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Thema: Deutschlandcup 2011

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von Frank #80
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    Deutschlandcup 2011

    München: Sieben Adler für Nationalmannschaft nominiert


    München. Der neue Eishockey-Bundestrainer Jakob Kölliker setzt bei seinem Einstand vor allem auf bewährte Kräfte. Einzige Neulinge im erweiterten Kader für den Deutschland Cup sind der ehemalige Mannheimer Torhüter Danny aus den Birken (Köln), Verteidiger Benedikt Schopper (Wolfsburg) und der deutsch-amerikanische Torjäger Evan Kaufmann (Düsseldorf). Im Aufgebot stehen auch sieben Spieler der Mannheimer Adler: Die Verteidiger Nikolai Goc, Florian Kettemer und Denis Reul sowie die Stürmer Marcus Kink, Frank Mauer, Yannic Seidenberg und Christoph Ullmann. Adler-Coach Harold Kreis ist erneut als Assistenztrainer dabei. Bei der 22. Auflage vom 11. bis 13. November in München trifft Deutschland auf Köllikers Heimatland Schweiz, die Slowakei und eine US-Auswahl. (dpa/sko)


    Quelle: Morgenweb.de
    Besessenheit ist der Motor - Verbissenheit ist die Bremse.
    Zitat Rudolf Nurejew

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Luk93
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    Finaler Kader für den Deutschland Cup 2011:

    TEAM Germany ( 5 Mannheimer: Goc,Reul,Ullmann,Kink,Mauer)

    TEAM USA (1 Mannheimer: Steve Wagner)

    Gruß Luk

  3. Folgende User bedanken sich bei Luk93 für diesen Beitrag:

    Steve Kelly #11 (26-10-11)

  4. #3
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    Hier findet ihr den Spielplan und die Mannschaftsaufstellungen
    http://www.eishockeypedia.de/ehm/Deutschland_Cup_2011

  5. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Steve Kelly #11
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    sport1.de

    Ohne Kaufmann - mit Hager

    Nächster personeller Rückschlag für den neuen Bundestrainer Jakob Kölliker: Nach Alexander Barta sagte nun auch Evan Kaufmann seine Teilnahme am Deutschland-Cup in München (11. bis 13. November) wegen einer Entzündung im linken Knie ab.

    Für den verletzten Düsseldorfer, der sein Debüt in der Nationalmannschaft hätte geben sollen, nominierte Kölliker den Krefelder Patrick Hager nach.

    Neben der DEB-Auswahl, die den Deutschland-Cup in den vergangenen beiden Jahren gewonnen hatte, nehmen noch die Schweiz, die Slowakei und die USA am Turnier teil. Im Auftaktspiel geht es am 11. November ab 20.00 Uhr gegen die Eidgenossen.

    Das Duell mit seinem Heimatland ist für Kölliker die Premiere als Nachfolger von Uwe Krupp.
    **** Deutscher Meister 2019 ---- Alavaara - Ziffzer /// Hlushko - Stewart /// Gross - Pellegrims - Hasanen /// Haas - Weichert - Arendt - Müller - Högberg /// Endras - Pickard - Bernard - Pantkowski /// Katic - Reul - Seider - Larkin - Lehtivuori - Mikkelson - Akdag - Lampl - Möser /// Desjardins - Smith - Adam - Eisenschmid - Plachta - Kolarik - Huhtala - Festerling - Wolf - Goc - Hungerecker - Krämmer - Kink - Raedeke - Soramies - Brune ****

    „Glaube nie oben angekommen zu sein, denn so fängt der Weg nach unten an.“

  6. #5
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    Auch hier sollte nochmal erwähnt werden das alle DEB Spiele Live auf Sport 1 übertragen werden!

    Freitag, 11.11.2011, 19:45 Uhr: Deutschland - Schweiz
    Samstag, 12.11.2011, 14:15 Uhr: Deutschland - Slowakei
    Sonntag, 13.11.2011, 17:00 Uhr: Deutschland - USA

    Hoffen wir mal auf gute Quoten für Sport 1!

  7. Die folgenden 4 User haben sich bei foster's für diesen Beitrag bedankt:

    Brent Meeke (07-11-11), ich_bins (10-11-11), MrSpock (07-11-11), Olli (07-11-11)

  8. #6
    Moderator Avatar von Flo
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    Ullmann verletzt

    DEB: Danner für verletzten Ullmann nominiert

    Eishockey-Nationaltrainer Jakob Kölliker hat Stürmer Simon Danner für den verletzten Christoph Ullmann für den Deutschland Cup am Wochenende in München nachnominiert. Der Mannheimer Ullmann verletzte sich im Training. Das teilte der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) mit. (...)

    http://www.sportal.de
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  9. #7
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    Die Rheinpfalz schreibt :

    Köllikers Einstand nach Maß
    Eishockey: Neuer Bundestrainer sieht 4:2 seiner Mannschaft gegen die Schweiz bei Deutschland Cup
    MÜNCHEN (sid) Bei seinem Debüt als Bundestrainer hat Jakob Kölliker einen Eishockey-Krimi mit Happy End erlebt. Gegen sein Heimatland musste der Schweizer bis zur letzten Minute zittern, ehe das 4:2 (0:1, 2:0, 2:1) der deutschen Nationalmannschaft beim Deutschland Cup feststand.

    Der 58-Jährige knüpfte damit zum Auftakt des Deutschland Cups in München an die Erfolge seines Vorgängers Uwe Krupp an: Nach dem dritten Sieg in Folge gegen die Eidgenossen hat die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) gute Chancen, den Titel-Hattrick bei ihrem Heimturnier perfekt zu machen.

    Der Berliner Andre Rankel (31.), der Kölner Philip Gogulla (38.) und der Mannheimer Nikolai Goc (41.) bescherten Kölliker mit ihren Toren vor 4500 Zuschauern in der Olympiahalle einen Einstand nach Maß, nachdem Kevin Romy die Schweizer in Unterzahl in Führung gebracht hatte (6.). Julien Sprunger machte es noch einmal spannend (46.). Das vermeintliche 3:3 68 Sekunden vor Schluss wurde wegen Torraumabseits nicht anerkannt - 21 Sekunden vor dem Ende erzielte Gogulla den Endstand mit einem technischen Tor. Er war bei einem Alleingang auf das leere Tor gefoult worden.

    In den weiteren Spielen heute (14.30 Uhr/Sport1) gegen die Slowakei und mogren (17.15 Uhr/Sport1) gegen die USA kämpft die DEB-Auswahl um ihren insgesamt fünften Turniersieg beim Deutschland Cup. Kölliker, bei seiner Vorstellung von den Zuschauern mit freundlichem Applaus empfangen, ließ sich vor dem Debüt mit „spezieller Note” bei den Nationalhymnen nichts anmerken. „Die deutsche summe ich für mich mit”, hatte der Schweizer vorher gesagt. Das Spiel begann aber denkbar schlecht für sein Team. Als die Schweizer wegen eines Wechselfehlers in Unterzahl spielten, leistete sich das deutsche Team einen katastrophalen Fehler an der blauen Linie, Romy steuerte allein auf Torhüter Dimitri Pätzold zu und ließ ihm keine Chance.

    Danach war die DEB-Auswahl minutenlang von der Rolle, kassierte dumme Strafzeiten und durfte sich bei Pätzold bedanken, dass sie nicht früh noch höher in Rückstand geriet. Es dauerte bis zur 14. Minute, ehe Kölliker die erste gute Chance seiner neuen Mannschaft sah: Doch Patrick Reimer verfehlte das Ziel. Im zweiten Abschnitt kämpfte sich das DEB-Team zurück ins Spiel, ging aggressiver und geradliniger zu Werke, spielte so, wie es in den vergangenen beiden Jahren für Furore gesorgt hatte.

    Mit deutlich mehr Zug zum Tor häuften sich die Chancen, Daniel Pietta (23.) und Rankel (25.) ließen hochkarätige Möglichkeiten aber noch aus. Ein Solo von Rankel brachte den verdienten Ausgleich. Dabei machte der Schweizer Torwart Leonardo Genoni nicht die beste Figur. Auch als Gogulla die deutsche Führung erzielte, sah der Goalie schlecht aus: Der Puck rutschte ihm durch die Beine. Goc durfte sich ebenfalls über die Mithilfe Genonis freuen.

    so spielten sie

    Tore: 0:1 Kevin Romy (5:23), 1:1 Andre Rankel (30:27), 2:1 Philip Gogulla (38:51), 3:1 Nikolai Goc (40:12),3:2 Julien Sprunger (45:46), 4:2 Philip Gogula (technisches Tor) (59:39) - Strafminuten: Deutschland 14 plus 10 Disziplinar (Goc) - Schweiz 14 - Zuschauer: 4500 - Schiedsrichter: Aumüller (Ottobrunn), Massy (Schweiz).
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  10. #8
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    Wer im übrigen auch interesse an den anderen Spielen beim Deutschland Cup hat, kann diese über den Sport 1 Livestream für 1,99 Euro pro Begegnung schauen.

    12.11.11, 18:15 Uhr: Schweiz - USA
    13.11.11, 13:25 Uhr: Slowakei - Schweiz

  11. #9
    bricht ice Avatar von icebrecher
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    Mannheimer Morgen

    Adler-Verteidiger sichert gelungenen Einstand des neuen Bundestrainers / 4:2 gegen die Schweiz beim Deutschland Cup

    Goc nagelt Premierensieg fest


    Von unserem Redaktionsmitglied Christian Rotter

    München. Das Drehbuch war vorgegeben, der Schwenk des Kameramanns zu Jakob Kölliker beim Abspielen der Nationalhymnen folglich nur eine Frage der Zeit. Der neue Bundestrainer stand im Fokus, das mediale Interesse konzentrierte sich auf den 58-jährigen Schweizer, der sein Debüt als Chefcoach des DEB-Teams ausgerechnet gegen sein Heimatland feierte - und bei den Hymnen keine erkennbare Gefühlsregung zeigte. Kölliker sang nicht mit, obwohl er vor der Partie lachend versichert hatte, er wolle im Internet noch einmal den Text des Deutschlandliedes nachschauen.

    Aber auch so durfte Kölliker seinen Einstand als gelungen betrachten. Zum Auftakt des Deutschland Cups in München gewannen seine Schützlinge gegen die Schweiz mit (0:1, 2:0, 2:1). Mit einem weiteren Erfolg heute (14.30 Uhr/live bei Sport1) gegen die Slowakei könnte Deutschland den vielleicht schon vorentscheidenden Schritt zur Titelverteidigung gehen. Die Osteuropäer hatten zuvor die USA 2:0 geschlagen.

    Umstellungen nötig

    Nach den Absagen einiger verletzter Leistungsträger im Vorfeld sah sich der neue Bundestrainer zu einigen nicht eingeplanten Umstellungen gezwungen. Da Mannheims Angreifer Christoph Ullmann beispielsweise aus München abgereist war, agierte der Krefelder Patrick Hager auf der ungewohnten Mittelstürmerposition. Auch Adler-Kapitän Marcus Kink spielte Center, im Klub wird er als Außen eingesetzt.

    Den besseren Start erwischte der Titelverteidiger. Thomas Greilinger fackelte nach 44 Sekunden nicht lange, Leonardo Genoni packte zu. Das war's mit der deutschen Herrlichkeit aber für einige Zeit, auch weil das Kölliker-Team (zu) viele Strafzeiten schluckte. Das 0:1, das auf die Kappe des Berliners Frank Hördler ging, kassiere es aber ausgerechnet, als es in Überzahl agierte. Nach einem zugegebenermaßen schlechten Pass hätte der Verteidiger aus der Hauptstadt lieber ein taktisches Foul begehen sollen, stattdessen ließ er Kevin Romy passieren, der den Alleingang eiskalt verwertete. Der Schweizer tunnelte Dimitri Pätzold im deutschen Tor mit der Rückhand zum 0:1 (6.). Es hätte sogar noch schlimmer kommen können, doch eine 28-sekündige doppelte Unterzahl überstanden die Schwarz-Rot-Goldenen mit Glück und Geschick (9.).

    Es dauerte, bis Deutschland Zugriff aufs Spiel fand. André Rankel im Powerplay (25.) und Frank Mauer (28.) sorgten für ein wenig Gefahr, das 1:1 (31.) fiel aber aus heiterem Himmel. Rankels verdeckter Schuss wurde noch leicht abgefälscht, Genoni rutschte das "Ei" über die Stockhand. Der Ausgleich wirkte wie ein Weckruf. Jetzt warf das DEB-Team die Tugenden in die Waagschale, die es bei den Turniersiegen 2009 und 2010 ausgezeichnet hatte: Es kämpfte um jeden Zentimeter Eis und erarbeitete sich Chancen.

    Patrick Reimer mit einer Direktabnahme (32.), Niki Goc, Greilinger (beide 34.) und Kai Hospelt (37.) nahmen das Schweizer Gehäuse unter Beschuss. Als dieses schon wie vernagelt schien, mogelte Deutschland die Scheibe doch noch zum 2:1 über die Linie - und wie! Reimers Schussversuch, bei dem der Schläger brach, wurde zum zentimetergenauen Pass auf Philip Gogulla. Der Kölner Hai nutzte die kurzzeitige Verwirrung und fand die Lücke (39.).

    Deutschland schwebte auf Wolke sieben, als im Schlussabschnitt gerade mal zwölf Sekunden gespielt waren, nagelte Adler-Verteidiger Niki Goc den Puck zum 3:1 ins Netz. Julien Sprunger stellte zwar den Anschluss her (46.). Doch auch so reichte es, weil das vermeintliche 3:3 wegen Torraumabseits' nicht anerkannt wurde und Gogulla ein "technisches Tor" zugesprochen wurde: Der Kölner wurde bei einem Alleingang umgesäbelt, als der Schweizer Torhüter bereits seinen Kasten verlassen hatte. Und Kölliker? Der war immer noch die Ruhe selbst.

  12. #10
    bricht ice Avatar von icebrecher
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    Mannheimer Morgen

    Dämpfer für Kölliker-Team: 3:6 gegen Slowakei

    Von Carsten Lappe, dpa

    Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat in der noch jungen Ära von Bundestrainer Jakob Kölliker einen ersten Dämpfer erhalten.

    Nach dem bitteren 3:6 (1:2, 0:1, 2:3) gegen die Slowakei beim Deutschland Cup hat das Team bereits vor dem abschließenden Spiel am Sonntag gegen die USA (17.15 Uhr) keine Chance mehr auf den dritten Turniersieg in Serie. «Der Titel war immer nur zweitrangig. Morgen geht es gegen die USA um den zweiten Rang, den wollen wir holen», sagte Kölliker nach der Pleite.

    Nur gut 16 Stunden nach dem überzeugenden Bundestrainer-Debüt des Schweizers beim 4:2 gegen Köllikers Heimatland trafen diesmal Kapitän Michael Wolf (20.), Nikolai Goc (44.) und Christopher Fischer (53.) für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB). Bei den Slowaken schossen vor 5000 Zuschauern in der Münchner Olympiahalle Tomas Starosta (9. Minute), Radoslav Tybor (14.), Marcel Hossa (39./59.), Milan Bartovic (45.) und Michel Miklik (46.) die Tore.

    Nach dem 2:0 im Auftaktspiel gegen die USA hat der Weltmeister von 2002 beste Chancen auf den dritten Gewinn des Deutschland Cups nach 1996 und 2006. «Das war eine grandiose Leistung. Die Slowakei hat eine Weltklassemannschaft. Wir mussten ein Gewitter über uns ergehen lassen», lobte Kölliker den Gegner.

    «Ich bin froh und stolz», hatte er noch Freitagnacht nach dem Sieg in seinem Premierenspiel als Bundestrainer gegen sein Heimatland gesagt. Nach der bitteren Pleite am Samstag war «Köbi» indes sauer. «Es haben nicht alle ihr Maximum abgerufen. Mit der Defensivarbeit bin ich nicht zufrieden. Unsere Fehlerquote war zu hoch», monierte der 58-Jährige.

    Gegen die Slowakei demonstrierte das deutsche Team, dass es das aggressivere Abwehrverhalten im Vergleich zur Vorgabe von Köllikers Vorgänger Uwe Krupp noch nicht verinnerlicht hat. Immer wieder lief das DEB-Team in ungewohnt viele Kontersituationen. Wie schon am Freitag kassierte das DEB-Team im ersten Drittel ein schnelles Gegentor. Torhüter Jochen Reimer (EHC München) hatte gegen den abgefälschten Schuss von Russland-Legionär Starosta keine Chance. Anders als am Freitag war aber auch Deutschland direkt gefährlich und hatte bei besten Chancen von Wolf (8.) und Patrick Hager (10.) Pech.

    Die Slowaken präsentierten sich wesentlich effektiver und schlossen mitten in einer ersten Drangperiode der Deutschen einen Konter mustergültig zum 2:0 ab. Erst Kapitän Wolf gelang in doppelter Überzahl kurz vor Ende des ersten Drittels der Anschluss.

    Im Mitteldrittel wurde es bitter. Selbst einen Penalty konnte Wolf neben zahlreichen weiteren Chancen nicht im Tor unterbringen (25.). Wieder schlugen die Slowaken eiskalt zu. Kurz vor der zweiten Pausensirene sorgte Ex-NHL-Profi Hossa für die Vorentscheidung. Im Abschlussdrittel ging es noch einmal turbulent her: Dem Anschluss des Mannheimers Goc folgte schnell die Ernüchterung in Form von zwei Treffern, bei denen Reimer im Tor nicht besonders gut aussah.

    Kölliker hatte am Samstag Abwehrspieler Benedikt Schopper zum Nationalmannschaftsdebüt verholfen. Dies dauerte allerdings noch nicht einmal vier Minuten. Dann wurde der Wolfsburger vom Puck getroffen und musste mit einer Augenverletzung ins Krankenhaus.

  13. #11
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    Die Rheinpfalz schreibt:

    Höchstens Zweiter
    EISHOCKEY: Deutschland verliert 3:6 gegen die Slowakei. Der Turniersieg bleibt damit Wunschtraum. Ein Rückschritt im zweiten Spiel unter neuem Trainer.
    MÜNCHEN. Der neue Eishockey-Bundestrainer Jakob Kölliker hat den ersten Rückschlag hinnehmen müssen. Nur 16 Stunden nach dem 4:2 beim Einstand gegen seine Landsleute aus der Schweiz erlebte der Nachfolger von Uwe Krupp gestern ein 3:6 (1:2, 0:1, 2:3) gegen die Slowakei. Damit ist beim Deutschland Cup in München der Titel-Hattrick außer Reichweite. Nach den Turniersiegen in den beiden Vorjahren ist für die deutsche Nationalmannschaft im besten Fall noch Platz zwei möglich.

    „Die Fehlerquote war viel zu hoch. Wir haben zu naiv agiert”, sagte Kölliker, „wir haben zwar viel Aufwand betrieben, was die Anzahl der Schüsse anging. Aber wir haben kein Mittel gefunden, die Slowaken richtig aus der Defensive zu locken.” Vor 7200 Zuschauern in der Olympiahalle trafen lediglich Kapitän Michael Wolf (20.) sowie die Verteidiger Nikolai Goc (44.) und Christopher Fischer (53.) für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), die zum Abschluss am heutigen Sonntag (17.15 Uhr/Sport1) gegen die USA spielt. Wolf scheiterte zudem mit einem Penalty (25.). Die Slowaken, die zuletzt neun von 13 Länderspielen gegen das deutsche Team verloren hatten, bekamen immer wieder gefährliche Konter „erlaubt”. (sid)
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  14. #12
    Moderator Avatar von Flo
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    Viel Skepsis für den höflichen "Köbi"

    Aus München berichtet Marc L. Merten

    Wie mag sich Deutschlands neuer Eishockey-Bundestrainer, Jakob "Köbi" Kölliker, wohl gefühlt haben, als ausgerechnet bei seinem ersten Spiel für den Deutschen Eishockey-Bund (DEB) hinter der Bande nicht die deutsche, sondern seine eigene, die Schweizer Nationalhymne als erste ertönte? "Ich habe beide Hymnen nicht zum ersten Mal gehört", gab der 58-Jährige nur preis, als er in den Katakomben der Münchner Olympiahalle den Journalisten Rede und Antwort stand.

    (...)

    Wichtiger war die Diskussion um die taktischen Veränderungen, mit denen Kölliker aufwartete. Von der Zonen-Verteidigung unter Krupp hat sich das DEB-Team verabschiedet. Hinten wird nun Mann gegen Mann verteidigt. Gleichzeitig setzt der Schweizer Coach auf ein noch aggressiveres Forechecking als sein Vorgänger. "Wir wollen offensiver spielen", erklärte Verteidiger Christoph Schubert. "Wir wollen immer und überall Druck erzeugen, selbst in Unterzahl. Das ist der größte Unterschied." Kapitän Michael Wolf ergänzte, wenngleich zurückhaltend: "Wir haben in allen Mannschaftsteilen taktisch umgestellt. Das dauert natürlich jetzt noch, bis die neuen Maßnahmen greifen. Damit muss jeder erst mal klarkommen."

    "Bin in der Vergangenheit gut damit gefahren"

    Köllikers Maßnahmen überraschen. In den letzten zwei Jahren galt gerade die kompakte Defensive als große Stärke der Deutschen, wenngleich darunter die Gefährlichkeit vor dem gegnerischen Tor litt. Köllikers neues System offenbarte aber gerade gegen die starken Slowaken bereits enorme Lücken. Viel zu häufig wurden die Deutschen im Mitteldrittel überspielt und gerieten so in 1-zu-2-Situationen vor dem eigenen Tor. Mit "Naivität" und "individuellen Fehlern" erklärte Kölliker dies. Die Häufigkeit dieser Situationen gibt jedoch Anlass zur Besorgnis.

    Kölliker versuchte zu beruhigen. Man brauche nur Zeit sich einzuspielen. "Das Zonenspiel (wie unter Krupp, Anm. d. Red.) wirkt gerade gegen die Top-Mannschaften in meinen Augen anfällig. Ich bin in der Vergangenheit gut gefahren, gegen diese Teams hinten Mann gegen Mann zu spielen." Sein Assistenztrainer Harold Kreis, der als Cheftrainer der Adler Mannheim in der DEL selbst Zonenverteidigung spielen lässt, kommentierte das Für und Wider in dieser Frage nur mit "Geschmackssache". Kreis war bereits unter Krupp Assistenztrainer und ist – wie im Übrigen der gesamte Betreuerstab – auch unter Kölliker in der gleichen Position verblieben.

    Sympathien können auch gefährlich werden

    "Wir haben das gemeinsam diskutiert", beantwortete Kölliker die Frage nach dem Verhältnis zu Kreis. "Es geht nicht um richtig oder falsch, sondern um die Umsetzung." Und aus seiner Sicht sei das Zonen-Spiel schwerer umzusetzen. Es bedarf also noch vieler Gespräche, vor allem taktischer Natur, die der Neue mit seinem Team führen muss.

    (...)

    http://sport.t-online.de/eishockey-v...166/index?news
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