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Thema: Eishockey WM 2009 : 24.04.-10.05. - Schweiz

  1. #1
    Benutzter Registrierer Avatar von MaxPower78
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    Eishockey WM 2009 : 24.04.-10.05. - Schweiz

    Trio fehlt dem DEB-Team

    Die entscheidende Phase in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ist in vollem Gange, da wirft die Eishockey-WM in der Schweiz (24. April bis 10. Mai) schon ihre Schatten voraus. Mit den Testspielen gegen Lettland am Freitag (18.00 Uhr) und am Samstag (16.00 Uhr) in Riga - aber auch mit der verletzungsbedingten Absage eines für die Titelkämpfe eingeplanten Trios.

    So kann Bundestrainer Uwe Krupp nicht auf die beiden Deutsch-Kanadier John Tripp und Richard Mueller sowie den Kasseler Stürmer Manuel Klinge zurückgreifen. Der Hamburger Tripp muss aufgrund einer Knieverletzung für die Weltmeisterschaft passen, Mueller kann wegen einer Sprunggelenk-Operation nicht teilnehmen und Klinge ist mit einem Kiefer- und Jochbeinbruch zum Zuschauen verurteilt.

    "Es ist natürlich bedauerlich, dass wichtige Leistungsträger bei der WM in der Schweiz nicht antreten können", bedauert Assistenz-Trainer Ernst Höfner den Ausfall der drei Kufencracks, richtet aber dennoch den Blick nach vorne: "Wir müssen jetzt einfach schauen, dass wir alle vorhandenen Kräfte mobilisieren können, damit wir gut vorbereitet sind und hoffen, dass keine weiteren Verletzungen oder Krankheitsausfälle hinzu kommen."

    Mobilisiert wurde Thomas Greilinger, der nach mehr als vier Jahren Abstinenz wieder im 22-köpfigen Aufgebot des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) zu finden ist. Der 27-jährige Stürmer vom ERC Ingolstadt, der wegen einer schweren Knieverletzung zwischenzeitlich seine Profikarriere schon beendet hatte, feiert sein Comeback.



    Das DEB-Aufgebot für die Länderspiele in Lettland:

    Tor:
    Dimitrij Kotschnew (Spartak Moskau), Dennis Endras (Augsburger Panther)

    Verteidigung:
    Chris Schmidt (Iserlohn Roosters), Sebastian Osterloh (Frankfurt Lions), Tobias Draxinger, Michael Bakos (beide ERC Ingolstadt), Martin Ancicka (Nürnberg Ice Tigers), Andreas Renz, Moritz Müller (beide Kölner Haie), Steffen Tölzer (Augsburger Panther)

    Sturm:
    Travis James Mulock (Tölzer Löwen), Michael Wolf (Iserlohn Roosters), Kai Hospelt (EHC Wolfsburg), Marcel Müller, Philip Gogulla, Christoph Ullmann (alle Kölner Haie), Alexander Barta, Vitalij Aab (beide Hamburg Freezers), Yannic Seidenberg, Thomas Greilinger (beide ERC Ingolstadt), Patrick Hager (Krefeld Pinguine), Petr Fical (Nürnberg Ice Tigers)

    Auf Abruf:
    Sebastian Stefaniszin (Iserlohn Roosters), Benedikt Schopper (Krefeld Pinguine), Michael Waginger (ERC Ingolstadt), Aleksander Polaczek (Nürnberg Ice Tigers)

    Quelle: www.kicker.de

  2. #2
    8. Weltwunder Avatar von thorsten
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    Auch Fred Brathwaite fährt zur WM
    14. April 2009
    Adler-Torhüter Fred Brathwaite ist einer von 22 Spielern im vorläufigen WM-Aufgebot der kanadischen Auswahl.

    General Manager Doug Armstrong und Head Coach Lindy Ruff haben zwanzig NHL-Spieler fest für den Kader des kanadischen Teams für die Eishockey-Weltmeisterschaften nominiert. Zudem stehen mit Joel Kwiatkowski (Severstal Cherepovets/KHL) und Fred Brathwaite zwei Spieler als Ersatz im Kader. Beide werden mit in die Schweiz fahren, aber vorerst nicht bei der IIHF gemeldet. Fred Brathwaite ist hinter Dwayne Roloson (Edmonton) und Josh Harding (Minnesota) dritter Torhüter im Kader der "Ahornblätter".

    Jedes Team hat im Laufe des Turniers die Möglichkeit, weitere Spieler zu nominieren. Der Kader darf dann maximal 25 Spieler umfassen. Die Kanadier werden vermutlich nach der ersten Play-Off-Runde in der NHL, die am morgigen Mittwoch beginnt, weitere Spieler nachnominieren.

    http://adler-mannheim.de/news.php?d[nr]=2078

  3. #3
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    Da kann man nur hoffen dass die Canadier Freddy genommen haben weil die Schweiz direkt neben Deutschland liegt, wenn er Aufmerksamkeit erregt steigt die Wahrscheinlichkeit dass er doch nach dem Sommer in der NHL landet.

  4. #4
    8. Weltwunder Avatar von thorsten
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    Zitat Zitat von Metalwar83 Beitrag anzeigen
    Da kann man nur hoffen dass die Canadier Freddy genommen haben weil die Schweiz direkt neben Deutschland liegt, wenn er Aufmerksamkeit erregt steigt die Wahrscheinlichkeit dass er doch nach dem Sommer in der NHL landet.
    Ich denke da er als dritter Torhüter nominiert ist ist da die Gefahr eher gering....... hoff ich mal
    Aber da die NHL auch ihre Scouts in der DEL haben wissen sie bestimmt was er drauf hat, von daher.... der Sommer ist lang, warten wirs ab.

  5. #5
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    NHL-Stars Hecht und Schubert im WM-Aufgebot
    Ravensburg, 15.April 2009

    Gute Nachricht für die deutsche Nationalmannschaft. Bundestrainier Uwe Krupp kann für die anstehende Weltmeisterschaft in der Schweiz mit den beiden NHL-Legionären Jochen Hecht (Buffalo Sabres) und Christoph Schubert (Ottawa Senators) planen. Dies bestätigte der Nationalcoach am Mittwoch. Sie werden beim WM-Auftakt gegen Russland mit von der Partie sein.

    Beide haben mit ihren Teams die Playoffs in der National Hockey League verpasst und blicken auf eine enttäuschende Saison zurück. Vor allem Christoph Schubert hat eine verkorkste Spielzeit hinter sich und absolvierte nur 50 der möglichen 82 Saisonspiele.

    Auch ein Trainerwechsel zur Mitte der Saison brachte für den Münchener keine Besserung, eher das Gegenteil war der Fall. Nachdem er bereits unter Craig Hartsburg nur wenig Eiszeit verbuchen konnte, fand Schubert unter Neu-Coach Cory Clouston zunächst noch weniger Beachtung und musste oftmals auf der Tribüne Platz nehmen. Insgesamt verbuchte Schubert drei Tore und drei Vorlagen für sich.

    Jochen Hecht absolvierte eine seiner punktschlechtesten NHL-Spielzeiten und sammelte in 70 Saisonspielen nur 27 Punkte, darunter zwölf Tore und 15 Vorlagen. Zum Vergleich: Noch vor zwei Jahren kam er im Sabres-Trikot auf 56 Punkte (19 Tore, 37 Vorlage) in 76 Spielen. Dennoch war Hecht wie in den vergangenen Jahren eine der tragenden Säulen in Unterzahl und überzeugte trotz schwacher Offensiv-Ausbeute in der Regel mit seiner guten Arbeit in der Rückwärtsbewegung.

    Marcel Goc, Christian Ehrhoff (San Jose Sharks) und Dennis Seidenberg (Carolina Hurricanes) kämpfen in den Playoffs um den Stanley Cup und stehen damit zumindest vorerst nicht zur Verfügung. Marco Sturm verletzte sich früh in der Saison schwer und musste nach einer Knie-Operation die Spielzeit vorzeitig beenden. (dp)


    Quelle: www.hockeyweb.de

  6. #6
    New Jersey Devils Avatar von Scott_Stevens
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    Hecht wartet noch auf Grünes Licht der NADA

    Der Einsatz von Jochen Hecht bei der WM in der Schweiz ist noch nicht sicher. Der NHL-Profi benötigt noch eine Ausnahmegenehmigung der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA, weil er Anfang des Jahres nicht zum offiziell gemeldeten Testpool gehörte. Hecht, der mit den Buffalo Sabres die NHL-Play-offs verpasste, hatte die Athletenvereinbarung nicht unterschrieben - die Voraussetzung, um in das Kontrollprogramm der NADA zu kommen. Und nur wer darin aufgenommen ist, darf bei der WM spielen. Der DEB versucht nun, für Hecht noch die Genehmigung der Anti-Doping-Wächter zu bekommen. "Er hat mittlerweile die Athletenvereinbarung unterschrieben, und wir haben einen Ausnahmeantrag gestellt", sagte DEB-Generalsekretär Franz Reindl nach dem 7:2-Sieg im letzten WM-Testspiel gegen Dänemark.

    In Buffalo unterzog sich Hecht auch einer Doping-Kontrolle. "Die Probe wird im sogenannten beschleunigten Verfahren sofort im Labor ausgewertet", berichtete DEB-Präsident Uwe Harnos: "Ich bin optimistisch. Die NADA prüft wohlwollend." Sollte bis Dienstag keine Genehmigung vorliegen, will der DEB auf Hecht verzichten. Für diesen Fall hat Bundestrainer Uwe Krupp vorgesorgt: Der Kölner Marcel Müller und der Mannheimer Marcus Kink stehen auf Abruf bereit. "Einer von beiden rückt dann ins Team", sagte Krupp. Erhält Hecht rechtzeitig Grünes Licht, fliegt er am Mittwoch nach Bern, wo die deutsche Mannschaft am Freitag ihr Auftaktspiel gegen Weltmeister Russland bestreitet. Bereits einen Tag eher treffen die anderen Spieler in der Schweizer Hauptstadt ein. Zu ihnen gehören die Berliner Sven Felski, Andre Rankel und Frank Hördler sowie der Düsseldorfer Daniel Kreutzer, die Krupp ebenso in den 25-köpfigen Kader berief wie NHL-Verteidiger Christoph Schubert (Ottawa Senators).

    Streichen musste er dafür Abwehrspieler Martin Ancicka (Nürnberg Ice Tigers) und die Stürmer Ulrich Maurer (Augsburger Panther) und Thomas Greilinger (ERC Ingolstadt), der sich im vorletzten Test beim 3:0 gegen Dänemark am vergangenen Donnerstag eine Schultereckgelenksprengung zugezogen hatte. "Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen, denn alle haben in der Vorbereitung hart gearbeitet, mit hoher Schlagzahl trainiert und in den Spielen alles aus sich herausgeholt", sagte Krupp. Das Ergebnis dieser harten Arbeit präsentierte die DEB-Auswahl am Samstag in Memmingen gegen die Dänen. Angeführt vom dreifachen Torschützen Michael Wolf, der seinen ersten Dreierpack in der Nationalmannschaft feierte, bot sie "die beste Leistung in der Vorbereitung", wie Krupp meinte, und weckte Hoffnungen auf eine erfolgreiche WM. "Wir haben eine sehr junge und sehr laufstarke Truppe", sagte der Iserlohner Torjäger: "Die letzten Ergebnisse geben Selbstvertrauen. Wir wollen uns bei der WM nach oben spielen."

    www.hockeyweb.de

  7. #7
    New Jersey Devils Avatar von Scott_Stevens
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    Hier im übrigen der Endgültiger WM-Kader:

    GK 1 KOTSCHNEW, Dimitrij
    GK 32 PÄTZOLD, Dimitri
    GK 44 ENDRAS, Dennis

    DF 6 BUTENSCHOEN, Sven
    DF 7 SCHMIDT, Christopher
    DF 8 OSTERLOH, Sebastian
    DF 13 SCHUBERT, Christoph
    DF 22 BAKOS, Michael
    DF 31 RENZ, Andreas
    DF 48 HÖRDLER, Frank
    DF 77 GOC, Nikolai
    DF 91 MÜLLER, Moritz

    FW 11 FELSKI, Sven
    FW 15 MULOCK, Travis James
    FW 16 WOLF, Michael
    FW 17 HECHT, Jochen
    FW 18 HOSPELT, Kai
    FW 24 RANKEL, Andre
    FW 26 KEUTZER, Daniel
    FW 29 BARTA, Alexander
    FW 33 HACKERT, Michael
    FW 36 SEIDENBERG, Yannic
    FW 47 ULLMANN, Christoph
    FW 50 HAGER, Patrick
    FW 87 GOGULLA, Philip

    Auf Abruf bereit stehen noch die beiden Stürmer Marcel Müller und Marcus Kink

    Quelle

  8. #8
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    vom 21.4.09

    Rheinpfalz:

    Deutscher Topstar wider Willen

    Eishockey: Jochen Hecht ist der beste Spieler im deutschen Aufgebot für die am Freitag beginnende WM. Natürlich hätte er lieber in Nordamerika die Play-offs gespielt. Aber da sein Team aus Buffalo den Saisonhöhepunkt knapp verpasste, stellt er sich nun doch gern in den Dienst der Nationalmannschaft.

    Von Oliver Wehner

    BERN. Der normale Nationalspieler aus der Deutschen Eishockey-Liga freut sich auf die alljährliche Weltmeisterschaft im Frühling. Der nicht so ganz normale Nationalspieler aus der nordamerikanischen National Hockey League (NHL) ist dagegen immer im Zwiespalt. Darf er zur WM, heißt das für ihn nichts anderes als: Saisonziel verpasst! In der NHL laufen seit vergangener Woche die Play-offs. Ohne die Buffalo Sabres, nur deshalb wird Jochen Hecht die so gesehen etwas ungeliebte Rolle zufallen, im deutschen Nationalteam bei der WM in der Schweiz der Topstar zu sein. Mit einem Jahressalär von 3,8 Millionen US-Dollar (2,93 Millionen Euro) ist der gebürtige Mannheimer der nach Basketball-Weltstar Dirk Nowitzki höchstdotierte deutsche Profisportler in Nordamerika.

    Für Hecht war die Saison sogar eine doppelte Enttäuschung. Buffalo verpasste nur um zwei Punkte die Play-offs: „Deprimierend"! Und über sein eigenes Jahr sagt er im RHEINPFALZ-Gespräch unverblümt: „Das war schlecht. Ich habe die wenigsten Punkte meiner NHL-Karriere gemacht." 12 Tore, 15 Assists - das ist für den Stürmer vergleichsweise dünn. Seine wichtige Rolle im Sabres-Team allerdings hat er behalten, auch wenn er einschränkt: „Unantastbar ist man in der NHL nie!" Trotzdem ist Hecht für Trainer Lindy Ruff ein Führungsspieler für besondere Aufgaben. So spielte Hechts Reihe unlängst in Washington meist gegen Alexander Ovechkin, den mutmaßlich besten Eishockey-Stürmer des Erdballs.

    Uwe Krupps Einladung zur Nationalmannschaft nahm Jochen Hecht gern und schnell an. „Ich will jetzt die Saison gut auslaufen lassen und Spaß haben", sagt der 31-Jährige, „zu Hause sitzen und zuschauen, wie die anderen in den Play-offs spielen, will ich nicht." Morgen soll er zur Mannschaft stoßen, sofern bis dahin das Ja der Nationalen Antidopingagentur Nada vorliegt. Wie gestern berichtet, musste Hecht erst noch die Athletenvereinbarung unterschreiben.

    Das WM-Auftaktspiel am Freitag in Bern gegen Russland (16.15 Uhr) wird sein erstes Länderspiel seit 2005. „Uwe Krupp hat ja selbst lange NHL gespielt. Er hat ein besonderes Gespür für unsere Probleme", sagt Hecht stellvertretend für die anderen deutschen NHL-Profis, von denen nur Verteidiger Christoph Schubert (Ottawa Senators) in der Schweiz dabei sein wird.

    Nach dem Russland-Spiel trifft Deutschland in der Vorrunde auf WM-Gastgeber Schweiz (Sonntag, 16.15 Uhr) und Frankreich (Dienstag, 20.15 Uhr). Es ist wie jedes Jahr: Ein Sieg muss wohl her, um in die Qualifikationsgruppe fürs Viertelfinale zu rutschen. Dieses Viertelfinale ist nach den Plätzen neun und zehn bei den beiden vergangenen WM-Turnieren keine Utopie: „Das ist sicher für uns möglich", sagt Bundestrainer Uwe Krupp ungewohnt optimistisch. Er weiß: In den nächsten Tagen kann seine Mannschaft schon beste Werbung für die WM 2010 in Gelsenkirchen, Köln und Mannheim betreiben.

    Apropos Mannheim: Den Sommer wird Jochen Hecht wie immer in der Heimat verbringen. Fit halten will er sich bei den Adlern. „Aber ich muss erst fragen, die haben ja einen neuen Trainer", sagt der NHL-Star artig. Doch keine Sorge: Teal Fowler ist ja weiter im Trainerstab der Adler. Und der ist Buffalo-Sabres-Fan ...

  9. #9
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    NADA gibt grünes Licht: Jochen Hecht bei der WM dabei

    NHL-Profi Jochen Hecht ist bei der am Freitag in Bern beginnenden Weltmeisterschaft dabei. Die NADA hat am heutigen Mittwoch bekannt gegeben, dass sie dem Antrag des DEB auf Wiedereingliederung des Athleten in den Nationalen Testpool stattgegeben hat und einem Einsatz des Stürmers der Buffalo Sabres für die Nationalmannschaft unter dem Vorbehalt zustimmt, dass das noch ausstehende Analysergebnis seiner Dopingprobe vom vergangenen Wochenende negativ ausfällt.

    Mehr...
    RIGA

  10. #10
    New Jersey Devils Avatar von Scott_Stevens
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    alles andere wäre ja auch ein Unding gewesen....

  11. #11
    Serienfreak Avatar von Mr. Moose
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    Mannheimer Morgen v. 24.04.09 (dpa-Meldung

    WM-Start: Toller Hecht oder Fiasko gegen Russen?

    Von Heiko Oldörp, dpa

    Bern (dpa) - Den Jetlag in den Knochen, den Weltmeister vor der Brust, das «Wunder von Bern» in den Köpfen: 32 Stunden vor dem WM-Auftaktspiel der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft gegen die übermächtigen Russen war Jochen Hecht in der Schweiz angekommen - pünktlich zum Abschlusstraining.

    Erst um 00.15 Uhr MESZ hatte der 31-Jährige von den Buffalo Sabres in Toronto den Direktflug nach Zürich bestiegen. Um 8:05 Uhr war er dort gelandet. Anschließend ging's für ihn per Shuttle in das eine Stunde entfernte deutsche Mannschafts-Hotel in Bern, wo ihn die Kollegen und Bundestrainer Uwe Krupp bereits sehnsüchtig erwarteten. Einen «tollen» Hecht können die Deutschen bei der Herkules-Aufgabe zum WM-Start gegen den Titelverteidiger in Bern auch dringend gebrauchen.

    «Ich freue mich, wieder bei der Nationalmannschaft zu sein und bin heiß auf die Spiele», meinte Hecht, zuletzt 2005 bei einer WM für Deutschland dabei. Weder der fast achtstündige Flug noch der Zeitunterschied von sechs Stunden waren dem deutschen Hoffnungsträger anzumerken. «Ich fühle mich trotz des Jetlags fit. Heute Mittag auf dem Hotelzimmer war ich etwas müde, aber jetzt durch das Training bin ich wieder aufgewacht», meinte er am frühen Abend nach der 45-minütigen Abschlusseinheit. «Jochen ist immer eine große Hilfe. Allein seine Anwesenheit gibt dem Team einen Push», sagte Christoph Schubert, der zweite NHL-Profi im deutschen WM-Kader.

    Trotzdem geht das DEB-Team als Außenseiter in das Duell mit dem Weltmeister. «Die Russen sind die klaren Favoriten, aber wir haben keine Angst. Viel hängt von unserer Defensive ab», erklärte Krupp. Der Coach verspricht sich von Hecht einen Emotionsschub, «schließlich spielt er in der besten Liga der Welt, und mit solchen Spielern sind wir stärker als ohne sie.»

    Eingewöhnungs-Probleme dürfte es für den routiniertesten Deutschen keine geben. Sein Zimmer teilt sich Hecht wie bei der WM 2005 in Österreich mit Michael Bakos vom ERC Ingolstadt. Krupp baut vor allem auf die Erfahrung, die der Center in zehn Jahren und 676 Spielen in der nordamerikanischen Profiliga NHL gesammelt hat. Kurzfristig hatte die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) dem Ausnahme-Antrag des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) auf eine Wiedereingliederung Hechts in den Nationalen Testpool stattgegeben - allerdings unter dem Vorbehalt, dass die am vergangenen Wochenende genommene Probe negativ ausfällt.

    Die Negativ-Bilanz gegen Russland ist indes beinahe erdrückend. Die DEB-Auswahl hat bei einer WM noch nie einen Punkt gegen die «Sbornaja» geholt. Den einzigen Pflichtspielsieg gab es bei den Olympischen Spielen 1994 in Lillehammer (4:2). Der Titelverteidiger hat noch elf Akteure dabei, die im Vorjahr in Kanada Weltmeister wurden und im Finale die Gastgeber mit 5:4 nach Verlängerung besiegt hatten.

    Dass die Eishalle nur knapp 400 Meter vom ehemaligen Wankdorf- Stadion entfernt ist, wo Deutschland 1954 Fußball-Weltmeister wurde, habe er gar nicht gewusst, sagte Hecht. Der Gedanke an den Sensationssieg der Herberger-Elf war für ihn nur eine kleine Inspiration. «Ein zweites Wunder von Bern wäre ein Ziel, aber die Realität sieht anders aus.» Schubert hingegen verbreitet mitten in Bern so etwas wie den «Geist von Spiez», der Deutschland 1954 so stark gemacht hat: «Vielleicht haben die Russen ja mal einen schlechten Tag. Wir sollten uns selbst nicht unterschätzen.»

  12. #12
    Serienfreak Avatar von Mr. Moose
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    Mannheimer Morgen v. 24.04.09

    Eishockey: Zum WM-Auftakt trifft Deutschland heute auf Titelverteidiger Russland

    Gutes Pflaster für ein Wunder

    Von unserem Redaktionsmitglied Christian Rotter

    Bern. Beim Blick auf den scheinbar übermächtigen Gegner schöpft die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft Hoffnung aus der Sport-Geschichte. Bern - diese Stadt in der Schweiz steht für das Fußball-Wunder 1954. Und nur einige hundert Meter vom Wankdorfstadion entfernt, wo sich Fritz Walter & Co. mit ihrem WM-Triumph gegen Ungarn unsterblich machten, will heute (16.15 Uhr/live im DSF) auch das Team von Uwe Krupp einem Großen ein Bein stellen. Zum WM-Auftakt treffen die Schwarz-Rot-Goldenen auf Titelverteidiger Russland.

    "Auf dem Papier sind sie uns eindeutig überlegen", weiß der Bundestrainer. Auch Sven Butenschön, mit Michael Hackert einziger WM-Fahrer der Mannheimer Adler, ist Realist: "Die Russen sind unser härtester Vorrundengegner. Nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, können wir den Favoriten ärgern."

    Nach dem Halbfinal-Aus mit seinem Klub gegen den späteren Meister Eisbären Berlin konnte der 33-Jährige zehn Tage lang abschalten, ehe er mit dem DEB-Team wieder aufs Eis ging. Zunächst schien es so, als würde Butenschön mit Nikolai Goc von den Hannover Scorpions ein Verteidiger-Pärchen bilden, bei den beiden letzten Trainingseinheiten stand aber NHL-Profi Christoph Schubert von den Ottawa Senators an seiner Seite. "Christoph ist unser Schlüssel für eine gute Defensive", unterstreicht Butenschön.

    Der deutsche Hoffnungsträger Nummer eins ist und bleibt aber Jochen Hecht. Der gebürtige Mannheimer traf gestern in Bern ein und ging am Nachmittag erstmals mit seinen Teamkollegen aufs Eis. Ob der Stürmer der Buffalo Sabres bereits gegen Russland ins Trikot mit dem Bundesadler schlüpft, war gestern allerdings noch offen, weil das Ergebnis seines in den USA durchgeführten Dopingtests noch nicht feststand. Ein negatives Analyseresultat ist aber Voraussetzung dafür, dass die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) den 31-Jährigen mit einer Ausnahmegenehmigung wieder in ihren Testpool aufnimmt; nur dann darf er an der WM teilnehmen.

    Butenschön betont, dass die WM-Chancen eng mit einem Hecht-Einsatz verbunden sind: "Jochen ist ein Weltklasse-Spieler. Er macht uns alle ein bisschen besser. Ich kenne ihn gut aus gemeinsamen Tagen in Edmonton und Mannheim. Er kann die Mannschaft führen."

    Während Deutschland den russischen Bären vor der Brust hat, verschwendet Butenschön auch schon einen Blick auf das Duell gegen Gastgeber Schweiz (Sonntag, 16.15 Uhr). "Das ist die Schlüsselpartie. Wenn wir da punkten und zum Vorrundenabschluss gegen Frankreich gewinnen, dürfen wir aufs Viertelfinale schielen", sagt "Boots".

    Ein Auftaktsieg gegen Russland würde den Krupp-Schützlingen eine ganz neue Perspektive eröffnen. Dafür müsste aber ein Wunder her. "Man weiß nie, vielleicht ist heute die Zeit reif", macht Butenschön sich und der Mannschaft Mut.

    Weitere Informationen

    Deutschland - Russland (heute, 16.15 Uhr/live im DSF)

  13. #13
    Registrierter Benutzer Avatar von Rents
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  14. #14
    Adler geben Niemals auf! Avatar von MaRule
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    Ist es nur bei mir so , dass der Sound früher , als das Bild ankommt ? ^^

  15. #15
    schiller
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    Jepp, same here.

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