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Thema: Presse vom 29.10.18

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    Presse vom 29.10.18


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    Ein Hattrick als „leichte Arbeit“

    EISHOCKEY: Drei Huhtala-Tore bei 6:1 der Adler


    VON OLIVER WEHNER



    Mannheim. An einem Wochenende mit zwei Tiger-Gegnern die Raubtiere zu Schmusekätzchen gezähmt: Nach dem souveränen 4:1-Erfolg am Freitag bei den Nürnberg Ice Tigers schlugen die Adler Mannheim gestern auch die Straubing Tigers, diesmal 6:1 (2:1, 2:0, 2:0) – der sechste Sieg in Folge für den Tabellenführer der Deutschen Eishockey-Liga.

    Der Mann des Tages hieß dabei Tommi Huhtala: ein Hattrick, und alle drei Tore erzielte der Finne in Überzahl. Kein Wunder, dass die Fankurve ihn nach dem Spiel ausgiebig und dann auch exklusiv feierte „Das hat mich fast etwas geschockt, es ist ja ein Teamsport“, sagte Huhtala lachend. In Überzahl müssten eben alle fünf Spieler gut funktionieren: „Das war so, darum hatte ich leichte Arbeit.“ Sprach’s und dachte gar nicht mehr an den genähten Cut unterhalb der Unterlippe aus dem Nürnberg-Spiel. „Hauptsache, die Zähne blieben drin“, befand Huhtala grinsend.Etwa zur Mitte der Partie schlug das Pendel in die aus Sicht der Mehrzahl der über 10.000 Zuschauer richtige Richtung aus. Dabei leisteten die personell vor dieser Saison mit Blickrichtung Play-offs verstärkten Straubinger durchaus mutige Gegenwehr. Nach der frühen Mannheimer Führung durch David Wolfs geschickten Abstauber (3.) gelang es den Gästen, den Adlern Schwung und Euphorie zu nehmen. Denis Reul musste in höchster Not gegen Marco Pfleger klären, bewies dabei aber ungeahnte Skaterqualitäten. Allerdings währte umgekehrt die Straubinger Freude über den Ausgleich durch Pfleger nicht allzu lange: Nach edler Vorarbeit von Andrew Desjardins vollendete Matthias Plachta zum 2:1 (19.).

    Aber kurz zurück zum 1:1. Schuld daran war ein Scheibenverlust in der neutralen Zone, Moritz Seider stand als letzter Mann der Adler mit dem Gesicht zum gegnerischen Tor, Pfleger hingegen war schon mit Vollgas Richtung Break unterwegs – kein Vorwurf also an das überlaufene Talent Seider (17), das gestern einmal mehr von NHL-Europa-Scouts aus Chicago und Nashville beobachtet wurde.

    Gerade als man geneigt war, über das Powerplay der Adler meckern zu wollen, ließen sie es mit einem Mann mehr klingeln – zweimal kurz hintereinander, auch wenn beide Treffer keine typischen Überzahltore waren. Sei’s drum, beide Male wurde Huhtala für seine Beharrlichkeit im Slot belohnt (34. und 38.). „Man muss nicht mit dem ersten Schuss das Tor schießen, aber man muss für die Rebounds da sein“, betonte Trainer Pavel Gross.

    4:1, jetzt war alles bereitet, was die nun entfesselten Adler vor dem Doppelpack auch Torwart Chet Pickard zu verdanken hatten, der gegen Laganiere und Mulock glänzend pariert hatte. So war allen klar, dass Pickard sich fortan nur wegen einer drohenden Verletzung von Dennis Endras vertreten ließ – eine Vorsichtsmaßnahme, wie es hieß. P.S.: Garrett Festerling bestritt sein 500. DEL-Spiel.


    So spielten sie

    Adler Mannheim: Pickard (41. Endras) - Akdag, Mikkelson; Seider, Lehtivuori; Larkin, Katic; Reul - Plachta, Desjardins, Wolf; Eisenschmid, Smith, Huhtala; Kolarik, Festerling, Adam; Hungerecker, Goc, Krämmer

    Straubing Tigers: Zatkoff - Eriksson, Acolatse; Brandt, Renner; Schopper, Seigo; Dotzler - Schönberger, Connolly, Williams; Laganiere, Heard, Mulock; Loibl, Mouillierat, Pfleger; Wruck, Brandl, Ziegler

    Tore: 1:0 Wolf (Desjardins) 2:54, 1:1 Pfleger (17:00), 2:1 Plachta (Dejardins) 18:55, 3:1 Huhtala (Smith) 33:02, 4:1 Huhtala (Lehtivuori) 37:25, 5:1 Huhtala (Plachta) 55:24, 6:1 Desjardins (Plachta) 58:31 - Strafminuten: 4 - 10 - Beste Spieler: Pickard, Lehtivuori, Desjardins, Plachta, Huhtala - Pfleger, Mulock - Zuschauer: 10.477 - Schiedsrichter: Schütz (Bad Aibling)/Rohatsch (Lindau).


    www.rheinpfalz.de

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