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Thema: Presse vom 14.3.19

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    Presse vom 14.3.19


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    Kanadische Legende sieht ersten Adler-Sieg

    EISHOCKEY: 7:2 zum Auftakt der Play-off-Serie gegen Nürnberg - Hoher Besuch in Mannheimer Arena


    VON OLIVER WEHNER



    Mannheim. Hoher Besuch zum Start in die Play-offs: Vor den Augen der kanadischen Eishockey-Legende Steve Yzerman (53), die als Scout und Berater für NHL-Klub Tampa Bay Lightning in der SAP-Arena zuschaute, bezwangen die Adler Mannheim gestern Abend im ersten Viertelfinalspiel die Nürnberg Ice Tigers 7:2 (1:1, 3:1, 3:0).

    Dabei war der dreimalige Stanley-Cup-Gewinner Yzerman in seiner jetzigen Funktion gestern wieder mal nur einer unter vielen: Auch Späher anderer Teams der besten Liga der Welt nahmen – einmal mehr – das 17 Jahre junge Adler-Ausnahmetalent Moritz Seider sowie Doppeltorschütze Markus Eisenschmid und vielleicht Top-Verteidiger Joonas Lehtivuori unter die Lupe. Die hohe Qualität der Mannheimer Könner hat sich längst auch jenseits des Großen Teichs herumgesprochen.Doch es ist eine Binsenweisheit, dass auch das talentierteste Team sich in den Play-offs den Erfolg aufs Neue hart erarbeiten muss. Klingt komisch angesichts der Tatsache, dass die Adler gestern nach gerade mal sechs Sekunden schon hätten führen können – David Wolf traf den Außenpfosten. Aber der Außenseiter aus Nürnberg verkaufte sich zunächst teuer und warf wie erwartet seine Physis in die Waagschale. Die Ice Tigers suchten die Zweikämpfe an der Bande, gewannen auch einige, zogen aber dennoch Strafen.

    Drei und damit ungewöhnlich viele Powerplays benötigten die Mannheimer, bis sie in Überzahl endlich effektiv wurden: Nach Chad Kolariks erstem Versuch stocherte Andrew Desjardins mit stoischer Hartnäckigkeit die Scheibe zum 1:0 über die Linie (12.). Dumm nur aus Adler-Sicht, dass den Gästen bereits die erste Überzahl (wegen überflüssiger Strafe gegen Rückkehrer Thomas Larkin) zum Ausgleich genügte: Mit Übersicht und Geduld bediente Daniel Weiß den besser postierten Patrick Reimer, der zum 1:1 abschloss (16.). Drei Schüsse jedoch kurz nach Wiederbeginn innerhalb von nur 119 Sekunden machten etwaigen Zweifeln an der klaren Rollenverteilung in dieser Serie den Garaus. Zunächst der große Auftritt Eisenschmids, der ein Solo sagenhaft abschloss (23.); dann Matthias Plachtas Puckklau gegen Leo Pföderl und eine brillante Vorarbeit für Vollstrecker Desjardins (24.); und schließlich erneut Eisenschmid mit seinem ebenfalls zweiten Treffer (25.). 4:1 also plötzlich, selbst Steve Yzerman dürfte das gefallen haben...

    Einen Rest an Spannung fürs letzte Drittel erhielt Pföderl mit seinem 2:4, als er Tommi Huhtala entwischt war. Die Adler, gestern ohne die überzähligen Stürmer Phil Hungerecker und Nicolas Krämmer, ermatteten nach ihrem Zwei-Minuten-Sturmlauf auch etwas, weil Desjardins eine Disziplinarstrafe abbrummte. Als Luke Adam aber einen von Larkin abgefeuerten Puck gekonnt zum 5:2 abfälschte, war’s gelaufen (46.). Huhtala legte das 6:2 nach (54.), Desjardins machte seinen Hattrick perfekt (60.).

    So spielten sie

    Adler Mannheim: Endras - Lehtivuori, Mikkelson; Larkin, Katic; Reul, Akdag; Seider - Plachta, Desjardins, Wolf; Huhtala, Smith, Adam; Kolarik, Festerling, Eisenschmid; Kink, Goc, Raedeke

    Nürnberg Ice Tigers: Treutle - Gilbert, Bender; Lalonde, Mebus; Jurcina, Stajnoch; Stephan - Brown, Buck, Bast; Reimer, Dupuis, Pföderl; Kislinger, Weiß, Alanov; Bassen; Acton, Fox

    Tore: 1:0 Desjardins (Kolarik) 11:27, 1:1 Reimer (Weiß) 15:42 , 2:1 Eisenschmid (Festerling) 22:38, 3:1 Desjardins (Plachta) 23:57, 4:1 Eisenschmid (Larkin) 24:37, 4:2 Pföderl (Jurcina) 38:19, 5:2 Adam (Larkin) 45:19, 6:2 Huhtala (Adam) 53:50, 7:2 Desjardins 59:28 - Strafminuten: 6 + 10 Desjardins - 10 - Beste Spieler: Desjardins, Eisenschmid, Raedeke, Reul - Dupuis - Zuschauer: 11.801 - Schiedsrichter: Koharski (Kanada)/Schrader (Dorsten).


    www.rheinpfalz.de

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