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Thema: Presse vom 10.4.19

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    Presse vom 10.4.19


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    Adler "besenrein" im Finale

    EISHOCKEY: 4:2-Erfolg bei den Kölner Haien im vierten Play-off-Halbfinalspiel – Das gute Omen aus dem Meisterjahr 2015


    VON OLIVER WEHNER


    Köln. „Sweep“ im Halbfinale – wenn es noch eines Beweises der fast schon beängstigenden Dominanz der Adler Mannheim in dieser Saison der Deutschen Eishockey-Liga bedurft hatte, dann wurde er allerspätestens gestern Abend geliefert. Mit dem 4:2 (1:0, 3:0, 0:2)-Erfolg bei den Kölner Haien setzte sich der hohe Titelfavorit in der Play-off-Serie makellos mit vier Siegen aus vier Spielen durch und wartet nun auf seinen Gegner für die Finalspiele (ab Gründonnerstag).

    Wegfegen, wegkehren – so könnte man „Sweep“ übersetzen. In der Tat hinterließen die Adler diese Halbfinalserie sozusagen besenrein. Auch gestern Abend mühten sich die Haie zumindest im ersten Drittel zwar nach Kräften, aber wenn’s drauf ankam, war der übermächtige Gegner einfach schneller, gewitzter, konsequenter, schlicht besser. Der Schlüssel zum letztlich klaren Sieg im vierten Spiel war das Unterzahlspiel – das in einer 51-sekündigen Phase kurz nach der ersten Drittelpause sogar mit zwei Feldspielern weniger. Und auch vor und nach dem Führungstreffer durch Luke Adam (11.), der nach fleißiger Reul-Vorarbeit in der eigenen Zone frei vor dem Tor eiskalt abschloss, gaben sich die Adler im Penalty Killing nicht mal den Hauch einer Blöße.So war aus ihrer Sicht das Eis bereitet für eine Demonstration ihrer Stärke im Mittelabschnitt. Jeweils in Überzahl – wobei dem zweiten Tor eine durchaus hart zu nennende Strafe gegen die Haie vorausging – machten die Adler mit einem Doppelschlag durch Andrew Desjardins und Garrett Festerling (Tor zu Recht anerkannt nach Videobeweis) im Grunde schon alles klar. Dass die Haie jetzt buchstäblich die Flossen hängen ließen, verriet ausgerechnet ihr sonst so guter Torwart Gustaf Wesslau, als er einen von Moritz Seider auf den Kasten gebrachten Puck nicht festhalten konnte und Ben Smith, ein absolut konstanter Leistungsträger in diesen Play-offs, zum 0:4 abstaubte.

    Gut 700 mitgereiste Mannheimer Fans, die meisten in 15 Sonderbussen, hatten nun endgültig ebenfalls die Deutungshoheit in der Kölner Lanxess-Arena. „20 Minuten, ihr habt noch 20 Minuten“, sangen sie Richtung Haie-Anhänger. Deren Saison neigte sich in der Tat dem Ende entgegen. Problemlos übertünchten die Adler auch den kurzfristigen Ausfall Tommi Huhtalas. Immerhin – aus Kölner Sicht – hielt das Schlussdrittel dank des ersten Haie-Treffers durch den eifrigen Pascal Zerressen noch etwas Spektakel und in Ansätzen auch Spannung parat, vor allem nach Frederik Tiffels‘ 2:4 in Überzahl.

    Übrigens: Den letzten „Sweep“ in einer Play-off-Halbfinalserie gab’s 2015 – damals im Duell Mannheim gegen Wolfsburg (4:0). Meister wurden danach … na raten Sie mal. Das sollte doch ein gutes Omen für die Adler sein. Ihr Finalgegner rekrutiert sich aus dem hochinteressanten Halbfinalduell zwischen den überraschend mit 2:1 nach Siegen in Führung liegenden Augsburger Panthern und Titelverteidiger EHC Red Bull München. Klar ist, dass die Adler nun schon wieder – sozusagen selbstverschuldet – eine längere Spielpause haben. Es gibt Schlimmeres, wie die Kölner nun wissen – nämlich eine Pause bis September ...

    So spielten sie
    Kölner Haie: Wesslau - Moritz Müller, Ellis; Zerressen, Dominik Tiffels; Ugbekile, Madaisky - Frederik Tiffels, Genoway, Akeson; Jones, Pfohl, Zalewski; Hanowski, Ticar, Dumont; Köhler, Hospelt, Palka
    Adler Mannheim: Endras - Larkin, Katic; Seider, Lehtivuori; Reul, Akdag; Mikkelson - Hungerecker, Smith, Adam; Kolarik, Festerling, Eisenschmid; Plachta, Desjardins, Wolf; Raedeke, Goc, Krämmer
    Tore: 0:1 Adam (Smith) 10:46, 0:2 Desjardins (Eisenschmid) 27:25, 0:3 Festerling (Plachta) 27:59, 0:4 Smith (Seider) 31:25, 1:4 Zerressen (Genoway) 44:43, 2:4 Frederik Tiffels (Ellis) 53:24 - Strafminuten: 12 - 14 - Beste Spieler: Moritz Müller, Zerressen – Endras, Reul, Smith, Adam - Zuschauer: 11.329 - Schiedsrichter: Iwert (Harsefeld)/Rohatsch (Lindau).


    www.rheinpfalz.de

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