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Thema: Keine Moneten, viel Moral

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    Keine Moneten, viel Moral

    Keine Moneten, viel Moral
    Noch bewältigt der aktuelle Meister aus Hannover seine finanzielle Krise erfolgreich und liegt in der Deutschen Eishockey Liga an der Spitze. Die Scorpions setzen auf jugendlichen Elan. Das wird auch ein Weg für die Zukunft sein.

    Von Thomas Klemm, Hannover
    03. Dezember 2010

    Die Hannover Scorpions sind ein Tabellenführer, den es im Profigeschäft eigentlich nicht geben kann. Der Verein aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL), der im Frühjahr überraschend die Meisterschaft gewann und im Sommer haarscharf vor dem Aus stand, hat kaum Geld, und weil das Geld ständig weniger wird, werden es auch die Spieler. Die erste Gehaltskürzung um fünfzehn Prozent hatten die meisten Eishockeyprofis im vorigen Jahr noch hingenommen, seit aber seit einigen Wochen weitere finanzielle Einschnitte im Raume stehen, ist es zum Aderlass gekommen. Torhüter Travis Scott, der maßgeblich zum Gewinn der ersten Meisterschaft beitrug, kehrte den klammen Scorpions ebenso den Rücken wie Verteidiger Nikolai Goc, der zum gut situierten Ligakonkurrenten Adler Mannheim wechselte.

    Weil die Niedersachsen zudem wochenlang auf einige Spitzenkräfte verzichten mussten, blieb nur ein Rumpfteam übrig – aber eines, das es in sich hat. „Es ist ein verschworener Haufen“, sagt Toni Krinner, der vor der Saison den Meistertrainer Hans Zach an der Bande abgelöst hat, „jeder weiß, dass er den anderen braucht.“ Gemeinsam sind sie so stark, dass sie in der DEL überraschend als Spitzenreiter dastehen.

    Die Scorpions lassen sich nicht so leicht unterkriegen. Gerät die Mannschaft auf dem Eis in Rückstand, dann widersetzt sie sich dem Gegner und wehrt sich gegen eine drohende Niederlage; und das, obwohl ein Großteil der Spieler zugestimmt hat, bis auf weiteres auf Erfolgsprämien zu verzichten. Trotz fehlender Boni beweist der Meister Woche für Woche, dass er zwar keine Moneten, aber viel Moral hat. Für Geschäftsführer Marco Stichnoth zahlt sich aus, dass er bei der Auswahl der Spieler seit Jahren nicht nur auf sportliche, sondern auch auf charakterliche Eignung geachtet hat......

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  2. Die folgenden 3 User haben sich bei Flo für diesen Beitrag bedankt:

    Lafleur 11 (04-12-10), Manu (04-12-10)

  3. #2
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    ...da werden doch Erinnerungen an die Mannheimer Hockey-Historie unter Helmut Müller wach, oder?

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