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Thema: Presse vom 20.03.2012

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    Presse vom 20.03.2012

    Die Rheinpfalz schreibt:

    Ein Außenseiter ist die Mannschaft der Stunde

    Köln geht mit Rückenwind in die Play-offs - Titelanwärter Wolfsburg - Adler erwarten Hamburg

    Von Oliver Wehner

    Mannheim. Mit der Partie Eisbären Berlin - Kölner Haie beginnt heute das Play-off-Viertelfinale der Deutschen Eishockey-Liga. Die weiteren drei Serien starten morgen - inklusive des Duells Adler Mannheim - Hamburg Freezers (19.35 Uhr, SAP-Arena). Die RHEINPFALZ-Prognose.

    Eisbären Berlin (Vorrunden-1.) - Kölner Haie (9.): Der Außenseiter des Viertelfinales ist die Mannschaft der Stunde! Von den letzten acht Spielen haben die Haie nur eines verloren - zwar in Berlin, aber erst nach Penaltyschießen. Köln mag zwar das technisch limitierteste Team der Endrunde sein, aber die jungen Deutschen und die zuletzt verbesserten Nordamerikaner sind schon seit Wochen im Play-off-Modus. Meister Berlin verdankt seine Spitzenposition vor allem der Inkonstanz der Verfolger. Die Stareinkäufe Olver (24 Tore/25 Assists) und Tallackson (22/18) erfüllten die hohen Erwartungen, dafür haben - abgesehen von Regehr - die Verteidiger nicht mehr die Feuerkraft der vergangenen Jahre.

    Tipp: Berlin kommt in fünf Spielen weiter, Kölns Akku ist bald leer.

    ERC Ingolstadt (2.) - DEG Metro Stars (7.): Wie Köln geht auch die DEG mit dem Rückenwind der Play-off-Qualifikation ins Viertelfinale - und das obwohl (oder weil?) die Mannschaft nach der Saison auseinander fallen und es eine neue, kostengünstige Düsseldorfer EG unter Coach Christian Brittig geben wird. Stürmer Evan Kaufmann, der wie der jetzige Trainer Jeff Tomlinson nach Nürnberg wechselt, erzielte in den jüngsten zwei Spielen drei Tore und bereitete drei weitere vor. Ingolstadt stellt drei der vier Liga-Topscorer der Hauptrunde (Greilinger, Hahn, Ross). Die Problemzone ist die Defensive, die große Zeit von Torwart Ian Gordon (36) geht dem Ende entgegen.

    Die DEG sorgt für die Viertelfinalüberraschung - in sieben Spielen.

    Grizzly Adams Wolfsburg (3.) - Straubing Tigers (6.): Für die tapferen Tigers um Trainer-Senkrechtstarter Dan Ratushny war der Sprung ins Viertelfinale dank der Mannheimer Eselei im letzten Drittel der Vorrunde (0:4) wie Ostern, Weihnachten und Geburtstag an einem Tag. Insofern: Saisonziel und -höhepunkt erreicht. Wolfsburg ist nicht nur für Mannheims Klubchef Daniel Hopp der Geheimfavorit auf den Titel: Liga-Topscorer Norm Milley (14 Tore/44 Assists) und Punktrunden-Torschützenkönig Kai Hospelt (25 Treffer) spielen eine ebenso starke Saison wie Torwart Daniar Dschunussow.

    Klare Sache für Wolfsburg, vielleicht sogar in nur vier Spielen.

    Adler Mannheim (4.) - Hamburg Freezers (5.): Bestes Powerplay der Liga (Mannheim) trifft auf schlechtestes Unterzahlspiel. Und zu allem Überfluss sind die Freezers auch in Überzahl schlecht. Das heißt aber im Umkehrschluss: Bei fünf gegen fünf steht ein Spitzenteam auf dem Eis. Das Duell der Torhüter sollte der nicht mehr so dominante Fred Brathwaite gegen John Curry trotzdem gewinnen. Kann Yannic Seidenberg (Leistenprobleme) im vierten Sturm spielen, ist die Kadertiefe der Adler beeindruckend.

    Die eher heimstarken Adler siegen zu Hause und einmal in Hamburg - das reicht, weiter in fünf Spielen.
    Besessenheit ist der Motor - Verbissenheit ist die Bremse.
    Zitat Rudolf Nurejew

  2. #2
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    Eishockey: Im Viertelfinal-Duell mit den Hamburg Freezers möchten die Mannheimer Adler ihre Stärken als Team in die Waagschale werfen
    Tausche Pokal gegen Meisterschaft

    Von unserem Redaktionsmitglied Christian Rotter
    MM_05-M_msp_1_426419474.jpg

    Beim 7:2-Heimsieg Ende Februar tat Yannic Seidenberg das, was er im Viertelfinale fortsetzen möchte. Er entnervte Hamburgs Torhüter John Curry.

    ©  Binder

    Mannheim. Es war die Bestätigung einer starken Leistung in der Vorrunde. Nicht mehr - und nicht weniger. Dass die Manager und Trainer der 14 DEL-Klubs in Abstimmung mit einem Expertengremium Chris Lee zum besten Verteidiger der Saison gewählt haben, freut den 31-jährigen Kanadier. "Die Auszeichnung bedeutet mir viel, sie ist das Ergebnis meiner harten Arbeit", sagt der Offensivverteidiger, der in der Vorrunde 13 Treffer markierte und 32 weitere mit vorbereitete.
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    Und doch würde Lee den Pokal, den er beim Ehrungsabend in Augsburg aus den Händen von DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke bekam, liebend gern gegen ein erfolgreiches Abschneiden in den Play-offs eintauschen. "Eishockey ist ein Mannschaftssport. Die Jungs hätten es sich verdient, am Ende der Saison ganz oben zu stehen", meint der Mann mit der Rückennummer 4, der nach einer durchwachsenen Spielzeit in Köln in seinem zweiten Europa-Jahr durchstartete und sich damit in die Notizblöcke finanzkräftiger Vereine aus der Schweiz und Russland spielte.

    Darüber, wo er ab dem Spätsommer aufläuft, macht sich Lee derzeit keine Gedanken. Fest steht nur, dass sein Vertrag in Mannheim ausläuft. Die Adler werden an ihre finanzielle Schmerzgrenze gehen, um den Topspieler zu halten, aber wenn Rubel oder Franken in Massen locken, sind die Chancen eher durchwachsen.
    "Es gibt kein Morgen"

    Lee konzentriert sich auf das Hier und Jetzt. Der 31-Jährige teilt die Einstellung vieler Nordamerikaner, die mit der Muttermilch aufsaugen, dass die Vorrunde zwar schön und gut ist, die richtige Saison aber mit den Play-offs beginnt. "Es geht darum, sich für die K.o.-Runde zu qualifizieren. Danach werden die Karten neu gemischt", sagt Lee. Sein Trainer Harold Kreis versucht das, was die Fans in früheren Spielzeiten zugegebenermaßen extremer erlebten, zu erklären: "Von nun an stehen wir in einer Ausscheidungsrunde. Dieser Name sagt schon alles. Es gibt kein Morgen, nur eine Mannschaft zieht in die nächste Runde ein."

    Im Viertelfinale gegen die Hamburg Freezers - die Serie beginnt am morgigen Mittwoch (19.35 Uhr) mit einem Heimspiel in der SAP Arena - möchten das die Adler sein. "Wir wissen, wie die Hamburger spielen. Sie gehen auf den Körper und ziehen vehement zum Tor", sagt Kreis, der ebendiese Tugenden auch von seinem Team fordert. "Es ist wichtig, dass sich jeder für die Mannschaft aufopfert. Jeder muss das Gefühl haben, dass er seinem Teamkollegen vertrauen kann. Es zählt nicht der Name, der auf dem Rücken steht, sondern der auf der Brust des Trikots", sagt der 53-Jährige, der damit verdeutlichen will, dass persönliche Erfolge in den Hintergrund treten.

    In dieser Hinsicht möchte Yannic Seidenberg ein Zeichen setzen. Der Stürmer, der sich beim letzten Vorrundenheimspiel gegen die Hannover Scorpions (6:0) an der Leiste verletzte, will morgen seine Rückkehr feiern. "Es müsste passen", sagt der 28-Jährige, der gestern ins Mannschaftstraining einstieg. An das letzte Aufeinandertreffen mit den Gefrierschränken aus dem hohen Norden hat der Kampfterrier gute Erinnerungen: Beim 7:2 am 28. Februar steuerte er zwei Tore zum Sieg bei.

    Ob Saul L. Miller auch diese positiven Gefühle ansprach, als er sich gestern über eine Internet-Übertragung in die Spielerkabine schaltete, bleibt im Bereich der Vermutungen. Der Sportpsychologe, mit dem die Adler seit dieser Saison zusammenarbeiten, hat hoffentlich die richtigen Worte gefunden. Kleinigkeiten wie diese verdeutlichen, dass in dieser Eishockey-Jahreszeit alles dem Teamerfolg untergeordnet wird. "In den Play-offs ist das Privatleben von Spielern und Trainern überschaubar", betont Kreis.

    Dass die Freezers in der Vorrunde die schlechteste Powerplay- und Unterzahl-Quote aufwiesen, interessiert die Mannheimer nicht. Sie wissen, dass auch im Kader der Hanseaten Nordamerikaner stehen, für die es erst jetzt richtig losgeht.
    © Mannheimer Morgen, Dienstag, 20.03.2012

    Quelle:http://www.morgenweb.de/sport/adler-...chaft-1.509087
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