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Thema: Presse vom 21.10.19

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    Sinnbefreit ins Verderben

    Eishockey: Undisziplinierte Adler werden in Schwenningen beim 1:6 gerupft


    Von Oliver Wehner



    Schwenningen. Mehr Achterbahn geht nicht, und dabei hatte Topscorer Ben Smith vor der gestrigen Partie noch „mehr Konstanz“ eingefordert. Doch seine Adler Mannheim verloren zwei Tage nach der 8:3-Gala gegen Augsburg sage und schreibe 1:6 (1:4, 0:2, 0:0) bei Ligaschlusslicht Schwenninger Wild Wings.

    Angesichts dieser mitunter peinlichen Vorstellung verblasste eine wundersame Geschichte, die der Sport ab und zu mal schreibt. „Natürlich sehr erstaunt“ war Valentino Klos am Freitagabend darüber, dass er beim Torspektakel gegen Augsburg sein Debüt in der Deutschen Eishockey-Liga geben durfte. Da der gebürtige Kaiserslauterer mit der in Mannheim erinnerungsbeladenen Trikotnummer 40 – die trug einst Stürmerstar François Méthot – in seinen 7:15 Minuten Eiszeit wenig verkehrt machte, lief der Förderlizenzler auch in Schwenningen auf. Und was geschah? In der 7. Minute stürmte Jan-Mikael Järvinen aufs Tor zu, wählte aber den Rückpass auf den Youngster, und der hielt einfach drauf – das 0:1 und der erste DEL-Treffer für Valentino Klos, der in dieser Saison für Kooperationspartner Heilbronner Falken bisher elf Zweitligapartien bestritten hatte. „Wir sind zu wenig gelaufen“, klagte der ehemalige Jungadler-Kapitän jedoch später.

    Denn auf die Mannheimer Führung wusste Schwenningen mit etwas Glück schnell eine Antwort: Dylan Yeo fiel die Scheibe vor den Schläger, der Verteidiger schaltete prompt – der Ausgleich (8.). Die Konter des Schlusslichts hatten es in sich: Im Nachsetzen brachte Alex Weiß die Wild Wings sogar in Führung (13.). Und dann half noch eine Überzahlsituation: Andreas Turesson erhöhte mit einem Schuss von der blauen Linie auf 3:1 (16.). Danach 1:53 Minuten lang sogar „doppelte“ Überzahl für die Gastgeber, weil Lampl und Huhtala sich nicht im Griff hatten. Lange widerstanden die Gäste dem logischen Druck, dann zog der starke Ex-Adler Christopher Fischer ab, Dennis Endras ließ prallen, Matthew Carey staubte ab (19.). Wow!

    Auf 0:3-Rückstände hatten die Adler in dieser Saison schon positiv reagiert, aber das war dann doch etwas happig. Zumal das Körperspiel nicht stimmte und dann auch noch einem so erfahrenen Mann wie NHL-Veteran Marcel Goc ein fataler Lapsus passierte. In Unterzahl hatte er den Shorthander auf der Keller, foulte dann aber selbst – keine Frage, eine harte Entscheidung. Aber so war’s halt erneut „doppelte“ Unterzahl und ein Tor, diesmal das 5:1 durch Troy Bourke (30.).

    Björn Krupp und Sinan Akdag legten prompt sinnbefreite Frustfouls nach, aus der Unterzahlnummer kamen die Adler nicht mehr raus und alimentierten so auch noch Wild-Wings-Topscorer Jamie MacQueen, der mit dem 6:1 seine kurze Ladehemmung besiegte und dem weitgehend schuldlosen Endras einen ungewollt frühen Feierabend bescherte.

    Nachtrag zum Freitagsspiel: Die Augsburger Braden Lamb (zwei Partien Sperre) und Scott Valentine (ein Spiel Sperre) wurden für ihre Fouls gegen Tim Stützle und Järvinen von der Liga nachträglich aus dem Verkehr gezogen.


    So spielten sie

    Schwenninger Wild Wings: Strahlmeier - Fischer, Fraser; Sacher, Yeo; Brückner, Sonnenburg; - Poukkula, Cannone, Blunden; Turesson, Bourke, MacQueen; Kurth, Weiss, Carey; Pfaffengut, Schiemenz, Hadraschek

    Adler Mannheim: Endras (ab 32. Gustafsson) - Lehtivuori, Katic; Lampl, Billins; Reul, Akdag; Krupp - Krämmer, Goc, Klos; Rendulic, Järvinen, Eisenschmid; Plachta, Desjardins, Raedeke; Huhtala, Smith, Stützle
    Tore: 0:1 Klos (Järvinen) 6:14, 1:1 Yeo (MacQueen) 7:45, 2:1 Weiß (Fischer) 12:44, 3:1 Turesson (Carey) 15:43, 4:1 Carey (Fischer) 18:38, 5:1 Bourke (Fischer) 29:16, 6:1 MacQueen (Turesson) 31:04 - Strafminuten: 6 - 16 - Beste Spieler: Fischer, Weiß, Turesson - Zuschauer: 5011 - Schiedsrichter: Iwert (Harsefeld)/Schütz (Bad Aibling).


    www.rheinpfalz.de

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