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Thema: Presse vom 18.10.2011

  1. #1
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    Presse vom 18.10.2011

    Eishockey: Adler-Trainer sieht in Nachlässigkeiten keinen Trend

    Trotz der Gegentor-Flut schläft Harold Kreis gut

    Von unserem Redaktionsmitglied Christian Rotter

    Mannheim. 12:13 Tore in zwei Spielen - für die Mannheimer Adler ist in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) Langeweile derzeit ein Fremdwort. Während die Blau-Weiß-Roten beim 8:6 gegen die DEG Metro Stars mit einem beherzten Schlussspurt einen 4:6-Rückstand noch in einen gefeierten Sieg drehen konnten, blieb ihnen beim 4:7 in Iserlohn das gleiche Kunststück verwehrt. Nachdem die Mannschaft bereits mit 0:4 hinten lag, versuchte sie zwar verbissen, sich ins Spiel zurückzukämpfen, die Roosters hatten aber immer wieder eine Antwort parat.

    "Iserlohn hat wirklich sehr stark gespielt. Es hat der hoch motivierten Mannschaft natürlich in die Karten gespielt, dass sie schon beim zweiten Wechsel mit 1:0 in Führung gegangen ist", sagte Adler-Trainer Harold Kreis und ergänzte: "Ohne jetzt die Leistung der Roosters schmälern zu wollen, muss man zugestehen, dass wir zu offen gespielt haben." Genau wie gegen Düsseldorf - mit dem einzigen Unterschied, dass dies nicht bestraft wurde.

    Ist ein Negativtrend zu sehen? Haben die Mannheimer ein Abwehrproblem? Kreis will die Angelegenheit zwar nicht herunterspielen, jedoch auch nicht zu hoch hängen: "Natürlich hat es mir nicht gefallen, dass wir zweimal in Folge hinten zu viel zugelassen haben. Und es ist auch richtig, dass wir in der Defensive kompakter stehen wollen und müssen." Schlaflose Nächte hat der 52-Jährige trotzdem nicht.

    Am Freitag (19.30 Uhr) kommt mit den Nürnberg Ice Tigers das angeschlagene Schlusslicht in die Festung SAP Arena, in der die Mannheimer in dieser Saison bislang noch keinen Punkt abgeben mussten. Unterschätzen dürfen die Blau-Weiß-Roten die Franken nicht. Personell kann Kreis wohl wieder aus dem Vollen schöpfen. Matthias Plachta dürfte seine starke Nackenprellung bis dahin auskuriert haben. Kreis: "Wir gehen davon aus, dass er spielt."

    Mannheimer Morgen
    18. Oktober 2011

    http://www.morgenweb.de/nachrichten/...002345163.html
    Arbeit ist das Größte auf der Welt, deshalb sollten wir uns immer etwas für morgen aufheben


  2. #2
    bricht ice Avatar von icebrecher
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    Adler Mannheim

    Niki Goc: „Das Spiel gegen die DEG war etwas Besonderes“

    18. Oktober 2011

    Verteidiger Niki Goc ist sehr gut in seine zweite Saison bei den Adlern gestartet. Der 25-Jährige zeichnet sich durch sein einfaches und körperbetontes Spiel aus. Zudem verliert der Defensivspezialist kaum einen Zweikampf und gibt der Adler-Abwehr viel Sicherheit. Doch am vergangenen Wochenende standen er und seine Kollegen besonders im Fokus. In zwei Spielen kassierten die Adler nämlich gleich dreizehn Tore, konnten aber auch selbst zwölf Treffer erzielen. Besonders in Erinnerung blieb allen dabei wohl das Heimspiel gegen die DEG Metro Stars, bei dem die Adler einen 4:6-Rückstand kurz vor Ende noch in einen 8:6-Sieg verwandelten.


    Wir haben uns heute nach dem Training mit ihm getroffen und uns mit ihm über das Wochenende der vielen Tore, das Geheimnis der Gemeinschaft und seine eigenen Leistungen unterhalten.

    Niki, das waren an diesem Wochenende zwei richtig torreiche Spiele. Ein Torverhältnis von 12:13 nach zwei Spielen hat man auch nicht allzuoft. Das wird Euch Abwehrspielern sicherlich nicht so gut gefallen haben.

    Nein, auf keinen Fall. Das darf uns nicht passieren, gerade weil wir oben mitspielen wollen. Wir sind ein Topteam und da darf man normalerweise nicht mehr als zwei oder drei Tore bekommen. Wir müssen wieder so spielen, wie in den ersten acht Spielen und hinten kompakt stehen. Es ist zwar toll wenn man es schafft, auch mal acht Tore vorne zu schießen, aber das werden wir nicht immer schaffen.

    Wie erklärst Du Dir diese Gegentorflut?

    Schwer zu sagen, aber ich gehe davon aus, dass das ein Ausrutscher war. Vielleicht haben wir einfach zu kompliziert gespielt und waren zu unkonzentriert. Man muss in dieser Liga eben immer und sofort hellwach sein, das waren wir bisher ja auch fast immer. Da müssen wir wieder hin.

    Lass uns beide Spiele noch einmal analysieren: Das 8:6 gegen die DEG werden viele Zuschauer sicherlich noch lange in Erinnerung halten. Du auch?

    Ja, das war schon ein besonderes Spiel. Immer wenn wir dran waren, haben wir hinten wieder ein Tor kassiert – das war schon brutal. Und wenn das dann drei Mal passiert, dann ist das fast schon der K.O. für ein Team. Aber dass wir dann noch vier Tore kurz vor Ende schießen, das war unglaublich.

    In Iserlohn gab’s am Sonntag dann ein 4:7. Warum lief das Spiel so deutlich gegen Euch?

    Wir haben einfach nicht gut gespielt und waren nach dem Spiel auch richtig angefressen. Aber das ist jetzt abgehakt. Heute war wieder ein ganz normales Training und das hat uns gut getan. Wir haben hart trainiert, viel geschwitzt und den Kopf etwas frei bekommen. Jetzt heißt es für uns, auf den kommenden Freitag zu schauen.

    Es ist auch nicht zu erwarten, dass Euch die Iserlohn Niederlage aus der Bahn werfen wird, oder?

    Nein, das glaube ich nicht. Es ist im Grunde ja auch ganz einfach: Wir müssen wieder unser gewohntes Spiel spielen, von Anfang an Vollgas geben und wach sein. Wenn wir das hinbekommen hat es jeder Gegner sehr schwer gegen uns. Das heißt nun die letzten Spiele zu vergessen und so weiter zu machen wie davor.

    Von Eurer Moral war in den letzten Wochen viel die Rede. Oft hat die Mannschaft Rückständen hinterherlaufen müssen, bevor dann die Spiele gedreht werden konnten. Braucht ihr diesen Kick des Rückstandes?

    Ich hoffe nicht! Ein Rückstand ist eigentlich immer das, was man am meisten verhindern will. Aber wir haben schon die positive Eigenschaft im Team, dass wir nie aufgeben und jedes Spiel noch drehen wollen. Wir versuchen immer hart weiter zu arbeiten und das spricht sicherlich für den Charakter des Teams.

    Insgesamt kann man mit dem Saisonstart auch wirklich sehr zufrieden sein. Hättest Du das vor der Saison erwartet?

    Ich wusste schon nach den ersten beiden Wochen, dass wir eine starke Mannschaft haben und super harmonieren. Das hat sich dann auch in den Vorbereitungsspielen bestätigt. Dass es natürlich so gut laufen würde, habe ich mir zwar gewünscht, war aber nicht vorhersehbar. Es gibt einige Mannschaften in der Liga, die auch eine starke Truppe haben, aber im unteren Tabellendrittel stehen. Ich bin jedenfalls sehr positiv eingestellt, dass wir die letzten Niederlagen wegstecken und wir weiter gut und erfolgreich spielen.

    Zwei positive Eigenschaften der Adler kann man zweifellos hervorheben: Die Stürmer schießen die meisten Tore der Liga und ihr habt zwei hervorragende Torhüter, die immer einsatzbereit sind.

    Beides stimmt genau! Wenn man das mit der letzten Spielzeit vergleicht, dann können wir dieses Jahr immer wieder Tore nachlegen und so Spiele gewinnen, die wir in der letzten Spielzeit wahrscheinlich verloren hätten. Und unsere Goalies sind auch wirklich richtig stark. Wir haben mit Freddy und Felix immer zwei sehr gute Absicherungen hinter der Abwehr, auf die wir uns 100-prozentig verlassen können. Aber wir müssen natürlich auch schauen, dass wir ihnen helfen und sie nicht mit den gegnerischen Stürmern alleine lassen.

    Du selbst bist auch sehr gut in die Saison gestartet. Ein Tor, sechs Assists, insgesamt sieben Punkte – das kann sich als Verteidiger sehen lassen.

    Ich bin auch ganz zufrieden mit meiner Leistung. Wer die Punkte macht, ist mir eigentlich egal. Aber ich bin froh, dass es momentan bei mir so gut läuft, keine Frage. Ich versuche immer mein einfaches und körperbetontes Spiel durchzusetzen und das hat bisher in dieser Saison gut geklappt.

    Auffällig ist in dieser Saison auch, wie schnell Neuzugänge in diese Mannschaft integriert werden. Shawn Belle ist ein gutes Beispiel. Ich glaube, der war nach wenigen Tagen ein vollwertiger Teil der Mannschaft. Ist die Gemeinschaft in dieser Saison das Geheimnis?

    Vielleicht schon. Ich kann mich erinnern, dass wir uns im Sommer schon nach einer Woche alle sehr gut verstanden haben und das hat man dann auch sofort auf dem Eis gemerkt. Und die Neuzugänge passen menschlich einfach ins Team. Shawn zum Beispiel ist ein super Typ, der auch auf dem Eis stark agiert. Das passt dann einfach.

    Apropos Gemeinschaft: Trägt Marc El-Sayed eigentlich regelmäßig seinen Anzug?

    Ja selbstverständlich, das wird natürlich auch kontrolliert! Marc musste sich ja nach einem verlorenen Shoot-Out vier Wochen einen Bart wachsen lassen. Nachdem er nun wieder verloren hat, haben wir ihm eine neue Aufgabe gegeben: überall Anzug tragen. Und das steht ihm gut.

    Lass uns auf die nächsten beiden Spiele blicken: Am Freitag kommt der Tabellenletzte Nürnberg in die Arena. Was sagt der Tabellenstand über die Ice Tigers aus?

    Man darf in dieser Liga nicht auf den Tabellenstand schauen. Dazu ist die DEL einfach zu stark. Die Nürnberger werden alles geben und gegen uns top motiviert sein. Wir selbst müssen den Tabellenstand des Gegners aus unserem Kopf bekommen und uns auf unser Spiel konzentrieren. Wenn man nicht 100 Prozent bereit ist, kann man schnell ein oder zwei Tore kassieren. Das sollte nicht passieren.

    Und am Sonntag gibt es das erste Aufeinandertreffen mit Köln und dem ehemaligen Bundestrainer Uwe Krupp. Ist das ein besonderes Duell für die Nationalspieler?

    Besonders ist das Match eher in der Hinsicht, dass wir gegen Köln noch nicht gespielt haben. Die haben eine neue Mannschaft und wir wissen noch nicht genau, wie sie spielen. Aber das werden wir in dieser Woche auch an Hand von Videostudium noch herausfinden. Dann werden wir sicherlich gut vorbereitet in dieses Match gehen.

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