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Thema: Presse vom 12.9.19

  1. #1
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    Presse vom 12.9.19

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  2. #2
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    ca.10 Wochen bis Dezember..........., was es für Zufälle als gibt...........

  3. Folgende User bedanken sich bei Müller für diesen Beitrag:

    Meeke19 (12-09-19)

  4. #3
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    Der nächste mit einem "Kindergitter"

    Hintergrund: Die Vorfreude auf die neue Saison der Deutschen Eishockey-Liga ist in Mannheim etwas getrübt. Ausgerechnet der Mann, der die Adler im Frühjahr zur Meisterschaft schoss, wird am Auftaktwochenende und darüber hinaus fehlen. Dafür sorgt schon wieder ein 17 Jahre junges Toptalent für Furore: Tim Stützle.


    Von Oliver Wehner


    Mannheim. 73:37. Zahlen für die Ewigkeit. Der Videowürfel unterm Dach der SAP-Arena fror sie am späten Abend des 26. April förmlich ein. Genau zu diesem Zeitpunkt des fünften und letzten Finalspiels gegen München hatte Thomas Larkin den Siegtreffer für die Adler erzielt und die Saison beendet. Meister Mannheim! Und jetzt fehlt der Held. Das ist nicht ganz neu, denn der Verteidiger verpasste bereits einen Großteil der Vorbereitung. Doch erst seit gestern ist klar, dass Larkin wegen einer Rückenverletzung mindestens zehn weitere Wochen pausieren muss.

    Ein herber Schlag, aber der Rest der Belegschaft lässt sich die Vorfreude auf den Ligastart am Freitag (19.30 Uhr) bei den Nürnberg Ice Tigers und am Sonntag (17 Uhr) zu Hause gegen Erzrivale Kölner Haie nicht nehmen. „Es war toll, das Meistervideo mit fast allen, die dabei waren, zu sehen“, schwelgte Ben Smith am Samstagabend bei der „Weltpremiere“ des filmischen Andenkens ein letztes Mal in Nostalgie: „Aber wir sind jetzt schon seit sechs Wochen in der neuen Saison. Jetzt beginnt alles bei Null.“

    Der amerikanische Mittelstürmer ist übrigens so eine Art Meister im Dauerzustand. Vor einem Jahr kam er als AHL-Titelträger aus Nordamerika nach Mannheim, nun ist er deutscher Meister. Wieder ein kurzer Sommer, aber doch viel länger als vor einem Jahr. Damals spielte er bis Juni in Toronto Eishockey, heiratete noch flugs und stand alsbald in Mannheim auf der Matte. „Jetzt war die Pause ja doppelt so lang“, sagte Smith lachend, „ich konnte etwas runterkommen, ausruhen, auch mal verreisen“.

    Prompt präsentierte sich der 31-Jährige in guter Frühform – wie seine gesamte Sturmreihe, die neuerliche Erinnerungen weckt. Denn da tummelt sich schon wieder ein Jungspund mit Schutzgitter vorm Gesicht auf dem Mannheimer Eis, wie einst Supertalent Moritz Seider. Der spielt gerade bei den Detroit Wings vor, die NHL lockt. „Ich sehe fast keine Chance, dass er zu uns zurückkehrt“, sagte Adler-Trainer Pavel Gross gestern. Aber da ist ja schon das nächste Supertalent, „The next one“ sozusagen: Tim Stützle.

    Zwei Tore, zwei Vorlagen in vier Spielen der Champions Hockey League – der 17-Jährige mit dem obligatorischen Gesichtsschutz für Unter-18-Jährige tankte Selbstvertrauen und möchte denselben Weg gehen wie Seider. „Professionell Eishockey gegen Erwachsene zu spielen, hilft definitiv weiter“, sagt Stützle. Wie Seider hat er sich gegen Junioren-Eishockey in Nordamerika entschieden: „Moritz hat es vorgemacht. Er ist das Beispiel für viele junge Spieler, dass es auch so gehen kann.“ Und grinsend fügt der Flügelstürmer hinzu: „Es ist für mich eine große Ehre, mit einem Erstrundenpick an sechster Stelle beim NHL-Draft verglichen zu werden ...“ Übrigens: So lange wie Seider muss Stützle nicht darauf warten, im Männer-Eishockey endlich das „Kindergitter“ ablegen zu dürfen. Sein Vorgänger wurde erst im April 18, Stützle hat schon im Januar Geburtstag. Im Moment allerdings ist er noch froh drum, denn: „Ab und an hat man schon mal einen Stock im Gesicht.“

    Trainer Pavel Gross weiß, dass die Gegner auch dieses Talent nicht schonen werden. „Die Spiele werden härter, intensiver. Irgendwann wurde Moritz noch härter gecheckt, aber er hat das nicht akzeptiert.“ Auch Stützle ist mit seinen 17 Jahren schon in jeder Hinsicht sehr weit und hat derzeit seinen Platz im Team sicher. Zumal für den angeschlagenen Andrew Desjardins das Wochenende noch zu früh kommt. Im Kader steht auch Samuel Soramies (21): Nur mit zwei U23-Akteuren – ihm und Stützle also – darf ein Team in dieser Saison 19 Feldspieler aufbieten.


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  5. #4
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    Zur Sache: Das ist neu in der DEL

    Dass in einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa fast alle anderen Trainer oder Sportdirektoren die Adler Mannheim wieder zum Titelfavoriten der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) erkoren, ist ja eigentlich keine Nachricht. Was Pavel Gross genauso sieht und das ohne jede Arroganz eines Titelverteidigers. „Alles andere hätte mich enttäuscht“, betonte der Adler-Coach gestern und verband dies mit einem klaren Auftrag, der natürlich nicht neu ist: „Wir sind Mannheim. So sind hier die Ansprüche.“

    Neu sind allerdings definitiv einige Teams der Liga, genau genommen deren Kader. Nach enttäuschender vergangener Saison haben beispielsweise die Schwenninger Wild Wings, die Iserlohn Roosters, vor allem aber die Eisbären Berlin ihre Aufgebote beinahe komplett umgekrempelt – was vor einem Jahr die Straubing Tigers und Augsburger Panther mit Erfolg taten. Der große Umbruch bei der Düsseldorfer EG ist eher darauf zurückzuführen, dass nach ordentlicher Runde viele Akteure weggelockt wurden. Das Vertrauen in Trainer Harold Kreis ist groß: Am Dienstag erst wurde sein Vertrag vorzeitig bis 2022 verlängert.

    Nur in einem Fall neu sind die prognostizierten Jäger der Adler: Mit den von den Mannheimern entthronten Münchnern muss wieder gerechnet werden – aber auch mit den Kölner Haien unter Trainer Mike Stewart.

    Und dann gibt es wieder ein paar neue Regeln. Die für den Zuschauer vielleicht auffälligste: Ein übereifriger Mittelstürmer wird beim Anspiel (Bully) nicht mehr weggeschickt, es gibt stattdessen eine Verwarnung fürs Team. Hackt er dann weiter zu früh mit dem Stock herum, gibt’s eine Strafzeit. Provoziert ein Team einen unerlaubten Weitschuss (Icing), darf es direkt im Anschluss keine Auszeit mehr nehmen. Und verlorene Stöcke dürfen dem Mitspieler wieder zugeschoben werden – allerdings nicht in Richtung des Pucks. olw


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