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Thema: Presse vom 27.9.19

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    Presse vom 27.9.19


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    Eng ist’s auf der Strafbank

    Eishockey: Die Adler Mannheim bescherten ihren Fans den ersten Heimsieg der neuen Saison. Beim 4:1 (2:1, 2:0, 0:0) gegen die Eisbären Berlin spielten die Gäste dem Meister früh in die Karten. Ein Adler war gestern „verwanzt“.


    Von Mathias Wagner und Oliver Wehner


    Mannheim. Das sieht man wirklich selten: Nach knapp sieben Minuten saßen drei (!) Berliner gleichzeitig auf der Strafbank – nach einer, Verzeihung, dämlichen Doppelstrafe hatten die Adler sogar volle zwei Minuten auch „doppelte“ Überzahl. Und in der kurbelte Jungstar Tim Stützle, wieder vor Ort beobachtet von NHL-Scouts, das Powerplay der Adler an. „Er ist da unser Spielmacher“, schwärmt Reihengefährte Tommi Huhtala schon von dem kecken 17-Jährigen. Topscorer Ben Smith schließlich ließ mit dem 1:0 den Knoten platzen (9.). Auch Eisbären-Trainer Serge Aubin fand diese Strafzeiten „dumm“.

    Der prompt folgende Treffer zum 2:0 durch Borna Rendulic (10.) hatte natürlich auch noch mit der langen Überzahl zu tun, selbst wenn die Berliner just in dem Moment wieder vollzählig waren – zu spät. Was nicht für Talent Lukas Reichel galt, das beim Anschlusstreffer den springenden Puck nach langem Hördler-Pass blitzschnell aufnahm und versenkte (14.).

    Nach seinem Zusammenprall mit einem gegnerischen Spieler in Bremerhaven hatte Adler-Torwart Johan Gustafsson über Nackenschmerzen geklagt, „aber sein Kopf ist okay“, berichtete Trainer Pavel Gross und gab Entwarnung Er schonte den Schweden gestern trotzdem, als Nottorwart stand er aber bereit. Mirko Pantkowski saß auf der Bank als zweiter Goalie hinter Dennis Endras. Der konnte sich im Schlussdrittel mit einem tollen Save gegen Leo Pföderl auch noch nachhaltig auszeichnen.

    Der Ersatztorwart ist teamintern für das Schreiben der Statistik zuständig, und so notierte Pantkowski gleich nach Wiederbeginn das 3:1: Matthias Plachta nutzte ein Smith-Zuspiel, Eisbären-Goalie Matthias Franzreb sah dabei nicht gut aus (21.). Die Adler hatten gar die Chance zum 4:1, doch sowohl Raedeke, Akdag als auch Rendulic scheitern. Und als Höhepunkt vergab Andrew Desjardins vorm leeren Tor nach Tic-Tac-Toe-Spielzug seiner Sturmreihe – der musste rein! Als die Gäste gerade etwas Mut geschöpft hatten, klappte es dann aber doch: Zwei-auf-eins-Situation, eine finnische Koproduktion, Huhtala bediente Jan-Mikael Järvinen – das 4:1 (38.). „Respekt vor unseren Fans, dass sie zu uns gehalten haben“, spielte Pavel Gross auf die beiden Heimniederlagen zuvor an. Am Sonntag (16.30 Uhr) geht’s beim ERC Ingolstadt weiter.

    Übrigens, zumindest für die Zuschauer außerhalb der Arena ist das ein bemerkenswertes Comeback: Magenta Sport, das alle DEL-Spiele im Stream live überträgt, belebt die einst so beliebten „Cable Guys“ wieder. Also jene Spieler auf dem Eis, die mit einem Mikrophon verkabelt so manche Emotion während der Partie auch hörbar machen – pro Team einer. Bei den Adlern war Verteidiger Mark Katic solchermaßen „verwanzt“. „Das hat mich nicht groß verändert, ich habe mich nicht anders benommen“, versicherte der Kanadier lächelnd.


    So spielten sie

    Adler Mannheim: Endras - Lehtivuori, Krupp; Reul, Akdag; Katic, Billins; Möser - Plachta, Desjardins, Wolf; Huhtala, Smith, Stützle; Rendulic, Järvinen, Soramies; Krämmer, Goc, Raedeke

    Eisbären Berlin: Franzreb - Hördler, Ramage; Constantin Braun, Kettemer; Müller, McKiernan; Wissmann - Labrie, Lapierre, Pföderl; Noebels, Sheppard, Backman; Rankel, Aubry, Ortega; Reichel, Streu, Olver

    Tore: 1:0 Smith (Plachta) 8:05, 2:0 Rendulic (Katic) 9:04, 2:1 Reichel (Hördler) 13:36, 3:1 Plachta (Smith) 20:58, 4:1 Järvinen (Huhtala) 37:45 - Strafminuten: 18 + 10 Krupp - 14 + 10 Labrie - Beste Spieler: Endras, Redulic, Smith, Huhtala - Ortega, Aubry - Zuschauer: 9891 - Schiedsrichter: Iwert (Harsefeld)/Reneau (USA).


    www.rheinpfalz.de

  3. #3
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