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Thema: Presse vom 13.8.19

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    Presse vom 13.8.19

    Der erste Test steht an

    Nach einem tempogeladenen Training reisten die Adler gestern in die Schweiz, wo am Donnerstag (19 Uhr) und Samstag (15 Uhr) die ersten Vorbereitungsspiele der neuen Saison auf den deutschen Meister warten. Beim Turnier in Wil/Kanton St. Gallen geht es zunächst gegen den EHC Biel und dann gegen die ZSC Lions aus Zürich. An Bord des Reisebusses war fast die komplette Mannschaft. „Andrew Desjardins ist etwas krank und fährt wahrscheinlich am Mittwoch nach“, informierte Adler-Manager Jan-Axel Alavaara. Und Moritz Seider (18) trainierte gestern zum vorerst letzten Mal in Mannheim, morgen geht sein Flieger Richtung Detroit – fürs erste Vorbereitungscamp der Red Wings. olw

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    Trainersohn mit Gespür in heiklen Situationen

    Eishockey: Björn Krupp ist neu bei den Adlern


    Von Oliver Wehner



    Mannheim. Die berühmt-berüchtigte Trainingsintensität unter Pavel Gross hat Eishockey-Verteidiger Björn Krupp nicht davon abhalten können, bei den Adlern Mannheim den nächsten Tritt auf der Karriereleiter zu wagen. Im Gegenteil: Der anspruchsvolle Coach war ein Grund für seinen Wechsel.

    Es heißt, dass „Trainersöhne“ dem Beruf des Übungsleiters besonderen Respekt entgegen bringen. Bei Björn Krupp klingt es fast unheimlich, wenn er über Pavel Gross sagt: „Er mag dir den Rücken zudrehen, aber er sieht trotzdem alles.“ Dass das so ist, weiß Krupp nicht erst seit seiner ersten Trainingswoche in Mannheim, schließlich war er schon bei den Grizzlys Wolfsburg Spieler unter Gross und Assistent Mike Pellegrims. „Es ist nicht leicht, es ist sehr anstrengend“, beschreibt Krupp lachend den Arbeitsalltag unter den beiden, „aber dank ihnen habe ich den nächsten Schritt nach vorn gemacht“.

    Die allerersten Schritte auf dem Eis fanden vor den Augen seines prominenten Vaters statt: Uwe Krupp, der erste deutsche Stanley-Cup-Gewinner und spätere Eishockey-Bundestrainer. Als Björn 1991 in den USA geboren wurde, war Uwe Krupp Profi der Buffalo Sabres. Der Sohn hatte also zunächst beide Staatsbürgerschaften, spielte sogar mal für das US-U18-Team, ließ dann aber mit 18 seinen amerikanischen Pass auslaufen und entschied sich nach drei Jahren in der kanadischen Nachwuchsliga OHL auch für eine Karriere in Deutschland: „Ich bin den umgekehrten Weg gegangen – und den längeren.“

    Los ging’s bei den Kölner Haien, die zufällig sein Vater trainierte. Eine heikle Situation. „Man muss sehr professionell sein und das Vertrauen der Mitspieler gewinnen“, weiß Björn Krupp. Schnell hat man das Image des Zuträgers weg, des „Ohres“ in der Kabine. „Ich bin meinem Vater damals fast aus dem Weg gegangen. Die Jungs haben schnell gecheckt, dass ich okay bin und einer von ihnen.“

    Dreieinhalb Jahren in Köln folgten viereinhalb in Wolfsburg. Dass Pavel Gross aus dem kleinen Standort das sportliche Maximum herausquetschte, ist fast schon legendär. „Am Ende fehlten halt fünf bis zehn Prozent – auch wegen Verletzungen, die Kadertiefe war halt nie so wie woanders“, sagt Olympia-Silbermedaillengewinner Björn Krupp. In Mannheim will der 28-Jährige seine rein defensive Rolle weiter gewissenhaft annehmen, auch und vor allem in Unterzahl. „In Überzahl dagegen werdet ihr mich eher nicht auf dem Eis sehen“, sagt er grinsend, „die Pausen gönne ich mir“. So oder so glaubt er: „Diese Mitspieler werden mich besser machen.“

    Seit Anfang Juni weilt Krupp bereits in Mannheim, er hat den Umzug schnell vollzogen, fühlt sich so schon komplett integriert. Seine Freundin ist vorerst in Wolfsburg geblieben, aber auch davor ist ihm nicht bange: „Wir sind nicht die ersten Menschen, die eine Fernbeziehung führen.“


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