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Thema: Presse vom 23.4.19

  1. #1
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    Presse vom 23.4.19


  2. #2
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    Der Fünf-Sekunden-Blitzstart

    EISHOCKEY: Adler Mannheim besiegen im dritten Play-off-Finalspiel EHC Red Bull München mit 4:1


    VON VOLKER ENDRES


    Mannheim. Die Adler Mannheim legen in der Finalserie um die Deutsche Eishockeymeisterschaft vor, sie gewannen gestern das dritte Finalspiel gegen den EHC Red Bull München mit 4:1 (2:0, 1:1, 1:0) und durchbrachen damit die Serie der Auswärtserfolge. Bei den vier Hauptrundenspielen und den zwei Partien der Finalserie hatten jeweils die Auswärtsteams gesiegt.

    „Wir müssen endlich einmal in Führung gehen“, hatte Münchens Sturm-Routinier Michael Wolf am Samstag gefordert. Nach fünf Sekunden war seine Forderung nur noch Makulatur, legten die Adler auch im dritten Finalspiel vor. Es war der schnellste Treffer der DEL-Play-offs. Vom Eröffnungsbully weg zogen David Wolf und Matthias Plachta auf das Münchner Tor und Plachta überwand Nationaltorhüter Danny aus den Birken. Nicht nur der schnellste Treffer der Play-off-Geschichte, sondern die Einstellung des DEL-Rekords. Die gute Stimmung der Adleranhänger erhielt zusätzliches Feuer.Wie bislang in allen Finalspielen gehörte der erste Durchgang den zum dritten Mal in gleicher Formation angetretenen Mannheimern. Die Gäste mussten ohne Fünf antreten. Stürmer Mark Voakes hatte sich nicht rechtzeitig von Tommi Huhtalas Check erholt. Und auch Stürmer Trevor Parkes musste schon nach drei Minuten zusehen. Er wurde nach einem Kniecheck gegen Sinan Akdag zum Duschen geschickt. Und weil kurz darauf auch Daryl Boyle eine kleine Bankstrafe erhielt, hatten die Mannheimer gleich zwei Minuten zwei Spieler mehr auf dem Eis. Andrew Desjardins ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen (7.), auch wenn der Schuss für die Unparteiischen offensichtlich zu hart war, sie erst nach Ansicht der Videobilder auf Tor entschieden. „Es gibt Dinge, die wir nicht beeinflussen können“, haderte EHC-Trainer Don Jackson vor allem mit der Spieldauerstrafe gegen Parkes.

    Nach dem Seitenwechsel setzte Andrew Desjardins nach dem Schuss von David Wolf nach, nutzte Verteidiger Ryan Button als Bande und traf zum 3:0 (26.). „Ich glaube, dass es gut war für die Jungs. Sie haben in allen Spielen gut gearbeitet und jetzt treffen sie auch“, lobte Adler-Trainer Pavel Gross seine gestern erfolgreichste Angriffsreihe. Ärgerlich, dass die Gastgeber danach einen Gang zurückschalteten. Dennis Endras bekam nun mehr Arbeit, als ihm lieb sein konnte. Nach 30 Minuten war aber auch er machtlos. In Überzahl war Patrick Hager frei, hatte freie Schussbahn und verkürzte (31.). Ben Smith hatte nicht energisch genug geklärt. „Das Tor war etwas ein Geschenk. Aber mir hat die Reaktion im dritten Drittel gefallen“, so Gross.

    Die Mannheimer konnten es sich sogar erlauben, die Offensivbemühungen im Schlussabschnitt deutlich einzuschränken. Defensive war Trumpf. Und das sehr aufmerksam und effektiv. München hatte im Schlussabschnitt nicht ein einziges Mal freie Schussbahn. Gefährlicher die Adler in ihren Kontern. Chad Kolarik (45.), Marcel Goc (46.) und auch Huhtala (53.) hatten die Entscheidung auf dem Schläger. Huhtala machte den Sieg dann perfekt, verwertete den Abpraller nach dem Schuss von Ben Smith zum 4:1 (56.). Aus Sicht von Pavel Gross ist damit aber noch keine Vorentscheidung gefallen. „Wir haben weiter Luft nach oben und wollen am Mittwoch einfach nur das nächste Spiel gewinnen.“

    So spielten sie
    Adler Mannheim: Endras - Reul, Akdag; Seider, Lehtivuori; Larkin, Katic; Mikkelson - Plachta, Desjardins, Wolf; Huhtala, Smith, Adam; Kolarik, Festerling, Eisenschmid; Hungerecker, Goc, Krämmer;
    EHC Red Bull München: Aus den Birken – Boyle, Aulie; Joslin, Bodnarchuk; Seidenberg, Button; Quaas – Parkes, Stajan, Mitchell; Wolf, Hager, Ehliz; Mauer, Andreas Eder, Christensen; Mayenschein, Tobias Eder, Daubner
    Tore: 1:0 Plachta (Wolf) 0:05, 2:0 Desjardins (Kolarik, Wolf) 6:54, 3:0 Desjardins (Wolf, Plachta) 25:24, 3:1 Hager (Ehliz) 30:22, 4:1 Huhtala (Smith) 55:32 - Strafminuten: 10 - 15 + Spieldauer Parkes (3.) - Beste Spieler: Endras, Desjardins, Katic - Hager, Ehliz - Zuschauer: 13.600 (ausverkauft) - Schiedsrichter: Hunnius (Berlin)/Rantala (Finnland).


    www.rheinpfalz.de

  3. #3
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    Gut geplant ist halb gewonnen

    Kommentar von Volker Endres



    Die Adler Mannheim können sich auf dem Weg zur deutschen Meisterschaft nur noch selbst schlagen.

    Den Grundstein für ihre aktuelle Dominanz haben die Adler Mannheim vor der Saison gelegt. Die ausgeglichenen und hervorragend besetzten Sturmreihen sind im Vergleich mit dem Titelverteidiger das größte Pfund des Hauptrundensiegers. Sicher ein Erfolg der Einkaufspolitik, aber die Adler hatten auch ihre Verletzungen zum „richtigen“ Zeitpunkt. Zwar fehlten auch bei den Mannheimern im Verlauf der Saison immer wieder wichtige Akteure, aber jetzt, in der entscheidenden Saisonphase, haben sie ihren kompletten Kader zur Verfügung, können sich sogar den Luxus erlauben, in Kapitän Marcus Kink und Brent Raedeke zwei Nationalspieler und in Cody Lampl einen gestandenen DEL-Profi auf der Tribüne zu lassen. Und selbst Verteidiger Janik Möser wäre wieder für einen Einsatz bereit.

    München, mit der Zusatzbelastung der Hockey-Champions-League, fehlen hingegen in Konrad Abeltshauser, Jason Jaffray, Justin Shugg, Mark Voakes und Maximilian Kastner namhafte Akteure.

    Adler-Trainer Pavel Gross hat zwar Recht, wenn er auf die Ausfälle der Münchner keine Rücksicht nimmt („Das können wir nicht beeinflussen. Ich hatte im Finale mit Wolfsburg auch sieben verletzte Spieler und es hat niemanden interessiert“), aber es macht die Aufgabe für den Trainer deutlich leichter, mit dem vollen Kader zu planen als den Mangel zu verwalten. Außerdem ist es gut, dass im Finale nun auch die Sturmreihe mit Andrew Desjardins, David Wolf und Matthias Plachta trifft. „Sie haben auf ihr erstes Tor gewartet“, verriet Gross, während Stürmer Matthias Plachta die drei Treffer seiner Sturmreihe nicht zu hoch hängen wollte: „Wir haben auch in den Partien zuvor nicht schlecht gespielt.“ Trotzdem ist es gut, wenn München nun auch diese Reihe im Auge haben muss. Alle anderen Sturmreihen waren ohnehin schon ein Faktor als Folge der klugen Kaderplanung vor der Saison.

    Doch noch ist nichts gewonnen. Weder beim Trainer noch bei den Spielern herrschte deshalb gestern Euphorie. Auch das ein gutes Zeichen für fokussierte Adler, die alles dafür tun, sich nicht noch selbst das Bein zu stellen.


    www.rheinpfalz.de

  4. #4
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  5. #5
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    Schön wie die Abendzeitung die Bestrafung des Kniechecks von Parkes als falsch einstuft. Ich mein Höchststrafe wegen solchen Checks ist total überzogen!

  6. #6
    Erfolgsfan Avatar von Roy Roedger
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    Wir sollten denen mal ein Regelbuch schenken.

    REGEL 153 - CHECK MIT DEM KNIE
    DEFINTION: Ein Feldspieler, der sein Knie ausstreckt, um einen Kontakt mit einem Gegenspieler herbeizuführen.
    I. Ein Feldspieler, der sein Knie einsetzt und so einen Kontakt mit dem Gegenspieler verursacht, erhält mindestens eine Kleine Strafe.
    II. Ein Spieler, der durch einen Check mit dem Knie einen Gegenspieler verletzt oder diesen rücksichtslos gefährdet, erhält entweder eine Große Strafe und eine automatische Spieldauer-Disziplinarstrafe oder eine Matchstrafe.

    In vollem lauf das Knie ausfahren ist einfach ein Kniecheck. Es ist nichtmal der Versuch da auszuweichen.

  7. Die folgenden 2 User haben sich bei Roy Roedger für diesen Beitrag bedankt:

    AxelRHD2.0 (23-04-19), heidi (23-04-19)

  8. #7
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    Was sollen sie den schreiben? Müssen irgendwo ja einen Grund finden. Und bevor Jackson böse auf die ist schreiben sie eben genau das was sie zitiert bekommen.
    War ja bestimmt ein"clean hit".

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  9. #8
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    Zitat Zitat von Roy Roedger Beitrag anzeigen
    Wir sollten denen mal ein Regelbuch schenken.

    REGEL 153 - CHECK MIT DEM KNIE
    DEFINTION: Ein Feldspieler, der sein Knie ausstreckt, um einen Kontakt mit einem Gegenspieler herbeizuführen.
    I. Ein Feldspieler, der sein Knie einsetzt und so einen Kontakt mit dem Gegenspieler verursacht, erhält mindestens eine Kleine Strafe.
    II. Ein Spieler, der durch einen Check mit dem Knie einen Gegenspieler verletzt oder diesen rücksichtslos gefährdet, erhält entweder eine Große Strafe und eine automatische Spieldauer-Disziplinarstrafe oder eine Matchstrafe.

    In vollem lauf das Knie ausfahren ist einfach ein Kniecheck. Es ist nichtmal der Versuch da auszuweichen.
    Schick das mal an den Redakteur der den Beitrag geschrieben hat, vielleicht schreibt er dann nicht so einen Mist

  10. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von AxelRHD2.0
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    Zitat Zitat von Roy Roedger Beitrag anzeigen
    Wir sollten denen mal ein Regelbuch schenken.

    REGEL 153 - CHECK MIT DEM KNIE
    DEFINTION: Ein Feldspieler, der sein Knie ausstreckt, um einen Kontakt mit einem Gegenspieler herbeizuführen.
    I. Ein Feldspieler, der sein Knie einsetzt und so einen Kontakt mit dem Gegenspieler verursacht, erhält mindestens eine Kleine Strafe.
    II. Ein Spieler, der durch einen Check mit dem Knie einen Gegenspieler verletzt oder diesen rücksichtslos gefährdet, erhält entweder eine Große Strafe und eine automatische Spieldauer-Disziplinarstrafe oder eine Matchstrafe.

    In vollem lauf das Knie ausfahren ist einfach ein Kniecheck. Es ist nichtmal der Versuch da auszuweichen.
    Danke für das Regelzitat. Ich kringel mich immer vor Lachen, wenn die Magenta Experten ihren Sülz zu Regefragen abgeben. Da wäre mal ein Schiedsrichter in der Expertenrunde wünschenswert (ich verweise wie immer gerne auf die NFL: dort klären in allen Übertragungen ehemalige Refs und Officiating Commissioner knifflige Regelfragen wie z. B. Mike Pereira oder Dean Blandino). Ihre (Ex-Spieler Experten) Kompetenz in spielerischen Fragen unbenommen... aber ich schlage regelmäßig als Schiedsrichter die Hände über dem Kopf zusammen, wenn ich höre welch gefährliches Halb- und Nichtwissen von Spielern und sogar Coaches verbreitet wird. Selbiges schlug mir auch gestern auf Twitter entgegen. Dort wurde die "Expertenmeinung" als Diskussionsgrundlage ins Feld geführt. Insbesondere den regelmäßigen Lesern in diesem Forum dürfte aber mittlerweile aufgefallen sein, dass ich besonders bei solchen Aktionen keinen Gebrauch irgendeiner gearteten "Fanbrille" mache, sondern solche harten und unnötigen Aktionen genauso von Mannheimer Spielern zutiefst verurteile. In Kontaktsportarten gibt es genug legale Wege, seinem Gegner ordentlich Schmerzen zuzufügen. Da braucht es solche absolut dreckigen Fouls nicht. Vielleicht konsultiere ich meinen Kollegen Vogel mal wieder explizit zu dieser Aktion. Aus meiner Sicht bleiben die 5+SD mehr als gerechtfertigt. Ob es darüber hinaus eine weitere Bestrafung gibt, sollte von Faktoren wie Wiederholungstat, etc. abhängen.
    "Winning is not a sometime thing, it's an all the time thing. You don't win once in a while you don't do things right once in a while. You do them right all the time!


    There is no room for second place. There is only one place in my game, and that's first place. [...]"

    Vince Lombardi (ehemaliger Trainer der Green Bay Packers, mit welchen er fünf Meisterschaften - inklusive der ersten beiden Superbowls - gewann)

  11. Folgende User bedanken sich bei AxelRHD2.0 für diesen Beitrag:

    Marcelino (23-04-19)

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