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Thema: Presse vom 16.1.18

  1. #1
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    Presse vom 16.1.18

    Den Ernst der Lage erkannt

    Eishockey: Der jüngste Aufwärtstrend mündete am Sonntag in einen imposanten Sieg gegen die Eisbären Berlin. Doch die Adler Mannheim müssen heute gegen Schlusslicht Straubing nachlegen. Die Play-off-Plätze sind noch ein Stück entfernt.


    Von Oliver Wehner


    Mannheim. Christoph Ullmann ist gewiss kein Masochist. Aber es gehört halt zum Berufsbild des Eishockey-Profis, sich aktuell über die Lage der Liga und damit seines Arbeitgebers zu informieren. Und so schaute sich der Familienvater am späten Freitagabend, als Söhnchen Lennox und Töchterchen Lina schon schlummerten, selbstverständlich die Tabelle an, registrierte die sieben Punkte Abstand seiner Adler auf Rang zehn, aber auch die zwei Partien Rückstand. „Die Situation ist natürlich präsent, man kann es ja nicht wegwischen“, betont Ullmann. Anzunehmen, dass er nicht unbeschwert zu Bett ging, denn irgendwie hatten mal wieder fast alle Kontrahenten im Kampf um einen Play-off-Platz gegen die an diesem Tag pausierenden Adler gespielt.Am Sonntag sah die Welt dann wieder etwas freundlicher aus, nach diesem imposanten 6:2-Triumph über die Eisbären Berlin. Jetzt sind es für die Adler „nur“ noch fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenzehnten Düsseldorfer EG, weiterhin bei zwei ausgetragenen Begegnungen weniger. Zur Erinnerung: Rang zehn würde gerade noch die Zulassung zu den Pre-Play-offs gewährleisten. Aber auch für Ullmann selbst hat sich einiges zum Besseren gewendet, musste er doch noch vor einigen Wochen bisweilen als überzähliger Spieler zuschauen. Was er gar nicht großartig thematisieren möchte mit Verweis auf die angespannte Gesamtsituation: „Hier geht’s um die Adler Mannheim, ums nackte Überleben. Da ist nicht wichtig, wer draußen sitzt.“

    In der Sturmreihe um Center Marcel Goc hat er nun aber seinen Platz wieder gefunden, und der Torerfolg zum 3:0 am Sonntag hat natürlich gut getan. „Das erste, was ich Marcus gesagt habe, war: Vielen Dank!“, verriet „Ulle“. Der Adressat war Kapitän Kink, der behänd hinters und ums Berliner Tor gekurvt war und die Scheibe in den Slot brachte, wo Ullmann bereits lauerte und abstaubte, denn: „Ich kenne ja meine Laufwege, wenn Marcus diesen Move macht.“

    Es ist bereits die zwölfte (!) Saison, die Ullmann für die Adler spielt, es könnte durchaus seine letzte sein – der Vertrag läuft aus, und Klub wie Kader steht ein Umbruch bevor. Stark anzunehmen, dass der künftige Trainer Pavel Gross schon in die Planungen der neuen Mannschaft involviert ist, alles andere wäre ja auch fahrlässig. „Um mich geht’s hier nicht“, beteuert Ullmann, erneut mit Verweis auf die prekäre sportliche Situation.

    Die könnte sich heute Abend, nach der verlegten Heimpartie gegen den Tabellenletzten Straubing Tigers (19.30 Uhr), wieder etwas entspannen – ohne, dass dann Entwarnung ausgegeben werden könnte. „Nicht abheben oder übermütig werden“, empfahl Ullmann nach dem Sieg über Berlin, nach endlich wieder einem runden und emotionalen Eishockeyspiel in der vollen SAP-Arena. „Wir wissen“, ergänzte der 34-Jährige, „dass wir gegen einen richtig starken Gegner unsere Leistung gebracht haben. Jetzt gilt es, dieses Niveau auch gegen ein Team wie Straubing zu halten.“

    Es ist sicher kein Nachteil, dass Mannheims Trainer Bill Stewart den Gegner bestens kennt – im Herbst war er als Coach der Tigers entlassen worden, beerbte dann Anfang Dezember Sean Simpson bei den Adlern. Auch wenn anfangs die Resultate fehlten: Der Aufwärtstrend ist spürbar, ein Spielsystem erkennbar, kollektives Selbstvertrauen auch. Die Profis scheinen den Ernst der Lage erkannt zu haben, frühen Urlaub am 4. März, wenn die Punktrunde vorbei ist, braucht wohl niemand. „Keiner sitzt hier auf gepackten Koffern“, versichert Christoph Ullmann.

    www.rheinpfalz.de

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Meeke19
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    https://www.rnz.de/sport/adlermannhe...id,330849.html

    Herr Kundel....

    ...und wieder das Nachtreten gegen Wolf am Sonntag. Was soll das? Meint Stewart überhaupt diese Aktion oder vielleicht doch eher bspw. den lauwarmen und unnötigen Stockschlag unseres Captains? Hat er Wolf explizit erwähnt?

    David hat direkt und unvermittelt auf eine fragwürdige Aktion gegen seinen Kumpel und Mannschaftskamerad Plachta reagiert. So what? Passiert an jedem Spieltag der NHL / AHL wahrscheinlich im Dutzend.

    Klar, wir können auch weiter machen und dem unfair agierenden Gegner künftig die andere Backe hinhalten....a la Simpson, a la Kreis.

    War mir eigentlich sicher, dass Sie so einen großen Eishockey-Sachverstand haben, dass Sie diese Aktion vom Sonntag nicht in dieser Art und Weise kommentieren.....

  3. Die folgenden 9 User haben sich bei Meeke19 für diesen Beitrag bedankt:

    Bozon12 (16-01-18), danyo (16-01-18), Dunnabix (16-01-18), Langer_JK (17-01-18), navy29 (16-01-18), Otto (17-01-18), Patrick269 (16-01-18), Roy Roedger (16-01-18), Schorletrinker (16-01-18)

  4. #3
    Erfolgsfan Avatar von Roy Roedger
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    Mich verwirrt diese Aussage: "verursacht allerdings durch eine nicht geahndete Attacke der Schiedsrichter an Matthias Plachta." Sollten die nicht neutral sein?

  5. Die folgenden 3 User haben sich bei Roy Roedger für diesen Beitrag bedankt:

    Ilpo#2 (16-01-18), Meeke19 (16-01-18), Onkel_Mikke (19-01-18)

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