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Thema: Presse vom 21.3.18

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    Presse vom 21.3.18


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    Tür zum Halbfinale steht offen

    EISHOCKEY: Adler Mannheim nach 5:3-Erfolg gegen Ingolstadt fast am Etappenziel – 1:3-Rückstand aufgeholt


    VON OLIVER WEHNER


    Mannheim. Eishockey als Achterbahnfahrt: Trotz des rasanten Trips auf und ab mussten die Adler nicht zur berüchtigten Papiertüte greifen, waren nach leichtem Magengrimmen zu Beginn am Ende doch putzmunter. Einen 1:3-Rückstand verwandelten die Mannheimer gestern Abend in einem 5:3 (0:1, 3:2, 2:0)-Sieg gegen den ERC Ingolstadt.

    Somit steht’s in der Viertelfinalserie der Play-offs nun 3:1 – die Tür zum Halbfinale steht also sperrangelweit offen. Durchgehen können die Adler schon am Freitagabend in Ingolstadt, sollte dort der vierte Sieg gelingen. Adler-Trainer Bill Stewart warnte nach dem Spiel: „Wenn wir denken, dass diese Leistung am Freitag reicht, dann täuschen wir uns.“ Trotz der Aufholjagd… Allen gegenteiligen Beteuerungen zum Trotz: Die vermeidbare Niederlage am Sonntag in Ingolstadt hatte allerdings Wirkung gezeigt, das Team war zunächst verunsichert. Anders war das bis dato mit Abstand schwächste Spieldrittel der Adler dieser Serie zum Auftakt der vierten Partie nicht zu erklären. Was konfus begann, fand nur eine kurze Aufhellung, als Andrew Desjardins und Matthias Plachta in Unterzahl einen Penaltyschuss herausholten, mit dem der Olympia-Silbergewinner aber an Timo Pielmeier im Gästetor scheiterte (8.).

    Als dann Sinan Akdag eher unbedrängt über die Scheibe schlug, führte der Konter über Laurin Braun und Vollstrecker David Elsner zur Ingolstadter Führung (12.) – die durchaus verdient war, als die erste Pausensirene ertönte. Nur gut aus Mannheimer Sicht, dass eine Unterzahl kurz vor Drittelende dank Dennis Endras und Setoguchi-Ersatz Christoph Ullmann, den die Iserlohn Roosters für die kommende Saison verpflichten möchten, glimpflich vorüber ging.

    Der zweite Gegentreffer stand exemplarisch für das Zögern und Zaudern. Die Adler im Angriff, Garrett Festerling hätte selbst schießen können, passte aber quer, Scheibenverlust, Gegenzug, Abpraller von Endras und Abstauber Mike Collins (23.). Dass dann ausgerechnet Christoph Ullmann, bis Sonntag Edelreservist in den letzten Wochen seiner langen Zeit als Mannheimer, die Adler mit dem Anschlusstreffer wieder ins Spiel brachte (29.), ist eine dieser besonderen Play-off-Geschichten. Da hatte Pielmeier mal den Überblick verloren, auf der Gegenseite verhinderte Endras mit klasse Save das 1:3, das dann aber doch fiel: Die Adler hinten zu offen, erneut profitierte Collins davon (37.).

    Der Fangschuss? Denkste! David Wolf per Bauerntrick zum 2:3 (39.) und Garrett Festerling mit Schuss in den Winkel aus spitzem Winkel (40.) ließen die Arena wieder beben. Und prompt war das Selbstvertrauen zurück, wie Thomas Larkin nach Wiederbeginn bewies. In der Abwehr ohnehin einer der Besten, wagte der Italo-Amerikaner vorm gegnerischen Tor den Abschluss in bester Stürmermanier – die Scheibe schlug im Winkel zur erstmaligen Mannheimer Führung ein (43.), die Plachta nach Puckverlust der Gäste eiskalt auf 5:3 ausbaute – die Entscheidung (52.).


    So spielten sie

    Adler Mannheim: Endras - Larkin, Stuart; Carle, Akdag; Mullen, Colaiacovo; Reul - Plachta, Desjardins, Wolf; Sparre, Festerling, Hungerecker; Ullmann, Raedeke, Kink; Kolarik, Marcel Goc, Adam

    ERC Ingolstadt: Pielmeier - McNeill, Koistinen; Wagner, Friesen; Schopper, Pelech - Mauldin, Olver, Ramoser; Collins, Mouillierat, Laliberte; Greilinger, Taticek, Stapleton; Elsner, Braun, Swinnen

    Tore: 0:1 Elsner (Braun) 11:50, 0:2 Collins (Pelech) 22:37, 1:2 Ullmann (Akdag) 28:02, 1:3 Collins (Mouillierat) 36:16, 2:3 Wolf (Desjardins) 38:33, 3:3 Festerling (Akdag) 39:11, 4:3 Larkin (Raedeke) 42:18, 5:3 Plachta 51:06 - Strafminuten: 4 - 6 - Beste Spieler: Endras, Larkin, Stuart, Ullmann - Pelech, Collins - Zuschauer: 13.023 - Schiedsrichter: Rohatsch (Lindau)/Schukies (Herne).

    www.rheinpfalz.de

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