Endras gegen München stark

MANNHEIM. Die Adler Mannheim haben mit der 4:5 (2:1; 1:2; 1:1; 0:0; 0:1)-Niederlage nach Penaltyschießen gegen den EHC RB München zwei Serien am Leben erhalten. Zum einen haben sie in dieser jungen Eishockey-Saison noch kein Spiel nach regulärer Spielzeit verloren, und zum anderen haben sie aber auch noch keine Partie in der Verlängerung oder eben im Penaltyschießen für sich entscheiden können.

Dass es am Freitag im Spitzenspiel überhaupt bis zum Penaltyschießen kam, war dem Adler-Spieler mit der Rückennummer 44 zu verdanken. Torwart Dennis Endras hielt seine keineswegs enttäuschende Mannschaft gegen den deutschen Meister immer wieder mit spektakulären Paraden im Spiel. „Gegen München ist immer Spektakel. Das ist die Mannschaft, die es zu schlagen gilt und deswegen ist jeder immer hoch motiviert“, winkte Endras ab. Atemberaubend jedoch seine Parade in der Verlängerung, als er einen Münchener Schuss zunächst mit dem Körper parierte und den Puck dann in bester Fußballer-Manier per Fallrückzieher über die eigene Latte lenkte. „Ich kämpfe einfach um jede Scheibe und dann passieren schon mal solche Sachen. Zum Glück ging es gut aus und war dann natürlich ganz lustig“, erläuterte er mit einem verschmitzten Grinsen.

Im Penaltyschießen war dann auch der von den Fans gefeierte Endras machtlos, nachdem in der regulären Spielzeit Garrett Festerling (3.), Phil Hungerecker (16. und 49.) und Tommy Huhtala (40.) für die Adler sowie Jason Jaffray (6.), Trevor Parkes (25.), Daryl Boyle (36.) und Ex-Adler Frank Mauer (51.) für München getroffen hatten. Heute (16.30), gastieren die Adler bei Vizemeister Eisbären Berlin. koep

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