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Thema: Presse vom 28.9.18

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    Presse vom 28.9.18

    Auch ohne Souvenir glücklich

    Eishockey: Adler-Neuzugang Lehtivuori beflügelt Powerplay – Heute gegen Wolfsburg erlebt das Trainerduo ein besonderes Spiel


    Von Oliver Wehner


    Mannheim. Vergangenheitsbewältigung „light“: Der neue Adler-Cheftrainer Pavel Gross trifft heute (19.30 Uhr) in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) die Grizzlys Wolfsburg wieder, für die er bis Mai zehn Jahre lang gearbeitet hatte. Allerdings noch nicht in Wolfsburg, sondern in Mannheim, was dem Ganzen dann vielleicht doch ein wenig an emotionaler Brisanz nimmt.

    Aber Gross weiß mit Blick auf seine erste Reise in den Allerpark der VW-Stadt: „Das kommt auch noch.“ Stimmt, am 30. November. Die heutige Hausaufgabe ist jetzt schon eine besondere Partie für den 50-Jährigen: „Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass es ein normales Spiel für mich ist.“Bei seinem Kollegen Mike Pellegrims, der bereits in Wolfsburg sechs Jahre lang – von 2010 bis 2016 – als sein Assistenzcoach gedient hat, kann sich Gross ja informieren, wie das so ist bei einem solchen Wiedersehen. Pellegrims hat’s nämlich schon hinter sich, in seiner Zeit als Headcoach der Düsseldorfer EG vergangene Saison. „Irgendwann schaltet man um, dann geht’s ums Geschäft, um Punkte“, weiß Pellegrims, der trotzdem betont: „Ich hatte sechs Jahre mit den Jungs, Manager Charly Fliegauf, den Menschen von der Geschäftsstelle gearbeitet. Es ist dann auch schön, die alle wiederzusehen.“

    Genug der Sentimentalitäten, auch wenn sich die Adler nach ihrem verheißungsvollen Start in die Saison durchaus mal ein wenig vom Tagesgeschäft ablenken lassen dürfen. Drei Siege in Folge bezeugen schon eine gewisse Konstanz, und die Auftakt-Heimniederlage gegen die DEG hat sich nun auch relativiert – schließlich ziert Düsseldorf nach vier Spieltagen vor Mannheim die Tabellenspitze.

    Ganz vorn liegen die Adler seit dem wilden 6:5-Erfolg in Straubing am Sonntag in der Powerplay-Statistik. Erfolgsquote: 33 Prozent. Obwohl in der Saisonvorbereitung das Gegenstück der Special Teams, das Unterzahlspiel, meist deutlich besser funktioniert hatte. „Es klingt banal, aber das Selbstvertrauen im Powerplay kommt mit den Toren. Man hält dann plötzlich den Schläger nicht mehr so fest und verkrampft wie vorher“, weiß Joonas Lehtivuori.

    Der läuferisch starke Verteidiger erzielte am Sonntag das wichtige 4:3 – in Überzahl. Den Puck für sein erstes Tor in der neuen Liga hat dem Finnen niemand gerettet, erzählt der 30-Jährige lachend. Was sicher keine böse Absicht der Kameraden war, sondern wohl eher der Tatsache geschuldet ist, dass Lehtivuori ein erfahrener Profi ist. Als der erst 17-jährige Moritz Seider eine Woche zuvor zum ersten Mal in der DEL getroffen hatte, schnappte sich Chad Kolarik die Scheibe und legte sie dem wieder fitten Supertalent auf seinen Kabinenplatz.

    Joonas Lehtivuori kann auch ohne dieses Souvenir gut leben, ist er doch mit seinem Deutschland-Abenteuer nach vielen Jahren in Finnland und Schweden bisher glücklich. „Ich bin in einem Alter, in dem ich eine neue Liga kennenlernen wollte. Und Deutschland war auch für meine Frau und meine Tochter zum Mitkommen ideal“, sagt der Mannheimer Spieler mit der Nummer 6.

    www.rheinpfalz.de

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