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Thema: Presse vom 21.1.19

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    Presse vom 21.1.19


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    Ein Spiel gegen das Luxusproblem

    Eishockey: Achter Adler-Sieg in Folge - 4:3 gegen Iserlohn - Am Schluss gezittert


    Von Oliver Wehner


    Mannheim. Zwei Tage nach der fast surrealen 7:0-Gala bei den Eisbären Berlin fiel der achte Sieg in Folge der Adler Mannheim gestern fast unscheinbar aus: 4:3 (1:1, 2:1, 1:1) hieß es am Ende für den Tabellenführer der Deutschen Eishockey-Liga gegen die Iserlohn Roosters.

    Pavel Gross' Fazit überraschte nur im ersten Moment. Nach drei sehr klaren Erfolgen war er gestern „froh, dass wir mal so ein Spiel hatten und es gewonnen haben. Man gewöhnt sich ganz schnell an hohe Siege“, befand der Adler-Trainer. Die neue Erwartungshaltung ist angesichts der klaren Tabellenführung gewollt, das betonte Gross, aber eben auch ein Luxusproblem. Gestern jedenfalls blieben alle mal auf dem Boden. Sehr relaxed mit lässigem Country-Pop hatte der Spieltag begonnen, Chad Kolarik ließ seine Musik für das Aufwärmen der Teams auflegen. „Ganz so locker war's dann nicht“, stellte der Topscorer der Adler lächelnd fest. „Aber Play-offs sind selten ein 7:0“, wusste der Amerikaner mit Rückblick auf das Berliner Spektakel, „das sind enge Spiele, und darauf bereiten wir uns vor.“

    Angesichts beachtlicher Einzelkönner wie Liga-Topscorer Jon Matsumoto, Torjäger Anthony Camara, dem offensiven Verteidiger Dylan Yeo oder dem künftigen Adler Lean Bergmann ist es kaum zu verstehen, dass die Roosters nicht den Weg aus dem Tabellenkeller finden. Es gibt sie zwar, die Geniestreiche ihrer Stars, aber eben zu selten. Einer führte gestern zum 1:1-Ausgleich aus dem Nichts, als Camara im Slot den von Matsumoto vors Tor geschickten Puck unhaltbar für Chet Pickard abfälschte (12.). Zuvor hatten die Adler dicke Chancen vergeben (Adam, Huhtala, Wolf) und in Überzahl den Führungstreffer erzielt, als Chad Kolarik die Scheibe ins Tor löffelte (7.). Powerplays halfen den Adlern auch fortan, selbst wenn eine Gästestrafzeit direkt vor dem 2:1 durch Garrett Festerling gerade abgelaufen war (22.).

    Beim 3:1 agierten die Mannheimer dann wieder in Überzahl, Joonas Lehtivuori traf hart und platziert von der blauen Linie (25.). Das sah alles souverän und sicher aus, doch mit der Konzentrationsfähigkeit des Tabellenführers war's danach kollektiv nicht allzu gut bestellt. Und eine völlig überflüssige Strafe gegen Brendan Mikkelson ebnete dem Kellerkind aus dem Sauerland dann doch wieder den Weg zurück ins Spiel, Matsumoto gelang der Anschlusstreffer.

    Irgendwie verlief das Schlussdrittel merkwürdig. An sich hatten die Adler alles im Griff, aber es war zu spüren, dass die Gäste auf den einen Moment lauerten, der für die Überraschung reichen könnte. Doch dann dieses kuriose Tor: Der selbst überraschte Matthias Plachta brachte die Scheibe aus der Rundung vors Tor, Torwart Sebastian Dahm rutschte der Puck an der rechten Kufe vorbei hinter die Linie – das 4:2, die Vorentscheidung (54.)? Nicht ganz, da Camara die Iserlohner mit sechs Feldspielern noch einmal heranbrachte. Die allerletzte Aktion hatte Chet Pickard, der Adler-Torwart hielt den Sieg fest. „Zum Schluss haben wir es interessant gemacht“, bemerkte Pavel Gross hintergründig.


    So spielten sie

    Adler Mannheim: Pickard - Lehtivuori, Mikkelson; Reul, Akdag; Lampl, Katic - Plachta, Desjardins, Wolf; Kolarik, Festerling, Eisenschmid; Hungerecker, Smith, Adam; Kink, Raedeke, Huhtala

    Iserlohn Roosters: Dahm - Yeo, Todd; Dotzler, Martinovic; Orendorz, Ellerby; Bappert - Camara, Matsumoto, Friedrich; Caporusso, Trupp, Dmitriev; Bergmann, Turnbull, Smotherman; Lautenschläger, Weidner, Florek

    Tore: 1:0 Kolarik (Katic) 6:16, 1:1 Camara (Matsumoto) 11:08, 2:1 Festerling (Kolarik) 21:42, 3:1 Lehtivouri (Adam) 24:36, 3:2 Matsumoto (Dmitriev) 38:00, 4:2 Plachta (Desjardins) 53:42, 4:3 Camara (Todd) 59:05 - Strafminuten: 8 - 10 + 10 Yeo - Beste Spieler: Lehtivouri, Raedeke, Kolarik - Todd, Matsumoto - Zuschauer: 12.086 - Schiedsrichter: Schukies (Herne)/Smetana (Tschechien).


    www.rheinpfalz.de

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