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Thema: Presse vom 15.3.19

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    Presse vom 15.3.19


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    Alte Floskel bezieht Prügel

    Eishockey: Play-offs sind wie eine neue Saison? Die Punktrunde zählt jetzt nichts mehr? Alles Unsinn. Zwei Stürmer der Adler schossen beim 7:2-Auftaktsieg die Pseudoweisheiten in Schutt und Asche. Einer ist heute gesperrt.


    Von Oliver Wehner


    Mannheim. Denn ein Tor, wie es Markus Eisenschmid am Mittwochabend zum sehr wichtigen 2:1 gegen die Nürnberg Ice Tigers gelang, schießt man nicht einfach so – ohne massives Selbstvertrauen, erarbeitet in 52 alles andere als bedeutungslosen Partien zuvor. „Alle, auch ich, haben eine super Vorrunde gespielt. Diesen Schwung wollte ich mitnehmen“, erklärte Eisenschmid seinen genialen Moment, als er nach einem schon atemberaubenden Solo mit gnadenloser Wucht, Härte und Präzision die Scheibe ins Tor jagte. Eine Schlüsselszene, wie auch das 5:2 Luke Adams im Schlussdrittel. „Sieben Tore sind schon ein Statement“, befand Nationalstürmer Eisenschmid nach dem ersten von vier nötigen Viertelfinalsiegen, „aber wichtiger war, dass wir immer eine Antwort gefunden haben“.

    Gut, die „Fragen“, die die limitierten Nürnberger dem Titelfavoriten während der Partie stellten, waren sowohl in Anzahl als auch Inhalt überschaubar. Und trotzdem stellte Andrew Desjardins, der zweite Held des Tages auf Mannheimer Seite, angesichts der langen Wartezeit auf den Start in die entscheidende Saisonphase fest: „Wir hatten zehn Tage Pause vor diesem Spiel, deshalb war es ganz wichtig, so gut in die Serie zu finden. Respekt vor den Trainern, die uns in dieser Pause optimal vorbereitet und die Spannung hochgehalten haben.“

    Eisenschmid gelangen zwei Treffer – vor den Augen der versammelten NHL-Späher und auch jenen der kanadischen Legende Steve Yzerman. „Cool, dass er da war“, fand Eisenschmid, der als Nachwuchsprofi in Kanada „öfters vor ganz Großen“ (vor)gespielt hat. Erst jetzt allerdings ist er richtig auf dem Radar der Klubs der besten Eishockey-Liga der Welt. Fragen zu seiner Zukunft erübrigen sich derzeit, denn: Es sind ja Play-offs. Der 24-Jährige lächelt sie auch eher weg.

    „Hattricker“ Andrew Desjardins wiederum lächelte ebenfalls – aber aus anderem Grund. „Meine Zeit in der NHL ist vorbei“, versicherte der 32-jährige Routinier, angesprochen auf Yzerman und die anderen Scouts in der SAP-Arena. „Toll für unsere jungen Spieler, dass sie beobachtet werden. Und toll fürs Eishockey hier, dass jemand wie Yzerman extra rüber kommt“, ergänzte Desjardins, dem die Treffer zum 1:0, 3:1 und 7:2 gelangen. Für ihn gilt dasselbe wie für Eisenschmid: Er ist vollgepumpt mit Selbstvertrauen, mit Wissen um die eigenen Stärken nach dieser Hauptrunde.

    Ohnehin dürfte Desjardins der kompletteste Stürmer der Adler sein. Normalerweise steht er mehr als 18 Minuten im Schnitt auf dem Eis, am Mittwoch waren es keine 15 – wegen eines mit 2+10-Minuten-Strafe geahndeten Checks zum Kopf gegen den nicht weiterspielenden Ice-Tigers-Verteidiger Oliver Mebus. Umso erstaunlicher diese Torquote. Heute (19.30 Uhr) allerdings in Nürnberg wird Desjardins fehlen, er wurde von der Liga nachträglich für eine Partie gesperrt.


    www.rheinpfalz.de

  3. #3
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