison 2004/05 auch für einige Monate Cheftrainer war. Mit dem Eishockey-Oberhaus hat der 42-Jährige noch eine Rechnung offen. "Ich will beweisen, dass ich auch in der DEL erfolgreich arbeiten kann", betont der Franko-Kanadier.\r\n\r\nDas Gleiche gilt für einige seiner Spieler. "Für uns alle bietet sich eine zweite Chance", weiß Richer, der dabei auch an Schützlinge wie Colin Beardsmore (zuletzt Nürnberg) oder Sean Tallaire (Köln) denkt. Auf ein Saisonziel mit seinen Schlittenhunden angesprochen, weicht er allerdings aus: "Ich will mich nicht auf eine Platzierung festlegen. Aber wir haben in der Vorbereitung gezeigt, dass wir mithalten können."\r\n\r\nWas unterscheidet den Trainer Richer 2008 vom Coach Richer 2005? "Ich habe mehr Erfahrung - und die macht mich zu einem besseren Trainer", betont Richer, der die Adler mit Düsseldorf, Frankfurt und Köln im Kampf um Rang zwei hinter Top-Favorit Berlin sieht. cr
    Arbeit ist das Größte auf der Welt, deshalb sollten wir uns immer etwas für morgen aufheben
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    • #17
      Drei Fragen\r\n\r\n"Ich bin ein Vollstrecker"\r\n\r\nJason King über sich und seinen ersten Eindruck von den Adlern.\r\n\r\nHerr King, die DEL-Klubs haben sich ungemein schwer getan, Hochkaräter zu verpflichten. Wieso ging Ihr Wechsel so reibungslos über die Bühne?\r\nJason King: Ich habe mich in meiner Heimat bei einigen ehemaligen und aktuellen DEL-Spielern umgehört. Sie haben mir geraten, den Schritt nach Mannheim zu wagen und die Adler-Organisation durchweg gelobt. Die russische Liga war für mich als junger Familienvater keine Option.\r\n\r\nWie hat die Mannschaft Sie aufgenommen?\r\nKing: Die Jungs sind einfach großartig. Sie helfen mir, wo es nur geht und haben mir die Eingewöhnungszeit sehr leicht gemacht. Ich habe mich auch schon in Mannheim umgeschaut und festgestellt, dass es dort einige wirklich nette Orte gibt. Meiner Frau und mir gefällt es hier.\r\n\r\nDie Adler haben eine durchwachsene Saison hinter sich. Welche Ziele haben Sie sich gesetzt?\r\nKing: Ich bin davon überzeugt, dass wir ein sehr gutes Team haben. Ich bin auch nach Mannheim gewechselt, weil die Adler immer eine Chance haben, Meister zu werden. Das gefällt mir sehr gut. Meinen Teamkollegen merkt man an, dass sie zeigen wollen, dass sie es besser können, als im vergangenen Jahr. Sie sind heiß. Meine Stärken liegen in der Offensive. Methot als guter Vorlagengeber und ich als Vollstrecker - das könnte passen. cr
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      • #18
        Talente I: Adler wollen Ankündigung endlich wahr machen und auf den Nachwuchs setzen\r\n\r\nJunge Wilde, Teil zwei: Geschichte soll sich wiederholen\r\nVon unserem Redaktionsmitglied Christian Rotter\r\n\r\nMannheim. Die These hört sich logisch an: Da die richtig guten Ausländer entweder in der NHL spielen oder nach Russland, Skandinavien sowie in die Schweiz wechseln, fällt es den DEL-Klubs immer schwerer, Top-Importspieler zu holen, die den Unterschied ausmachen. Stattdessen wird die Mannschaft Meister, die junge deutsche Spieler am besten einsetzt. Wie es geht, haben die Eisbären Berlin in der vergangenen Saison vorgemacht, als beispielsweise der ehemalige Jungadler Constantin Braun in den Play-offs über sich hinauswuchs.\r\n\r\n"Die Berliner sind uns in Sachen Einbau von Talenten zwei, drei Jahre voraus", gibt Adler-Manager Marcus Kuhl zu. Den Vorsprung, den Mannheim mit seinem Jungadler-Internat über Jahre hatte - es gibt ihn nicht mehr. Auch wegen des neuen Kräfteverhältnisses im Welt-Eishockey wollen die Blau-Weiß-Roten aus der Not wieder eine Tugend machen und ihren Nachwuchsspielern eine echte Chance geben. "Christopher Fischer und Benedikt Kohl sollen beispielsweise den Abgang von Martin Ancicka auffangen", sagt Kuhl.\r\n\r\nNeuer Wind in Mannheim\r\nWie die Talente auch heißen - sie hoffen, dass die Adler Wort halten. "Denn es bietet sich uns eine riesengroße Chance, die wir am Schopf packen müssen", sagt Fischer stellvertretend. In der Vorbereitung habe ein neuer Wind in Mannheim geweht. "Wir hatten viel Eiszeit, wurden im Powerplay und in Unterzahl eingesetzt. Wir haben vom ersten Tag an eine Rolle im Team gespielt."\r\n\r\nBlauäugig sind die beiden 20 Jahre alten Verteidiger aber nicht. "Die Adler werden kaum mit acht Abwehrspielern auflaufen. Einer von uns wird wohl für Heilbronn in der Zweiten Liga zum Schläger greifen", weiß Kohl. "Dann gilt es eben, dort seine beste Leistung zu zeigen."\r\n\r\nEs kann nur einen geben - obwohl beide um einen Platz kämpfen, herrscht kein Neid. "Wir freuen uns für den anderen. Unsere Freundschaft ist stärker als der gesunde Konkurrenzkampf", betont Fischer. In ihrem ersten gemeinsamen Jahr in Mannheim teilten sich die beiden eine Wohnung, sie spielten zusammen für die Jungadler und Seite an Seite für die deutsche U 20: "Das hat uns zusammengeschweißt."\r\n\r\nSpielpraxis das A und O\r\nAußerdem habe das vergangene Jahr gezeigt, dass der Einsatz für Heilbronn auch Vorteile für die eigene Entwicklung habe: "Als ich bei den Adlern aushelfen sollte, saß ich zehn Spiele lang nur auf der Bank, während Benedikt bei den Falken oft auf dem Eis stand - das hat ihm mehr gebracht als mir", sagt Fischer.\r\n\r\nJetzt hoffen beide, dass sich in Mannheim Geschichte wiederholt. Bereits Mitte der 90er sorgte eine Reihe "junger Wilder" für Begeisterungsstürme bei den Fans. Sie hießen Jochen Hecht, Till Feser, Daniel Körber, Sven Valenti & Co. und warfen in jedem Spiel ihr Kämpferherz in die Waagschale.\r\n\r\nErreicht der 60-jährige Dave King die junge Garde aber überhaupt? "Er macht das besser als sein Vorgänger Greg Poss, obwohl der um einiges jünger war", betont Fischer, und Kohl ergänzt: "Wenn du einen Fehler machst, bekommst du nicht gleich einen Anschiss. King ist ein akribischer Arbeiter, der auf Kleinigkeiten achtet." Es sieht so aus, als ob die Adler ernst machen und einen Werbeslogan für sich vereinnahmen: Du bist Deutschland - jung und wild.
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        • #19
          Talente II: Auf Mauer und Schlager ruhen Hoffnungen\r\n\r\nWenn nicht jetzt, wann dann?\r\nVon unserem Redaktionsmitglied Christian Rotter\r\n\r\nMannheim. Marcus Kuhl wurde in der Vergangenheit nicht müde zu betonen: "Frank Mauer ist ein Rohdiamant, den wir schleifen müssen." Nachdem der 20-jährige Stürmer in Heilbronn gereift ist und für die Falken in der vergangenen Spielzeit in 44 Partien 13 Treffer erzielt und 17 vorbereitet hatte, soll in dieser Saison seine große Stunde schlagen. Doch davon will Mauer nichts wissen. "Natürlich würde ich am liebsten jedes Spiel für die Adler bestreiten, aber ich wäre auch nicht sauer, wenn ich nach Heilbronn müsste", sagt er. Bescheidenheit ist eine Zier.\r\n\r\nPhilipp Schlager ist da schon forscher. "Er will es wissen", hat Konditionstrainer Martin Müller im Sommertraining beobachtet. "Ich will den Sprung in die DEL schaffen. Wenn wir eine echte Chance bekommen, will ich diese auch nutzen", unterstreicht der 22-Jährige.\r\n\r\nUnterschiedliche Charaktere\r\nSo unterschiedlich die jungen Angreifer die Sache angehen, so verschieden sind sie auch auf dem Eis. Hier der feine Techniker Mauer, dort das Arbeitstier Schlager. "Ich hätte gern etwas von Philipps Bissigkeit", gesteht Mauer, der bei Adler-Trainer Dave King einen Stein im Brett hat. Und der Terrier auf dem Eis spielt den Puck zurück. "Franks Torriecher kann einen neidisch machen", betont Schlager, der es King ebenfalls angetan hat. "Schlager bringt dem Team Energie", lobt der Coach.\r\n\r\nIn den Testspielen netzte Mauer ordentlich ein. Ansprüche stellt der Rechtsschütze deswegen aber keine. "Tore lügen manchmal. Wenn du getroffen hast, bedeutet das nicht immer, dass du auch ein gutes Spiel hingelegt hast", betont das Talent, das im Frühsommer unter der Leitung von Bundestrainer Uwe Krupp auch schon bei der Nationalmannschaft reinschnuppern durfte.\r\n\r\nMauer und Schlager, beide träumen von der DEL - wenn nicht jetzt, wann dann?
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          • #20
            Neues Stadion: Eisbären Berlin ziehen in 02-Arena um\r\n\r\nPrunkstück der Liga\r\n\r\nBerlin. Große Schlachten haben die Eisbären Berlin in ihrem heiß geliebten Wellblechpalast geschlagen. In der jüngeren Vergangenheit oft mit dem besseren Ende für das Hauptstadt-Team, wie die Meisterschaften 2005, 2006 und 2008 beweisen.\r\n\r\nIn der kommenden Saison passt sich die Heimspielstätte des Hauptstadtklubs den sportlichen Erfolgen an. Die neue O2-World gilt als Prunkstück der Liga. Die Multifunktionsarena bietet 14 200 Besuchern Platz und hat damit nach der Kölnarena (18 500) das zweitgrößte Fassungsvermögen der DEL.\r\n\r\nIm neuen Schmuckkästchen findet nicht nur am 31. Januar 2009 das All-Star-Spiel zwischen den Auswahlteams der besten europäischen und nordamerikanischen Profis der Liga statt. Schon am 28. September wartet ein Höhepunkt auf die deutschen Eishockeyfans, wenn die Eisbären zu einem Freundschaftsspiel gegen den ehemaligen Stanley-Cup-Sieger Tampa Bay Lightning aus der NHL antreten. Im Kasten des Klubs aus Florida steht der deutsche Nationaltorhüter Olaf Kölzig. cr
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            • #21
              Drei Fragen\r\n\r\n"Ich will von Trepanier lernen"\r\n\r\nBenedikt Brückner zu seinen Zielen bei den Adlern und seinem Vorbild.\r\n\r\nHerr Brückner, Sie haben die Vorbereitung mit den Adlern erlebt. Wie war's als 18-Jähriger unter all den Arrivierten?\r\nBenedikt Brückner: Ich kann das Gefühl kaum beschreiben, es war einfach super, dabei zu sein. Im vergangenen Jahr saß ich noch auf der Tribüne der SAP Arena und habe mit den Jungs mitgefiebert, jetzt spiele ich an der Seite von ehemaligen NHL-Profis - toll. Alle sind sehr nett zu mir.\r\n\r\nWelche Ziele haben Sie sich für diese Saison gesetzt?\r\nBrückner: Ich will so viel spielen, wie es geht - egal wo. Natürlich werde ich in meinem ersten Jahr für Heilbronn in der Zweiten Liga auflaufen, aber ich möchte den Sprung in die DEL zu den Adlern so schnell wie möglich schaffen. Ich bin ein Verteidiger mit Drang nach vorne und will mir so viel wie möglich bei Pascal Trepanier abschauen.\r\n\r\nWo sehen Sie sich mittelfristig?\r\nBrückner: In Mannheim, denn das passt einfach. Ich bin jetzt seit drei Jahren hier und habe noch einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2009/10. cr
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                Die Liga: Geschäftsführer Gernot Tripcke äußert sich im Interview über Probleme, Stellenwert und Zukunft der DEL\r\n\r\n"Situation als Chance annehmen"\r\n\r\nMannheim. Der "Fall Busch", das schwache Abschneiden der Nationalmannschaft bei der WM in Kanada: Das deutsche Eishockey hat im Frühjahr und Sommer einige Tiefschläge einstecken müssen. Trotzdem sieht DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke die Liga auf einem guten Weg.\r\n\r\nHerr Tripcke, befürchten Sie nach dem Wechsel von Ciernik, Lewandowski & Co. nach Russland, dass das DEL-Niveau sinkt?\r\nGernot Tripcke: Natürlich fehlen der Liga einige Nationalspieler und mit Ivan Ciernik auch ein Star, aber es werden andere in die Bresche springen. Wir müssen die neue Situation als Chance annehmen.\r\n\r\nWas wird sich speziell ändern?\r\nTripcke: Der Trend geht dahin, dass die Klubs auf junge, hungrige Ausländer setzen. Bei den Neuverpflichtungen ist fast keiner mehr Mitte 30, sondern in der Regel Mitte 20. Auch für unsere deutschen Talente offenbart sich eine große Chance, wenn sie sich reinhängen. Es gibt ja sogar immer wieder das Thema, dass die KHL uns nicht nur Spieler, sondern auch Klubs abwerben will.\r\n\r\nAdler-Manager Marcus Kuhl wünscht sich eine Reduzierung der DEL auf zwölf Klubs. Was sagt die Liga dazu?\r\nTripcke: Marcus Kuhl schlägt da ein nettes Modell vor. Es ist zurzeit aber von der rechtlichen und wirtschaftlichen Lage ganz weit weg, schließlich sind die Klubs an einen Kooperationsvertrag gebunden.\r\n\r\nDas Zustandekommen des Spielplans ist kompliziert. Was halten Sie vom neuen Modus?\r\nTripcke: Uns war es wichtig, dass es eine einheitliche Tabelle und weniger Partien gibt als in der vergangenen Saison. Wir wollten auch vom ungeliebten Dienstags-Spieltag wegkommen. Das alles ist uns gelungen. Wie der Spielplan zustande kam, interessiert die meisten doch gar nicht. Der internationale Vergleich zeigt, dass er auch nicht außergewöhnlich ist. Hätten wir regionale Kriterien zu Rate gezogen, wäre das Konfliktpotenzial groß gewesen.\r\n\r\nWird es mittelfristig eine weitere Reduzierung der Ausländerlizenzen geben? Zurzeit dürfen die Klubs zwölf Import-Spieler lizenzieren, aber nur zehn einsetzen.\r\nTripcke: Wirtschaftlich betrachtet ist das bei 16 Klubs sehr schwierig, denn schon jetzt steigen die Gehälter für deutsche Spieler stark. Und diese Entwicklung würde sich dann fortsetzen. Da über 60 Prozent der DEL-Akteure Deutsche sind, haben wir ein gesundes Verhältnis zwischen einheimischen und ausländischen Spielern. Von einer solchen Quote sind die Handball- und Fußball-Bundesliga weit entfernt.\r\n\r\nWären Reformen im Unterbau eine Alternative?\r\nTripcke: Diese Idee geht in die richtige Richtung. Wir müssen uns einfach fragen, ob es in Deutschland mehr als 20, vielleicht 24 Profi-Eishockeyklubs gibt? In der Oberliga sollte der Ausbildungsgedanke eine größere Rolle spielen. Drei bis fünf Ausländer, der Rest Deutsche - das würde uns helfen.\r\n\r\nDer "Fall Busch", das bescheidene deutsche Abschneiden bei der WM in Kanada, dann die verpassten Dopingtests einiger Nationalspieler wie Daniel Kreutzer oder Aleksander Polaczek - befürchten Sie einen Imageschaden?\r\nTripcke: Natürlich freue ich mich darüber nicht. Es ist ja immer von Doping die Rede, obwohl es keinen Dopingfall gegeben hat. Zurzeit schauen viele mit einem negativen Gefühl auf unseren Sport, die sich bis vor kurzem noch nicht für Eishockey interessiert haben. Klar ist, dass wir den Dopingkampf sehr ernst nehmen. Wir unterliegen zwar nicht per se dem NADA-Code, halten uns aber an die gleichen Richtlinien. Es kontrollieren dieselben Leute, die Proben werden in den gleichen Laboren mit den identischen Verfahren analysiert- und das alles zahlen die DEL-Klubs aus der eigenen Tasche.\r\n\r\nWas sind die Pfunde, mit denen die DEL im Vergleich mit der Handball- und Basketball-Bundesliga wuchern kann?\r\nTripcke: Das große Plus der DEL ist ihre Ausgeglichenheit - da stehen wir hinter Russland in Europa an zweiter Stelle. Daneben haben wir eine unglaublich gute Sponsoren- und Arena-Struktur mit der Berliner O2-World als bislang letztem Höhepunkt. In der vergangenen Saison strömten 2,6 Millionen Menschen in die Hallen - das ist ein Schnitt von 6200 Zuschauern. Die Spiele sind ein großartiges Event.\r\n\r\nWer ist Ihr Titelfavorit?\r\nTripcke: Die Eisbären sind in ihrer Meistersaison unterschätzt worden. Viele hätten ihnen wohl nicht zugetraut, dass die vielen jungen Deutschen so einschlagen würden. Aber ich bin mir sicher, dass sich die Adler Mannheim nicht kampflos ergeben werden. Auch Düsseldorf hat einiges gutzumachen.\r\n\r\nUnd ihre Wünsche für die Saison?\r\nTripcke: Ich hoffe, dass die Nürnberger die Champions-League-Qualifikation überstehen und mit den Eisbären die deutschen Farben würdig vertreten. cr
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                • #23
                  Champions League\r\n\r\nEine Million Euro für den Sieger\r\n\r\nBerlin. Bei den Vorgängermodellen hieß es immer wieder: Außer Spesen nichts gewesen. Unattraktiv und mit zu geringem Preisgeld - die Versuche, eine europäische Königsklasse im Eishockey zu installieren, scheiterten oft kläglich. Das soll jetzt anders werden. Dem Sieger der neuen Champions League of Hockey (CHL) winkt eine Million Euro. Die Eisbären Berlin freuen sich über ein Antrittsgeld in Höhe von 300 000 Euro, ein Erfolg in der Gruppenphase ist weitere 50 000 Euro wert.\r\n\r\nWährend der Hauptstadtklub als Deutscher Meister gesetzt ist und in der Vorrunde auf den finnischen Titelträger Kärpät Oulu sowie den European-Champions-Cup-Gewinner Metallurg Magnitogorsk trifft, muss sich DEL-Vorrundensieger Nürnberg Ice Tigers beim Heimturnier gegen den SC Bern und den HC Kosice für die Gruppenphase erst noch qualifizieren. Gespielt wird in der CHL immer mittwochs - ein unattraktiver Termin. Doch den Sieger der Finalspiele (21. und 28. Januar 2009), dürfte das wenig kümmern. cr
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                  • #24
                    Drei Fragen\r\n\r\n"Mit den Adlern ist zu rechnen"\r\n\r\nMichael Bakos (Ingolstadt) über die Favoriten auf den Titel.\r\n\r\nHerr Bakos, wie lauten die Saisonziele des ERC Ingolstadt?\r\nMichael Bakos: Wir wollen die vergangenen beiden Jahre vergessen machen und oben mitspielen. Wir wollen da landen, wo wir uns selbst sehen. Die Voraussetzungen, dieses Ziel zu erreichen, sind sehr gut. Thomas Greilinger ist nach seinem Comeback beispielsweise so gut beisammen wie in seinem letzten Jahr bei den Adlern. Jetzt müssen wir nur noch von Verletzungen verschont bleiben.\r\n\r\nWas trauen Sie Ihrem ehemaligen Verein Mannheim zu?\r\nBakos: Mit den Adlern muss man immer rechnen. Doch sie haben in der vergangenen Saison am eigenen Leib erfahren, dass viele gute Einzelspieler noch lange kein gutes Team ergeben. Wie wir werden auch meine ehemaligen Mannschaftskollegen vor Ehrgeiz brennen und zeigen wollen, was sie wirklich drauf haben.\r\n\r\nWelche Klubs spielen um den Titel mit?\r\nBakos: Berlin, Köln, Mannheim und - hoffentlich - uns sehe ich ganz vorne. Aber auch Düsseldorf hat eine Chance. Ich weiß zwar nicht, wie Harry Kreis so als Trainer ist, aber seine Erfolge in der Schweiz sprechen für sich. cr\r\n\r\n\r\n...das wars, viel Spaß beim lesen
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                    • #25
                      Danke für die ganzen Artikel..\r\n\r\nSind interessante Dinge geschrieben :P\r\n\r\nAber es hat ewig gedauert bis ich alles durch hatte ^^
                      59:59 Pascal Trepanier

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