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Thema: Presse vom 11.12.18

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    Presse vom 11.12.18

    Dafür hätte selbst der Trainer Eintritt bezahlt

    Eishockey: Der Adler-Triumph in München ist ein Schritt aus dem ersten Tal der Saison


    Von Oliver Wehner


    Zweieinhalb Stunden Eishockey mit nur einem Törchen – und das auch noch im Penaltyschießen. Klingt nach einer zähen Sache, war aber in Wirklichkeit eines der bisher aufregendsten und hochklassigsten Spiele dieser DEL-Saison, „für das auch ich Eintritt bezahlt hätte“, wie Adler-Trainer Pavel Gross feststellte. Es hätte sich für ihn ja doppelt gelohnt, schließlich siegten seine Mannheimer dort, wo sie sonst in den vergangenen Jahren so gut wie nie gewannen – in München, beim amtierenden Meister.Gross nun zu unterstellen, der Sieg gegen Don Jackson schmecke für ihn extra süß, wäre unangebracht. Mannheims Coach hält den Kollegen für den besten Trainer der Liga. Der erfolgreichste ist Jackson allemal: fünfmal deutscher Meister mit den Eisbären, zuletzt dreimal in Serie mit München, dazwischen zur Abwechslung und im Vorbeigehen in Salzburg den österreichischen Titel geholt. Es gibt nicht wenige, die das Topspiel am Sonntag im Eisstadion des Münchner Olympiaparks auch für das Duell der beiden besten Trainer der DEL hielten. Gross verspürt für sich aber schon das Gefühl, dass er in Sachen Titeln tüchtig Nachholbedarf hat. Dreimal scheiterte er mit den Grizzlys Wolfsburg – was an sich schon vieler Ehren wert ist für diesen kleinen Standort – in der Finalserie, und jedes Mal war dabei eine von Don Jackson betreute Mannschaft zu stark für den Außenseiter.

    Die wieder etwas solidere Tabellenführung seiner Adler und auch das Spiel am Sonntag sollten Gross Hoffnung machen, dass er im neuen Job seinen Hunger nach einem Titel vielleicht schon im kommenden Frühjahr (vorerst) stillen kann. Durch Täler unterschiedlicher Tiefen wandelt jedes Team im Verlauf einer Saison mindestens ein-, zweimal, den Adlern sollte mit der Klasse-Leistung von München ein großer Schritt aus ihrem ersten Tal gelungen sein. Vor allem auch dank der famosen Vorstellung Dennis Endras’. „Als wiederbelebendes Element“ nach zuvor vier Niederlagen in Serie sah der Torwart den Prestigeerfolg und wollte mitnichten die Lorbeeren allein ernten. „Wir haben viele Ausfälle, die Jungs haben alles reingeworfen“, lobte er das Team. Einige hätten aufgrund der langsam doch krassen Verletzungsmisere auf ungewohnten Positionen gespielt. „Und jetzt kommt wohl noch einer dazu“, dachte Endras im Moment des Triumphs auch an Brent Raedeke, der nach hartem Check von Keith Aulie mit Kopfverletzung vom Eis und in ein Krankenhaus musste. Gestern wurde er in Mannheim weiter untersucht. Immerhin: Nico Krämmer steigt heute wieder ins Training ein.

    Auf die jungen Ergänzungsspieler können sich die Adler durchaus verlassen. Louis Brune, der sogar eine gute Torchance hatte, und Samuel Soramies bekamen nach Raedekes Ausfall ordentlich Eiszeit. Auch sie bürgen dafür, dass bisher niemand die Verletzungsserie als Alibi genommen hat, ganz im Gegenteil. Und dass Sportmanager und Scouting-Experte Jan-Axel Alavaara im November in Schweden, Finnland und Nordamerika unterwegs war, diente nur der mittelfristigen Planung. „Man muss wissen, welche Spieler es gibt und sein Netzwerk erweitern“, sagt Alavaara. Es ist kein Geheimnis, dass viele Verträge für die kommende Saison jetzt schon gemacht werden ...


    www.rheinpfalz.de

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