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Thema: Presse vom 25.3.19

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    Presse vom 25.3.19


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    Mit Wut im Bauch ins Halbfinale

    Eishockey: Adler beenden Play-off-Serie gegen Ice Tigers mit 7:4-Heimsieg – Gästeführung stachelt an


    von Volker Endres


    Mannheim. Die Adler Mannheim stehen im Halbfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft. Das 7:4 (2:2, 2:1, 3:1) in Spiel fünf gestern war gegen die Nürnberg Ice Tigers der notwendige vierte Sieg in der Viertelfinalserie. Das erste Halbfinalspiel – Gegner noch offen – bestreiten die Adler am Dienstag, 2. April, in der heimischen SAP-Arena.

    Im zweiten Drittel stellten die Adler die Weichen auf Sieg. Und es war die erstmalige Führung der Gäste, die offenbar Kräfte bei den Gastgebern freisetzte. Ein kurioser Führungstreffer dazu, den die Schiedsrichter erst nach Ansicht der Videobilder anerkannten. Von der Kufe des Mannheimer Verteidigers Mark Katic war der Puck an Torhüter Dennis Endras vorbei über die Linie gerutscht. Aber weil das Eishockey-Reglement kein Eigentor vorsieht, wurde Marcus Weber als Torschütze der Ice-Tigers-Führung gewertet. (30.).Offenbar war die Wut darüber so groß, dass die Adler prompt zurückschlugen. Nur 22 Sekunden später gelang Chad Kolarik das 3:3 (30.). „Dieses Tor war sehr wichtig für uns“, bekannte Trainer Pavel Gross, der sich außerdem freute, dass in Kolarik und David Wolf zwei wichtige Spieler ihren jeweils ersten Play-off-Treffer in diesem Jahr erzielt hatten.

    Nach dem 3:3 begann die beste Phase der Gastgeber, die sich nur einen etwas zu sorglosen Umgang mit den vorhandenen Großchancen vorwerfen lassen mussten. Deshalb dauerte es bis kurz vor der zweiten Sirene, ehe Marcus Eisenschmid aus kurzer Distanz den Puck aus der Luft ins Netz schlenzte. Ein regulärer Treffer, wie die Unparteiischen auch hier nach Ansicht der Videobilder bestätigten. Und dann kam Wolf, fälschte einen geschlenzten Puck von Mark Katic unhaltbar zum 5:3 ab (43.).

    Im zerfahrenen ersten Drittel ließen sich beide Teams im Spiel fünf gegen fünf kaum Freiräume, sodass nur in Überzahl Tore fielen. Zwei Mann mehr hatten die Adler auf dem Eis, als Garrett Festerling den Puck zur Führung (12.) über die Linie arbeitete. Viel Zeit zum Jubel blieb nicht, denn gerade von der Strafbank zurück traf Chad Bassen zum 1:1 (13.). Noch kürzer hielt die 2:1-Führung der Gastgeber. Ben Smith hatte gejubelt (20.), aber sieben Sekunden vor der Pausensirene traf Patrick Reimer zum Ausgleich. „Wir haben versucht, die Serie spannend zu halten“, sagte Nürnbergs Trainer Martin Jiranek.

    Spannend bis in den Schlussabschnitt. „Ein 4:3 ist keine beruhigende Führung im Eishockey“, machte Gross deutlich, warum seine Mannschaft die Konzentration weiter hochhielt – zumindest bis Verteidiger Denis Reul die Weichen Richtung Halbfinale stellte. Der bis dahin starke Niklas Treutle ließ den an sich harmlosen Schuss durch die Schoner rutschen, und dem Verteidigerhünen schien sein erstes Tor in den Play-offs seit 2015 beinahe ein wenig peinlich zu sein. „Ich freue mich mehr innerlich und versuche, mich auf mein Spiel zu konzentrieren“, kommentierte er schmunzelnd sein 6:3 (46.). Das war die Vorentscheidung, auch wenn die Gäste noch einmal alles nach vorne warfen, über Eric Stephan zehn Minuten vor dem Ende verkürzten (51.). Mark Katic band den Sack mit seinem Schuss ins leere Tor endgültig zu (59.). Treutle war zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers auf die Bank gefahren. „Wir sind froh, dass wir jetzt nicht noch einmal nach Nürnberg fahren müssen, aber wir sind nicht zufrieden. Wir wollen schließlich noch weiter kommen“, sagte Gross.

    So spielten sie
    Adler Mannheim: Endras - Lehtivuori, Seider; Reul, Akdag; Larkin, Katic; Mikkelson - Plachta, Desjardins, Wolf; Kolarik, Festerling, Eisenschmid; Hungerecker, Smith, Adam; Kink, Goc, Krämmer
    Nürnberg Ice Tigers: Treutle - Aronson, Mebus; Gilbert, Bender; Lalonde, Weber; Stephan - Brown, Acton, Buck; Reimer, Weiss, Pföderl; Segal, Dupuis, Fox; Kislinger, Bast, Bassen
    Tore: 1:0 Festerling (Adam) 11:53, 1:1 Bassen (Weber) 12:51, 2:1 Smith (Adam, Plachta) 19:13, 2:2 Reimer (Acton) 19:57, 2:3 Weber 29:14, 3:3 Kolarik (29:36), 4:3 Eisenschmid (Akdag, Festerling) 38:34, 5:3 Wolf (Katic) 42:05, 6:3 Reul (Akdag) 45:08, 6:4 Stephan (Buck) 50:31, 7:4 Katic 58:06 - Strafminuten: 12 - 20 - Beste Spieler: Desjardins, Kolarik, Endras - Treutle, Weiß - Zuschauer: 11.882 - Schiedsrichter: Rantala/Kopitz (Finnland/Berlin).


    www.rheinpfalz.de

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