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Thema: Presse vom 4.4.18

  1. #1
    Administrator Avatar von Paige
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    Presse vom 4.4.18

    Adler vertreiben die "Negativregendunstwolke"

    Mannheimer stehen aber heute im Play-off-Heimspiel gegen München unter Druck


    von Oliver Wehner


    München. Alle zwei Tage ein ganz wichtiges Spiel: Außenstehende schütteln da den Kopf, Eishockey-Profis sind dankbar für diesen gnadenlosen Play-off-Rhythmus. Vor allem dann, wenn sie – wie die Adler Mannheim am späten Montagabend in München – einen Tiefschlag zu verdauen haben.

    Christoph Ullmann wollte den Frust über das in der Entstehung unglückliche Tor zur 1:2-Niederlage in der zweiten Verlängerung eigentlich gar nicht erst mit in den Mannschaftsbus nehmen. „Das ist halt jetzt die Kunst: Nicht allzu lange unter einer Negativregendunstwolke laufen“, sagte der nach dieser Saison scheidende und heftig (nicht nur von Iserlohn, Augsburg oder Frankfurt) umworbene Routinier mit einem schönen Wortspiel: „Am Mittwoch geht’s weiter, die SAP-Arena ist wieder ausverkauft – darauf freuen wir uns.“Auch die Umstände des finalen Nackenschlags in der 86. Minute des dritten Halbfinalspiels beim EHC Red Bull München versuchte Ullmann abzuhaken. Hauptschiedsrichter Daniel Piechaczek hatte die Scheibe – natürlich ungewollt und unglücklich – mit dem Schlittschuh quasi Mads Christensen aufgelegt. Das Geburtstagskind, gerade 31 geworden, hatte den Adlern schon in seiner Berliner Vergangenheit öfter wehgetan, am Montag stocherte er im Münchner Trikot in der Wunde. „So Sachen passieren“, sagte Ullmann zur kuriosen Szene, „München hat da gut vorgecheckt und Kapital draus geschlagen.“

    Devin Setoguchi, der die Adler mit seinem ansatzlosen Schuss im dritten Drittel zum 1:1 verdientermaßen in die Overtime gebracht hatte, erinnerte die Szene „an etwas, was erst vor Kurzem in der NHL passiert ist“. Da musste er lächeln, dann entfuhr ihm das deutsche Wort, das Kanadier hier mit als Erstes lernen: „Sch....!“

    Am Ende blieb die tröstliche Erkenntnis, dass die Adler erstmals in dieser Halbfinale-Serie dem Meister insgesamt mindestens ebenbürtig waren, bei Fünf gegen Fünf auf dem Eis häufig sogar dominierten. Deshalb meinte Christoph Ullmann: „Es ist eine Niederlage, die wir jetzt nicht schlechter reden sollten, als sie ist.“ Aber auch er wusste, dass vor allem die vielen Strafzeiten im ersten Drittel – fast neun Minuten Mannheimer Unterzahl – wenig konstruktiv wirkten: „Das war einfach zu viel. Es gibt Jungs, die spielen keine Unterzahl, die sitzen dann draußen und geraten völlig aus dem Rhythmus.“

    Die Ausgangslage ist klar: Bisher haben die Duellanten ihre Heimspiele gewonnen, heute (19.30 Uhr) in der ausverkauften SAP-Arena lastet der Druck auf den Adlern, die Serie erneut auszugleichen – diesmal zum 2:2. Ansonsten droht am Freitag in München der vierte Sieg des Titelverteidigers – was quasi den „Sommerbeginn“ in der Eishockey-Hochburg Mannheim markieren würde. Darauf hat Devin Setoguchi natürlich gar keine Lust. „Das ist jetzt die Zeit des Jahres, in der man unbedingt spielen will“, war der Flügelstürmer zunächst mal froh, seine kleinere Verletzung auskuriert zu haben. Mit seiner Technik und seiner Physis tat er dem Team um den überragenden Torwart Dennis Endras bei seinem Comeback durchaus gut. Also: Für eine „Negativregendunstwolke“ ist das Wetter auch viel zu schön ...

    www.rheinpfalz.de

  2. #2
    Administrator Avatar von Paige
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  3. #3
    Pfälzer... und Spaß dabei Avatar von Langer_JK
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    Nur fürs Protokoll:
    And die RNZ: Es war, der Schlittschuh eines Hauptschiedsrichters.
    Denn wenn ein Linesmen, während dem laufenden Spiel, hinter dem Tor rumfährt, dann läuft irgendwas richtig verkehrt ;-)


    ....."Drei Dinge waren am Ende des 86-Minuten-Krimis entscheidend, weshalb die Mannheimer ihre 40 Minuten lange optische Überlegenheit nicht in einen Sieg ummünzen konnten.

    Grund eins: Mads Christensen, der Adler-Schreck. An seinem 31. Geburtstag setzte der Däne mit deutschem Pass seine Serie spielentscheidender Treffer gegen die Kurpfälzer fort, die er von 2010 bis 2014 für die Eisbären Berlin und seither für München regelmäßig zelebriert. Grund zwei: Der Schlittschuh eines Linienrichters. An diesem blieb der Puck bei einem Zweikampf hinterm Tor von Dennis Endras hängen, bevor Frank Mauer die Situation erfasse und den Schützen zum "sudden death" der Adler bediente. Grund drei: Die Torflaute von Chad Kolarik. Der beste Hauptrundenschütze dieser und der vergangenen Spielzeit hat die Seuche am Schläger, läuft seit 2. März jetzt in neun Spielen seinem 24.Treffer nach. Ein Kolarik mit gewohnter Abschluss-Stärke hätte die "Roten Bullen" am Montag schon um 21 Uhr in die Kabine geschickt und den über 400 mitgereisten Anhängern einiges an Nervenkitzel erspart. Die Fans hatten, mit Kartonagen-Ponchos in blauer, weißer und roter Farbe über ihre Kleidung gestülpt, gestaffelt die Ränge Nordkurve der Münchner Eishalle eingenommen....."
    Gruß
    ... der Lange

  4. #4
    Großvesier Avatar von Bohannes
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    Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich am Montag in der Nordkurve mit einem Kartonagen Poncho stand. Für mich war das eher der Süden der Halle und der Poncho fühlte sich eher nach Plastiktüte an. Vielleicht habe ich aber auch nur was verwechselt....
    Jeder Tag ist gleich lang, aber unterschiedlich breit.-
    BOMBING FOR PEACE IS LIKE ****ING FOR VIRGINITY-
    Wenn Du Dich manchmal klein, nutzlos, beleidigt und depressiv fühlst, denke immer daran:
    Du warst einmal das schnellste und erfolgreichste Spermium in Deiner Gruppe-

  5. #5
    Administrator Avatar von Paige
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    https://www.hna.de/sport/vollkommen-...r-9749356.html

    Dallas und Denver waren nichts gegen dieses Halbfinale

  6. #6
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    Zitat Zitat von Paige Beitrag anzeigen
    https://www.hna.de/sport/vollkommen-...r-9749356.html

    Dallas und Denver waren nichts gegen dieses Halbfinale
    Natürlich ein Grüner.Also mal ehrlich.Das Foul war Scheiße.Er wurde gesperrt,Geldstrafe,wird sich in Zukunft zusammen nehmen müssen und mit 34 spielt er auch keine 10 Jahre mehr.Man kann wirklich alles übertreiben.

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