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Thema: Presse vom 17.12.18

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    Presse vom 17.12.18

    Sie spielen wieder sein Lied

    Eishockey: Luke Adam überragt beim 7:2 starker Adler gegen Ingolstadt


    Von Oliver Wehner


    Mannheim. Reich beschert haben die Adler Mannheim ihre Fans am dritten Adventswochenende – mit insgesamt zwölf Toren in den zwei aufeinander folgenden Heimspielen. Dem 5:3 vom Freitag gegen Augsburg ließ der souveräne Tabellenführer der Deutschen Eishockey-Liga gestern ein 7:2 (1:0, 3:2, 3:0) gegen den ERC Ingolstadt folgen.

    Wenn in der SAP-Arena der Song „The Islander“ aus Neufundland ertönt, dann wissen alle: Luke Adam, der Mann von der Insel vor der Ostküste Kanadas, hat getroffen. Gestern zur 1:0-Führung bei angezeigter Strafe, clever überwand Adam ERC-Torwart Jochen Reimer. „Das Lied zu hören, ist großartig. Es erinnert mich sehr an zu Hause. Ich möchte es so oft wie möglich hören“, bekannte der 28-Jährige gestern nach seinem tollen Auftritt – insgesamt war er an vier Mannheimer Toren beteiligt. Der Treffer zum 1:0 machte enorm selbstbewusst, so versuchte Adam sich sogar mit dem von seinem Kollegen Chad Kolarik „ausgeliehenen“ Trickschuss vorm Tor. Es sah zumindest im Ansatz vielversprechend aus, wie er sich die Scheibe im Slalom durch seine Füße auf die Rückhand legte. „Die drei Wochen davor liefen nicht so für mich, das war frustrierend“, gestand Adam, plötzlich wieder froh und munter.Die erste Pausenführung war hochverdient für die Adler, wenngleich sie früh einen Penaltyschuss überstehen mussten – Brett Olson setzte die Scheibe übers Tor, in dem zum dritten Mal in Folge Dennis Endras stand. Er hatte wieder erstaunliche Szenen, so in der elften Minute bei einem Getümmel vor seinem Tor. Stehend, knieend, sogar liegend – irgendwie brachte der formstarke Goalie immer seinen Körper zwischen Puck und Torlinie. Per Doppelschlag zu Beginn des Mitteldrittels machten die gestern auch in Unterzahl sehr gefestigten Adler früh alles klar, jedenfalls schien’s so. Zunächst belohnte sich Phil Hungerecker für seinen Biss, als er den von ihm selbst provozierten Nachschuss zum 2:0 nutzte. „Wir sollen ja den Schüssen nachgehen und die Rebounds suchen“, stellte er fest. Ähnlich energisch erhöhte Ben Smith auf 3:0.

    Das 4:0 Kolariks auf präzises Desjardins-Zuspiel fiel in „doppelter“ Überzahl. Der Spannungsabfall war nun spürbar und hatte zur Folge, dass die Gäste sich auch mal im Doppelschlag versuchen durften (37./38.) – nur noch 4:2. „Da wollten wir in der neutralen Zone zocken – fast wie eine russische Mannschaft“, bemerkte der sonst zufriedene -Trainer Pavel Gross.

    Aber die Adler nutzten die zweite Pause zur Bewusstseinserweiterung, dass es so vielleicht noch mal eng werden könnte. „Wir hatten ja immer noch die Kontrolle“, sagte Luke Adam. Jedenfalls führte der nächste Doppelschlag der Partie zur wieder sicheren 6:2-Führung, zunächst durch den herrlichen Alleingang von Mark Katic, dann durch Markus Eisenschmid. Selbst jetzt wurde fast jeder Check zu Ende gefahren, blieb die Laufbereitschaft hoch. Der emsige Garrett Festerling durfte auch noch mal jubeln – der Schlusspunkt (55.). Pavel Gross freute, „dass wir jedes Drittel gewonnen haben.“ Morgen schon (19.30 Uhr) geht’s in Köln bei den Haien weiter.


    So spielten sie

    Adler Mannheim: Endras - Reul, Akdag; Larkin, Katic; Lampl, Mikkelson; Möser - Brune, Desjardins, Wolf; Hungerecker, Smith, Adam; Kolarik, Festerling, Eisenschmid; Krämmer, Kink, Soramies

    ERC Ingolstadt: Reimer - Edwards, Jobke; Kohl, Koistinen; Friesen, Wagner; Schütz - Garbutt, Olson, Mashinter; Collins, Cannone, Elsner; D'Amigo, Olver, Kelleher; Greilinger, Taticek, Ramoser

    Tore: 1:0 Adam (Desjardins) 7:50, 2:0 Hungerecker (Akdag) 20:58, 3:0 Smith (Hungerecker) 21:39, 4:0 Kolarik (Desjardins) 33:11, 4:1 Elsner (Cannone) 36:28, 37:07 4:2 Greilinger (Ramoser), 5:2 Katic (Adam) 40:46, 6:2 Eisenschmid (Kolarik) 41:41, 7:2 Festerling (Larkin) 54:28 - Strafminuten: 10 + 10 Möser - 10 + 10 Kelleher, Jobke - Beste Spieler: Endras, Reul, Kolarik, Adam, Hungerecker - Cannone - Zuschauer: 9243 - Schiedsrichter: Rantala (Finnland)/Rohatsch (Lindau).


    www.rheinpfalz.de

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